Bass23
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Beiträge von Bass23

    Um nochmal auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen: wie geht man damit um?

    Ich denke, für jedes Tier seinem Charakter entsprechend, anders.

    Das macht für mich, unabhängig von dieser Frage, einen guten Ausbilder aus.

    Das Erkennen des Charakters, der Veranlagung, der Stärken und Grenzen und das Anpassen der Ausbildung an ebendiese führt dazu, dass das Tier sich verstanden und aufgehoben fühlt und über seine Grenzen hinauswachsen kann. Es gilt also möglichst früh herauszufinden, wie ein Hund tickt. Damit man in solchen Situationen dann ggf an der eigenen Impulskontrolle arbeiten kann, sprich, nicht den falschen Kandidaten zu laut anschreit.

    Mit wachsendem Vertrauen und Ausbildung sollte das dann weniger ins Gewicht fallen ( natürlich immer noch mit individuellen Abstufungen).

    Beim Dressurreiten gibt es einen Spruch: Die Dressur ist für das Pferd da und nicht das Pferd für die Dressur.

    Das ist sicher ein spannendes Thema und man kann meinen Beitrag sonst auch verschieben.

    Bei mir ist es berufsbedingt so, dass ein Hund etwas Geschrei abkönnen muss..

    Heisst nicht, dass ich permanent schreie, aber im Getümmel von mehreren Tieren ( die auch wohlweislich um die Vorteile von Getümmel wissen), kann es schon mal notwendig sein, ziemlich nachdrücklich zu rufen: xy, lass das!!!

    Bei mir ists wie im Zirkus, jeder weiss seinen Namen und fühlt sich unangesprochen auch nicht betroffen, selbst, wenns mal laut war.

    Das ist für mich auch Auslesekriterium, ich frage jeden Züchter explizit nach der Empfindlichkeit seiner Hunde, da ich eher robuste, harte Tiere bevorzuge, wo ich nicht jedes Wort und Tonlage auf die Goldwaage legen muss.

    Also ich habe dasselbe Problem :D meiner fällt allerdings in Rennschritt oder irgendwann bleibt er stehen.

    Meine Trainerin hat dann gesagt, Gerte benutzen zum Antraben lernen. Also nicht Hund prügeln, sondern kurz abtippen und das zuerst ohne Laufband üben.

    Obs klappt, weiss ich nicht, meiner hatte kurz nach dem Kauf eine Zerrung und Laufbandverbot. Und jetzt im Sommerhalbjahr brauche ich es nicht, erst im Winter wieder und da werden wir das ganze dann natürlich aufbauen müssen

    Abgesehen davon, dass mein Hund einen Sack Futter nie im Leben runter Schlingen würde ( der lässt auch bei normalen Portionen oft genug Trockenfutter übrig): der frisst auch nicht, wenn wir nicht da sind. Dem kannst du ein Rinderfilet hinlegen, er rührt es nicht an, wenn wir abwesend sind. Das lässt sich nicht mit Pinseln gehen steuern erklären.

    Bei uns haben die Hunde die Möglichkeit, uns zu wecken, wenn sie nachts mal ausserplanmässig raus müssen. Davon wird bei Bedarf auch Gebrauch gemacht. Die machen absolut nicht gerne ins Haus.

    Mein alter hat in solchen Fällen sogar die Türen der Gästezimmer geöffnet um dort verschämt sein Geschäft zu machen

    Angelika und Fame solche unidentifizierbaren Schmerzen kommen häufig vor, nicht nur bei Welpen. Dem normalen Tierarzt ist es nicht möglich, außerhalb der normalen diagnostischen und bildgebenden Verfahren Schmerzursachen zu finden. Es gibt jedoch orthopädische Spezialisten, die sich auf solche Fälle spezialisiert haben.

    Dr. Patrick Blätter-Monnier ist in meinen Augen einer der weltbesten Tierärzte, der schon unzählige austherapierte Hunde richtig diagnostizieren und behandeln konnte.

    Er wird dir mit Garantie sagen können, was deinem Hund fehlt, allerdings ist die Praxis in der Schweiz:

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    @Harz2024 : ich denke, niemand hier bestreitet denn bedachten Einsatz von gewissen Medikamenten.

    Man kann aber auch hier besser oder schlechter eingestellt sein und dann eher oder schwerer erkranken. So gibt es Leute, die quasi von jedem Mückenstich eine Infektion bekommen und andere wühlen sich buchstäblich durch den Dreck, ohne dass etwas passiert.

    Gerade bei Sepsis sind Cofaktoren wie Vitamin C, Thiamin, D3 unter Umständen das Zünglein an der Waage.

    Und nein, ultimative Beweise hierfür gibt es nicht, da das Geld für Studien meist fehlt. Vitamine lassen sich nun mal nicht patentieren, entsprechend besteht kein grosses Interesse daran, intensiv Forschung zu betreiben.

    Es gibt aber klare Indizien.

