herzlichen Glückwunsch zur nun diplomierten Schnüffelnase
!!!
Bass23
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Beiträge von Bass23
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Ich glaube, hier reden alle aneinander vorbei. DDR kann topp oder sch.. sein,je nach Herkunft und Zucht. Genau gleich sogenannte Leistungszucht.. Wenn man garantiert weiss, dass bis zur Ururoma alle ( ohne faken) im Sport gelaufen und gesund geblieben sind, sind die Chancen gut.
Die meisten, die hier Probleme haben: siehe oben.
Axman : geniesse ioshj..
@ich: ist nur zu ca 3/4 DDR, aber aus geprüfter Leistungslinie und meiner offiziell durchgeröntgt.
Fazit: Man lernt bei jedem Hund dazu
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In meinen Augen spielt die Genetik schon eine ganz, ganz grosse Rolle..
Aber auch der Hundeführer,der die Genetik interpretieren können und entsprechend verschiedene Hunde unterschiedlich, je nach Anlage, arbeiten können muss.
Bei den DDR Hunden spielt neben der immensen Inzucht eben heutzutage die praktisch nicht mehr vorhandene sportliche Auslese eine ganz entscheidende Rolle. Wo wir wieder beim Thema Züchter oder Vermehrer sind..
Bei meinem ist der DDR Anteil ( allerdings über alle Generationen sportlich geprüft) in gewissen Situationen sehr, sehr deutlich zu spüren und zu sehen.
Das ist ein absolut selbstbewusster ( auch komplett alltagstauglicher) Hund, sehr rechts stehend mit einer gnadenlosen Art im SD,wobei er da auch sehr führerhart sein kann, als Kombi nicht immer einfach.
Aber vom Typ her Liebling aller Helfer und wäre auch idealer Hund für den anspruchsvollen Dienst.
Was man ganz stark merkt ( und zwar im Vergleich mit anderen Hunden im Training), das ist ein Hund, den man dazu ausbilden könnte, sich durch eine Mauer Hooligan durchzukämpfen oder eben auch gnadenlos grenzflüchtige zu stellen.
Das fördern wir im Training natürlich nicht.
Da er aber sehr rechts stehend ist,bleibt er sauber im Kopf und kann bedenkenlos mit kleinen Kindern, Tieren usw zusammen sein.
Man muss auch bedenken, der gute Anteil der DDR Hunde begegnet einem auch bei vielen tschechischen Linien.
Und ganz viele Leistungszuchtlinien führen grosse Anteile dieses Blutes, man schaue nur, bei wie vielen Javir vom Talka Marda im Pedigree vertreten ist
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Julia all das, was du beschreibst ist völlig normal. Der Energieschub nach dem Essen, gerade am Abend. Ebenso die Beissattacken.
Wir haben beides genossen und zelebriert, mein Mann war quasi Babyschutzdiensthelfer..
Wenn meiner zu grob wurde mit Beissen, hab ich ihm einfach die Lefzen gegen die eigenen Zähne gedrückt.
Das ist völlig normal, dass die in dem Alter Schnapp- und Flitzkrokodile sind.
Deiner schläft ja viel. Meiner war den ganzen Tag mit mir auf dem Hof, klar hat er da mal etwas geschlafen, aber nie tief, er musste ja immer schauen, wo ich bin. Der hat also höchstens nachts und über Mittag gepennt, geschadet hat es ihm nicht
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oben wurde eigentlich schon alles relevante gesagt.
Ich selber habe noch nie Futter gewogen, weil: ich füttere zusätzlich noch Frischfleisch und Gemüse, Sauerkraut usw. Dann noch die Handfütterung fürs Training. All diese Komponenten können mal mehr, mal weniger sein und müssen grob eingerechnet werden.
Auch die Aktivität spielt eine Rolle, wenn meiner intensiv schwimmen war, braucht er quasi das doppelte, grad, wenn das Wasser noch kalt ist.
Ich achte darauf, wie Hund sich nach dem Essen verhält. Hab ich den Eindruck, er ist noch sehr hungrig, gibt's einen kleinen Nachschlag. Mein Hund liegt dann in der Variante " sterbender Schwan" in der Küche und bewegt sich nicht, bis er noch etwas bekommen hat. Danach geht er zufrieden ins Körbchen.
Das klappt aber nur bei den weniger gierigen Vertretern der Spezies.
