Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Holly Shevaun auf Instagram: "This is not dog training This is not behaviour modification This is not “leadership” This is abuse What you’re seeing in this reel is a 6 month old golden retriever being dragged muzzled and shoved in the name of…
    25 likes, 16 comments - k9_ho11y am June 20, 2025: "This is not dog training This is not behaviour modification This is not “leadership” This is abuse What…
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    Beispiel wie manche gegen Resourcenverteidigung vorgehen

    dann ist ja alles paletti..

    Einem Hund nochmal kontra zu geben, wenn er nachdoppelt führt nur zur Eskalation, Wenn man selber unsicher ist. Und nein, für gewöhnlich prügle ich weder Hengste noch Rüden..

    Aber als ultima ratio, wenn mich 600 kg umrennen wollen, da werde ich schon mal kurz laut.

    Als ich einer Freundin damals auf dem Pferdeausbildungshof geholfen habe, in meinem Urlaub ^^ , hat sie mich auf die Koppel geschickt um eine Stute reinzuholen. Die Stute stand auf der Familienkoppel, zusammen mit dem Hengst, anderen Stuten und Jungpferden.


    Ich bin hin, das Gatter aufmachen, Halfter und Führstrick in der Hand. Schwupps, hinten auf der Koppel ging der Kopf des Hengstes hoch. Ich hab ihn angeschaut, er hat mich angeschaut. Ich ging rein und er kam auf mich zu.


    Hat mich gemustert und definitiv abgeschätzt. Ich dachte nur, zum Glück hab ich nicht auch noch meine Tage :D Ich hab ihn angeschaut, Kopf hoch Schultern gerade und bin durchmarschiert. Hab die Stute geschnappt, Halfter drauf und zurück zum Ausgang. Hab den Hengst auf dem Rückweg ignoriert. Der bewegte sich immer sichernd mit in meiner Richtung.


    Als ich wieder beim Tor war sah ich, dass eine Gruppe Leute am Zaun stand und die guckten wie im Kino.


    Bin dann raus und meine Freundin sagte: "Du hast bestanden. Herzlichen Glückwunsch!" 8)

    Die anderen grinsten.

    Es geht eben NICHT ums Dominanzgehabe. Das kann ich nicht ab. Und Leute, die nur das trainieren, noch weniger.

    Aaaber: Futternapf wegnehmen und Hinstellen ist nun wirklich Alltag. Also ich meine nicht heimlich- verklemmt sondern normal öffentlich.

    Ich möchte ja nicht einen Massenmörder füttern sondern meinen Hund. Und den im Notfall auch vor dem Giftköder retten.

    Also nein, dafür muss man echt nicht den Macker spielen, nur souverän sein ( braucht Hund sowieso fürs Vertrauen).

    Rütter trau ich soweit, wie ich ein Klavier werfen kann :D

    Einen Giftköder wegnehmen oder anderes ist ja offenbar kein Problem.


    Es scheint nur die Sache mit der Schüssel zu sein. Das ist auch ganz typisch für Resourcenverteidigung. Oft sind es ganz spezifische Dinge, die den Hund dazu bringen.


    spielen wir das Spiel mal weiter angenommen ich donner ihm für so ein Verhalten eine er reagiert mit noch mehr Agression das schaukelt sich dann vielleicht immer mehr hoch was mach ich denn dann?

    Ja, du siehst das richtig. Es ist nicht der richtige Weg. Man kann es definitiv anders angehen. Du bist ja schon auf dem richtigen Weg. Es gab jetzt einen Zwischenfall und ihr hab gelernt wo es noch nicht funktioniert. Bleibt dran, trainiert weiter ganz konsequent daran, möglichst mit Hilfe.

    Achso, ihr meint Tischarbeit ist generell schlecht??


    Tischarbeit ist so gut oder schlecht wie der Helfer der sie macht. Ich verstehe immer diese Verallgemeinerungen nicht.


    "Wir haben keine Tische also braucht man sie auch nicht". Echt jetzt?


    Man muss halt sehen woran man im Einzelfall arbeitet, was man erreichen will, welchen Hund man vor sich hat etc etc


    Meine Aussage über "für den Verkauf des Hundes" war ohne Wertung, eine reine Feststellung/Erklärung.


