Kathy
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Beiträge von Kathy

    Ich hab da ganz andere Typ Hunde, meine sind eher vorsichtig. Fina orientiert sich an mir, heißt wo ich hin gehe, geht sie auch, aber bei brenzligen Situationen muss auch ich voran gehen und sie kommt nach. Kiara wird schön langsam in diese Richtung, aber wenn ihr was nicht ganz geheuer ist, legt sie sich lieber mal flach auf den Boden bevor sie da voll rein brettert. Da kann es dann schon dauern bis ich sie dazu überredet habe jetzt da mit zu kommen.


    Einfach so in die Tiefe springen würde keine von beiden machen. Egal was da unten ist. Man springt auch nicht einfach wo drauf, ohne das vorher begutachtet zu haben, man weiß ja nie wo man landet. Wobei Kiara da schon um ein Eck wagemutiger ist. Aber als Draufgänger würde ich sie nie bezeichnen.


    Ich hab da mal ein Buch eines Berner Sennen Züchters gelesen, der mit seinen Hunden auch in der Rettungshundearbeit ganz vorne mit dabei war. Dem ist ein Hund aus 2. oder wars 3. Stockwerk gesprungen (ich weiß nicht mehr genau). Daheim in seiner 2. Wohnung. Die sind da gerade angekommen, er hat die Balkontüre aufgemacht zum lüften und noch was in einem anderen Zimmer erledigt, als er wieder ins Zimmer kam war der Hund weg. Der hat das ganze leider nicht überlebt. Warum der Hund gesprungen ist, wusste er nicht.

    Klingt tatsächlich anstregend, aber das wird man wohl als Aussenstehender tatsächlich mehr so empfinden, als wenn man mitten drin steckt. Vorallem bekommt man als Dank eben dann einen symptomfreien, energiegeladenen, fröhlichen Hund. Und ständig hinter dem Hund her wischen ist auch anstrengend.


    Top! :thumbup: würde ich sagen!

    Ich glaube beim füttern muss man noch unterscheiden ob es tatsächlich um das Futter geht, oder wie hier ein generelles Problem ist. Offensichtlich schaffen es die beiden unter Aufsicht ordentlich zusammen zu fressen, weil es eben nicht um das Futter an sich geht.


    Der Collie meiner Schwägerin verteidigt auch sein Futter massiv (gegen alles und jeden!), da könnte ich ohne Stress die 3 nicht zusammen fressen lassen. Sie sind sonst ein Herz und eine Seele nur beim Fressen hört sich der Spaß für den Collie auf. Der ist auch mal 3 Wochen als Urlaubsgast bei uns und da gibts für meine beiden das Futter am gewohnten Platz im Flur und der Collie bekommt seine Schüssel in der Küche. Am entspanntesten frisst er wenn ich ihm die Türe zu mache und ihn ganz alleine lasse, ist die Türe zu den anderen beiden offen muss er schon wieder aufpassen, dass die ja nicht in seine Richtung kommen und frisst daher auch hektischer. Menschen dürfen mittlerweile bei ihm vorbei gehen wenn er frisst, das war Anfangs gar nicht möglich, da schnappte er sofort her.

    Würde ich da die Schüsseln nebeneinander stellen und ihn in direkter Anwesenheit der beiden anderen fressen lassen, wäre das enormer Stress für ihn. Wenn er mir dann überhaupt an den Napf gehen würde. Oder er beisst die anderen beiden weg und keiner darf mehr fressen, wobei sich Fina das ja von ihm nicht gefallen lässt, da hat sie ihn bei meiner Schwägerin zu Hause schon mal durch die ganze Küche gerollt. Seither traut er sich in ihrer Gegenwart nicht mehr an den Napf, ich muss ihm sogar eine eigene Wasserschüssel aufstellen. Dazwischen gehen würde ich hier nie. Außer verbal.

    Aber den Stress tu ich ihnen nicht an, auch wenn der Collie ganz bei uns einziehen würde.


