Maline
  • Mitglied seit 10. März 2024

Beiträge von Maline

    Nämlich: Hochwertig mit anderen Spielzeug und Leckerli belohnen UND bei Beedigung des Trainings Zugriff geben.

    Ja, das meinte ich mit 2.

    Ich habe es jetzt schon länger so gemacht, dass ich auf die Pylonen jeweils einen Keks gelegt habe, meinen Slalom mit ihm dadurch, dann direkt an der Pylone Sitz, Steh, warte etc. etwas besonderes gutes geclickert habe und ihm den Keks von der Pylone aus der Hand gegeben, nicht selbst nehmen lassen.

    Bei der Übung mit Spielzeug habe ich durchaus meine 10 Minuten durch trainiert, also auch andere Sachen wie abrufen, Hürden, Fußarbeit und belohnt mit seinem Lieblingsball. Dann das "fertig " Signal gegeben und abgebaut und weggeräumt und ihm gezeigt, dass er jetzt alles andere haben kann. Ich habe jetzt ein wenig das Gefühl, dass die Attraktivität des rumliegenden Spielzeuges dadurch abnimmt. Da Training und Action vorbei ist, er richtig belohnt wurde und das andere nur tot rumliegt, hoffe ich langfristig auf eine Art Desensieblisierung :/

    Beim Training auf dem Hupla ist mir heute zu einer Schüssel mit Fleischwurst entwischt, durch die Abdeckung kann er nicht ran, aus dem Effekt habe ich ihn mit dem Clicker beworfen, das führte dazu, dass er sich erschrak und anschließend alle Schüsseln mied. Während des Parcours belohnte ich deshalb extrem häufig mit seiner Hundewurst und Beißwurst. Beim Abbau gab ich ihm schließlich für ein Sitz oder Platz noch ein paar Bröckchen von der tollen Fleischwurst :rolleyes:

    Also ähnlich wie oben beschrieben mit dem Spielzeug hoffe ich, dass er beim Turnier nicht jedes Mal an die "einmalige" Gelegenheit denkt.

    So richtig durchstrukturiert hört sich das leider nicht an ||

    Quinto und ich starten ja im Rallye Obedience, eine der Übungen ist z.B. im Slalom um Schüsseln mit Futter und Spielzeug zu laufen und sich davon nicht beeindrucken zu lassen. Je nach Qualität des Inhaltes ist das eine ziemliche Herausforderung für ihn.

    Zu Hause lege ich beim Training viel Spielzeug aus, klappt einwandfrei, interessanterweise reagierte er letztens auf den Brausekopf einer Gießkanne ganz fasziniert, hatte er so noch nicht gesehen ^^


    Was haltet ihr lerntechnisch für besser:

    1. Nie dran lassen, dafür hochwertig mit anderem Spielzeug und Leckerli belohnen?

    2. Belohnung wie bei 1, aber bei Beendigung des Trainings freien Zugriff auf alles was da so rumliegt?


    Ich habe mir da so einen Gedanken gemacht und möchte vorher eure Meinung wissen ;)

    Früher, also schon vor ganz langer Zeit ;) war das in Deutschland auch so. Aaaaber wenn sich mal zwei Hunde gezofft haben, dann war das so und basta. Heutzutage wird der Schäferhund täglich von Mops und Co angekeift, irgendwann reicht es ihm und er packt zu. Dann geht es aber Rund: Tierarzt, Ordnungsamt, Überprüfung durch Vet-Amt, Leinenzwang, Maulkorbpflicht etc.


    Ich denke da ist es in Holland so, wie in den 70er in Deutschland :/

    Wie lange bleibst du denn im Krankenhaus? Wahrscheinlich doch nicht die ganze Zeit.

    Als ich mir vor ein paar Jahren das Bein gebrochen hatte, habe ich die Hunde im Haus mit Denkspielen beschäftigt und mein Mann hat 2 x täglich kurze Gassirunden gemacht. Das ging ganz gut. Reha machte ich deshalb nur ambulant, so dass ich die Hunde abends wieder beschäftigen konnte.

    In Großstädten wie Frankfurt könnte man auch einen professionellen Gassigeher engagieren, könnte ich mir zumindest vorstellen :/