    Ich bin nicht ein Tischarbeit-FAN aber ich kann bisher aus der Erfahrung und Beobachtung sagen, dass man damit brauchbare Arbeit machen kann. Wie immer kommt es auf lauter verschiedene Faktoren an.

    EDIT zu meinem obigen Kommentar:

    Essen bekommt er in der Küche inzwischen einmal am Tag das knurren wenn man zu nahe dran steht kommt gar nicht mehr vor wenn ich meine Hand richtung Napf bewege um etwas reinzulegen während er frisst knurrt er nicht aber er erstarrt..

    Okay. Ganz naive Frage: Kann man schlicht auf das Füttern in einer Futterschüssel verzichten? :)


    Findet die Verteidigung auch statt, wenn das Futter auf dem Boden liegt? Ohne Schüssel? An welchem Ort? Ist es egal wo die Schüssel sich befindet? Verteidigt er die Schüssel auch wenn kein Futter drin ist?


    Findet die Verteidigung bei Annäherung einer Person/Hand statt? Verteidigt er auch (wird starr) wenn du die Schüssel von Anfang an in der Hand hältst und ihrn daraus fressen lässt? Sprich ist der Reiz die Bewegung der Annäherung?


    Aber insgesamt, wenn es mit allen anderen Sachen keine Probleme gibt, warum nicht auf das Füttern aus einer/der Futterschüssel verzichten?

    Sorry, Bass23 , ich muss widersprechen.


    Auch rangniedrigere Resourcenverteidiger verteidigen ihr "was auch immer sie verteidigen" vor Ranghöheren und sehr häufig wird dies von ranghöheren Hunden respektiert. Das ist oft der Fall, wenn ein rangniedrigerer Hund eine Resourcenverteidigung aufweist, der Ranghöhere aber nicht.


    Die Annahme, dass ein ranghöherer Hund immer auf seinen Rang pocht ist schlichtweg nicht korrekt.


    Niemals würde ich empfehlen, dieses "muss sich immer jederzeit alles wegnehmen lassen" mit den dazugehörigen Videos, wo die Leute ihren Hunden in die Futterschüssel greifen "guck, so muss das sein". Nein nein nein, mit sowas förderst du allenfalls eine Resourcenverteidigung!


    Okay, im Idealfall möchte man das so aber das Training daran ist nicht, dass ich meinem Hund ständig in die Schüssel greife oder an den fetten Fleischknochen.


    Es hat nichts aber auch gar nichts damit zu tun ob ein Hund besonders futtergierig oder gefrässig ist, wenn er Futter-Resourcen verteidigt. Null!! Resourcenverteidigung hat andere Ursachen u.a. Genetik.


    Wenn du deinem Hund immer alles wegnehmen konntest dann liegt das schlicht daran, dass er kein Resourcenverteidiger ist.


    Es ist NICHT ein simples frech sein oder ungehobelt sein, wenn Hunde Resourcen verteidigen!!!


    Natürlich kann das Verhalten des Hundehalters dazu beitragen dass sich dieses Problem verschlimmert oder dass es nicht besser wird aber ausgelöst, bzw. vorhanden ist es durch andere Umstände.


    Ein Hund der nicht zu Resourcenverteidigung neigt, einfach weil er das nicht in sich hat, wird die auch nie verteidigen, da kann man falsch machen was man will. Der Hund kann so verfressen sein wie er will.


    Handfütterung fördert das Problem nicht. Jedenfalls nicht prinzipiell.


    Ich würde zu einer peniblen Begutachtung und Befundung duch eine Fachperson raten und einen guten Plan aufstellen (lassen).

    Ioshy jagt Fliegen, wenn ihm langweilig ist. Ich mag das gar nicht und unterbreche das. Der Grund ist, dass ich nicht riskieren will, dass er Fluginsekten so interessant finden könnte, dass er sich mal in einer Prüfung davon ablenken lassen könnte.


    Beide meine Hund wurden schon von Wespen gestochen. Axel ist deshalb auch recht fuchtig mit denen. Ioshy hat den Zusammenhang zwischen der Wespe und dem AUUUTSCH noch nicht kapiert :D Er war da erst 3 Monate alt oder so.