    Meine beiden fressen dagegen seit Kiara bei uns eingezogen ist in 30 cm Abstand jede ihre Schüssel aus.

    Rettungshundetraining und HD vertragen sich eher nicht. Hier sollte der Hund dann schon fit sein, werden ja auch Sprünge, je nach Sparte auch Trümmersuche etc gefordert.

    Da würde dich eher Fährtentraining anbieten, kontrollierte Bewegung an der Leine, keine Sprünge und trotzdem Arbeit für den Kopf.


    Gerade wenn der Hund schon unter Schmerzmittel steht, da würde ich keine wie auch immer gelenkbelastetende Arbeiten machen.


    Nachtrag: natürlich je nach schwere der HD, aber ich meine aus den Beiträgen heraus gelesen zu haben, dass Yuma doch sehr hochgradig dran erkrankt ist.

    Puh, ohne dir absichtlich auf den Schlips treten zu wollen, aber: Du benutzt verdammt viele Worte um zu sagen, dass Du nicht willst, dass man etwas von Dir erwartet, das Du dann aber von noch weniger involvierten erwarten können willst und um zu sagen dass der direkte Weg der bessere ist, Du selbst diesen aber aus diesen und jenen Gründen nicht nehmen kannst.


    Mir ist es egal was Du machst oder nicht machst, aber Du redest ziemlich viel davon was richtig wäre und das klingt dann alles irgendwie nach reiner Theorie, die Dich nicht betrifft.

    Es ist nicht alles schwarz oder weiß.


    Ich hab bei unserem Nachbarn (Bauernhof und vielleicht jetzt nicht unbedingt mein Verständnis der (Haus-)Tierhaltung) mal so einen Fall miterlebt, wo er angeschwärzt wurde, weil sein Hund angeblich an der Kette lebt.

    Was aber überhaupt nicht der Fall war. Das Problem war nur, der Dackel ging auf Hasenjagd und das zimlich erfolgreich, die Jägerschaft hat ihn verwarnt, weil sie den Hund mit Hase im Fang nach Hause laufen sehen haben. Klar nicht ganz optimal. Gab dann die Option entweder der Hund wird so gesichert, dass er nicht jagen gehen kann, oder beim nächsten Mal wird geschossen. Jetzt war der Dackel aber null erzogen und hat so richtig nicht gehört. Also den konntest du rufen und der lief stur einfach weiter. Als würde er seinen Namen nicht kennen. Ganz klar, das Problem lag zwar beim Halter, aber nun ja was machste. Also lebte der Hund im Hof. Jetzt gab es aber Zeiten wo gearbeitet wurde und das Hoftor aufgemacht und offen gelassen wurde. Damit der Hund nicht über alle Berge war, kam er halt in der Zeit in einen kleinen behelfsmäßigen Zwinger oder an die Leine.

    Was sehen die Leute die vorbei gehen? Der Hund ist IMMER im Zwinger oder an der Leine! Klar weil wenn das Hoftor zu war, sah ja keiner den Hund! Tierschutz wurde verständigt etc.

    Bis dann eine ganz wichtige Dame den Hund sozusagen ausgelöst hat. Er wurde ihr vermutlich mit Handkuss gegeben, weil es einfach mühsam war, der hat ja jede Möglichkeit zum ausbrechen genutzt, wehe es war wo eine Tür nicht ganz verschlossen und schon war er wieder auf Streifzug, Dackel halt. Und immer die Jäger im Nacken, dass er beim nächsten mal wo sie ihn sehen erschossen wird.

    So Corona ist vorbei, die Dame muss wieder arbeiten und plötzlich ist da ein Hund im Weg, was machen wir da jetzt. Also groß eine Anzeige geschaltet wo sie berichtet wie sie den armen, armen Hund da aus seinem Drecksverschlag gerettet hat und ihm endlich die Liebe gegeben hat die er braucht, weil er ist ja nur deswegen immer abgehauen weil er da ja nicht geliebt wurde....blablabla.....

