Maline
  • Mitglied seit 10. März 2024

Beiträge von Maline

    Ich finde das Thema hier grade total interessant. Es ist mir noch nie in den Sinn gekommen, dass Passgang auch gesundheitliche Gründe haben könnte, aber logisch eigentlich.

    Das ist das schöne an diesem Forum, es gibt immer wieder neue und spannende Themen :)

    Mit den gesundheitlichen Gründen wurde ich damals von allen Seiten konfrontiert, aber TA und Physio fanden alles okay. Und mit über 15 Jahren hat Enzo immer noch keine Rückenprobleme nur seine schwache Hinterhand bereitet seit einiger Zeit Probleme.



    Lyra ist von Anfang an am Fahrrad sehr gerne im Pass gelaufen, aber das war eine persönliche Neigung von ihr, keine Verspannungen

    Dito

    @axmann, es wäre cool wenn du das näher beschreiben würdest - welche Übung wäre in der "Bei Fuss Übung" aus Deiner Sicht sinnvoll?

    Das interessiert mich jetzt aber auch :saint:

    Bei Enzo bin ich bei Ausstellungen aus dem Stand losgerast, dann trabte er einwandfrei, aus dem normalen Gehen loszutraben führte unweigerlich zum Passgang.

    Enzo lief auch sehr gerne im Pass ( was eben nicht unbedingt auf einen kranken Rücken etc. hinweist, wie es immer mal gerne erklärt wird). Und ja, wegen Ausstellung und Obedience habe ich sehr viel daran gearbeitet über Cavaletti und longieren, es wurde dadurch besser. Ich glaube bei ihm fing das erst mit dem Radfahren an, was eigentlich genau das Gegenteil erreichen soll.

    Quinto läuft von Natur aus nie Pass.

    Kurz Rambazamba beim Ankommen des Besuchs hatten wir anfangs auch, Quinto war dann an der Leine und wurde ignoriert. Wenn er sich ruhig verhielt, kam irgendwann die Leine ab und ihm wurde durchaus erlaubt Kontakt aufzunehmen. Er ist dann die ganze Zeit über gechillt. Ich denke aber das Schäferhunde am Anfang grundsätzlich mal präsent sind. Ich weiß ja nicht, wie oft ihr Besuch kommt, als mein Sohn noch klein war, kamen ständig Kinder, die Hunde zu der Zeit waren es einfach mehr gewohnt als wenn heutzutage mal jemand kommt.

    Nämlich: Hochwertig mit anderen Spielzeug und Leckerli belohnen UND bei Beedigung des Trainings Zugriff geben.

    Ja, das meinte ich mit 2.

    Ich habe es jetzt schon länger so gemacht, dass ich auf die Pylonen jeweils einen Keks gelegt habe, meinen Slalom mit ihm dadurch, dann direkt an der Pylone Sitz, Steh, warte etc. etwas besonderes gutes geclickert habe und ihm den Keks von der Pylone aus der Hand gegeben, nicht selbst nehmen lassen.

    Bei der Übung mit Spielzeug habe ich durchaus meine 10 Minuten durch trainiert, also auch andere Sachen wie abrufen, Hürden, Fußarbeit und belohnt mit seinem Lieblingsball. Dann das "fertig " Signal gegeben und abgebaut und weggeräumt und ihm gezeigt, dass er jetzt alles andere haben kann. Ich habe jetzt ein wenig das Gefühl, dass die Attraktivität des rumliegenden Spielzeuges dadurch abnimmt. Da Training und Action vorbei ist, er richtig belohnt wurde und das andere nur tot rumliegt, hoffe ich langfristig auf eine Art Desensieblisierung :/

    Beim Training auf dem Hupla ist mir heute zu einer Schüssel mit Fleischwurst entwischt, durch die Abdeckung kann er nicht ran, aus dem Effekt habe ich ihn mit dem Clicker beworfen, das führte dazu, dass er sich erschrak und anschließend alle Schüsseln mied. Während des Parcours belohnte ich deshalb extrem häufig mit seiner Hundewurst und Beißwurst. Beim Abbau gab ich ihm schließlich für ein Sitz oder Platz noch ein paar Bröckchen von der tollen Fleischwurst :rolleyes:

    Also ähnlich wie oben beschrieben mit dem Spielzeug hoffe ich, dass er beim Turnier nicht jedes Mal an die "einmalige" Gelegenheit denkt.

    So richtig durchstrukturiert hört sich das leider nicht an ||

    Quinto und ich starten ja im Rallye Obedience, eine der Übungen ist z.B. im Slalom um Schüsseln mit Futter und Spielzeug zu laufen und sich davon nicht beeindrucken zu lassen. Je nach Qualität des Inhaltes ist das eine ziemliche Herausforderung für ihn.

    Zu Hause lege ich beim Training viel Spielzeug aus, klappt einwandfrei, interessanterweise reagierte er letztens auf den Brausekopf einer Gießkanne ganz fasziniert, hatte er so noch nicht gesehen ^^


    Was haltet ihr lerntechnisch für besser:

    1. Nie dran lassen, dafür hochwertig mit anderem Spielzeug und Leckerli belohnen?

    2. Belohnung wie bei 1, aber bei Beendigung des Trainings freien Zugriff auf alles was da so rumliegt?


    Ich habe mir da so einen Gedanken gemacht und möchte vorher eure Meinung wissen ;)