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Nasenarbeit / Fährte & Co /Praxisarbeit

  • Roopa
  • 8. Mai 2016 um 08:55
  • Axman
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    • 30. Juni 2022 um 10:08
    • #1.621
    Zitat von Cinja

    Ich fange gerade wieder an, mein Bein mehr zu belasten. Ich denke, ein paar Wochen dauert es noch, bis ich wieder eine Fährte mit Crazy machen kann.

    Oooh, ich wünsche dir, dass du ganz bald wieder gehen kannst!!

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Schafring
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    • 19. Juli 2022 um 11:10
    • #1.622

    Endlich der erste gegrubberte Acker , nach 3 Monaten nur Wiesenfährten war das vorgestern für Hera fast wie Neuland, schön intensiv der Ansatz, nach dem 1. Schenkel u. Winkel nur noch hektische Versuche die Fährte zu halten und wiederzufinden.

    Gestern dann ein weiterer Versuch, diesmal allerdings mit Futter in relativ kurzen Abständen. Die Sache war dann schon viel konzentrierter und ruhiger und wurde auch bis zum Schluß (ca. 400 Schritte) mit nur 3 zu verweisenden GS bewältigt.

    Heute morgen dann 6 GS (einen nicht mehr wiedergefunden), nicht mehr ganz so häufig Futter , und zur Abwechslung mal einen schrägen Abgang vom Ansatz war Hera sehr konzentriert, ungewöhnlich langsam und hat sich ständig mt ihrer Nase vergewissert dass sie noch richtig ist,

    Bis auf den einen überlaufenen GS war ich sehr zufrieden, allerdings war sie danach auch fix+foxi, der Boden ist bei uns extrem trocken und heute wars um 10 schon 30° heiß.

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • RaspyBreeze1832
    Gast
    • 19. Juli 2022 um 16:45
    • #1.623

    Hallo, habe auch wieder neues Gelände gefunden. Ich habe auch ein bisschen Glück, dass mein Vermieter ein Landwirt ist. Werde wohl heute Abend oder morgen wieder mal eine 3 er Fährte legen. Viel Spaß beim Trainieren! 🙂

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  • Schafring
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    • 5. August 2022 um 13:50
    • #1.624

    auf assistenzhundeblog.de/2022/08/5-hunde-bei-20-c-gestorben-wegen.html,hab ich diesen interessanten Artikel gefunden.

    Ich hab mich ja in dieser Hitzeperiode recht unzufrieden gezeigt mit Heras Training beim fährteln, und auch Ruebchen und Micha369 aüßerten sich ähnlich, aber dass die Hitze bei einer doch vermeintlich so ruhigen Tätigkeit doch so gravierende Auswirkungen haben kann war mir bisher nicht bewusst.

    Werd da wohl demnächst etwas sensibler sein müssen!

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • Schafring
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    • 5. August 2022 um 14:03
    • #1.625

    Irgendwie ist in der Adresse was verschütt gegangen beim Speichern, hier nochmal ohne Link

    assistenzhundeblog.de/2022/08/5-hunde-bei-20-c.gestorben-wegen.html

    Wens interessiert, mal selber anklicken.

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • Tilli
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    • 5. August 2022 um 14:22
    • #1.626

    Danke für den interessanten Artikel. Dass schon Temperaturen um die 20 Grad gefährlich werden können, hätte ich wirklich nicht erwartet.

    Ich muss zugeben, ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, weil wir die letzten Tage, mit weit über 30 Grad einfach nur rumhängen. Hier läuft seit Tagen nichts weiter als notwendige Geschäftsründchen, Frau Hund darf nach Belieben in den Garten, wo sie entweder planschen geht oder in ihrer selbst gegrabenen Kuhle unter den Himbeeren liegt und die Aussieht genießt, um recht flott wieder rein zu wollen. Das höchste der Gefühle ist die späte Abendrunde im dunkeln zum Zeitung lesen. Während das hundehalterliche Gewissen tobt, schließlich muss Hund ja auch im Sommer was geboten werden, ist Tilli tiefenentspannt und findet mit unglaublicher Genauigkeit den kühlsten Liegeplatz im Haus.

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

  • Flummi
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    • 5. August 2022 um 15:02
    • #1.627
    Zitat von Flummi

    Wir hatten mal bei einem RH-Training einen Versuch gemacht. 20-30 min intensive Such-Arbeit für den Hund und dann Fieber messen (bein Hund natürlich)

    Das Ergebnis:

    Alle Hunde hatten Fieber entwickelt. Bis 40° haben wir gemessen. =O

    Ihr könnt es doch ganz einfach selbst prüfen. Vor und nach der Fährte Fieber messen...

    Das gibt einem Mal ein Gefühl was Nasenarbeit für den Hund bedeutet.

    Das ist übrigens auch der Grund warum ich Cinja 's Einstellungen zum Thema Bannen am Gegenstand nur begrüßen kann!