    Ich hätte die Anzeige eigentlich schon als rufschädigend für den Vorbesitzer eingestuft, aber gut, er hat das relativ gelassen gesehen. War nur erstaunt warum die den Hund jetzt plötzlich los werden will.

    Tja sie hat ihn immer noch und offensichtlich reicht ihm ihre Liebe nicht mehr, weil er bei jeder Gelegenheit abhaut und wieder durch die Gegend zieht (der neue Wohnort des Hundes liegt etwa 500 m Luflinie von seinem alten entfernt, er kennt die Gegend). So ernst haben es die Jäger aber mit dem erschießen dann auch nicht gemeint, weil jetzt die neue Besitzerin eine Verwarnung mit der selben Drohung bekommen hat, weil er schon wieder auf Hasen jagd geht.


    Lange Rede kurzer Sinn: es gibt immer 2 Seiten und man sieht nicht alles! Macht man sich die Mühe hinter das geschlossene Hoftor zu sehen, sieht man eine ganz andere Seite. Und dann kommt die eigene Einstellung, die sich nicht immer mit denen von anderen deckt. Aber habe ich das Recht meine Ideen, anderen aufzuzwingen?

    Und ich glaube genau das wollte Asmi auch sagen, manchmal ist sich um den eigenen Dreck kümmern viel besser, als mit den Finger auf andere zeigen.

    Kokosöl hab ich bei Fina auch mal ausprobiert. :D Obs geholfen hat, kann ich nicht sagen, ich habs nur einmal gemacht. Der Hund sah danach aus wie so ein vernachlässigter Streuner, schmirig und weil das Öl natürlich dann den Staub und Schmutz gebunden hat auch noch furchtbar dreckig. Und ich hab nicht viel genommen, aber bei Langstockhaar kannst das vergessen. Aber war sicher gut für Haut und Haar, sozusagen eine Haarkur.

    Ich wills jetzt echt nicht verschreien, aber wir brauchen heuer mal nix!!!


    Jahrelang hat bei Fina Schwarzkümmelöl ins Futter und hin und gerade im Frühsommer Frontline super gewirkt. Auch die Katzen kamen mit Frontline super durch. Dann vor ca 3 Jahren konnten wir uns, trotz Spot-on, vor Zecken kaum retten, daher allen 5 (4 Katzen und 1 Hund) Seresto Halsbänder gekauft und Ruhe war. Kiara hat dann im ersten Jahr ein Spot-on bekommen....wenns mir jetzt grad nicht einfallen will wie es heißt. Das half auch sehr gut, aber letztes Jahr bin ich dann auch bei ihr aufs Zeckenband umgestiegen. Und heuer haben wir bisher noch gar nichts benötigt. Fina hatte noch gar nichts drauf und Kiara bekam im Frühling die letzte Ampulle Vectra 3D (jetzt hab ichs wies heißt), aber da dachte ich eher an Flöhe, weil sie sich so oft kratzen musste. Kratzen blieb trotz Spot-on (und eigentlich sehe ich Flöhe im weißen Fell zimlich gut) und verschwand dann nach einer Weile von selbst wieder, also doch keine Flöhe. Beide Hunde hatten bisher vielleicht 2-3 Zecken, aber das ist für mich vertretbar. Der Kater selbiges, die 2-3 Zecken die er bisher hatte hab ich einfach entfernt und gut ist. Bei den beiden Langhaarigen siehts dagegen ganz anders aus, die sammeln vermutlich alle auf, deshalb bekommen die anderen keine. Nein ich weiß nicht, gerade unsere Fee ist ein Zeckenmagnet, daher haben die beiden Langhaarkatzen und unsere Seniorin zur Sicherheit Halsbänder. Für Aramis liegt noch eins parat, falls die Zecken doch wieder mehr werden.

    Meine laufen immer durch die Gegend. Ich sehs halt meistens wenn sie Gras fressen und dass dann wieder hoch würgen. Aber beide machen das fast gleich. Fina geht da auch ewig dahin, Kiara genau so.

