Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Zu dem Thema Avocados kann ich nur bemerken, dass angeblich für Hunde auch Trauben, Zitrusfrüchte und Zwiebelgewächs und Tomaten giftig sein soll und hier in Spanien kenne ich von jeher, dass die Hunde der Bauern regelmässig Trauben, Zitrus und Zwiebel/Knoblauch und Tomaten etc essen und irgendwie nie daran sterben. :/


    Meine Hunde fressen auch rohe Oliven, okay, die sind nicht als giftig angegeben. Meine Jagdhunde damals haben Trauben in rauen Mengen gefressen. Alle meine Hunde haben immer gerne Mandarinen und Orangen gefressen, ebenso auch Tomaten. Einer hat die sogar vom Strauch geklaut.


    Vielleicht kommt das auf Menge und Zustand des Hundes an? Oder die Tiere gewöhnen sich daran, so wie beim Menschen mit Alkohol?


    Wirklich klasse, wenn man bei euch Fleischerzeugnisse so günstig bekommen kann. Naja, günstig wahrscheinlich für unsere europäischen Verhältnisse?


    Spannend von dir, deinen Hunden und eurem Leben in Afrika zu hören.

    Habt ihr eure Hunde jetzt mit in Deutschland oder bleiben sie unten? :)

    Danke Boss für die genaue Beschreibung, das hilft wirklich weiter!!


    Axel geht es gerade saugut. Gestern konnte ich nicht verhindern, dass er mit einem Satz, wie vorher ab und zu, auf mein Bett gesprungen ist. Mein Bett ist ganz schön hoch, der Onkel Doktor hätte garantiert geschimpft, das hab ich dem Axel auch gleich gesagt. War ihm wurscht. :D


    Ich habe den Eindruck, dass seine Muskulatur sich etwas erholt hat, er sieht nicht mehr ganz so eingefallen aus und tritt stabiler auf. Ich für meinen Teil muss morgen Pause machen was den Marsch durch das Flussbett angeht. :rolleyes:


    Das Gabapentin, das angeblich sedieren soll, tut das nicht, wohl aber scheint es schmerzlindernd zu sein, wie gesagt, Axel ist sehr fröhlich und gut gelaunt. Zum Glück ist es so schweineheiss, das wirkt immerhin ein biiiisschen "beruhigend".


    Im September greife ich das Thema Schwimmen auf, wie du beschreibst, Boss , mit langer Schwimmweste und geführt. Das Bergauf und Bergabgehen mache ich dann jetzt schon, in kleinem Umfang. Teilweise kann ich es eh nicht vermeiden, es ist einfach nicht besonders flach hier, das Land. :)

    Unsere Physio hat uns für Muskelaufbau explizit langsames bergauf gehen empfohlen.

    Von daher ist das was du da mit Axel machst doch super für den Muskelerhalt.

    Das ist ein super Tip! Allerdings habe ich immer das Problem, dass wenn man bergauf geht, muss man immer auch irgendwann bergab gehen und bergab gehen ist nicht so gut. An der Lösung arbeite ich noch. ^^


    Eine Idee war, ich fahre mit dem Auto den Berg rauf, habe das Fahrrad dabei, fahre mit dem Fahrrad den Berg wieder runter, hole Axel ab, marschiere mit ihm den Berg wieder rauf, und den Weg wieder runter fahren wir im Auto.


    Ich würde auch wahnsinnig gerne wissen, ob ZIEHEN für einen Hund mit Rückenproblemen schlecht ist. Eben zum Beispiel einen leichten Reifen ziehen. :/ Könnte das ein Bergaufgehen simulieren?

    Hier wie versprochen ein Video von heute morgen beim Spazierengehen im Flussbett.

    Das Video ist für mein Tagebuch von Axels Zustand, damit ich Vergleichtsmaterial habe.


    Abgesehen davon ist es sicherlich das langweiligste Video der Welt. :D


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    spiegeln aber aus meiner Sicht auch wieder, das der Hund oft etwas tut, weil er es so entschieden hat.