  • Schafring
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    • 5. August 2022 um 15:22
    • #1.628

    ja, das werd ich mal probieren, für mich ist Nasenarbeit eine neue Sache, quasie Rentnerbeschäftigung.

    Manche Unserer Hütehunde waren ja so gestrickt dass man bei diesen Temperaturen schon sehr aufpassen mußte dass sie keinen Hitzschlag bekamen, andere wiederum haben sich doch rechtzeitig von selber in den Schatten verzogen oder zum Wasser, wobei bei so Temperaturen wie momentan die Schafherde morgens und abends gehütet wurde und mittags an einem Schattenplatz 4 Stunden Ruhr hatte.

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • HSH
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    • 5. August 2022 um 15:45
    • #1.629
    Zitat von Tilli

    Ich muss zugeben, ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, weil wir die letzten Tage, mit weit über 30 Grad einfach nur rumhängen. Hier läuft seit Tagen nichts weiter als notwendige Geschäftsründchen, Frau Hund darf nach Belieben in den Garten, wo sie entweder planschen geht oder in ihrer selbst gegrabenen Kuhle unter den Himbeeren liegt und die Aussieht genießt, um recht flott wieder rein zu wollen.

    Hier siehts nicht anders aus. Bis auf die Tatsache, das ich deswegen kein schlechtes Gewissen habe. ^^ Warum sollte ich die Hunde zu Etwas nötigen wozu ich selbst auch keine große Lust hätte? Conny wäre zwar mit Begeisterung am Start, würde aber nach wenigen hundert Metern anfangen hinterher zu hängen. Der Sack ist da deutlich hitzetoleranter, aber Spaß sieht auch bei ihm anders aus.

    Wir gehen einfach früh morgens ne große Runde, meist ans Wasser ne Runde schwimmen. Und dann spät abends nochmal ne kurze Schüffelrunde. Das reicht bei dem Wetter allen Beteiligten völlig.

  • Cinja
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    • 5. August 2022 um 17:21
    • #1.630

    Bei unseren Fährten sehe ich da keine Gefahr. Klar, in der Mittagshitze bei 35 Grad würde ich auch keine Fährte machen. Aber ansonsten lege ich Fährten. Natürlich muss man immer gucken, wie der Hund mit Wärme und Arbeit klar kommt. So lange ich den Eindruck habe, dass es Crazy gut dabei geht, trainieren wir auch bei über 20 Grad.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Ruebchen
    Moderator
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    • 5. August 2022 um 20:59
    • #1.631

    Ich kann den Artikel am Handy leider nicht öffnen, aber ich denke mal, dass da drin steht, dass die Körpertemperatur des Hundes sich beim Suchen um bis zu 1 Grad erhöht, oder?

    Und dass man bei über 20° nicht Fährten sollte?

    Dann könnte man ja fast den ganzen Sommer über nicht Fährten gehen. ^^

    Also bis 26-30° (je nachdem ob es drückend ist oder immerhin noch ein frischer Wind weht) trainieren wir alle Sparten komplett normal. Bei heißerem Wetter werden die Einheiten in Länge und Intensität angepasst, oder auf kühlere Tageszeiten verschoben. Die vergangenen 3 Wochen klingelte mein Wecker an den freien Tagen deshalb um 05:30, damit ich bis 8 Uhr mit beiden Hunden fertig bin mit absuchen.

    Gestern habe ich aber im Hinblick auf unsre Prüfung einen Versuch gestartet, und bin später losgefahren:

    Unser Richter hat 2 Stunden Anfahrt, also schätze ich, dass wir unsre Fährte nicht vor halb 10 ausarbeiten werden.

    Ein kleines U, 400 Schritte, 3 GS, erster Schenkel Acker, am zweiten Schenkel ein Geländewechsel auf Wiese und dann Wiese bis zum Schluss. Es war eine absolute Schei**wiese. Wenig Gras, Boden knüppelhart, pupstrocken und voller Trekkerspuren. Vormittags um 10 Uhr habe ich den Hund angesetzt, das Auto im Schatten zeigte 31° an, draußen auf dem offenen Feld warens wohl so um die 40..

    Den Acker hat er pipifein gesucht, ich war ganz baff. Die Wiese war dann schlecht, viel gekreiselt usw. aber ich denke das lag weniger an der Hitze, als am schlechten Gelände.

    Er war danach gut drauf, aber die Zunge hing natürlich schon raus. Auf dem Rückweg zum Auto durfte er dann in den Bach hüpfen ^^ :thumbup:

    Also die kurze 400 Schritt Fährte war an sich kein Problem. Ich finde sie sollten das suchen in der Hitze mit Maß und Ziel auch kennenlernen, sonst guckt man bei der Prüfung halt u.U. in die Röhre. :/

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Axman
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    • 5. August 2022 um 22:27
    • #1.632

    Also, ich muss auch sagen, dass wenn man ab 20 Grad nicht mehr suchen kann, dann könnten wir hier nur im Winter trainieren.