    Kiara erbricht sonst so gut wie nie (abgesehen vom Gras), Fina mittlerweile auch selten wenn sie wieder Magenprobleme hat (meist durch meine Versuche Trockenfutter zu füttern.... :rolleyes: ) den gelben Gallenschleim. Das geht relativ schnell, da fängt sie an zu schlecken, steht komisch da würgt zwei, dreimal und schwupp ist es draußen. Das dürfte sie aber recht bald bemerken und geht dann immer zur Terassentür oder Haustüre und will raus. Muss sie in unserer Abwesenheit brechen finde ich das dann auch immer bei Türen.

    Fina ist ein wenig Magenpatient, hat immer schon Probleme damit und verträgt eben auch viele Sachen nicht. Das zeigt sich aber fast ausschließlich durch Durchfall, dass sie zB Futter erbrochen hätte, kann ich mich eigentlich nicht erinnern. :/ Die letzten Jahre ist es aber deutlich besser geworden, seit Kiara da ist kommt auch ein wenig Futterneid und sie frisst besser, was sich offensichtlich auch positiv auf den Magen auswirkt. Auch die regelmäßigen Craniobehandlungen haben gut angeschlagen.

    Ihr seit echt so schnell um einen Eimer zu holen wenn der Hund kotzt?


    Also das schaff ich nicht, maximal noch raus zur Terassentür, da zeigen sie meist an, dass sie raus wollen. Außerdem wird ja beim hochwürgen Kilometer weit gelaufen. :/

    Eben deswegen habe ich weiter unter geschrieben, dass wir es mit Lebewesen zu tun haben und die können wir uns nun mal nicht am Computer zusammen stellen und dann drucken.

    Aber die Chancen sollte man so weit es geht eben reduzieren.

    Dann mach ich da auch mal mit!


    Kiara:

    1. Geselligkeitstrieb & Reaktion auf Lob - 8

    2. Futtertrieb - 10

    3. Spieltrieb - 10 (da stell ich mir die Frage ob im Bezug auf Bestätigung mit Spieli, oder spielen mit anderen Hunden, Menschen, da ist sie defintiv beim 10, bei dem anderen eher bei 5)

    4. Impulsivität - 9

    5. Sensationssuche - 9

    6. Mut, Dreistigkeit - 10

    7. Dominanz - 2

    8. Energie - 10

    9. Aggression - 2

    10. Interesse an Wild - 10


    Fina:

    1. Geselligkeitstrieb & Reaktion auf Lob - 10

    2. Futtertrieb - 10

    3. Spieltrieb - 10

    4. Impulsivität - 3

    5. Sensationssuche - 3

    6. Mut, Dreistigkeit - 1

    7. Dominanz - 5

    8. Energie - 2 (aber mit 12,5 Jahren jetzt nicht mehr Aussagekräftig :D )

    9. Aggression - 5

    10. Interesse an Wild - 5

    Da ich nicht soviel Hintergrundwissen wie hier so manch anderer besitze, kann ich nur aus Sicht eines ganz normalen Hundekäufers sprechen.

    Also so wie ich mal behaupte mind 95 % der Welpenkäufer sind.

    Ich gehe davon aus, dass wenn ich mir einen "teuren" Rassehund kaufe, der auch gesund ist. Deswegen kaufe ich ja auch bei einem Züchter!

    Man kann als normaler Welpenkäufer nicht voher sämtliche Linien und Züchter studieren und den besten aussuchen, weil man hier einfach nicht das Wissen hat und auch nicht so leicht mal nachlesen kann, da muss man sich schon längere Zeit intensiv damit beschäftigen und nicht nur kurz vorher um den "richtigen" Züchter zu finden.


    Als stinknormaler Welpenkäufer gehe ich also davon aus, dass dieses studieren der Linien und entsprechende Verpaarungen der Elternteile, nicht nur im Hinblick auf Leistung, sondern auch auf Gesundheit von den Züchtern, bzw vom Verein gemacht wird.


