Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Ja, so gesehen ist es vielleicht dann irgendwo wieder ausgeglichen. Zumindest auf internationalem Niveau.


    Das "unfair" stammt ursprünglich nicht von mir. Das entnahm ich einer Konversation zwischen, ich bin nicht sicher wer von denen es war, aber Frank Philip, Vadim Plotsker oder Avi Cohen im Gespräch mit Robert Cabral. Könnt ihr mal reinhören, sind immer sehr interessante Gespräche über IGP, Zucht etc. --> Robert Cabral auf youtube oder spotify.


    Da ging es um Regionen, wie zB Arizona oder Californien und dass Personen die in solchen Gegenden IGP betreiben, benachteiligt sind, was die Fährtenarbeit angeht.


    Und um das typische Syndrom von vielleicht allen Fährtlern, egal wo man hinfährt, man sieht plötzlich die Gegend mit anderen Augen, nämlich "oh, da könnte man eine gute Fährte legen". :D :D Geht euch das auch so?


    Hier wo ich lebe, ist die trockendste, niederschlagärmste Region EUROPAS. Dass die auf der WUSV in Lerma trockene Böden hatten wundert mich ein bisschen, denn Lerma hat eigentlich schon ordentlich Regen, Schnee usw. Hier bei Alicante ist das nochmal ne ganz andere Nummer.


    Aber sei es wie es sei, ich träume davon mal eine tolle lange Fährte über verschiedene Bodenbeläge führen zu können. Meine Idee war, mal zum zelten nach Nordspanien oder so, und dann 2 Wochen lang jeden Tag fährten legen. Oder nach Deutschland mit dem Auto.

    Und nun tut es mir grade umso mehr Leid, aber ich muss leider nun nochmal ein Video mit guten Fährtenbedingungen hinterherschießen! :D

    Neiiin, immer her damit!!! Natürlich sehe ich euch wahnsinnig gerne!!!!! Wundervoll Eros Arbeit!!!

    Die Idee mit dem Handy im Ausschnitt ist super! Ich hatte auch schon überlegt, ob vielleicht eine kleine billige Actionkamera eine Idee wäre, aber deine Idee hat super funktioniert!.....nur gaaanz klein bisschen Schwindelgefühl kam auf :D :D :D

    , den obwohl ich in "unfairer" Gegend

    ich meine doch in deinen Videos schon anderes mögliches Fährtengelände entdeckt zu haben wie den trockenen Acker den du uns mal gezeigt hast. Da war doch mal eine Mandelbaumplantage zu sehen und etwas weiter landeinwärts in den Bergen müßte es doch Grünland geben, vertrocknetes Ödland ist doch auch für Fährtentraining geeignet

    Ja, der trockene Acker, mein Goldstück, jetzt isser futsch, ist aber auch sehr klein, so dass sich meine Spuren dann viel überschneiden. Das ist natürlich auch gut, weil der Hund lernt nicht auf konkurrierende Spuren zu achten, aber für Anfänger ist es vielleicht zu schwierig, dachte ich.


    Die Mandelhaine sind dann hoffentlich wieder brauchbar, jetzt nach dem Regen muss ich warten bis sie dort den Boden auflockern, denn nach Regen ist der Lehmboden Beton. Allerdings sagt mein Fährtenbuch, dass die Verhältnisse unter Bäumen etwas schwierig sein könnnen. Ich bin auch dort weg, weil ich merkte, dass Axel sich zu leicht an die geomentrischen Anhaltspunkte anlehnt. Aber ich nehme es wieder in Angriff, natürlich.


    Wiese haben wir gar nicht. Also Null. Auch nicht in den Bergen, leider. Ich muss mindestens 1,5 Stunden fahren um zu brauchbaren Feldern zu kommen, aber ich weiss eben nicht wo dort dann welche sind.


    Okay :/ vertrocknetes Ödland ist geeignet?! Das haben wir natürlich zu bieten. Es ist dann oft mit höherem vertrocknetem oder buschigem Bewuchs und teilweise sehr steinig, furchig oder eben glatt und hart wie Beton. Vielleicht unterschätze ich aber diese Möglichkeit?


    Danke für die Ermutigung! Vielleicht ist wie so oft die Bremse vor allem in meinem Kopf :S

    Toll, was für eine prächtige Fährte!! Das inspiriert mich sehr, aber macht mich auch etwas frustriert 8o


    Viele Schritte sind bei mir vor allem wegen MIR nicht drin. Meine Haxn machen das noch nicht mit, zumal man ja immer alles 2x geht.


    Und ich muss aufhören Fährtenvideos von ich sag jetzt mal Mitteleuropa, zu gucken, weil ich muss regelrecht heulen || :D :D :D


    In den USA sind die Leute am diskutieren ob die IGP Fährtenregelungen geändert werden sollen wegen der "unfairen" Gelegenheiten diese zu trainieren. Sie überlegen ob es nicht besser wäre eher einen Test wie bei Mondioring bzw. Obedience zu machen.


