Wuesti
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Beiträge von Wuesti

    Waren eure 11 Monate alten Hunde nie wild, verspielt und manchmal durch im Kopf?


    Natürlich waren sie das und das sollen sie auch gern.


    Aber dennoch gibt es Situationen in denen man das direkt von Anfang an im Keim ersticken sollte.


    Das Kneifen in "Personen" gehört definitiv dazu.


    Tatsächlich begreifen auch die allerjüngsten Welpen schon zuverlässig, wenn man von Anfang an resolut ein Tabu setzt ... allerdings ist es da mit Schimpfen zumeist nicht getan ... man muss sich dann schon durchringen den Hund auch einmal etwas robuster anzupacken.


    Wenn man sich dazu nicht durchringen kann dann bleibt nur eine Trennung Hund / Kind als sichere Lösung übrig.


    Allerdings muss ich auch eine Lanze für den Hund brechen: nicht nur der braucht Regeln, sondern das Kind, das Umgang mit ihm hat genauso.


    Meine hat beispielsweise von Anfang an gelernt, dass die Hunde nicht verfolgt, festgehalten, gehauen, gekniffen etc. werden, dass der Ruheplatz der Hunde im Schlafzimmer unter "Todesstrafe" tabu ist, den Hunden nie etwas selbstständig weggenommen wird was sie in der Schnauze haben etc.


    Damit Kind und Hund gut und sicher zusammen funktionieren braucht es da teilweise viel Management.


    Das setzt aber natürlich voraus, dass auch jeder Beteiligte diesen Weg mitgeht.

    Also ich hab hier ja ein 3-jähriges Kleinkind und 4 DSH am Hof.


    Auch bevor ich selbst Mutter war stand allerdings -ganz unabhängig davon, dass meine Hunde auch "Familie" sind- die Unversehrtheit eines jeden Menschenkindes über dem Wohl meiner Hunde.


    Das "schnappen" das du beschreibst könnte bestenfalls aus einem Beschwichtigungsverhalten, schlechtestenfalls aus einem Hüteverhalten resultieren.


    Aber unabhängig davon, ob es mit Beschädigungsabsicht geschieht oder nicht: es tut weh UND es können auch Verletzungen daraus resultieren, die ein Kind sowohl körperlich als auch seelisch ein Leben lang zeichnen können.


    Es ist DEINE Verantwortung, dass das nicht ... niemals nicht und unter keinen Umständen passiert.


    Wenn du das nicht gewährleisten kannst, dann gehört der Hund a) rein oder b) an die Leine c) Maulkorb wenn Kinderkontakt besteht.


    Man darf niemals unterschätzen, dass Kinder für Hunde zum Teil schwierig sind.


    Die sind laut, die bewegen sich anders, die sind zum Teil einfach unvorhersehbar.


    Aber: man darf denen nix tun.


    Wenn du hingehen würdest und würdest deine Nichte kräftig kneifen oder schnipsen, dann wäre das ja auch absolut inakzeptabel.


    Genauso inakzeptabel ist es beim Hund

    Um noch mehr Verwirrung zu stiften:

    Ich wechsele gelegentlich das Futter,


    Made my day :D :D :D


    Meine Cleo bekam ihrerzeit sogar einige Jahre das Trockenfutter aus dem Aldi, weil die damit interessanterweise am besten klar kam 🤷‍♀️


    Aber grad beim Welpen in der Hauptwachstumsphase, also bis round about 7 Monate find ich schon, dass man einen bedarfsdeckendes Futter mit korrekt Ca/P Verhältnis und möglichst wenigen "Inhaltsstoffen" füttern sollte.


    Und da biste mit dem Josera einfach echt solide aufgestellt.


    Wenn du es besonders gut machen willst gibst du zusätzlich Ziegenmilch, Kollagenhydrolysat und Vitamin C ... damit bekommst du jeden Hund solide groß

    Ich ziehe alle meine Würfe mit Josera auf und auch meine "Großen" bekommen es.


