Kathy
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Beiträge von Kathy

    Man ist halt schon ein wenig geprägt von Rassen die man kennt. Ich hätte zB nie einen Collie in Erwägung gezogen. Nachdem aber der Collie meiner Schwägerin öfter bei uns ist und er eigentlich ein ganz lieber (wenn man gewisse Eigenarten, die durchaus Collietypisch sind, aber halt nie dagegen gearbeitet wurde, ausbledet), dachte ich, na so ein Collie hätte auch was. War dann wirklich die Überlegung wieder ein weißer Schäfer, oder ein Collie, aber wir sind dann doch beim Schäfer geblieben.


    Wenn ich jetzt so ein wenig in die Zukunft denke, was ja sehr weit her geholt ist, Kiara ist erst 2 und wenn Fina mal nicht mehr ist, wird es keinen zweiten Hund mehr geben. Dann überlege ich schon eher was kleineres, einfach vom Platzverbrauch. Denkbar wäre aber auch dann ein DSH die sind, bei entsprechender Linie etwas kleiner als die Weißen, oder aber eine Zucht die eher kleinere Weiße züchtet. Wobei Kiara mit ihren 60 cm eh jetzt nicht so der Riese ist.

    Unter Kniehöhe kommt nicht in Frage, das ist mir dann defintiv zu klein. Wobei so ein Zwergpudel hat auch was.... :D

    Nachdem die Hunde nur an mir kleben, ist es eigentlich bei uns klar wer die Hunde ruft. Aber sie hören auch auf meinen Mann recht gut. Wenn wir zusammen gehen und die Hunde laufen frei, bzw Fina ja eigentlich immer, dann ist es mir eher egal wenn er sie zurück ruft. Gibt ja auch Situationen wo ich auf was anderes konzentriert bin und übersehe, dass da jemand kommt. Meist gibt es aber zuerst Nachricht an mich: Achtung da vorne kommt ein Hund, oder so was. Und dann rufe ich.

    Was ich allerdings gar nicht abkann, wenn er die Leine hat. Besonders die Flexi, weil er die nur kurz stellt und fast immer Zug drauf ausübt. Das hasse ich!!! Sag ich aber: lass sie doch locker!!! Bekommt ich entweder kommentarlos die Leine in die Hand gedrückt (was heißt er ist beleidigt) oder als Antwort, sie kann auch mal neben mir gehen! Das bringt mich zur Weißglut! Deshalb bekommt er die Leine nur immer kurz, wenn ich beide Hände frei brauche.


    Ich bin eher der Typ, der dann einfach solche Situationen nicht entstehen lässt, zb die Leine dann nicht mehr aus der Hand gibt. Aber beim Rufen ist es mir egal, ob wir jetzt zweimal rufen oder er früher, da denk ich mir dann oft, naja hätte jetzt auch nicht sein sollen, aber auch egal. Dann dürfen sie halt wieder los wenn nichts war. Mir kommt auch vor, dass es auch Situationen gibt, wo sie seine tiefere Stimme besser hören als meine helle. Und sicher kann er auch lauter. Fina dürfte mal einen Tinitus, verursacht durch einen Reifenplatzer wo sie daneben gestanden hatte, gehabt haben. Da hat sie eine Weile helle Töne nicht gehört, Pfeifen zb. Da hat sie auch besser auf seine Stimme reagiert als auf meine. Dabei hat er mir das Anfangs nicht geglaubt und immer behauptet sie will mich nicht hören.


    Die Hunde dürfen nicht zu Fremden hin und ich rufe die auch relativ frühzeitig zurück, zum einen damit ich dann nicht laut werden muss und zum anderen, weil Kiara oft ab einer gewissen Distanz auch nicht mehr hören mag. Mittlerweile drehen die Hunde oft von selbst ab und kommen neben mich, oder bleiben stehen und sehen zu mir zurück, da weiß ich dann das ums Eck jemand kommt.

    Hmm.....ja verstehe was du meinst. Beim "Lauf" hol ich sie mir ja dann oft wieder und beginne eine neue Übung.


    Das werde ich jetzt anfangen. Es ist ja bei uns auch meist immer eine gewisse Stelle an der ich Übungen einbaue, weil es sich dort am besten eignet. Dann kann ich das vorher mit einem ON-Signal verbinden, mach ein paar Minuten was und beende das mit einem OFF-Signal.