    Trotzdem fände ich das schade, bzw. bin ich dagegen, den obwohl ich in "unfairer" Gegend wohne finde ich Fährten halt einfach fantastisch. Kein Vergleich zu dem popeligen Hölzchen schnüffeln bei Mondio und Obedience ;)

    am Einfachsten ist es, dies zu erreichen, wenn man darauf achtet, dass der Hund ordentlich Fuß geht.

    Denn erfahgunsgemäß wird ein schlampiges Fuß mit der Zeit immer schlimmer und irgendwann führt man den Hund kaum noch hoch, ohne dass man ihn verliert. Also von Anfang an ordentlich auf Gehorsam achten, das macht den wenigsten Ärger und später dann auch weitaus weniger Arbeit.

    Bombig, das macht Sinn!


    Ich glaube ich bin (mal wieder) in die Falle getreten, dass ich, wegen wartender Menschen, mir nicht die Zeit nehme Perfektion von meinem Hund zu erarbeiten. Das macht mich dann am Ende frustig oder führt zu Zweifel.


    Ich werde mich an deine Sätze erinnern und mehr auf Notwendigkeit achten denn auf die (vermeintlichen) Erwartungen anderer Leute.


    Heute bin ich schon stolz auf Axel, denn seine Fussarbeit im Beisein des Helfers war einfach top. Geholfen hat natürlich, dass der Helfer sich passiv verhalten hat bzw. im Revier nicht voll sichtbar war etc. Ich hatte dem Helfer angekündigt, dass ich explizit diese Kontrollen üben wollte und weiterhin mehr üben möchte.


    Danke!

    Ja, du hast Recht, vielleicht bin ich mal wieder an dem Punkt wo ich zwar denke "niedrige Reizlage schaffen" aber die Reizlage die ich schaffe ist womöglich immer noch nicht niedrig genug.


    Das ist manchmal wirklich erstaunlich. Ich denke etwas klappt schon sehr gut und ist gefestigt und dann muss ich doch wieder soooo weit runter gehen in den Anforderungen.


    Also ehrlich, Axel kann VOR Beginn der SD Arbeit ca 2-3 Minuten lang korrekt im FUSS bleiben mit dem Helfer in voller Montur. Dann ist mehr oder weniger Ende. Mit korrekt im FUSS meine ich wirklich absolut korrekt.


    Ich frage mich aber auch: ist das notwendig im SD? Meines Wissens gibt es keine Punkt(abzüge) für die Qualität der Freifolge wie in der UO


    Wäre es nicht sinnvoll im SD eine unterschiedliche Freifolge zu haben mit anderem Kommando und anderen Kriterien? ZB. TRANSPORT! oder BEI MIR! für alle Freifolgefasen ausser vielleicht in dem einen Abschnitt wo man zum Startpunkt für den Angriff aus der Bewegung (lange Attacke) geht?

    Guten Morgen Freunde der wilden Bestien,


    gestern war ich in Murcia eingeladen auf dem neuen Hundeplatz von Bekannten einer Freundin, zum trainieren, und habe die Gelegenheit mit Freude ergriffen, weil ich


    Mitte April angemeldet bin für mein BH Prüfung bei der Arbeitsgruppe von Pierre Lamarie in Almería =O =O


    und natürlich jede Gelegenheit zum trainieren auf fremden Plätze nutze.


    Die Leute dort sind Malinois-Leute. Malis sind auch Hunde die mich interessieren, ich kenne einige, die mir wirklich gut gefallen, aber ich habe immer so das Gefühl, von Deutscher Schäferhund auf Malinois wechseln ist wie von Microsoft zu Apple wechseln ^^


    Aber okay, meine Thema ist eigentlich:


    Wieviel Perfektion verlangt ihr in der sekundären Obedience während des Schutzdienstes? Hier beziehe ich mich vor allem auf die Fussarbeit, Fuss und Grundposition. Verlangt ihr absolute UO Kriterien im SD?


    Ich habe diesen Gedanken, weil ich mir Sorgen mache, mein schönes FUSS Kommando im SD zu beschmutzen, weil da die Ablenkung halt so exorbitant ist, dass es eine riiiiesen Anstrengungwäre die gleichen Parameter wie für UO zu fordern. Was man ja eigenlich müsste, denn FUSS ist FUSS, mit allen Kriterien, immer. Das kann, wie ich gesehen habe von Hund zu Hund unterschiedlich sein, aber für Axel wurde mir schon mehrmals bestätigt, seine Instinkt Hirnhälfte ist so gross wie eine Melone während im Vergleich seine rationale Hirnhälfte eine Haselnuss ist...... oder Erbse :D :D 8o


    Daher: Wie handhabt ihr das?

    Unsere Fährte gestern grottig, so grottig. Crazy war total unkonzentriert, faselte in der Gegend rum, überlief die Winkel. Lediglich die GS waren absolut sauber und super.

    Dabei war die Wiese gestern leichter als die letzte, auf der sie besser gesucht hat.


    Ich werde morgen noch mal eine Fährte auf Wiese machen und wenn die nicht besser ist, werde ich am Vereinsfährtenpokal am Samstag wahrscheinlich nicht starten. Das macht dann keinen Sinn.

