Ich hab auch ein Laufband. Eines mit Steigung weil wir sowas in der Region nicht kennen ![]()
Secans
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Beiträge von Secans
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Mein Ziel ist das Reingucken als Gewohnheit aufzubauen, dann sollte ich es nicht unbedingt in den 5 Minuten Trainingszeit vor einer Prüfung machen müssen andernfalls hätte ich es nicht geschafft wie gewünscht eine feste Gewohnheit zu etablieren.
Wir machen es immer, sofern es Trainingszeit gibt. Der Helfer steht in der 6 und in der 1-5 steht eine Hilfsperson nach Zufallsprinzip die den Hund beim umlaufen rumzieht. Außerdem bestätige ich auch zwischendurch das anlaufen bei mir (sehr gerne direkt nach der 4 wo viele Hunde dazu neigen schon mal zur 6 gucken zu wollen).
Da braucht man nichts aufbauen, allerdings ist das nur machbar wenn man einen Helfer und eine Hilfsperson hat. Ansonsten ist das auch nur mit Helfer umsetzbar, dann stellen wir den Hund ins Versteck damit der nicht sieht wie der Helfer Zur 6 läuft.
Ich lege den Hund dann ans Versteck und schicke von der Mittellinie aus weiter.
Beim Sportplatztraining zwischendurch gibt es auch mal ohne und natürlich wenn Prüfung ist.
Bei einem Team das so sicher ist, dass ich das Revieren nicht nochmal üben will, würde ich auf ein Training in C komplett verzichten. Was ich auch sehr sinnvoll finde! Schon ja auch Ressourcen für die darauffolgende Prüfung. Erfordert aber auch einen Hundeführer der sehr sicher im führen ist und sein Tempo kennt.
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Auf den meisten größeren Prüfungen bist du ja als Mannschaft, dann hat man eh genug Leute und spricht sich untereinander ab. Auf Prüfungen bei denen du alleine bist und nur ein kleines Zeitfenster hast, baue ich auf, wenn der vor mir überzieht, da nehme ich keine Rücksicht drauf, die nehmen ja auch keine Rücksicht auf mich.
Ich habe nie Helfer in einem anderen Versteck, als dem sechsten. Meine Hunde lernen, das nur wer eins bis fünf fehlerlos reviert auch verbellen darf. Das ist im Aufbau etwas mühsamer und dauert wahrscheinlich länger, aber es lohnt sich für mich.
Wie gesagt, da muss man einfach schauen was individuell gegeben ist, bei uns musst du dich da selbst organisieren und hast keine Mannschaft. Wir haben keine 5-6 Leute die mit einem anreisen und beim Training helfen können/wollen, das muss man dann einfach bedenken, kann man dann auch nicht herbei Hexen. Letztendlich darfst du aber sowieso auch nicht überall üben, auf unserer LGA jetzt gibt es für C gar keine Übungszeit mehr (wie auf der BSP), nur 5 Minuten für B. Da muss dann nur aufgehen was trainiert wurde.
Bellen dürfen meine Hunde auch nur in der 6, anderswo bellen lassen hat sich für uns als problematisch insofern gezeigt, dass die Hunde dann gerne schon vorher anfangen zu bellen weil es könnte ja gleich das stellen kommen. Deshalb ziehen wir rum.
Mühsamer finde ich es nicht, ich denke einfach es gibt viele Wege nach Rom, keiner davon hat was damit zu tun dass einem Aufwand zu hoch ist. Aber bringt ja nichts etwas zu praktizieren was sich nicht umsetzen lässt oder wofür die Zeit nicht reicht.
Letztendlich ist es ja auch egal, wenn am Ende die volle Punktzahl bei rum kommt gibt es an der Stelle ja auch kein schlechter oder besser.
Wir gehen trainingstechnisch aber auch von Anfang an über einen hohen Grundgehorsam auch in höchsten Trieblagen, ein Problem mit durchbrechenden Hunden habe ich so oder so gar nicht. Wenn ich das Revieren versemmel dann weil ich den Hund falsch eingewiesen haben, haha. Die rennen aber nie einfach zur 6.
Und meine Hunde sind einfach nicht die schnellsten, wir brauchen deshalb sicherlich auch einfach keine Stäbe. Die sind sowieso eng weil die gar nicht das Tempo für weite Bögen entwickeln und mich immer anlaufen. So lässt sich viel übers führen steuern. Bei einem Hund der dazu neigt wären Stäbe auch das Mittel meiner Wahl. Aber wozu bei Hunden die eh eng sind? Es gibt für den Aufwand ja kein Punkt mehr am Ende, wenn eh schon alles vorzüglich ist.