    Ich hab ein Abbruchsignal, also wenn sie frei laufen darf, so nach ein paar Metern Fuß, oder ähnlichem heißt es OK oder Lauf und sie darf tun was sie will.

    Aber das mit dem Anfangssignal ist eine Gute Idee.


    Training am Mittwoch lief eigentlich ganz gut. Sie hat Anfangs wieder ein wenig das zurück fallen gehabt, war im 2. Durchgang dann aber wieder deutlich mehr bei der Sache. Aber ich habe offensichtlich das falsche Spielzeug für sie. Der Ball ist semiinterssant, also naja geht so, aber heiß drauf ist was anderes.

    Haben dann zum Abschluss noch ein Voran gemacht, also nur schicken. Da ist sie voll bei der Sache, sie darf auch noch ohne Fußarbeit vorher gleich auf den Ball los nach vorne, Trainer macht vorne Spaß mit dem Ball und los gehts. Klappt alles wunderbar, Hund hat guten Zug nach vorne zum Ball, aber das sie mir den Ball dann zurück bringt macht sie nicht, der wird dann irgnoriert, bzw steht sie daneben und schaut mich erwartungsvoll an. Rufen wird ignoriert. Sie wartet auf das Platz. Das nimmt sie nämlich sofort an und legt sich zum Ball. Für sie scheint der Ball schon eher ein Marker zu sein. Oder er ist einfach nicht interessant genug.

    Im Grunde ja jetzt kein Problem, weil sie ja trotzdem schön nach vorne zieht und Spaß am Laufen an sich hat. Aber ob sie das auch so beibehält.

    Vielleicht finde ich noch ein Spieli, dass ihr richtig gut zusagt.

    So lange nach der Läufigkeit noch?


    Ich bin am überlegen ob ich nicht ein Blutbild machen lasse und einen kleinen Check beim Tierarzt. Muss nächste Woche ohnehin die Kaninchen zur Kastra bringen und dann könnte ich sie beim Abholen mit nehmen. Einfach auch mal um abzuchecken ob eh alles passt. Weil sie halt doch etwas ruhiger ist, als ich es von ihr gewohnt bin. Wird sicher auf die normale Entwicklung zurück zu führen sein, aber naja auf Nummer sicher gehen.

    Die letzte Läufigkeit war im März. Die Frage ist wie lange danach kann das kommen. Was ich schon merke (kenne ich auch von Fina) das sie nach jeder Läufigkeit "Erwachsener" wird.

    Ich muss mal gucken was bei uns so rum steht. :D Und das probier ich sicher nicht alleine. Und wenns nur auf die Tische springen ist, würde glaub ich schon als Abwechslung mal reichen. Ist halt dann am Platz, die Breitensportgeräte stehen am Nebenplatz, weil die fix stehen und das ist ja dann wieder eine andere Trainingsfläche. So war mein Gedankengang.

    Oh ok, dann hab ich das falsch verstanden. Bei uns steht immer am Anfang eine Gruppenunterordnung am Plan und dann wird Einzeln trainiert. In der läuft sie aber immer ganz gut.

    Aber ja, das stimmt, da kann ich nicht genau auf dem Hund zugeschnitten agieren. Bestätigen halt nur mit Leckerlie.


    Mal schauen ob ich euch die Bilder der Prüfung hier verlinken kann.

    https://www.svoe-rohrbach-berg.at/wp-content/gallery/ogpruefung04_23/PHOTO-2023-04-30-12-07-54-3.jpg

    https://www.svoe-rohrbach-berg.at/wp-content/gallery/ogpruefung04_23/PHOTO-2023-04-30-12-07-55.jpg


    Wenns klappt mit dem verlinken sind die Bilder zeitlich verdreht, also beim letzten fängt das Dilemma an, da hängt sie schon und beim 1. war das Sitz dann eigentlich wieder ganz gut. ;)

    Ich danke euch für die vielen Tipps und Aufmunterungen.


    Ja das mit den kleinen Schritten muss ich mir immer wieder vor Augen halten. Das ist ein Thema bei mir, ich will zu schnell zu viel.


