Ja, wenn ich in der Küche mit der Wurstverpackung raschle, reagiert Ero auch von alleine da drauf und kommt ... das hab' ich dem nicht beigebracht, ich schwöre!
Instinktiv!!!!
Das ist der Wurstverpackungsraschelinstinkt!!!!!
Ja, wenn ich in der Küche mit der Wurstverpackung raschle, reagiert Ero auch von alleine da drauf und kommt ... das hab' ich dem nicht beigebracht, ich schwöre!
Instinktiv!!!!
Das ist der Wurstverpackungsraschelinstinkt!!!!!
Sorry, ich kann nicht anders!!
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O ton des Mannes:
"Ein Pfiff ist kein Kommando sondern ein Signal...... der Hund hört darauf instinktiv..... Der Hund hat GELERNT, dass wenn er nach dem akustischen Signal mich anschaut, mein Körper KÖRPERSPRACHLOS zur Botschaft wird....... weder Belohnung noch Strafe.....instinktiv....... Das ist die Botschaft des Videos"
Es tut mir leid aber das sind die Worte eines Scharlatans
WTF
Ooooh
Ich hatte einen Kommentar geschrieben und er hat geantwortet: "Wo bitte ist Körpersprache erlerntes Verhalten? Körpersprache beherrscht jeder Hund instinktiv, die musst du ihm nicht beibringen"
Also selbst wenn das wahr wäre, was es nicht ist, dann hat der Mann trotzdem seinen Hund mit Hilfe von Körpersprache konditioniert das zu tun was man in dem Video sieht. ![]()
Im Video geht sein Hund in einer "Bei mir" Position ohne Leine und wenn der Mann langsam geht, geht auch der Hund langsam. Der Mann pfeift und der Hund setzt sich am Strassenbordstein hin, der Mann hält dem Hund seine Hand bremsend vor die Nase und der Hund wird langsamer, der Mann sagt "okay" oder irgendein Markerwort und der Hund flitzt los und kann frei laufen.
Nicht nur hat er seinen Hund konditioniert sondern auch noch durch Negative Verstärkung und Positive Strafe!!
Körperdruck funktioniert so:
Dein Hund läuft neben dir, wenn er dich überholen will, drehst du dich ihm mit deinem Körper entgegen und/oder streckst ihm die Hand entgegen. Der Hund wird langsamer und bleibt hinter/neben dir.
2 Dinge sind geschehen:
- Erstens ein Verhalten wird weniger gezeigt (Das Vorlaufen/Überholen) durch das Hinzufügen einer Einwirkung = Positive Strafe
- Zweitens ein Verhalten wird vermehrt gezeigt (Das hinter- oder nebenherlaufen) durch das Wegnehmen einer Einwirkung (Mensch dreht sich wieder vom Hund weg) = Negative Verstärkung
Übrigens ist hier auch noch eine Technik der operanten Konditionierung dabei:
Premack
Ein Verhalten das nicht so gerne gezeigt wird, wird verstärkt, durch ein Verhalten das gerne gezeigt wird.
Am Ende gibt es einen Freilaufmarker nachdem der Hund vorher kontrolliert laufen musste = Premack
Fazit:
Durch und durch operant konditioniert.
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Ah, ich glaube er sagte irgendwo, dass er den Pfiff nicht konditioniert hätte, sondern sein Hund hätte alleine darauf reagiert:
Ja, der Anfang geschieht durch Klassische Konditionierung. Ein bedeutungsloser Reiz (Der Pfiff) ertönt, der Hund reagiert und lokalisiert wo der Ton herkam, läuft hin und wird gelobt oder zumindest mit einem Lächeln begrüsst (garantiert).
Fürderhin verknüpft der Hund den Pfiff mit dem Herrchen und dem zum-Herrchen-laufen und nett behandelt zu werden, evtl. belohnt durch Streicheln und Aufmerksamkeit (Leckerli braucht der Göttliche ja nicht, glaube ich).
Schwupps schon sind wir bei Operanter Konditionierung.