Eigentlich wäre mein Plan gewesen, es aufzubauen mit (dann mal) Ball im Versteck oder auch Helfer drin. Mit "rumziehen" meinst du einen Helfer, der im Revier steht und einen Ball direkt wieder aus dem Revier rauswirft wenn der Hund ankommt?
Rumziehen heißt bei uns, dass der Helfer oder eine Hilfsperson mit Kissen oder Arm im Versteck steht, der Hund schaut rein und dann läuft die Person in laufrichtung raus und bestätigt den Hund an der Spitze des Verstecks, zieht ihn dabei eng „herum“. Ohne bellen, der Hund findet also einen Helfer aber er verbellt ihn nicht sondern bekommt einen Anbiss und flüchtenden Helfer.
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Auf Veranstaltungen sieht man ja manchmal schon wilde Dinge. Und wenn dann an jedem Versteck Stäbe oder Netze stecken, Stühle drin stehen, Galgen aufgebaut werden, irgendwann ist es dann schon sehr viel Aufwand für Prüfungen wo man maximal 5 Minuten Zeit hat. Und aufbauen wenn der Vorstarter noch dran ist, ist auch nicht grade nett.
Gibt ja aber auch viele Prüfungen wo man so lange trainieren kann wie man mag, dann kommt der Fakt ja auch einfach viel weniger zum Tragen.
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Ich denke das reine umlaufen ist auch eine gute Lösung sofern man wirklich viel alleine machen muss.
Zum Aufbau über reinhängen ist eine Hilfsperson schon schick und im weiteren Training ist das mit 2-3 Leuten schon ganz gut zum durcharbeiten.
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ja das stimmt, man muss bei größeren Veranstaltungen sein Training im Voraus planen und braucht mindestens ein oder zwei Hilfspersonen, je nachdem wie gut sie zu Fuß sind. Das war hier aber noch nie ein Problem, ich hab mittlerweile auch nicht mehr in jedem Versteck einen Ball, sondern meistens nur in zwei oder drei Verstecken.
Es kommt ja auch ein bisschen darauf an, wie pingelig man ist und ob einem nicht so große Bögen reichen oder man es richtig eng haben möchte.
wir hatten im Frühjahr 5 Minuten, wenn du der letzte in der Gruppe bist und einer vor dir überzieht, dann ggf. Sogar weniger.
Das reinhängen lösen wir einfach durch rumziehen vom Helfer.
Blöd ist das Stäbe stecken, manche Leute haben das gemacht die hatten dann ihre 5 Leute dabei. Selbes Spiel an den Geräten mit irgendwelchen Bögen und co.
Aber im Endeffekt war das Ergebnis nun auch nicht überzeugender als die „Low-Budget“ Lösungen.
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Ich denke wie man konkret aufbaut ist nebensächlich. Für uns zählt die Umsetzbarkeit auf Großveranstaltungen stark dazu, wir bevorzugen deshalb Systeme die sich innerhalb von wenigen Minuten und unter wenig Material- sowie Personenbedarf realisieren lassen.
Wenn man nur 5 Minuten Zeit hat, dann kann man nur mit einem großen und eingespielten Team anfangen Stäbe zu stecken, Dinge in Verstecke zu hängen, usw.
Bei uns endet es eigentlich immer darin, dass unser Helfer oder eine Hilfperson den Hund rumzieht. Also ganz Old-School. Zum Anlernen nutzen wir da den Aufbau nach Heuwinkl und die Hunde kennen es dass auch beim HF bestätigt wird.
Das lässt sich natürlich auch mit reinem Umlaufen realisieren, ob der Hund prüft ist ja Geschmacksache. Das reinschauen nimmt ja bei vielen Hunden eh geschwindkeit heraus und ich hab hier auch keine Hunde die zu großen Bögen neigen, deshalb haben wir das mit den Stäben nie verfolgt.
Was ich sagen will: am Ende muss es für einen so passen dass man damit das Bild abgerufen bekommen, welches man vor Augen hat. Wie man dahin kommt ist ja auch sehr vom Hund abhängig und von den vorhandenen Möglichkeiten.
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Und dann ist da Ero, mit dem ich das Revieren erst mit 14 Monaten angefangen habe...

