Um nochmal auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen: wie geht man damit um?
Ich denke, für jedes Tier seinem Charakter entsprechend, anders.
Das macht für mich, unabhängig von dieser Frage, einen guten Ausbilder aus.
Das Erkennen des Charakters, der Veranlagung, der Stärken und Grenzen und das Anpassen der Ausbildung an ebendiese führt dazu, dass das Tier sich verstanden und aufgehoben fühlt und über seine Grenzen hinauswachsen kann. Es gilt also möglichst früh herauszufinden, wie ein Hund tickt. Damit man in solchen Situationen dann ggf an der eigenen Impulskontrolle arbeiten kann, sprich, nicht den falschen Kandidaten zu laut anschreit.
Mit wachsendem Vertrauen und Ausbildung sollte das dann weniger ins Gewicht fallen ( natürlich immer noch mit individuellen Abstufungen).
Beim Dressurreiten gibt es einen Spruch: Die Dressur ist für das Pferd da und nicht das Pferd für die Dressur.