    In Kennys Fall definitiv!! Der lebte noch in meiner Pferdephase, was für die Hunde bedeutete, dass sie Tag und Nacht draussen wohnten und im Prinzip machten was sie wollten. Es war mir damals auch herzlich egal ob Kenny nach jemandem schnappte, er war ein Hofhund und zudem dominant, territorial und resourcenverteidigend, kein einziges unsicheres Häärchen an seinem Körper. Hach ja, das waren Zeiten :D <3 Der Kenny war übrigens trotz null Sozialisierung, null Gassigehen in Ortschaften etc. absolut cool in fremder Umgebung, völlig cool und umgänglich mit fremden Hunden oder beim Tierarzt. Alles von ganz allein.

    Mein damaliger Kursleiter hatte mehrmals Einsätze, wo die Leute von ihren eigenen Hunden nicht mehr aufs Grundstück gelassen wurden bzw. aus einem Zimmer raus. Im ersten Fall war es einmal ein Rottweiler und einmal ein Kaukasier und das mit dem Zimmer war ein Husky/Malamute Mischling. Der hatte mit der Zeit immer mehr Raum im Haus beansprucht, bis die Leute nur noch in einem einzigen Zimmer sicher waren. :D :D

    Heute Mittag hat mich nochmal der andere Tierarzt angerufen, bei dem ich als erstes war.


    Er erklärte, dass eine Operation im Prinzip nur bzw. erst gemacht wird wenn der Hund Schmerzen oder deutliche Bewegungseinschränkungen hat. Er meinte, wenn man jetzt Operieren würde, würde man keine drastische Verbesserung bei Axel erreichen, zumal Axel wenig Schmerzen hat und sich ziemlich normal bewegen kann.


    Ich fragte, was denn für ihn "normal bewegen" sei, weil Axel ein junger, Hochenergie Gebrauchshund ist, der sich von Natur aus mehr bewegt als ein Durchschnittshund und dies ausserdem mit deutlich grösserer Dynamik. Ich erklärte, dass für einen Hund wie Axel ein "herumgehen und traben etc." schon eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität ist.


    Der TA meinte daraufhin, dass Axel durchaus in Zukunft auch ohne OP wieder herumrennen können sollte, er sollte eben möglichst extreme Bewegungen vermeiden, wie harte Sprints und Stops (dem Ball hinterher), steile Sprünge etc. Axels Kondition ist degenerativ und wird sich unweigerlich mit der Zeit verschlechtern aber man kann nicht abschätzen wie schnell oder in welchem Umfang. Man muss davon ausgehen, dass, je grösser und häufiger die Belastungen sind, desto schneller wird die Degeneration fortschreiten.


    Er meinte aber eben auch, dass eine OP dies nicht verhindern oder jetzt direkt unmittelbar verbessern könne. Axel könne auch nach einer OP nicht wieder voll belastet werden. Es könnte auch nach einer OP bereits nach kürzerer Zeit wieder Verschlechterungen auftreten, jedenfalls sei das keineswegs ausgeschlossen.


    Übrigens erwähnte er, dass Schwimmen zur Auslastung geeignet sei :/


    Also es klingt für mich schon glaubhaft, vor allem, weil die TÄ ja schon die Möglichkeit hätten mir eine teure OP zu verkaufen also muss ich davon ausgehen, dass sie ihre Empfehlungen im besten Glauben geben.





    Ich werde jetzt regelmässig mit Axel Gassi an der (langen) Leine, drunten im Flussbett gehen. Da ist der Boden mir runden Flusssteinen bedeckt, kleinere und grössere Steine gemischt, wie grober Kies und es geht leicht uneben dahin auch mal eine leichte Steigung rauf oder runter.


    Ich rechne mir davon aus, dass das langsame Gehen auf diesem Untergrund gut für die Propriozeption und kleinen Skelettmuskeln ist, Koordination und Gleichgewicht. Für mich übrigens auch. Ich mache morgen ein Video, dann seht ihr wie er geht.