    Meiner Meinung nach ist es eins der besten Futter am Markt, weil es eins der wenigen Futter ist, die eben NICHT so hoch im Protein ist.

    Das macht dir bei großwerdenden Hunden im Wachstum im Zweifel eher Probleme als alles andere.


    Über die Suche findest du hier im Forum gute Fäden zu dem Thema.

    Also wir hatten das mit Chichi ja auch mit dem machen außerhalb des eigenen Gartens.

    Das hat sich erst gebessert als wir von Mittwochabend bis Sonntag beim SV Jugendzeltlager waren.


    Da war ich aber auch schon drauf und dran zum Tierarzt zu fahren, denn: dieses Wuscheltier hat mit knapp 5 Monaten 1,5 Tage Pipi und 2 Tage 💩 eingehalten 🙈

    Ein Boxer verprügelt auch nicht ständig Leute auf der Straße, weil er ja Box-Champion ist.


    Stimmt, aber WENN er sich dazu entscheiden würde, dann würdest du ihn wahrscheinlich nicht aufhalten.


    ... und je nachdem welche körperlichen und mentalen Kräfte da zwischen euch aufeinanderprallen glaub ich nicht, dass es ihn unbedingt nachhaltig beeindrucken würde, wenn du mit ihm daran arbeitest 😉

    Da bin ich tatsächlich nur noch etwas begrenzter bei dir, das mag -bitte versteh mich da nicht falsch, es ist kein Angriff oder keine Abwertung- an deinen überwiegend positiven Erfahrungen mit Pepper und auch an Peppers Naturell liegen ... und das gönne ich dir wirklich von Herzen.


    Aber weißt du, man kann leider NICHT jeden Hund zum Sozialverträglichkeitsprojekt machen.


    Mir ist bewusst, dass es heutzutage "modern" ist zu suggerieren, dass es mit der "richtigen Schule" schon möglich wäre einem jeden Hund all das Abtrainieren zu wollen, wofür er vielleicht ursprünglich gezüchtet wurde. Man munkelt, dass es gar Leute gäbe, die sich damit eine goldene Nase verdienen.


    Aber ehrlich betrachtet tun das diese Menschen eher nicht, um dem Hund zu helfen, sondern um ihr eigenes Leben stressfreier zu gestalten ... damit das natürliche Verhalten dieses Hundes nicht als "peinlich" empfunden werden muss.


    Wir zähmen also ggf. einen Instinkt, weil er für uns unbequem ist und nicht, weil es sinnvoll für den entsprechenden Hund ist.


    Wenn du Glück hast, dann "ertragen" diese Hunde das ein Leben lang unauffällig.


    Wenn du Pech hast, dann gibts beim Hund Frust, Stress, Krankheiten und Verhaltensauffälligkeiten, weil sie ihre angeboren Bedürfnisse nicht leben dürfen.


    Da draußen gibt's Tierheime voller Hunde, die "nicht in eine Familie passen", aber perfekt in ihre ursprüngliche Bestimmung gepasst hätten.


    Die einzige Frage, die ich mir dabei stelle ist: wieso wählt man einen "Partner", dessen Wesen ich dann aber wegtrainieren muss ... den ich zu einer gefälligeren Version dessen mache, was er ist ... damit sich mein soziales Umfeld nicht auf den Schlips getreten fühlt?


    Weißt du, so einen Hund hat halt auch ein eigenes Naturell ... und es ist manchmal auch okay, wenn man ihm ein kleines Bisschen davon einfach lässt.


    Ja, manchmal tuts, wenn sonst alles passt auch ein "Pflaster", um eine Eigenart zu "kaschieren".


    Am Ende sind es halt auch die Eigenarten, die einen jeden Hund auf seine Weise besonders machen.