    Ich finde man muss mehr von dem Hund und dem Training wissen um es per se verurteilen zu können.


    Manchmal machen Leute sowas auch sporadisch, weil sie den Hund verkaufen wollen, damit Interessenten sehen können ob Potential vorhanden ist.


    Man müsste wissen, wie oft machen die das, wie ist der Hund drauf etc.


    Also schockierend finde ich es nicht.


    Wo ich heute war, hat man "Tischarbeit" mit einem 6 Monate alten Hund gemacht, allerdings war das nur ein bisschen Figurantengehopse und Gewedele mit Beute um den Hund zu animieren. Wenn der Hund erhöht steht, fühlt er sich auch grösser und selbstbewusster.

    Ein Hund ist Futterverteidiger seines Napfes oder er ist es nicht.


    Du hast ist nicht verbockt in dem Sinne, wenn ihr bisher geübt hattet, dass er den Napf nicht verteidigt und das mit dir klappte, war der einzige Fehler, dass ihr vergessen hattet, dass das gewünschte Verhalten (noch) nicht generalisiert ist. D.h. das gewünschte Verhalten (Napf verteidigen) funktioniert erst sehr begrenzt und das Üben an diesem Problem muss ausgeweitet werden.


    Mich würde interessieren, mit welcher Vehemenz er gebissen hat. Gab es Verletzungen bei deinem Freund? Wie schwer?


    Die Reaktion deines Freundes ist verständlich aber in diesem Fall kontraproduktiv. Auch wenn wir an anderer Stelle mal empfohlen habe konsequent durchzugreifen, ist das in diesem Fall nicht das Mittel der Wahl.


    Ihr müsst zusehen, dass ihr ganz ganz klare Regeln habt, wie das mit der Resourcenverteidigung im Haushalt gehandhabt wird. Wer was wie trainiert, wo der Hund frisst etc etc.

    Wenn man an diesem Problem arbeitet muss man wirklich übertrieben pingelig mit allem sein. Es ist ein sehr ernstzunehmendes Verhalten.


    Wie sieht euer Programm aus?

    Vor allem wenn sich Hund nach 3 Stunden Fahrt mal strecken und schüttlen will!

    Dafür steige ich üblicherweise aus ;) Auch am Hundeplatz sind sie mehrmals draussen und arbeiten.

    Sie wohnen ja nicht in der Box.


    Pferde müssen zur Reise und auf Turnier auch angebunden stehen, entweder im Hänger im Abteil oder sonstwo angebunden. Wohlgemerkt als Fluchttiere.


    Man kann sich auch alles Schwarzreden


    Fakt ist, die Hunde sind und bleiben gesund, sie lechzen danach mitfahren zu dürfen, sie rennen von alleine in die Boxen, ja meine quetschen sich zusammen durch die Boxentür wenn ich nicht aufpasse. Sie lieben es mit dem Auto zu fahren.


    Auch bei 2000km langen Fahrten habe ich noch nicht ein einziges Mal in irgendeinem Moment irgendein Unwohlsein bei meinen Hunden feststellen können.

    Wenn Kiara 60cm hoch ist und die Box 70cm, ist das doch wunderbar.


    Axel ist 65cm hoch und die Box ist 65cm hoch, dh er kann sitzen und stehen, er kann sich umdrehen etc.. Wenn er dauerhaft stehen oder sitzen wollte wäre es halt nicht bequem.


    Wie gesagt, das will ich auch nicht, weder während der Fahrt noch am HP. Ich will auch nicht während der Fahrt aufpassen müssen ob sie stehen und korrigieren müssen zumal das jetzt im grösseren Transporter noch schwieriger zu beobachten wäre.


    Ich bin da wie so oft lieber beim Management als beim aktiven Eingreifen. Der Hund liegt einfach weil es bequemer ist. Der Hund hält auch am HP eher die Klappe weil es unbequemer ist nach draussen zu linsen und zu kläffen. Wenn ich die Hunde am HP sehe die heftig kläffen, dann machen sie das im Stehen oder Sitzen in der Box.