Und: das Auge des Herrn füttert das Vieh: immer wieder Rippenkontrolle ( und hier gewichtsmässig eher an der unteren Grenze bleiben wegen den Gelenken!): Rippen sollten ohne Druck leicht fühlbar bleiben, wenn man sie in der Bewegung etwas durchschimmern sieht, ist das kein Drama.
Noch zum Protein: wachsende brauchen hiervon genug hochwertiges, damit sie Muskeln aufbauen können ( Muskeln stützen die Gelenke). Wegem Aminosäurenprofil eben auch Muskelfleisch. Dort ist das Protein so zwischen 20 und 25 %.
Darum gebe ich persönlich rund 300g Frischfleisch täglich zusätzlich ( Trockenfutter wird entsprechend reduziert).
Die hohen Proteingehalte im Trockenfutter rühren meist von minderwertigen Soja, Erbsenmehl und ähnlichem. Wenn das den Proteingehalt hochtreibt, darf man ruhig über den angeblich zu hohen Proteinwert hinwegsehen, der Hund kann dieses pflanzliche Eiweiße gar nicht richtig verstoffwechseln.
Dann wäre aber etwas zusätzliches, echtes Muskelfleisch anzuraten.
Und: egal, welches Futter.. unbedingt drauf achten, dass ALLEINFutter drauf steht, nur dann ist im Optimalfall der Grundbedürfnisse an Mineralien usw gedeckt
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herzlich willkommen hier im Forum!
Der scheint ja sehr aufmerksam zu sein

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Ich würde es auch nicht überbewerten, solange sie jung und unsicher sind.
Meiner ist ja ständig um Menschen herum und ist entsprechend souverän. Als Junghund hat er aber auch schon paar Male die Haare aufgestellt, wenn im Nebel eine diffuse Gestalt auf uns zugewabert kam

Da hab ich gar nichts gemacht, da sich das unheimliche von selber aufgelöst hat bei klarer Sicht.
Wenn es nicht besser werden würde im Laufe der Zeit: das Bellen auf Befehl beibringen, dann hast du auch ein Kommando, es wieder zu stoppen. Dann könntest du mit diesem Kommando das Bellen abbrechen und der Hund weiss, was genau du meinst und hat somit klare Anleitung und Führung deinerseits
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Was ich hier mal noch einfügen möchte, ich habe es in früheren posts schon angetönt: spezifisches Nichtmögen, bzw. Suspekt sein dürfte ganz normal sein, gerade bei den Damen. Einerseits sind sie mehr Belästigung ausgesetzt, andererseits spielt da unterschwellig die Genetik des zukünftigen Vererbers eine Rolle.
Ist bei Frauen auch so, die können nicht jeden Mann riechen.
Rüden wiederum haben u. U. Etwas gegen Konkurrenz.
Aber: was ich bei Pferden ganz klar gelernt habe: echte Vatertiere sind so selbstsicher, dass sie großzügig sind.
Sprich, sie kloppen sich nicht dauernd und haben auch nicht das Bedürfnis, andere zu drücken, da sie von Haus aus ranghoch sind .
Im Umkehrschluss sind die Drückeberger und Mobber in meinen Augen kein Zuchtziel, da wenig Führungsqualität.
Ein guter Führer hat Geduld, lässt sich wenig provozieren, wenns sein muss, langt er mal kräftig zu, ist aber nicht nachtragend..
So einer tötet weder seinen Nachwuchs noch mobbt er schwächere.
Für mich ist also Mobbing im kleinen Stil natürlich, im größeren hingegen auch ein Haltungs- Ausbildungs- und Zuchtfehler.
Weil zu einer Herde oder Rudel gehört auch der Schutz von schwächeren. Klar, wer ernsthaft krank und hinfällig ist, wird in der Natur ausgegrenzt, weil gefährdet Herde und Rudel.
Wer einfach ein bisschen schüchtern ist, wird normalerweise geschützt.
Das extreme Mobbing mit Spassfaktor des Mobbers finde ich daher bedenklich.
Natürlich spielen hier auch komisches wie Kastration eine Rolle. Gibt's in der Natur nicht, macht unterwürfig.
Trotzdem: ich bevorzuge Hengste und Rüden, die es nicht nötig haben, ihre Überlegenheit ständig zu demonstrieren. Und die nicht automatisch auf schwächere losgehen. Eigentlich sollte ein Junghund früh genug lernen, auch alte und schwache Tiere zu respektieren. Das ist dann schon der erste Schritt weg vom Mobber.