    Ich behaupte jetzt mal, dass dies auch in den Vereinen passiert. Wir haben es aber mit Lebewesen zu tun und die funktionieren nun mal nicht nach Betriebsanleitung. Weder im Verhalten noch in der Genetik, wenn das alles so einfach wäre, dann könnten wir uns die Tiere ja auch am Papier zusammen stellen und dann nur mehr produzieren, aber so einfach ist es nun mal nicht.

    Und leider gibt es auch in Vereinen die schwarzen Schafe, denen das alles egal ist. Hier wäre der Verein in der Pflicht, dass eben so zu überprüfen, dass man diese leichter "entfernen" kann. Und hier bin ich leider etwas skeptisch, da gerade in Vereinen dazu geneigt wird, den guten "Spezi" ja nicht an den Pranger zu stellen.


    Dissitenzvereine sind ja per se auch nicht immer schlecht. Kiara kommt auch aus einem Dissiverein, weil in Österreich im ÖKV nur ein Rassehundeverein zugelassen wird. Wir haben aber zwei weiße Schäferhundvereine und da haben halt die einen das Pech gehabt, dass die anderen anerkannt wurden (angeblich konnten im anderen Verein Linien weiter zurück belegt werden. Aber ich hab das nur aus 2. Hand. Ah ja und der Obmann des anderen Vereines hatte die besseren Beziehungen....). Beide Vereine existieren aber in etwa gleich lang, weil der BBS ja erst später annerkannt wurde. Wie und was genau da lief, kann ich jetzt nicht sagen, mir wurde das nur so erklärt und ich habe auch direkt mit dem ÖKV telefoniert und die haben mir nur erklärt in Österreich wird nur ein Rassehundeverein anerkannt, aus fertig. Ist im Grunde zwar egal, aber Kiara wird halt bei den Prüfungen immer als ohne Abstammung geführt, weil sie keine ÖKV Papiere hat. Das ärgert mich insofern, da es nur Vereinsmeierei ist. In D ist es ja auch anders, hier werden mehrere Vereine im Dachverband anerkannt.


    Also nicht alles ist immer Schwarz-Weiß.


    Bei Alen und Luna lief es leider so wie es nicht laufen sollte.

    Cinja rein optisch sehen (golden)retriever doch schon anders als labbis aus. Gehören zwar von der rasse her irgendwie in einen topf, aber ich sehe benji nie als retriever.

    Aber es ist trotzdem ein Retriever :D Und ganz so anders sehen Golden oft gar nicht aus. Ich kenne einen Golden Retriever, den könnte man genau für einen blonden Labrador mit etwas längeren Haaren halten. Aber da bin ich mir nicht so sicher ob hier nicht trotzdem in den Genen ein Labrador steckt, weil die Züchterin auch etwas dubios war. Auch das Verhalten erinnert etwas an einen Labbi.

    Eine 12 jährige kommt erst noch in die Pubertät, die hat vielleicht in 2 Jahren ganz was anderes zu tun (Schule, Freunde, Hobbies), vielleicht auch nicht - kann man nicht voraussehen und kann man dem Kind auch nicht "aufladen" und sagen "nö, Freunde treffen ist nicht, Du wolltest den Hund, Du musst danach gucken". Also bleibt's schlussendlich an Deiner Frau hängen und wenn die einen Chihuahua will sta

    Ich würde jederzeit abraten einem Teenager einen Hundewunsch zu erfüllen, es sei denn er/sie ist in einer Hundefamilie aufgewachsen und weiß von klein auf was es heißt VERANTWORTUNG zu übernehmen und sein zukünftiges Leben AUCH auf den Hund auszurichten!

    Ich kenne das aus dem Reitsport, wenn den Kinder der Wunsch nach einem Pferd schon sehr früh erfüllt wird. Die Pferde stehen dann nach 2-3 Jahren rum und werde entweder wieder verkauft (da tut man sich bei einem Pferd natürlich leichter, bei einem Hund ist das was anderes), oder an eine Reitbeteilung nach der anderen weiter gereicht. Solange die Eltern zahlen ist das ja kein Problem. Aber die Kinder lernen halt auch, dass man schnell was austauschen kann, wenn es einem nicht mehr interessiert.