    Ich glaube auch, dass da einige Faktoren zusammenspielen müssen. Hatten die Hunde vielleicht nicht genügend getrunken in der Zeit vorher, das Spielen danach, wer weiss wie intensiv das war. Wie war das Wetter genau? Hohe Luftfeuchtigkeit, trocken und stechende Sonne? Wie war das Gelände? Stehende Luft am Waldrand? Und und und....

    5 Hunde auf einmal, hmm, schon komisch.

    Das Bannen, wie gesagt, ist nur ein Übergangsverhalten und wird dann wieder abgebaut, bzw vernachlässigt.

    Axel hat zZ auch Fährtenpause. Aber wenn wir wieder anfangen, achte ich einfach darauf, wie er sich gibt. Er ist eh ein Hitze-Weichei, wenn es ihm warm wird, merke ich es garantiert. :)

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Flummi
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    • 6. August 2022 um 08:55
    • #1.633
    Zitat von Ruebchen

    Also die kurze 400 Schritt Fährte war an sich kein Problem. Ich finde sie sollten das suchen in der Hitze mit Maß und Ziel auch kennenlernen, sonst guckt man bei der Prüfung halt u.U. in die Röhre. :/

    Da gebe ich dir vollkommen Recht. Ich möchte auch ganz sicher nicht, dass unsere Hunde in Watte gepackt werden. Das wäre denke ich falsch. ;)

    Zitat von Axman

    Aber wenn wir wieder anfangen, achte ich einfach darauf, wie er sich gibt. Er ist eh ein Hitze-Weichei, wenn es ihm warm wird, merke ich es garantiert. :)

    Genau darum geht es mir.

    Ein Bewusstsein schaffen. Leider ist es immer noch vielen einfach nicht bekannt.

    Gerade Neulinge wundern sich oft.

    Ich war vor vielen Jahren an einer FH-Prüfung (als Zuschauer) dort war es sehr heiß, schon Morgens. Der Richter hat vor der Prüfung alle HF zusammen kommen lassen. Er hat jedem Teilnehmer angeboten Wasser mit zu nehmen um den Hunden am Gegenstand welches anbieten zu können. Ohne das dies in die Bewertung mit einfließen würde.

    Dieses Angebot wurde von vielen nicht angenommen?! Gewonnen haben die drei die Wasser mitgenommen und gegeben haben ;) Eine feuchte Nasenschleimhaut riecht einfach besser.

    Ich persönlich habe eine RH-Fl-Prüfung gemacht. An diesem Tag hatte es 35,C.

    Die Richterin, eine Tierärztin aus Augsburg, sagte damals: Die Grenze des Suchgebiets ist ein Bach! Sie möchte sehen, dass wir ihn aktiv nutzen um die Einsatzfähigkeit unserer Hunde zu erhalten!

    Aber suchen mussten wir trotzdem, deshalb bin ich auch nicht für Watte sondern Wasser. ;)

    Zitat von Ruebchen

    Er war danach gut drauf, aber die Zunge hing natürlich schon raus. Auf dem Rückweg zum Auto durfte er dann in den Bach hüpfen ^^ :thumbup:

    Also genau so :thumbup: ;)

  • RaspyBreeze1832
    Gast
    • 6. August 2022 um 09:30
    • #1.634

    Hallo, ja, Hitze ist ein schwieriges Thema in der Fährte. Nicht zuletzt wegen mangelnden Gelände. Aber trotzdem nutze ich auch diese Umstände, weil der Hund dadurch besser und auch abgesichert wird. Natürlich übertreibe ich es nicht, zum Wohle meines Hundes. Ich war auf mehreren SV LGA. Da hat man auf trockenen Acker mit bisschen Stroh drauf gesucht. Bei wirklich sommerlichen Temperaturen und Mittagszeit. Die Durchfall Quote war etwas höher. Aber wer oben mitschwimmen will, muss das mal üben. Die Profis tun das. Genau wie UO und Schutzdienst. Bei Eis und Schnee trainiere ich auch. Aber ich achte auch immer auf den Hund. So kann man die Belastungsgrenzen in A B C raus finden. Bisschen fordern und fördern. Trotzdem ist die Gesundheit des Hundes immer am wichtigsten.

  • Cinja
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    50
    • 6. August 2022 um 09:48
    • #1.635

    Wenn es warm ist und/oder der Boden staubig ist, nehme ich einen feuchten Lappen mit auf die Fährte und beim GS wird dann die Nase vom Staub befreit und angefeuchtet.

    Ab FH 2 kann man das auch in der Prüfung machen, wenn man es dem Richter vorher sagt. Davon mache ich auch Gebrauch. Ein SV-Richter monierte, dass ich das nicht bei jedem GS machen dürfe, aber bei anderen Richtern war das bisher kein Problem, wenn ich das an zwei oder mehr GS hintereinander gemacht habe.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

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