    Zuhause mache ich weiterhin ein bisschen Gymnastik mit ihm obwohl ich jetzt schon verunsichert bin ob ich nicht doch lieber Pausieren sollte, bis die 6 Wochen Ruhe vorbei sind.


    Trotzdem schreibe ich mal die eine oder andere Uni an, ob die mir eine Orientierung geben können.

    Frag doch da mal nach, ob du die Bilder für eine Einschätzung schicken kannst. Die Unis sind da normalerweise unkompliziert und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft :)

    Hjaaa, ich glaub das mache ich. Werde meine Schüchternheit für Axel überwinden und einfach mal anschreiben und nachfragen. Ich würde ja auch dafür bezahlen. Einfach eine Einschätzung von denen anhand der Bilder, wie sie vorgehen würden.

    :)

    Ja, @Harz2024 , es gibt schon ein MRT, da kam die Diagnose Bandscheibenvorfall L7 - S1 mit beidseitiger Stenose des Wirbelkanals. (Original: Hernia discal L7-S1 con estenosis foraminal bilateral)



    Auf dem MRT Bild sieht man, wie die betroffenen Bandscheiben degeneriert sind (gelbe Pfeile) und die Stenose ist die Verengung des Kanals, bzw auch von oben wird hereingedrückt, (grüne Pfeile)


    Ich informiere mich zur Zeit über Operationstechniken zu dem Thema. Meine Tierärzte (sind jetzt 2, der eine ist Neurochirurg und der andere ist Neurochirurg/Traumatologe) haben von einer "Stabilisierung des Wirbelgelenkes durch Stäbe" gesprochen. Das ist für mich erstmal abstossend und ich bin skeptisch.


    So, tatsächlich habe ich mehrfache Hinweise gefunden, dass besagte Stabilisierung durch Stäbe und Verschraubung u.U. nicht (mehr) gemacht wird, bzw. nicht empfohlen wird, bzw. Alternativen bekannt sind die deutlich weniger invasiv sind und mindestens die gleiche Erfolgsrate haben.


    Eine, wie ich finde, sehr interessante Methode ist die MTV - Minimalinvasive Transiliale Verblockung. Man kann an mehrern Stellen darüber nachlesen und hier ist ein Fachbeitrag, der leider nur von Tierärzten gelesen werden darf X(

    MTV – Minimalinvasive Transiliale Verblockung | VetStage
    Die MTVist eine minimalinvasive, nicht destruktive Operationsmethode zur Therapie lumbosakraler Erkrankungen. Hierzu zählen in erster Linie - Ein Beitrag von…
    www.vetstage.de


    Bein nächsten Kontakt mir meinen TÄ werde ich das vorschlagen und gucken wie sie reagieren. Das ist immer eine Gratwanderung, wenn man als Patient oder Repräsentant des Patienten mit solchen Themen ankommt, aber ich bin ein Mensch der einbezogen werden muss und ich muss das wie und warum kennen auch wenn ich es am Ende nicht vollumfänglich fachmännisch verstehen kann.

    CES tritt aber nicht beim DSH alleine auf sondern bei allen Rassen der DSH ist im Durschnitt halt Größer und Schwerer als andere Rassen und wird häufiger als andere Rassen im Sport oder Dienst geführt und bei vielen Familienhunderassen wird halt erst geröngt wenn der Hund schon sichtbar lahmt, das ist zwar nur meine Meinung aber ich würde einem TA der nicht weiß was LÜW ist nicht vertrauen.

    Naja, er wusste medizinisch/technisch natürlich schon was LÜW ist nur nicht, dass es vom SV so genannt wird und dass es vom Rasserverband eine offizielle Einstufung gibt.


    Meine Nachforschungen haben ergeben, dass die meisten Hunde mit Bandscheibenvorfällen, kleine Hunderassen sind, zumeist die von Chondrodysplasie betroffenen Rassen.