    ... ja und manchmal ist es auch okay, wenn man nicht den Hund in die Umgebung "presst", sondern die Umgebung dem Hund anpasst

    Wenn ein Hund nicht weiß, wo seine Aufgabe anfängt und wo sie aufhört, dann hat das nix mit Genetik zutun, sondern mit falscher Konditionierung & fehlender Erziehung.


    Im Groben gebe ich dir da Recht, aber die Genetik wird schlussendlich darüber entscheiden, ob der Hund sich dabei wohlfühlt.


    Bei den Gebrauchshunderassen musst du eben auch teilweise damit rechnen, dass sie sich aufgrund der Genetik nicht immer zwingend komplett in das Umfeld pressen lassen, in dem wir sie gerne hätten.


    Je nachdem wie kompromissbereit und/oder leidensfähig man selbst ist, kann man sich dann darauf einlassen oder es eben lassen 😉

    Wenn du den Hund überwiegend nur kurze Strecken transportierst und er nicht regelmäßig längere Zeit im Auto ist, dann macht aus sicherheitstechnischer Sicht ein möglichst kleiner Platz im Auto Sinn 😉

    Denn: je größer der Platz, desto weiter fliegt der Hund bei starkem Bremsen oder einen Unfall durch die Gegend.


    Wir nutzen aufgrund Mehrhundehaltung überwiegend einen Hundeanhänger.


    Als Zugfahrzeug haben wir einen Kia Sportage, der im Kofferraum ein Trenngitter zur Fahrerkabine besitzt und ein weiteres Trenngitter, das den Kofferraum auf 2/3 zu 1/3 in der Breite teilt.

    So kann ich, falls ich mal mit nur einem Hund unterwegs bin und er nicht länger im Auto bleibt, sowohl den Hund als auch Zubehör oder Einkauf sicher getrennt voneinander transportieren.

    Bleibt der Hund länger im Auto kommt der Breitentrenner raus.


    Im Firmenwagen meines Mannes -VW Touran- haben wir eine Hundebox und daneben noch 40cm Luft für Zubehör. Da drin ist locker genug Platz, auch für "große" Hunde

    Meine "schmeiss Futter" Methode ist evtl. nur ein Pflaster und nicht eine umfassende, durchdachte Lösung.

    :) <3


    Naja, es kommt halt echt drauf an welchen Typ Hund man sich "angelacht" hat und wie viel Aufwand man betreiben möchte.


    Bei Da Vinci könnte ich mich wahrscheinlich tottrainieren und der wäre halt noch immer nicht der "Bürohund-Typ".


    Amalou könnte man wiederum ohne Training ins Büro werfen. Die ist so tiefenentspannt, mit der kannst du annähernd alles machen.


    Chichi ist eher so der Typ "Helikopter117" und freut sich über jeden Menschen ein 2. Poloch ... der würde es auch schwer fallen liegen zu bleiben ... die würde allerdings nicht bellen, sondern direkt totlieben.

    Also bei einem Hund in "Schäferhundgröße" hast du eigentlich in jedem Kombi genug Platz.


    Statt einer Box könntest du auch ein Trenngitter + Heckgitter mit Tür einbauen und würdest so keinen/kaum Platz verlieren, falls das deine Hauptsorge ist.


    Damit ist die Wahl des Autos an sich ziemlich offen.

    Hüstl. Ich schmeisse eine Handvoll Futter auf den Boden. Er ist mit Aufsammeln beschäftigt während wir unsere menschlichen Zeremonien durchführen und dann ist seine Aufregung eh vorbei.


    SO einen Kandidaten in grau und wuschelig hab ich hier auch 😅


    Dafür hab ich den ultimativen Tip, was den Postboten und das klingeln an der Tür angeht: ich habe mir eine Paketbox vor die Tür gestellt und ignoriere die Türklingel seit 6,5!!! Jahren konsequent 😅😅😅

    Dementsprechend reagiert hier -genau wie ich- keiner der Hunde auf die Klingel 😉


    Angekündigter Besuch kann einfach reinkommen, Tür und Tor stehen hier eh immer offen 😅