Wuesti
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  • Community und Forum zum Thema Deutsche Schäferhunde und artverwandte Hunderassen

Beiträge von Wuesti

    Ich führe meine an einem Bauchgurt, wenn ich mit Kinderwagen unterwegs bin, damit ich die Hände für den Kinderwagen frei habe im "bei mir" (lockere 1,5Meter Leine), ansonsten laufen die meist frei

    Du bist doch aber fest im Berufsleben, es ist klar, dass du nicht mehr umziehst.


    Es ist doch etwas anderes, wenn man in der Probezeit noch ist.


    Wieso hängst du dich eigentlich so an der beruflichen Zukunft der TE auf?


    Als ICH meine erste DSH LZ Hündin bekam war ich zarte 19 Jahre jung, grad mit dem Abi fertig und hab erstmal bis ich 21 war nur schlecht bezahlte Gelegenheitsjobs gemacht, weil ich gar nicht wusste WAS genau ich denn nun werden will und bin mit der Hündin durch halb Europa gereist in einem regentonnenblauen VW Lupo ... 😂😂😂


    Den Rest meines Werdegangs hab ich übrigens immer auch um den Hund herum geplant und Ausbildungsplätze/Jobs abgelehnt, wenn es nicht mit der Hundehaltung übrreinstimmte.


    Ja, tatsächlich bin ich sogar mit 25 mit meinem Mann wieder bei meinen Eltern eingezogen und wir haben innerhalb von 1,5 Jahren mal eben ein Haus gebaut, weil wir mit 2 Hunden keine Wohnung bekamen ... 😂😂😂


    Nach grad mal 4 Jahren haben wir übrigens eben dieses neu gebaute Haus wieder verkauft und sind aufs Land auf einen ehemalige Resthofstelle gezogen, weil der Garten vom selbst gebauten Haus zu klein war 😂😂😂


    Irgendwie hab ich das Gefühl, dass unsere TE da organisierter ist, als es bei mir der Fall war.

    Luna:das ist nicht mein erster Hund, sondern der drölfzigste. Das klappt, man muss nur konsequent sein


    😂😂😂


    Sorry Bass23 : aber offensichtlich hast du bei den drölfzig Hunden tatsächlich einfach einen Teil weit "nur Glück gehabt" (was überwiegend unter den DSH auch so ist)

    ABER:

    Ich habe bis vor 4 Jahren genauso gedacht wie du und dann kam Da Vinci ... und naja, was soll ich sagen?

    Irgendwann gerätst vielleicht auch du an den drölfzigundeinsten Hund, der einfach seinen Meister sucht.


    Lass dir das ruhig einmal gesagt sein und behalte dir die Worte im Kopf.

    Nur das die gut sozialisierten Hunde meist nicht die sind, wofür man sucht. Aber egal.


    Immer diese Schwarzmalerei 🙄

    Es kommt dabei m.E. hauptsächlich darauf an "WO" man sucht.


    "Ich persönlich" habe tatsächlich auch noch mit keinem der 9 DSH -egal ob HZ, Hybrid/Sportmix oder LZ- die Erfahrung gemacht, dass die nicht alltagstauglich wären oder sich fremdbetreuen ließen (teilweise mit kleinen Einschränkungen je nachdem wie genau man Alltagstauglichkeit nun genau definiert bzw unser derzeitiger LZ kann nicht von jedem Hinz und Kunz betreut werden, da braucht es schon Leute mit Rasseverstand)


    Ich würde dir raten dich an euren LG-Vorstand zu wenden ... da es ein LZ werden soll noch am ehesten an eure LG-Ausbildungswartin und meine, dass es mit dem Teufel zugehen müsste, wenn sich hier kein passender Hund finden ließe.

    Mir war es auch wichtig, dass die Rasse stark auf ihren Besitzer fixiert ist - aber nicht Golden-Retriever-typisch mit jedem wildfremden Menschen mitlaufen würde.


    Jetzt muss ich doch ein wenig schmunzeln, denn lediglich auf meine ehemalige Hochzuchthündin trifft das zu.


    Meine Hybride und der Leistungsrüde sind für Futter und Balli hingegen leicht bestechlich und finden eigentlich jeden ganz großartig solange derjenige die auch großartig findet 😂


    Ansonsten schließe ich mich @GeierWally an: das was den DSH ausmacht ist manchmal Segen und Fluch in einem ... kann einem natürlich auch mit anderen Rassen so gehen.


    Man muss es halt lieben oder es lassen 🤷‍♀️😉

    Gerade diese "Mischverpaarungen" sind die absoluten Wundertüten... 8) Da haste nicht selten Hunde aus dem selben Wurf die unterschiedlicher nicht sein könnten.


    Ja, wenn man eine bestenfalls mittelmäßige HZ-Hündin und den LZ-Rüden, bei dem man den lagen Gang so spektakulär findet ohne Sinn und Verstand miteinander verpaart und dann hofft, dass irgendwas Gutes dabei rauskommt, dann trifft das wohl zu.


    Tatsächlich bin ich aber angenehm überrascht wie homogen die Ergebnisse geraten können 😉


    Da diese Diskussion aber hier wenig zur Sache tut:


    Liebe TE, lass dich hier nicht zu sehr verunsichern.


    Viele LZ DSH sind bei konsequenter Erziehung, Führung und genügend Auslastung auch recht angenehme Alltagsbegleiter und die Anzahl deiner Lebensjahre + der Einstieg ins Berufsleben stehen dem nicht unbedingt negativ entgegen, zumal du dir ja im Vorfeld viele Gedanken darüber gemacht hast.

    Ich setze mich auch zu euch beiden in die Nesseln.


    Einen schwer verhaltensauffälligen Hund zu vermitteln scheitert in vielen Fällen ohnehin schon an der Lebensrealität eines möglichen Besitzers.


    Was viele Menschen bei dieser Thematik total aus den Augen verlieren ist auch die Objektivität bei der Beurteilung der Lebensqualität des jeweiligen Hundes.


    Je nach Hund und Verhaltensauffälligkeit wird dieser nämlich lediglich (im schlimmsten Fall unter Dauerstress/Angst/evtl Schmerzen) "am Leben gehalten" ohne jemals wieder eine echte Aussicht auf ein (einigermaßen) hundgerechtes Leben zu haben.


    Das liegt zum Teil im Hund begründet, zum Teil aber auch darin, dass die sogenannten Tierschützer, an die der Hund gerät oft auch wenig bis keine Erfahrung im Umgang mit solchen Hunden haben (Ausnahmen bestätigen hier natürlich auch manchmal die Regel)

    Praxen mit mehreren Mitarbeitern oder gar Tierkliniken liegen die Personalkosten so hoch dass die vom 1-fachen Satz der GOT nicht überleben könnten.

    Nicht zu vergessen ist auch, dass größere Praxen und Kliniken oft technisch hochmodern ausgestattet sind und diese Technik neben dem Personal, das gern von seinem Gehalt leben können will natürlich auch (ab)bezahlt werden will