Wuesti
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  • Community und Forum zum Thema Deutsche Schäferhunde und artverwandte Hunderassen

Beiträge von Wuesti

    Ihr hier bildet Tierschutzkonform aus, dass will ich euch nicht absprechen. Aber es gibt mehr als genug Menschen die nicht sauber Tierschutzkonform ausbilden.


    Und das rechtfertigt dann, dass man "uns" einfach irgendwo auf der Welt per Gesetz abschaffen will und "uns" somit kriminalisiert?


    Das rechtfertigt, dass ein Herr Rauch einfach so eine Verordnung erlässt, die er ein paar Jahre zuvor nicht durchbekommen hat, weil die Möglichkeit bestand fachlich dagegen zu argumentieren?

    Kindergarten, mehr fällt mir zu dir Axman echt nicht ein.


    Aber Angie hat doch recht @Harz2024 ...


    Wir IGPler und auch alle anderen Hundesportler in anderen Sparten, die ihre Hunde gemäß den aktuellen Prüfungsordnungen -die übrigens auch nach Tierschutzkonformität ausgerichtet ist- sind doch nicht das eigentliche Problem.


    Die ganzen Verordnungen greifen leider nämlich genau dort nicht, wo das eigentliche Problem herrührt: nämlich in den Bereichen wo Hunde außerhalb eines dem FCI unterstehenden Verbandes gezüchtet und ausgebildet werden.

    Ein Kampfsportler wird vor Gericht anders bewertet was Selbstverteidigung betrifft.

    Das mag sein ... aber ein 20/40 Hund bzw ein aufgrund seiner Größe und seines Gewichts als potentiell gefährlich geltender Hund wird sicherlich auch im Falle eines Vorfalls anders bewertet als ein Chihuahua.


    Und ich meine Trainer in Vereinen brauchen glaube ich auch ein Führungszeugnis.

    Das weiß ich nicht ... Dennoch werden wohl sicherlich nicht alle Menschen die unter diesem Trainer ihren Sport ausüben ebenso ein Führungszeugnis benötigen ... und selbst wenn doch: ich hänge mich ja nicht speziell daran auf, also wieso tust du das?


    Woran ich mich aufhänge ist die radikale Meinung, die in Österreich einigen Hundesportlern aufgezwungen wird.


    Du kannst dich jetzt aufregen und sagen, dass mich Österreich ja nicht in meiner Freiheit berührt und ich mich darüber nicht aufregen brauche.


    Aber es ist doch so: dort wird wissenschaftlich unfundiert verboten, dass ein Hund auf einen Juteärmel -ein Beuteobjekt- beißt.


    Was kommt als nächstes? Ein generelles Verbot Hunde als Belohnung in Beuteobjekte wie Beißwürste und Bälle beißen zu lassen?


    Wird dann als nächstes Obi und Agi verboten?


    Wenn dann immer noch Beißvorfälle geschehen: werden dann bald generell alle Hunde über 40cm verboten?


    Und: wie darf ich dann diese kleinen Hunde überhaupt noch erziehen und auslasten?


    Weißt du, das was da in Österreich passiert ist, ist undemokratisch und radikal und der Deutsche Durchschnittsbürger sollte wissen was aus Dingen, die im kleinen beginnen werden kann.


    Ja ... und irgendwann betrifft es dann auf einmal schneller als erwartet vielleicht auch dich.


    Deshalb: wehret den Anfängen

    Und warum kriminalisiert?

    Wäre es für dich in Ordnung, dass ein Erzieher auch kein Führungszeugnis Vorlegen muss?


    Ein Erzieher übt aber eine berufliche Tätigkeit aus und kein Hobby.


    Sollen nun Leute, die hobbiemäßig Kickboxen nun auch ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen?


    Immerhin KÖNNTEN die ja gefährlicher sein, als 08/15 Menschen

    Führungszeugnis und Register würde helfen, dass man weis welcher Hund und welche Menschen machen das.

    Ich sehe das halt wie beim Waffenschein.


    Das zeugt ja auch davon wie viel Ahnung du von der Materie hast und wie sehr du mit den Ausbildungsmethoden vertraut bist.


    Der "Sport-Schutzhund" wird von uns nicht als "Waffe" ausgebildet.

    Er macht da nicht wesentlich mehr als Hetzarmbällchen jagen.


    Meinst du allen Ernstes, dass ICH es mir erlauben könnte hier einen ernsthaft aggressiven Hund mit unkontrolliertem Beißverhalten zusammen mit meiner 2-Jährigen Tochter zu halten?


    Nur weil es "Meinungsextremisten" wie dich beruhigen würde und ich dazu bereit wäre Auflagen zu erfüllen bedeutet es nicht, dass es korrekt ist eine ganze Gruppe Hundesportler zu kriminalisieren

    Führungszeugnis, Waffenschein, Überprüfung vom Amt, klares Register wer welchen Hundesport macht,

    Leute, habt ihr sie noch alle?


    EIGENTLICH denke ich das ja auch, aber wenn DAS die Anforderungen daran sind, dass sich der 08/15 Bürger in scheinbarer Sicherheit wägt was Beißvorfälle angeht, dann würde ich das in Kauf nehmen und mich lächelnd mit Popcorn hinsetzen, wenn dann festgestellt wird, dass trotzdem noch Beißvorfälle mit anderen Hunden geschehen werden 😎


    ... und ich werde es genießen, wenn dann der Aufschrei unter den 08/15 Hundehaltern groß ist, wenn diese dann die selben Auflagen bekommen werden und sich auf einmal "kriminalisiert" fühlen

    Auch damit hätte ich kein Problem


    Ich gehöre ja sogar zu der Fraktion die sagt: das sollte für ausnahmslos JEDEN Hundehalter gelten und ausnahmslos JEDER Hundehalter sollte dazu verpflichtet werden einen "praktischen" Hundeführerschein mit JEDEM seiner Hunde ablegen zu MÜSSEN

    Ich hätte mit dem Vorlegen eines Führungszeugnisses auch kein Problem und kenne in meinem Umfeld auch niemanden, der damit ein Problem hätte.


    Ausbilden darf im SV schon heute nicht "jeder", die Ausbildungswarte werden geschult und diese Schulungen beschäftigen sich auch mit tierschutzkonformen Ausbildungsmethoden.


    Desweiteren durchläuft ein überwiegender Anteil der Hunde, die im IGP Bereich ausgebildet werden, im Alter zwischen 9 und 13 Monaten eine Wesensbeurteilung und eine Begleithundprüfung ist ebenfalls Pflicht bevor du IGP Prüfungen ablegen darfst.

    Auch bei dieser wird Umweltverhalten mit abgeprüft und übersteigerte Ängstlichkeit und Aggressivität gegen Mensch und Tier sind Gründe diese Prüfung nicht zu bestehen.


    Wie du also siehst: fast alles was du forderst wird ja bereits schon seit längerem freiwillig umgesetzt.


    Also: was noch?

    Das ist ja auch wieder so ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen oder werden HSH etc seit neuestem auf rein äußerliche Merkmale hin gezüchtet?


    Hier übrigens eine Stellungnahme des österreichischen Bundesheeres zu deiner Idee, dass es ausreichend sei, wenn Diensthundehaltende Behörden ihren Bedarf an Hunden durch eigene Zuchten selbst decken sollen: