Wuesti
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  • aus Kalletal
  • Mitglied seit 9. Februar 2024

Beiträge von Wuesti

    Ein Boxer verprügelt auch nicht ständig Leute auf der Straße, weil er ja Box-Champion ist.


    Stimmt, aber WENN er sich dazu entscheiden würde, dann würdest du ihn wahrscheinlich nicht aufhalten.


    ... und je nachdem welche körperlichen und mentalen Kräfte da zwischen euch aufeinanderprallen glaub ich nicht, dass es ihn unbedingt nachhaltig beeindrucken würde, wenn du mit ihm daran arbeitest 😉

    Da bin ich tatsächlich nur noch etwas begrenzter bei dir, das mag -bitte versteh mich da nicht falsch, es ist kein Angriff oder keine Abwertung- an deinen überwiegend positiven Erfahrungen mit Pepper und auch an Peppers Naturell liegen ... und das gönne ich dir wirklich von Herzen.


    Aber weißt du, man kann leider NICHT jeden Hund zum Sozialverträglichkeitsprojekt machen.


    Mir ist bewusst, dass es heutzutage "modern" ist zu suggerieren, dass es mit der "richtigen Schule" schon möglich wäre einem jeden Hund all das Abtrainieren zu wollen, wofür er vielleicht ursprünglich gezüchtet wurde. Man munkelt, dass es gar Leute gäbe, die sich damit eine goldene Nase verdienen.


    Aber ehrlich betrachtet tun das diese Menschen eher nicht, um dem Hund zu helfen, sondern um ihr eigenes Leben stressfreier zu gestalten ... damit das natürliche Verhalten dieses Hundes nicht als "peinlich" empfunden werden muss.


    Wir zähmen also ggf. einen Instinkt, weil er für uns unbequem ist und nicht, weil es sinnvoll für den entsprechenden Hund ist.


    Wenn du Glück hast, dann "ertragen" diese Hunde das ein Leben lang unauffällig.


    Wenn du Pech hast, dann gibts beim Hund Frust, Stress, Krankheiten und Verhaltensauffälligkeiten, weil sie ihre angeboren Bedürfnisse nicht leben dürfen.


    Da draußen gibt's Tierheime voller Hunde, die "nicht in eine Familie passen", aber perfekt in ihre ursprüngliche Bestimmung gepasst hätten.


    Die einzige Frage, die ich mir dabei stelle ist: wieso wählt man einen "Partner", dessen Wesen ich dann aber wegtrainieren muss ... den ich zu einer gefälligeren Version dessen mache, was er ist ... damit sich mein soziales Umfeld nicht auf den Schlips getreten fühlt?


    Weißt du, so einen Hund hat halt auch ein eigenes Naturell ... und es ist manchmal auch okay, wenn man ihm ein kleines Bisschen davon einfach lässt.


    Ja, manchmal tuts, wenn sonst alles passt auch ein "Pflaster", um eine Eigenart zu "kaschieren".


    Am Ende sind es halt auch die Eigenarten, die einen jeden Hund auf seine Weise besonders machen.


    ... ja und manchmal ist es auch okay, wenn man nicht den Hund in die Umgebung "presst", sondern die Umgebung dem Hund anpasst

    Wenn ein Hund nicht weiß, wo seine Aufgabe anfängt und wo sie aufhört, dann hat das nix mit Genetik zutun, sondern mit falscher Konditionierung & fehlender Erziehung.


    Im Groben gebe ich dir da Recht, aber die Genetik wird schlussendlich darüber entscheiden, ob der Hund sich dabei wohlfühlt.


    Bei den Gebrauchshunderassen musst du eben auch teilweise damit rechnen, dass sie sich aufgrund der Genetik nicht immer zwingend komplett in das Umfeld pressen lassen, in dem wir sie gerne hätten.


    Je nachdem wie kompromissbereit und/oder leidensfähig man selbst ist, kann man sich dann darauf einlassen oder es eben lassen 😉

    Wenn du den Hund überwiegend nur kurze Strecken transportierst und er nicht regelmäßig längere Zeit im Auto ist, dann macht aus sicherheitstechnischer Sicht ein möglichst kleiner Platz im Auto Sinn 😉

    Denn: je größer der Platz, desto weiter fliegt der Hund bei starkem Bremsen oder einen Unfall durch die Gegend.


    Wir nutzen aufgrund Mehrhundehaltung überwiegend einen Hundeanhänger.


    Als Zugfahrzeug haben wir einen Kia Sportage, der im Kofferraum ein Trenngitter zur Fahrerkabine besitzt und ein weiteres Trenngitter, das den Kofferraum auf 2/3 zu 1/3 in der Breite teilt.

    So kann ich, falls ich mal mit nur einem Hund unterwegs bin und er nicht länger im Auto bleibt, sowohl den Hund als auch Zubehör oder Einkauf sicher getrennt voneinander transportieren.

    Bleibt der Hund länger im Auto kommt der Breitentrenner raus.


    Im Firmenwagen meines Mannes -VW Touran- haben wir eine Hundebox und daneben noch 40cm Luft für Zubehör. Da drin ist locker genug Platz, auch für "große" Hunde

    Meine "schmeiss Futter" Methode ist evtl. nur ein Pflaster und nicht eine umfassende, durchdachte Lösung.

    :) <3


    Naja, es kommt halt echt drauf an welchen Typ Hund man sich "angelacht" hat und wie viel Aufwand man betreiben möchte.


    Bei Da Vinci könnte ich mich wahrscheinlich tottrainieren und der wäre halt noch immer nicht der "Bürohund-Typ".


    Amalou könnte man wiederum ohne Training ins Büro werfen. Die ist so tiefenentspannt, mit der kannst du annähernd alles machen.


    Chichi ist eher so der Typ "Helikopter117" und freut sich über jeden Menschen ein 2. Poloch ... der würde es auch schwer fallen liegen zu bleiben ... die würde allerdings nicht bellen, sondern direkt totlieben.

    Also bei einem Hund in "Schäferhundgröße" hast du eigentlich in jedem Kombi genug Platz.


    Statt einer Box könntest du auch ein Trenngitter + Heckgitter mit Tür einbauen und würdest so keinen/kaum Platz verlieren, falls das deine Hauptsorge ist.


    Damit ist die Wahl des Autos an sich ziemlich offen.

    Hüstl. Ich schmeisse eine Handvoll Futter auf den Boden. Er ist mit Aufsammeln beschäftigt während wir unsere menschlichen Zeremonien durchführen und dann ist seine Aufregung eh vorbei.


    SO einen Kandidaten in grau und wuschelig hab ich hier auch 😅


    Dafür hab ich den ultimativen Tip, was den Postboten und das klingeln an der Tür angeht: ich habe mir eine Paketbox vor die Tür gestellt und ignoriere die Türklingel seit 6,5!!! Jahren konsequent 😅😅😅

    Dementsprechend reagiert hier -genau wie ich- keiner der Hunde auf die Klingel 😉


    Angekündigter Besuch kann einfach reinkommen, Tür und Tor stehen hier eh immer offen 😅

    Ja, das Josera Kids kannst du auch gut weiter füttern, dann aber am unteren Ende der Empfehlung für den Lebensmonat und einem erwarteten Endgewicht von MAXIMAL 40kg.


    Ich füttere das lediglich nicht, weil mir die Stücke zu fitzeligwinzig sind.


    Dann aber auch zum Futter keine Leckerchen dazu, eher von Futter eine handvoll wegnehmen und das dann statt Leckerchen geben.

    Es gibt DSH-Züchter, die einen Wurf komplett im Haus aufziehen? 🙈

    Also so richtig, richtig?

    Kaufen die nach jedem Wurf eine komplett neue Wohnungseinrichtung? Oder müssen die dann sogar nach jedem Wurf komplett renovieren?


    Ich frage für einen Freund 😉

    Ich persönlich bin ja ein absoluter Fan von Josera, weil es einer der wenigen Futterhersteller ist, der auch Welpenfutter mit unter 30% Protein anbietet.


    Von dieser Marke könntest du beispielsweise das Youngster oder das Medi/Maxi Chicken Sweet Potato füttern, wobei ich persönlich das Youngster bevorzugen, weil es weniger Fett hat.


    Bei der Futtermenge würde ich mich dann eher am unteren Richtwert des Herstellers orientieren.

    Die meisten Dinge wurden hier ja schon gesagt 😊


    Auch wenn dein Tierarzt 47kg für deinen Hund als okay empfindet, so muss ich doch sagen: das ist für einen jungen DSH eindeutig zu schwer.


    Eine hohe Kalorienzufuhr, insbesondere eine zu hohe Zufuhr von Protein wirkt sich ungünstig auf den Knochenstoffwechsel aus und kann so die Entstehung der Panostitis begünstigen und ihren Verlauf negativ beeinflussen.


    Auch, wenn es dir schwerfällt Shiva aktuell ruhig zu halten, so ist dies dennoch wichtig für einen positiven Verlauf der Heilung.

    Ups, das finde ich jetzt überraschend ^^ :love:


    Naja, eigentlich nicht.


    Ich kann deine Meinung dazu auch zu 100% unterstützen.


    Also entweder hole ich mir einen Welpen, der möglichst schon in der Situation heranwächst und schaue was mit ihm möglich ist


    oder


    Ich hole mir einen ausgewachsenen Hund, der für EINE genannte Aufgabe prädestiniert ist und nehme ggf. andere "Baustellen" in Kauf.


    Aber


    dass man die eingangs beschriebene eierlegende Wollmilchsau findet, DAS halte ich für eher unrealistisch.

    Dann melde ich mich auch mal zu Wort.


    Ich finds prima, dass ihr euch im Vorfeld schon eure Gedanken gemacht habt 😊


    Allerdings glaube ich nicht, dass ihr überhaupt irgendeinen Hund (egal welcher Rasse) findet, der bereits ausgewachsen ist UND in euer Profil passt.


    Wenn ich an eurer Stelle wäre, dann würde ich mich nach einem Züchter umschauen, der die Hunde (egal welcher Rasse) unter ähnlichen Lebensumständen aufzieht, die ihr habt.


    Beim DSH würde ich mich dann beispielsweise an einen Züchter wenden, der die Hunde z.B. noch direkt in der Schäferei einsetzt und den Hund dann tatsächlich bereits als Welpen in euer Leben integrieren, damit ihr die größtmögliche Chance habt, dass euer "normal" auch sein "normal" wird.


    Ob und in welchem Umfang dieser Hund dann ggf. die von euch genannten Aufgaben übernehmen könnte, das muss sich mit der Zeit zeigen.


    Dass ein DSH aber in der Lage dazu ist "unauffällig" auf eurem Hof zu leben, sprich weder die Kinder, die Besucher oder die zum Hof gehörenden Tiere meuchelt, davon kann man schon ausgehen.


    Es ist mit den Hunden aber nunmal wie mit fast allem im Leben: was man möchte bekommt man in den meisten Fällen nicht geschenkt, sondern man muss es sich erarbeiten.