    Mein erster Gedanke ist: jeder hat mal nen schlechten Tag, bzw. oft wenn man an einer Übung arbeitet passiert es plötzlich, dass der Hund so tut als hätte er noch nie was davon gehört. Und dann anders herum, man macht eine Übung längere Zeit nicht und testet dann ob er sich noch erinnert und er macht es plötzlich als hätte er regelmässig heimlich geübt.


    Ich ordne es in obiger Kategorie "Mysterien des Lernens" ein.


    Und dann all die anderen Faktoren, gerade bei Fährte, die wir einfach nicht kennen. Hatte sie vielleicht bisschen Kopfweh, Zahnweh oder eine andere unscheinbare Unpässlichkeit..... - war die Wiese mit irgendwas gespritzt oder sonstwie irgendetwas in der Luft in dieser Gegend....... und und und


    Ich hoffe, deine heutige Fährte wird wieder besser, aber ich hau jetzt einfach mal raus: Lass dich nicht so sehr beeindrucken von sowas, mach weiter wie bisher, Crazy kann es. Ich bin sicher sie weiss worum es geht und macht es gut und gerne sofern keine, evtl. fÜr dich nicht feststellbaren, Umstände sie daran hindern. Glaub an sie und die Früchte deiner Arbeit. :) :) :thumbup:

    Heute morgen bin ich den Wanderweg hoch in die Berge gefahren, Axel wie immer knapp vor mir und anscheinend hat der Regen viele Gerüche aufgeweckt, denn Axel war in "Jagdstimmung", bzw. Schnüffelstimmung.


    In der Ferne sichte ich ein Rebhuhn am Seitenstreifen, Axel sieht es auch, es war ca 50m entfernt. Ich sage Axel dass er nicht hinrennen darf und er hält sich daran. Das Rebhuhn sieht uns und rennt den Seitenstreifen weiter entlang, weg von uns. Die Rebhühner fliegen nur wenns unbedingt nötig ist.


    Als wie an dem Punkt ankommen wo das Rebhuhn am Anfang war, schnüffelt Axel am Boden und nimmt sofort die Spur auf. Sobald seine Nase am Boden ist merke ich wie er das Rebhuhn nicht mehr im Blick hat sondern nur der Nase folgt.


    Ich jedoch sehe das Rebhuhn immer noch, ca. knapp 100m weit weg aber wir holen auf, weil Axel der Spur (Nase tief, hohe Punktzahl 8o ) in hohem Tempo folgt. Ich sehe, wie das Huhn da hinten plötzlich auffliegt und auf der anderen Seite des Weges weiterläuft. Axel surrt unbeirrt der Spur nach, teilweise im Galopp.


    Eine Vorfreude packt mich, weil ich möchte wissen was an dem Punkt passiert wo das Huhn auf die andere Seite geflogen ist. Es hat einen Rechten Winkel nach links über den Weg geflogen und ist dort weiter am Seitenrand gelaufen.


    Wir kommen also dort an, an dem "Winkel" und Axel stoppt aus dem (ziemlich schnellen) Lauf, zögert nicht eine Sekunde, sucht nicht, hebt nicht die Nase, und biegt nach links ab über den Weg, dort das Gleiche Manöver nach rechts, weiter den Seitenstreifen entlang. Dort ist nach wenigen Metern das Rebhuhn durch den Zaun in den Olivenhain verschwunden.


    So. Ohne Scheiss, was übe ich eigenlich andauernd mit dem Hund? Fährtensuche jedenfalls nicht :D :D :D


    Vielleicht klebe ich mir demnächst ein paar Rebhuhnfedern unter die Schuhe.......


    Thema "Winkel überlaufen" ....... die verar.....en uns doch :D :D :D :D


    Mir ist natürlich klar, dass die Rebhuhnfährte mir eines Tages auf einer Prüfung oder auch beim Üben kontraproduktiv in die Quere kommen kann, aber ich konnte heute morgen einfach nicht widerstehen, es war so schön :saint:

    Das ist interessant!

    Sollte man dann wohl 2 verschiedene Marker haben, einen für Freigabe und einen für Erwartungshaltung?


    Der für Erwartungshaltung bedeutet dann "hast du soweit gut gemacht, halte dich bereit für was gleich kommt" ?


    Der normale Freigabemarker halt wie eh und je "jap, gut gemacht, hast direkt Zugriff auf Belohnung und kannst aufhören das zu tun was du gerade machst" ???

    Erinnert ihr euch an den kleinen Jungen, mit dem Hund seines Grossvaters, in der IGP 3 Prüfung unter Erwachsenen, von dem ich ein Video hier reingestellt hatte?


    Der kleine Junge, Marcos Sánchez, (sorry, ich hatte den falschen Nachnamen genannt) hat bei den Spanischen Meisterschaften jetzt dieses Wochenende, mit Galax de Jardines del Real, den 8. Platz belegt!


    A94, B86, C93, gesamt 273.


    Sein Onkel Marcos Ferré hat mit Leo de Jardines del Real den 1. Platz gemacht.