Update zur Entwicklung von Axel:
Bis jetzt habe ich keine grossen Verbesserungen an Axel gesehen.
Ich hatte ihn die letzten Wochen immer an der Leine draussen und nur noch im Garten, ein bisschen hin und hergehen, mehrmals täglich für je 15 bis 20 Minuten.
Längere Ausflüge habe ich nicht mehr gemacht, weil ich den Eindruck hatte, dass das nicht zu einer Verbesserung beiträgt.
Axel bekommt ausserdem täglich 600mg Gabapentin, verteilt auf 2 Einnahmen. Das Gabapentin hat bei ihm kein sedierende Wirkung. Es könnte sein, dass er ein bisschen grantiger geworden ist, was die Resourcenverteidigung bzw. "Eifersucht" angeht, die Nylonknochen oder ander kleine Sächelchen.
Oben genannte Resourcenverteidigung kann allerdings auch die Ursache haben, dass ich jetzt einen Hund zuhause habe, der seine Gebrauchshundeeigenschaften nicht ausleben kann also insgesamt unterfordert ist. Das kann, wie wir wissen zu diversen "Symptomen" führen, wie gesteigerte Frustration, Aggression etc. pp.
Neueste Beobachtung:
Axel leckt seine Hinterpfoten. ![]()
Letzte Woche war Axel besonders gut gelaunt und ich dachte das könnte auf Schmerzfreiheit und Verbesserung zurückzuführen sein. Daher habe ich ihn an 2 aufeinanderfolgenden Tagen frei im Garten laufen lassen, natürlich immer mit mir dabei. Ich musste Unkraut jähten im grossen Stil und Axel durfte ohne Leine dabei sein. Er war wirklich extrem glücklich.
Er ist auch nicht übertrieben gerannt oder gesprungen und hat sich sichtbar wohlgefühlt, Null Anzeichen von Schmerzen. Seine Bewegungen waren sicher und stabil.
Am dritten Tag bin ich wieder zurück zu Leinengassi, weil ich dachte, dass plötzliches Herumlaufen zu viel Belastung sein könnte und er unbedingt Pausentage einhalten sollte. Das Herumlaufen an den Tagen davor war auch jedesmal nicht länger als 15 bis 20 Minuten und er lag zwischendrin immer wieder im Unkraut oder hat darin herumgewurschtelt, also nicht durchgehendes Herumrennen.
Tja und dann hat vor ca 3 Tagen das auffällige Pfotenschlecken angefangen. An beiden Hinterpfoten. Erst dachte ich, vielleicht ein Hotspot oder irgendwas, aber nein, da ist nichts, es sind die Nerven(enden). Irgendwo hatte ich das auch gelesen, Pfoten- und Schwanzknabbern im Zusammenhang mit CES.
Seit gestern weiss ich es definitiv, bestimmte Bewegungen lösen irgendwelche Reize in den Hinterbeinen aus und er dreht sich um und leckt. ![]()
Gefällt mir gar nicht.
Ich habe das Gabapentin hochgestuft auf 800mg am Tag, das ist die Dosis, die der Tierarzt eigentlich verordnet hatte.
Heute, nachdem ich die Bewegung von Axel wieder heruntergefahren haben, scheint das Pfotenschlecken besser. Meine Studien hierzu sind aber noch nicht abgeschlossen, ich möchte herausfinden ob es mit konkreten Bewegungen zusammenhängt oder mit vermehrter Bewegung im allgemeinen.