Bei Pferden gibt es sogenannte Schlichter. Also solche, die bei Mobbing dazwischen gehen.
Und ich glaube auch, dass die Forschung diesbezüglich noch in den Kinderschuhen steckt.
Bassam zum Beispiel würde nie einen Hund mobben, weil er schwächer ist.
Wenn ihn einer aber bös provoziert, macht er ohne Federlesen Tabula rasa.
Dasselbe mit meinem Hengst.
Ich glaube, das sind Punkte, die noch zu wenig Beachtung finden.
Ein echter Herden- oder Rudelführer ist kein despotischer Diktator, sondern ein soziales Wesen, das selten von seiner Dominanz Gebrauch macht
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Auch von meiner Seite gerne wieder zum Thema zurück..
Ich habe nichts gegen ein gelegentliches Abschweifen ( manchmal ergeben sich da ganz interessante Gedanken), aber nicht, wenn die Diskussion ihre ganze Sachlichkeit und gegeseitige Toleranz verliert.
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Pepper: ich habe schon geahnt, dass das manche in den falschen Hals bekommen..
Ist bei mir aber auch ab und zu Usus, gerade, wenn keine Hand frei ist. Irgendwie seltsam, die Unterschiede, die zwischen Hand und Fuss gemacht werden.
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omrani : mein Hund ist zwar gesund, ist aber auch schwer mit Fitter zu motivieren. Er ist einfach so veranlagt, dass Futter für ihn nicht denselben hohen Stellenwert hat. Zudem ist er ein wenig Magen empfindlich, braucht also regelmäßig Futter. Ich habe das so gelöst, dass er eben im Napf nicht eine satt machende Mahlzeit erhält, sondern eine, bei der ein kleiner Rest Hunger bleibt. Das heisst, Hund ist nicht ausgehungert, aber dann doch motiviert genug, um zur Hand zu arbeiten. Nennen wir das das Dessert holen mit der Arbeit.
Und für die Arbeit gibt's natürlich nicht das Futter vom Napf, sondern etwas höherwertiges. Da muss man etwas pröbeln, was zu Hund passt.
In unserem Fall sind das Softleckerlie mit Reinfleisch und Milchsäurebakterien und eine spezielle Belohnungs/ Arbeitswurst auch Reinfleisch. Der Herr pflegt nämlich alles zu kauen, was andere Hunde runterhapsen. Entsprechend bekommt er klein und soft.
Bis wir all diese Lösungen hatten, bin ich auch ab und zu verzweifelt

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Ich denke, dass es heute auch schlicht mehr Rowdies gibt und diese tendenziell anders erzogen und gehändelt werden als früher.
Ich meine damit nicht die übliche Aversion unter Hunden, die meist auf einen bestimmten Kreis beschränkt ist, also etwa, dass Rüden andere Rüden nicht so mögen.
Sondern sogenannte Pöbler, die quasi Freude am terrorisieren gefunden haben.
Und die suchen sich ihre Opfer halt danach aus, dass sie sich vermutlich nicht wehren können.
Das körpersprachliche ist ja sehr fein bei Hunden. Es ist oft nicht so, dass das Opfer provoziert ( welcher Art auch immer), sondern zu wenig Präsenz zeigt und damit quasi geradezu eine Einladung für Pöbler ist.
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Ich hebe meinen immer noch hoch, weil er es seit Welpe gewohnt ist. Gut, das Auto, Landcruiser neueren Jahrgangs, ist auch recht hoch, er könnte das aber schon springen. Wie schon andere erwähnt haben: mitfahren und beruhigen, dazu attraktive Fahrziele wählen, damit Hund sich mit der Zeit freut.
Ich habe keine Box, sondern ein, zugegeben nur für die gesetzlichen Anforderungen im Ausland, nur fürs Auge ein Trenngitter. Mit etwas Druck bekommt Hund das raus. Dafür hat er Riesenplatz im Kofferraum ( Landcruiser, 7 Plätzer). Ist bewusst so, damit er auf längeren Fahrten flach und bequem hinlegen kann. Oder bei Einbruch mi einem Stupser das Gitter flach drücken kann ( wir sind oft im Ausland )
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Hier Louis Donalds Hinweis zu den Pfotenformen. Bei den Kommentaren finden sich noch zusätzliche Infos