    So ein wenig UO beim Gassi gehen mach ich. In letzter Zeit den Focus aufs Platz auf Distanz. Klappt gut, hat aber zur Folge das sie jetzt beim Spazieren gehen in der Erwartungshaltung ist, das irgendwas kommt. Übe natürlich an gewissen Stellen wos gut passt (keine Straße, keine Häuser...), die kennt sie und da wartet sie schon ob was kommt. Jetzt wird das üben schwiriger, weil sie nicht mehr vor läuft. Beim Nachbarn vorbei muss sie ins Fuß (heißt aber bei uns dann "zu mir" und beinhaltet kein hoch sehen zu mir, als Unterscheidung zum UO Fuß), damit sie nicht in die Versuchung gelangt die Katzen zu jagen. Seit kurzem geht sie automatisch neben mir, sobald wir in die Nähe des Hauses kommen. Lernfähig ist der Hund ja.

    Grundsätzlich finde ich es ja angenehm, dass sie ihre überschäumende, ständig auf Vollgas Art etwas ablegt. Sie wird jetzt ruhiger und hört dadurch auch besser. Letzte Woche konnte ich sie sogar von einem Reh abrufen, dass ich übersehen hatte, sie aber nicht. Sie kommt auch sonst oft einfach neben mich und läuft neben mir weiter, ohne das ich was gesagt habe, kein Schnüffeln mehr, kein abscannen der Gegend nach Wild. Das hat mich gestern Nachmittag auch wieder gerettet, 2 Rehe - 50 m neben uns im hohen Gras - ich hab sie bemerkt, Kiara neben mir einfach angeleint und sie hats nichts geschnallt. Die Rehe haben sich aber auch ruhig verhalten und nur geguckt und weiter gefressen. Anstatt mich zu freuen, dass der Hund "alltagstauglicher" wird mach ich mir schon wieder Sorgen ob gesundheitlich was nicht passt.


    Wir sind heute wieder am Trainingsplatz, mal schauen wie sie sich gibt und sonst mach ich das wirklich mal so wie Flummi meinte, einfach nur Gruppe und kein Einzeltraining. Vielleicht dann einfach zum Spaß die Breitensportgeräte, bin ich heuer eh noch kein einziges Mal gelaufen. Evtl kann ich mit den Trainer auch die Geräte für die Rettungshunde am Platz einfach mal so just for fun probieren, damit sie etwas völlig anderes am Platz macht.
    In 2 Wochen sind wir dann sowieso ein paar Tage weg, da gibts dann kein Training. Dann hätten wir die Pause auch mit eingeplant.


    Im Juni dann die nächste Prüfung, schauen wir mal wies läuft. Ich bin ja jetzt nicht durchgefallen. Hatte einen sehr kulanten Prüfer und 87 Punkte, aber die hätte ich mir selbst nicht gegeben. Zusammenfassend hat er am Ende der Bewertung gemeint: gerade bei den Positionen sah man den guten Ausbildungsstand des Hundes, aber in der Prüfungssituation zeigen Hund und Hundeführerin dann Nerven.

    Liebe Forengemeinde, ich brauche eure Hilfe!


    Ich hatte am Sonntag BGH1 Prüfung und voll vermasselt.... Zum einen natürlich die Prüfungssituation in der ich total Nervös bin, das überträgt sich am Hund und die blockiert dann. Schleicht hinter mir nach und von ordentlicher Fußarbeit keine Rede. Was natürlich total schade ist, weil sie im Training ja super läuft. Zumindest bis jetzt und nun zu meinem Problem (das mit der Prüfung ist das eine und hier bin ich auch für Tips dankbar), ich merke aber, dass sie in den letzten Trainings einfach keine Freude mehr hat. Oder vielleicht falsch dar gestellt, sie ist nicht mehr so motiviert wenn es ums Arbeiten geht. Sie geht immer noch gern am Platz, aber so das sie sich auf die Arbeit freut, ist es nicht mehr, es fehlt irgendwie der Biss würde ich jetzt sagen.

    Sie hat auch keine Lust mehr am Platz zu spielen, also Ball sieht sie teilweise nicht mal mehr an. Da kann ich damit rumwedeln wie ich will. Diese fehlende Motivation zur Arbeit fließt sicher auch in die missglückte Prüfung mit ein.