    Aber nicht immer geht das in die Hose, wenn Kinder im Teenageralter die Verantwortung für ein Tier übertragen wird. Meine Freundin hat mit 14 ihren Hund bekommen (Mix aus Dackel und was weiß ich noch). Kenne keinen Dackel der eine so gute BGH läuft. Aber sie ist halt generell eine sehr verantwortungsvolle Person mit viel Durchhaltevermögen.

    Hallo Jack! Willkommen im Forum.


    Ja leider, arbeiten und Hund sind ein schwiriges Thema zusammen. Das eine braucht man um zum überleben und das man sich überhaupt einen Hund leisten kann, aber andererseits darf auch nicht zuviel Zeit drauf gehen, ansonsten kommt der Hund wieder zu kurz.


    Ein Welpe/Junghund mit 6,5 Stunden alleine ist viel. Meine waren 4 Stunden am Stück alleine, aber da war schon ein 2. Hund da, bzw als Kiara einzog sogar die ersten Wochen 2 Hunde. Also alleine war sie eigentlich auch nicht. Damals als Fina einzog war die Bedingung, dass ich mir einen Hund hole das OK vom Chef, dass sie mit ins Büro darf. Hatte ich bekommen und Fina war dann mit im Büro und wir sind halt in jeder Pause raus (mitten in der Innenstadt aber auch nicht so leicht mit einem Welpen). Ich bin dann aber ein paar Monate später in Karenz gegangen, also war das dann auch hinfällig.


    Ich würde bei deiner Beschreibung auch die 3 Jahre warten und dann mit Schwiegermutter gemeinsam den Hund holen. Dann ist auch die Tochter alt genug um mit einem verantwortungsvoll umzugehen. Mit 12 würde ich meine Töchter nicht mit einem Welpen oder noch schlimmer Junghund raus schicken. Mit 15 sind sie dann schon gereifter und Verwantwortungsbewusster und können auch ein wenig Erziehungsarbeit leisten. Und bei einem Junghund ist der ganze Tagesablauf von Erziehungsarbeit geprägt, auch (oder besonders) das Gassi gehen. Zumdem hat so ein Schäferhund schon auch Kraft und Gewicht, also wenn der da wohin will wo er nicht soll und eine 12 jährige hängt hinten dran, dann kann die mit, muss aber nicht.


    Zumdem muss du dir bei 60 Wochenstunden in der Arbeit realistisch eingestehen, dass der Hund eher bei deiner Frau (Schwiegermutter und Tochter) ist. Gerade die Weißen sind eher 1-Mann/Frau-Hunde. Mein Mann ist auch viel mit der Firma beschäftigt und die Hunde sehen ihn als Mitbewohner, der auch immer freudig begrüßst wird, aber ansonsten keine weiteren Ansprüche stellen kann. Ja nett wenn er mit raus geht, aber ohne Frauli gehen wir keinen Meter. Bei Fina ist das noch ausgeprägert als bei Kiara, die lässt sich schon auch von ihm überreden mit zu gehen. Außer er geht Richtung Kühlschrank, da springen beide auf und warten.....auf was - behauptet er immer - weiß er auch nicht! Aber bei mir klappt das nicht, also muss aus dem Teil bei ihm immer auch was für die Hunde abfallen. Auch wenn er die Hunde nieee etwas abgibt, nein er versteht gar nicht warum die immer so betteln bei ihm..... :rolleyes: Nämlich nur bei ihm. :D


    Es gibt viele Hunde aus dem Tierheim oder ähnlichen Vereinen die neue Familien suchen, allerdings bin ich da etwas skeptisch, den meistens hat es einen guten Grund warum diese Hunde abgegeben werden. Aber es gibt viele Hunde die aufgrund Trennung zB ihr zu Hause verlieren, man muss nur ein wenig die Augen offen halten, da sind auch immer wieder weiße Schäferhunde dabei. Besonders wenn man zb in Facebook in speziellen Gruppen unterwegs ist.