Ehrlich gesagt fange ich auch gar nicht wesentlich früher damit an.
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Meinst du dass deine von natur aus alle links rum drehen oder dass du sie eh alle direkt linksrum anlernst?
Ich lerne alle links rum, also meine laufen alle Ärmelfrei an bei einem Linkshelfer.
Mit Futter arbeite ich da gar nicht und auch nicht mit Mini-Verstecken, ich lerne meinen auch das reinschauen. Aber ist Geschmacksache. Ich mag so lieber, Helfersuche und kein reines Umlaufen.
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Vielleicht ist es das Tragen der Rute? Dass einige Hunde die Rute automatisch zur Seite klappen und andere nicht?
Hunde die aufgrund der Rutenhaltung nicht durchsitzen, streicheln wir gerne runter.
Das geht im Training alleine und später dann mittels Hilfsperson.
Nachrutschen hilft hier auch, also „vor“, „vor“, „vor“.
Gegen das nach hinten rutschen lasse ich hingegen gerne ins Sitz springen.
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Meine laufen alle gegen den Uhrzeigersinn, ich bin ehrlich, meine Motivation ständig umzudenken beim führen hält sich in Grenzen.
Ob es für die Hunde einen Unterschied macht? Keine Ahnung. Wir bauen es eh nicht als umlaufen auf, sondern mittels Beute im
Versteck.
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Das ist aber oft das Problem, sobald jemand anders den Hund nimmt, funktioniert er plötzlich.
Genau so, wenn du einen Hund aus dem Tierheim übernimmst. Die ersten 2 Wochen ein Lämmchen und dann wird ausprobiert. Entweder du reagierst richtig... oder du bekommst ein Problem.Ja, genau schreib ich doch

PS. Ich selbst hatte noch nie die Wunschvorstellung mit meinem Hund ohne Leine durch eine Stadt und durch eine Menschenmenge zu latschen

Ich auch nicht. Keine Ahnung wozu man das braucht.
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Ich habe ehrlicherweise weniger ein Problem damit was die jetzt gemacht haben, sondern was das Video suggeriert.
Der Hund funktioniert nicht... Zwei Wochen Training, von dem man nicht eine Sequenz sieht und der Hund funktioniert.
Für jemanden, der sich noch nicht viel mit Hundetraining befasst hat und evtl Probleme mit dem eigen Hund hat, muss es ja erscheinen, als müsse nur der Hund mal eben repariert werden und das ist meiner Meinung nach eine völlig falsche Massage. Ich würde sogar sagen, dass Menschen denen wirklich etwas an Hunden und deren Lebensqualität liegt niemals so ein Video machen würden.
Das ist einfach ein Effekt, der sich ziemlich leicht erzielen lässt wenn man einen Problemhund kauft. Da könnten in der Tat Probleme verpufft sein, mit denen der Vorbesitzer jahrelang zu kämpfen hatte. Das sagst du ernsthaft einmal am Anfang "lass es, bei mir gibts das nicht" und das Thema ist vom Tisch.
Natürlich nicht bei knallharten Verbrechern, aber bei sehr vielen Hunden funktioniert das wunderbar, dieser Trainereffekt.
Das ist das die selbe Kerbe wie wenn der Trainer mal den Hund nimmt und sagt "sieht du, geht doch". JA, bei DIR. Mit dem eigentlichen Besitzer ist Verhalten aber meist wesentlich tiefer gefestigt und der Hund Profi darin seinen Besitzer zu lesen.
Nun hilft das aber manchen Hundehaltern wirklich, mal zu sehen, dass der Hund es prinzipiell schon kann. Erarbeiten müssen die sich das aber selbst.
Da liegt für mich auch das was gute Trainer ausmacht, ihren Kunden einen weg zu zeigen wie sie es selbst schaffen. Und nicht darin Ego-mäßig zu zeigen dass man der geilste ist und wie toll die Hunde bei einem selbst funktionieren.
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Ja, das kann auch sein.
Mein Mali ist in dem Bereich auch ganz anders als meine Schäferhunde. Der ist insgesamt wesentlich führerweicher mit mehr WTP und neigt auch schnell zu diesem sehr meidigen.
Als wir die Welpen hatten, durfte er ja nicht mehr rennen auf dem Hof, also laut der Mutterhündin, er durfte sich nur noch langsam und bedächtig bewegen. Die hatte den innerhalb weniger Minuten genau in dem Bild, er ist aber auch super schnell mimimimimi