Bei uns auch wieder mal ein Update:
Wir nehmen ja seit ein paar Monaten, wann immer es geht, 1x wöchentlich Privatunterricht bei sehr erfahrenen Hundeführern und das ist der absolute Hammer. In den jeweils 2h Lektionen ( die Zeit ist für mich, nicht reine Trainings Zeit für den Hund!) Lerne ich so viel, wie all die Jahre zuvor nicht.
Und endlich habe ich Leute gefunden, die nicht nur mit Futter, sondern mit dem Spieltrieb arbeiten können.
Da meiner so gar nicht auf Futter ist, hat er hier endlich den Knopf aufgetan und Freude an der UO entwickelt.
Die Betreuung und Ausbildung erfolgt hier sehr engmaschig und mit extrem viel Erklärungen und penibel genau an den Grundlagen. Es ist sehr anstrengend, weil man sich quasi kaum einen Millimeter bewegen kann, ohne dass nicht ein Kommentar erfolgt.
Aber der Hund hat so schön Fortschritte gemacht, es lohnt sich.
Im SD wird es auch immer besser, der Fokus ist jetzt schön bei mir ( das war so ein wenig das Hauptproblem, den Rest macht er das allermeiste von selber richtig, da muss der Helfer nur in die richtigen Bahnen lenken und den Hund durch Übung lernen lassen- hier muss ich schon sagen, da kann die Genetik auch Gold wert sein, da er viele Probleme wie etwa bei den Griffen oder Unruhe beim Verbellen usw gar nicht bringt und gleichzeitig auch ein sehr gut mitdenkender Hund ist, er schaltet auch in hoher Trieblage nie das Gehirn aus).
Privat ist der Herr weiterhin topp, wir hatten letzte Woche eine unerwartete Begegnung mit einer Bengalkatze, die mit ihrem Besitzer an der Leine an einer uneinsehbaren Stelle mitten in einem Bach auf Steinen dass.
Ich meine, wer erwartet denn sowas mitten im Wald in einem Bach, wo sonst nie jemand ist???
Auf Kommando stoppte mein Hund 5m vor der fauchenden Katze und kehrte dann zu mir zurück.
Das werd ich mein Leben nie vergessen, die Situation..
Und vorgestern lief der Bassam erhobenen Hauptes am Rand eines Maisfeldes hoch. Da er mir aufgeregt schien, gab ich das Kommando " warten". Keine Sekunde zu früh, dann brach ein Rudel Rehe aus dem Gebüsch und sprang, eines nach dem anderen, einen Meter vor Bassams Schnauze an ihm vorbei.
Er hat sich da schwer beherrscht und ist stehen geblieben.
Nächste Woche hat er dann einen vollen Tag: am Morgen SD und am Nachmittag Kindernachmittag, wobei seine Rolle zuerst Beissarbeit zeigen und anschließend Knuddelbär für die Kinder sein ist.
Die Idee ist, zu zeigen, dass SD nicht zu bösen Hunden führt.
Die Idee ist allerdings nicht auf meinem Mist gewachsen, sonder kommt vom Verein aus. Und da sie Bassam für den optimalen Kandidaten halten, müssen wir halt dran glauben ![]()