Gibt schon noch Gründe für eine Kastration neben der medizinischen Indikation, bei Arbeitshunden zB. Und wann Hunde anfangen zu leiden wenn sie intakt zusammenleben (5 Tage Nahrungsverweigerung könnte man durchaus so sehen), muss der jeweilige Halter mit dem TA absprechen. Ich mag die Verkürzung auf "Ohne medizinische Indikation ist es verboten" nicht, das trifft nicht den vollen Umfang des Gesetzes.
Hengste werden üblicherweise kastriert und keine Sau schert sich drum, ob in der Fleischproduktion grundsätzlich allen Tieren nach Gabe von dem entsprechenden Mittel auch Schmerzmittel verabreicht wird wage ich mal zu bezweifeln. Tierschutz in allen Ehren, aber ich sehe da bei Hundehaltern (hier niemanden bestimmten adressiert!) extrem oft ein hohes Maß an Doppelmoral, der Hundehalter, der seinen Hund aus Bequemlichkeit kastriert ist der Superbösewicht und derjenige der sich ne Currywurst vor dem Baumarkt holt, hatte halt Hunger. Hm.
Ich hab neulich jemandem mit großem Rüden geraten, den zu chippen, weil der Hund immer abhaut. Ja, man KÖNNTE den Hund erziehen, ABER offenbar können die es halt nicht, und wenn der junge unkastrierte Rüde mit 35 Kilo auf eine alte Dame mit läufiger Pom Hündin trifft wenn er mal wieder entwischt ist, tja, Pech. Müssen die den Hund deshalb jetzt abgeben? Ist das für den Hund tatsächlich die bessere Option?