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Meinen Lieblingsfaden mal wieder aufwecken ![]()
Ich schaffe es einfach nicht, dieses Thema abzuhaken. Auf Instagram ist so ein Mensch, der sich Hundepsychologe nennt und ich finde ihn eigentlich nicht unterirdisch, vor allem weil er in der Vergangenheit Vernünftiges zum Thema IGP Sport gesagt hat.
Aber er geht mir immer wieder auf die nerven, weil er versucht seine Trainingsmethoden als das Neueste und komplett anders als alle Anderen zu verkaufen. Als hätte er den heiligen Gral gefunden und wisse irgendetwas was sonst keiner weiss.
Ich kann es wirklich nicht ausstehen, wenn jemand Fachwörter zu seinen Zwecken mißbraucht und/oder verballhornt.
Hier mal wieder, behauptet dieser Mensch, dass sein Hund quasi durch (seine) göttliche Verbindung Dinge tut oder nicht tut und dass es keinesfalls Konditionierung ist. Überhaupt benutzt er das Wort "Konditionierung" um sich von den bösen Konditionierern zu unterscheiden und macht das Wort zum Schimpfwort und Zeichen für schlechtes Hundetraining.
Sein neuestes Video zeigt seinen Hund bei einer Übung und behauptet steif und fest, da sei natürlich nichts konditioniert weil das sei ja gar nicht nötig wenn man wisse (wie er) wie man ohne Konditionierung arbeitet.
Ich kann solches Gelaber kaum ertragen. Und in den Kommentaren lauter Huldigungen von den unwissenden Jüngern/Ahnungslosen.
Sein Hund ist in der Übung von vorne bis hinten konditioniert, mit Pfiff, Handsignalen und Markerwort!!!!
Es will mir einfach nicht in den Kopf, was in der Öffentlichkeit abgeht. Wie sind die Leute drauf? Es wird auf alles hereingefallen was sich irgendwie gut anhört weil irgendeiner gut predigen kann und das Talent hat Kühlschränke an Südpolbewohner zu verkaufen.
Ich freue mich total, dass du was gefunden hast wo du und deine Jungs euch wohlfühlt und wachsen könnt
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Alles anzeigenIch war heute Abend alleine am Hundplatz und habe die Zeit sehr gut genutzt und ein richtig schönes Spiel mit Mila gespielt, dass sich auf ihr Verhalten und die Abrufbarkeit sehr gut auswirkt.
Es ist jetzt nichts komplett neues und so oder in ähnlicher Form hat es bestimmt jeder schon mal mit seinem Hund gemacht.
Ich habe ein Geschier drauf und eine Schleppleine dran. Ich nehme sie zu mir greife mit meiner Hand nochmal unters Halsband und gebe sie mit ihrem Freigabekommando frei. Sie rennt daraufhin los (eigtl. immer Richtung Zaun oder Büsche, wo halt Mäuse oder kleinere Vögel sein könnten).
Manchmal entscheide ich dann das wir die Richtung wecheln, ich mache das auch im rennen, aber schon so das sie ne Chance hat und nicht in die Leine rennt, ich gebe dafür auch ein Kommando (komm), dass bedeutet bei uns frei folgen. Kommt sie sofort fliegt ein Leckerli in die Richtung, in die ich jetzt gerannt bin.
Dann entscheide ich, ob ich Interesse bei ihr gesehen habe in die neue Richtung weiter zu laufen oder nicht.
Wenn ja, geht es weiter.
Wenn nein, dann rufe ich sie ran, greife wieder ins Halsband und gebe sie wieder in die Richtung frei, in die sie eigtl. wollte.
Am Rand sind bei uns so ein paar Gebüsche und Bäume, wo immer irgendwelche Kleintiere sind, sie darf da richtig hin rennen, im besten Fall spottet sie vor den Gebüschen, jede Gelegenheit, sie sich eignet nutze ich für einen Rückruf, ich bestätige dann mit Futter und gebe sie sofort wieder frei dahin zu rennen, wo sie hin will oder je nachdem bestätige ich auch nur wieder mit der sofortigen Freigabe.
