Bass23
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Beiträge von Bass23

    Er ist jetzt 19 Monate. Da bei uns die Frauen auch im SD immer mehr in der Überzahl sind, ist das wenigstens nicht mehr so ein Thema.

    Bassam ist im Geist immer noch stark Kind und will mit allen Spielen. Der ist schon auch Spätentwickler, was wir eben auch berücksichtigen

    Axman : meine sind auch Spätzünder und die Pferde reite ich grundsätzlich nie vor 4jährig an. Aber anfangen, etwas zu machen, das tue ich schon früh. Also auch mit den Pferden. Dann habe ich alle Zeit der Welt.

    Und beim SD hängt es halt ganz stark vom Helfer ab. Wenn der typ- und junghundgerecht arbeitet, kann der Hund eigentlich nur profitieren.

    Und eigentlich sollte der Helfer wissen, was beim jeweiligen Hund wichtig ist und was man vom Junghund zum Beispiel spielerisch schon verlangen kann.

    Ist aber leider nicht Realität, die meisten tun die Hunde hochfahren und um den Rest muss sich der Besitzer selber kümmern.

    Ich habe jetzt wirklich Riesenglück gehabt und einen supertollen Helfer.

    Kannst du dir vorstellen, wie man mit einem maximal beutegeilen und führerharten Hund als IGP- Anfänger sich hilflos und total blamiert vorkommt neben all den weit ausgebildeten und teilweise hoch geführten Hunden, die natürlich bei diesem Helfer trainieren ( der nimmt nämlich nur gute Teams und da kam ich mir vor wie der Bauertrampel im Schloss). Dieser Helfer schafft es, dass nicht nur der Hund nicht überfordert ist, sondern auch ich nicht.

    Der würde jetzt momentan noch kein schönes Fuss verlangen, weil in der gewünschten Form beim SD noch nicht ganz möglich. Er fragt so etwas ab, wenn die Schüler reif sind.

    Und ja, es hat jüngere Hunde, die das bereits können. Macht aber nichts, anderer Hund, anderer Ausbildungsweg. Du siehst, mein Hund ist auch Spätzünder

    maike : ich habe so einen Hund, der extrem hochfährt, wenn er den Beissärmel/Helfer sieht. Also Typ absoluter Beutegeier in Kombination mit ebenfalls extremer Führerhärte, die er natürlich bei dem Thema ( nämlich sein Lieblingshobby) auch am stärksten zeigt.

    Ich habe gerade deswegen mit dem Hund schon ganz bewusst früh angefangen. Weil ich weiß, dass das eine Geduldsarbeit ist, die kleinschrittig und überlegt gemacht werden sollte.

    Und so lernt ein derart veranlagter Hund auch frühzeitig, sich mit Triebwechseln auseinander zu setzen, also genau das, was ihm schwer fällt.

    Hätte ich später angefangen, wäre due Problematik dieselbe, aber man hat dann weniger Zeit und der Hund hat sein Selbstbewusstsein schon ganz herausgebildet, die Auseinandersetzung kann also stärker ausfallen.

    Man braucht für so einen Hund aber auch einen sehr erfahrenen Helfer, der behutsam und umsichtig vorgeht.

    Auf den Alltag hatte das bei uns nur positive Auswirkungen, da eben gerade an der Schwachstelle des Hundes frühzeitig gearbeitet wurde.

    Zudem freut er sich immer wie Bolle aufs Training, das hat auch geholfen, ihn fürs Autofahren zu begeistern.

    Desweiteren kann er dort wirklich Energie absetzen, was zur Ausgeglichenheit beiträgt.

    Es ist derselbe Hund, der äußerst rücksichtsvoll mit kleinen Kindern, Katzen und Wild umgeht, sogar, wenn sie vor seiner Nase wegrennen