Die meisten Sachen wurden hier ja schon angesprochen.
Und grundlegend hab ich auch kein Problem damit körpersprachlich und mit klaren Ansagen zu arbeiten.
Anders wirst du es beim Schäferhund in den meisten Fällen auch nicht hinbekommen.
Hunde untereinander sind zumeist auch nicht zimperlich miteinander.
Ich würde mich auch bei den Aussagen der Ortsgruppe, bei der du dich gemeldet hast nicht grundsätzlich sperren, denn es gibt durchaus Unterschiede zwischen "Leinenrck" und "Leinenruck" 😉
Ansonsten rastet er an der Leine recht schnell aus - es gibt ein ungefähres 3 Sekunden Fenster zwischen Hund wahrnehmen und dann ausrasten. Manchmal kann ich ihn mit Markerwort und Futter umleiten, manchmal nicht.
Mach dir in diesen Situationen immer Gedanken dazu, was das eigentliche "Bedürfnis" deines Hundes in dem Moment ist.
Wenn er in der Leine so "ausrastet", dann ist sein Bedürfnis in dem Moment vielleicht "spielen" oder "raufen" ... aber definitiv nicht "Futter".
Es ist allein deshalb schon zum scheitern verurteilt den Hund in solchen Momenten mit Futter umleiten zu wollen, weil es seinem Bedürfnis in diesem Moment nicht entspricht.
Sinnvoller wäre es sicherlich den Hund in ein Beuteobjekt umzuleiten und ihm deutlich zu machen, dass er "Spiel" oder "Raufen" auch BEI DIR haben kann.
Wenn das auch nicht funktioniert, weil er ggf. tatsächlich eine Beschädigungsabsicht hat oder "regeln" will, dann kommst du nicht umhin das ganze einfach konsequent zu unterbinden.
Aber Futter wird dir wahrscheinlich in keinem möglichen Szenario in irgendeiner Form weiterhelfen