Die Leine verwende ich eigtl. gar nicht, sie wäre da falls ein Rückruf mal ins leere Laufen sollte.
Es ist natürlich reines Jagdverhalten, aber ich habe das Gefühl, wenn wir es gemeinsam ausleben, dann kann sie sich im Training besser aufs wesentliche konzentrieren.
Ich habe das so in der Form auch erst ca. dreimal gemacht. Im Prinzip kann man es an jedem Zaun machen. Der Knackpunkt ist, dass ich nie aus versehen mit der Leine einwirke und den Hund zurückhalte, weil er durch einen Zaun gehindert ist und ich ihn auch deshalb bedenkenlos immmerwieder zu den Stellen schicken kann, wo vielleicht vor 5 min mal ein Tier rüber gehuscht ist. Der Mensch ist in dem Fall nicht der übliche Bremsklotz sondern Partner für den Hund.
Wäre mein Hund am Platz perfekt konzentriert und würde Vögel, Mäuse oder Geraschel im Gebüsch nicht interessieren, würde ich nicht gezielt versuchen ihn damit auf den Geschmack zu bringen^^
Aber obwohl ich es noch nicht oft gemacht habe, merke ich bei Mila eine deutliche Verbesserung bezüglich des Rückrufs und auch der ungefragten Orrientierung an mir.
Es klingt wie eine gute Routine. Wenn es zu gewünschten Resultaten führt ist es super. ![]()
Ich finde das total interessant, was du beschreibst, Secans
Eigentlich wäre mein Plan gewesen, es aufzubauen mit (dann mal) Ball im Versteck oder auch Helfer drin. Mit "rumziehen" meinst du einen Helfer, der im Revier steht und einen Ball direkt wieder aus dem Revier rauswirft wenn der Hund ankommt?
Mein Ziel ist das Reingucken als Gewohnheit aufzubauen, dann sollte ich es nicht unbedingt in den 5 Minuten Trainingszeit vor einer Prüfung machen müssen andernfalls hätte ich es nicht geschafft wie gewünscht eine feste Gewohnheit zu etablieren.
Und dann ist da Ero, mit dem ich das Revieren erst mit 14 Monaten angefangen habe...
Ja frag mal! Der Axel 4 Wochen vor der IGP 2 ![]()
So ungefähr. Naja, wir hatten erstmals einen Platz mit Revieren als wir 2024 in den anderen Club umzogen. In dem Jahr wurde Axel 5 ![]()
meine laufen auch alle links rum. ich baue es erstmal ohne etwas im Versteck auf, dafür mit Stange am Ausgang, damit sie eng ums Versteck laufen. wenn die Hunde sicher alle Verstecke Revieren können, baue ich die Bälle im Versteck auf fürs reinschauen.
Ich habe festgestellt, dass Ioshy schon nach ein paarmal Futter aufsammeln im Revier angefangen hat auch einfach so ums Revier zu laufen. Das habe ich gleich genutzt um ihm zu zeigen "wenn nichts im Revier ist, ist es bei mir". D.h. schon nach sehr kurzer Zeit hat er angefangen zu gucken "ist hier Futter? Aah nee, dann schnell zu Frauchen". Bin echt zufrieden dass sich das quasi von alleine gleich so entwickelt hat.
Deinen Ansatz, erstmal nur umlaufen und dann was reinlegen finde ich auf jeden Fall super, macht absolut Sinn!
Bei mir war auch ein bisschen der Hintergedanke, dass ich den Welpen erstmal nicht so schnell um enge Kurven laufen lassen wollte, weil ich hatte die Übung schon angefangen, als Spiel, als Ioshy noch ziemlich klein war. (Vielleicht ein bisschen übertrieben von mir
)
HInzufüg:
Die Miniverstecke sind einfach nur bequemer für den HF und ich brauche für meinen kleinen Hund noch keine grossen Distanzen. 3 oder 5m nach da und nach da reichen ja vollkommen aus. Bei uns fallen die grossen Verstecke auch bei jedem scheiss Lüftchen um, wir können sie ja nicht in den Boden stecken. Bei mir zuhause grosse Reviere aufstellen nur um an der Technik als solches zu trainieren lohnt sich einfach nicht. ![]()
Meine laufen alle gegen den Uhrzeigersinn, ich bin ehrlich, meine Motivation ständig umzudenken beim führen hält sich in Grenzen.
Ob es für die Hunde einen Unterschied macht? Keine Ahnung. Wir bauen es eh nicht als umlaufen auf, sondern mittels Beute im
Versteck.
Meinst du dass deine von natur aus alle links rum drehen oder dass du sie eh alle direkt linksrum anlernst?
Cool, ja, ich habe Ioshy auch mit Belohnung im Revier angelernt, allerdings derzeit Futter. Muss mal testen ob er mittlerweile Spielzeug schon nimmt
Aber gut, Danke, ihr habt mich bestärkt es beizubehalten. ![]()
Super, dann bin ich auf dem richtigen Weg
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Wenn wir es also erreicht haben, das sich unsere Hunde an uns orientieren, sie uns immer fragen, was als nächstes zutun ist - dann wird auch klar, was unsere Unsicherheit bei ihnen für Auswirkungen haben kann.
Wenn sie es dann tun kann es echt nervig sein, wenn man den Hund mal auf Abstand halten will um vernünftige Fotos zu machen ![]()
Danke Maline für das Beispiel.
Ich glaube, das es einen Unterschied macht, ob wir einfach nur lauter sind um, wie Bass23 und Korbi es beschreiben, dem Hund eine andere Dringlichkeit bzw. ein Signal zu geben, das er gerade die Grenze seines Ungehorsams erreicht hat, oder ob wir "in Panik", wir also selbst unsicher sind.
Wenn wir es also erreicht haben, das sich unsere Hunde an uns orientieren, sie uns immer fragen, was als nächstes zutun ist - dann wird auch klar, was unsere Unsicherheit bei ihnen für Auswirkungen haben kann.
Je nach Charakter und Situation geht der eine Hund nach vorne und regelt, der andere zieht den Schwanz ein und meidet.
Im Ergebnis geht ein Stück weit das Vertrauen in unsere Führungsfähigkeit verloren.
Kann man das so sagen?
Das ist wirklich ein total wichtiger Punkt!!
Es ist sehr empfehlenswert, (lebenswichtige) Kommandos in verschiedenen Stimmlagen zu üben!!! Dann generalisiert der Hund das Kommando und wenn man mal nicht mit gewohnter Stimme sprechen/rufen kann, folgt der Hund auch dann.
An Hundesportler wird immer die Frage gestellt "warum brüllt ihr eure (armen) Hunde so an? Hunde haben doch gute Ohren!" und "warum auch auf dem Trainingsplatz und in Unterordnung laute Kommandos geben?"
Mein damaliger Trainer hat mit seinen Border Collies immer Brüllkommandos geübt, wir haben uns kaputtgelacht darüber aber es ist wirklich sinnvoll. Es macht 2 Sachen: Die Hunde empfinden angebrüllt werden nicht mehr als unangenehm + sie hören und erkennen das Kommando auch, wenn Frauchen/Herrchen mal in einer misslichen Lage sind.
Danke für die Erinnerung! Das hatte ich echt fast vergessen.
Hinzufüg:
Warum glaubt man so oft, dass man Dinge vermeiden sollte um die Psyche des Hundes zu schonen, anstatt es ihm beizubringen und ihn dadurch stärker werden zu lassen? (ich schliesse mich da ein)
Wenn ich sage: "Mein Freund".......dann lässt der Hund das, was er gerade an Unfug getrieben hätte.....
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Bei mir ist es: "Was hastn du daaa?" ![]()
......."Iiich? öhm nix..... gar nix!"