    Ich kann mich jetzt nicht erinnern, dass irgend ein Vorfall am Platz war. Sie hatte voriges Jahr auch mal so einen kurzen Aussetzer, da sie einfach keinen Spaß mehr hatte. Es wird ihr schnell einfach zu fade, wenn wir immer wieder das selbe machen. Allerdings hätten wir ja jetzt auch das Voran mit eingebaut, wäre was anderes, aber sie war da glaub ich nach dem letzten mal ein wenig gefrustet, weil sie nicht so recht verstanden hat was wir im gesamten von ihr wollen. Also ist unser Ziel, einfach wieder retour zum nur nach vorne laufen, kein Platz dazu. Aber dazu sind wir bisher noch nicht gekommen, weil wir erstmal die Prüfung hinter uns bringen wollten. Sie lässt sich da schon sehr schnell überfordern, wenn sie einfach nicht drauf kommt, was ich von ihr will. Ist beim Bringen ja auch so, sie macht schnell nicht mehr mit, weil sie nicht ganz kapiert, was ich nun will von ihr!

    Es kann natürlich auch der einen Vorfall gewesen sein mit dem missglückten Voran. Da war sie dann auch soweit, dass sie den Ball nicht mehr beachtet hat, weil sie überfordert war (und wir erstmal auch).

    Nach dem im vorletzten Training so gar nichts ging, hab ich dann mit einem Trainer noch versucht sie ein wenig zu motivieren in dem wir den Fokus aufs Loben gelegt haben, also nur ganz kurze Sequenzen Fußarbeit und wenn sie dann ordentlich ging, übertrieben loben. Tja sie hat mich angeguckt als käme ich vom anderen Stern, wusste nicht so recht ob sie mich für voll nehmen kann, hat aber dann im nächsten Training wieder bessere Fußarbeit gezeigt. Obs an der Motivationseinheit lag, oder generell wieder mehr Spaß an der Arbeit, keine Ahnung.

    Also irgendwie hatte ich so das Gefühl, das ist auch nicht so die richtige Methode.

    Eine Trainigskollegin meinte, ich solle sie mal eine Weile komplett stehen lassen und nichts machen. Ich hab aber das Gefühl, dass sie den Platz irgendwie negativ verknüpft. Wenn ich zu Hause ein wenig übe, macht sie mit Begeisterung mit. Obwohl sie da in letzer Zeit auch immer ruhiger wird, was mir aber eher positiv auffällt.


    Habt ihr Tipps wie ich ihr die Freude an der Arbeit wieder geben kann? Spielen am Platz ist so eine Sache, meistens ist es recht voll, aber ich muss einfach dann Randzeiten nehmen wo keiner, oder nur wenig drin sind. Aber vielleicht habt ihr da Erfahrung und könnt mir weiter helfen. Ich fände es schade wenn sie nur mitmacht, weil sie muss, aber keinen Spaß an der Sache hat. Da müsste ich mir dann die Frage stellen ob ich weiterhin mit ihr trainieren gehe und Prüfungen mache.

    Da muss ich mich auch erst einmal erkundigen, welcher verein so etwas anbietet Kathy. Es ist halt schade, wenn man so einen arbeitsfreudigen labbi hat, den nicht weiter zu fördern und zwar in einer sparte die zu ihm passt und da habt ihr mir die augen geöffnet.

    Im welchen verein bist du Kathy, wenn dort auch labbis bzw retriever vertreten sind?

    Für die rh arbeit fehlt es mir an zeit, weil es ja doch zwei verschiedene rassen sind, die wir haben und es ganz gut wäre, beide im selben verein arbeiten zu können, wenn auch in verschiedenen sparten.

    Ich muss mich da jetzt mal echt schlau machen, was es in unserer gegend hier so gibt. Weil zur jagdhundeausbildung passt ja der dsh auch wieder nicht dazu :/

    Ich bin in einem SVÖ, aber wir haben genau so viele andere Hunderasse vertreten.

    Wir haben zb in der UO (unter anderem) mit dabei einen Golden Retriever (Arbeitslinie) und einen Labrador Retriever (auch Arbeitslinie). Beide gehen zusätzlich noch zum RH Training.

    Auch Fährte gehen einige Retriever, der Goldi ist zb auch hier unterwegs und noch zwei, drei Labis.


    Dummietraining gibt es bei uns auch nicht im Verein, das macht aber einen Freundin mit ihrem Flat Coated im Retrieverclub. Da fährt sie dann aber schon eine etwas weitere Strecke dafür. Aber sie macht halt mehr zu Hause. Dann hat sie auch ein paar Seminare besucht und macht das halt eher so für sich.