    Versuche aber mal, in einem Spital ein Vitamin C Infusion zu bekommen.

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    Mein Vertrauen in die Pharmaindustrie geht nicht weiter, als ich ein Klavier werfen kann.

    Dass bis heute immer wieder Medikamente vom Markt genommen werden müssen, sagt genug über die angeblichen Prüfungen davor..

    Und ja, manchmal lassen sich gewisse Medikamente halt nicht vermeiden. Ich persönlich schaue, dass ich lieber vorbeuge als heile.

    Und hier hat Mutter Natur von unprozessierten Nahrungsmitteln bis hin zu vielen unterstützenden Ingredienzien eine grosse Palette bereit, so dass ich persönlich weitgehend ohne die Hilfe von pharmazeutischen Mitteln durchs Leben komme.

    Ich traue grundsätzlich keiner Institution, die sehr viel Gewinn machen kann, dazu zählen auch Banken. Geld korrumpiert, egal, wo.

    Wen es im gröbsten interessiert:

    Liste von aufsehenerregenden Vorfällen im Zusammenhang mit Entwicklung, Vermarktung oder Anwendung von Arzneimitteln – Wikipedia


    Da gibt es natürlich noch weitaus mehr.

    Man muss nur bekanntes mal genauer anschauen, von Paracetamol über Antidepressiva bis hin zu Verhütungsmitteln, alles " geprüft" und doch alles andere als harmlos. Dosis facit venenum und am besten informiert man sich selbst und prüft ganz genau, was man weshalb zu sich nimmt und was mögliche Folgen sind. Da sind Globuli und Bachblüten ein Klecks dagegen.

    Bei Antibiotika gibt's solche und solche. Manche sind richtig fies und können ein Leben versauen.

    Es lohnt sich, kritisch zu sein und ich kann jedem nur raten, sich selber schlau zu machen

    Da habt ihr völlig recht, nur kann man manche Dinge nicht steuern. Also zum Beispiel, dass die anderen pünktlich sind :D

    Gleichzeitig kommen solche Situationen im Leben, aber sicher auch auf Prüfungen vor und von daher ists dann auch wieder eine gute Vorbereitung fürs Real life, also den Umgang mit Stresssituationen.

    Heisst fürs nächste Mal: Konzentration auf den Hund, selbst wenn die Welt untergeht

    @Korbi : ich schicke dir morgen ein pn..

    Aber für die Mitleser: grad bei kleinen Zuchten, wie die, wo Bassam herkommt: das ist halt extrem abhängig davon, zu welchem Zeitpunkt man anfragt, ob man da den passenden Hund bekommt oder nicht. Und auch dann ist sowas immer auch Glücksspiel, denke ich. Die Welpengeschwister können sehr unterschiedlich sein und je nach Papa, geht der Wurf in die eine oder andere Richtung.

    Manchmal passt der Vater genetisch nicht und dann ist der Wurf eine Enttäuschung.

    Generell, so meine Laienbeobachtung, sind grosse Zwingernamen nicht automatisch mit Erfolg verbunden, sondern oft mit viel Werbung und hohen Preisen.

    Dasselbe, wenn gehypte Rüden weiss ich wie viele Nachkommen Zeugen. Ich halte das nicht unbedingt für schlau, weil das genetische Nadelöhr damit immer kleiner wird.

    Warum ich das schreibe? Ich hatte eine große Portion Glück, dazu einen sehr ehrlichen Züchter ( aber Achtung, der ist eher vom alten Schlag, die Hunde müssen also was aushalten und auch gesund sein, weil riesig Geld für den Tierarzt hat er nicht. Gleichzeitig verbringt er die gesamte Freizeit mit den Hunden und die Tiere wachsen zwar nicht mit Samthandschuhen, aber mit Arbeit, Enkeln, aber auch schwimmen usw auf. Für mich persönlich habe ich dort meinen Traumhund gefunden, für viele Hundesportler wäre er aber nichts, da wenig Futtertrieb, sehr selbständig und dazu noch extrem intelligent und eben manchmal wirklich führerhart, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat. Also nicht gerade das, was man will, um leicht auf Podestplätze zu kommen.

    Dafür hat er extrem Nerven und kann problemlos zwischen SD und Familienleben wechseln und zwar beides voll ausgelebt.

    Für mich genau das, was ich gesucht habe. Der Hund wäre auch optimal für den richtig harten Dienst, der wechselt von tödlich gnadenlos zum Kuscheltier. Braucht aber einen erfahrenen Diensthundeführer, denn wie sein Vater, geht einem Bassam schnell an die Gurgel, wenn man ihn korrigiert. Das war auch der Grund für den Anpfiff durch den Helfer am Morgen. Ich hab korrigiert und derHund hat gekontert und zwar ziemlich deutlich. Der macht das automatisch, aber wenn ein Hooligan dich angreift, ist das natürlich praktisch. Papa von Bassam ist mittlerweile nicht mehr in der Zucht, sondern beim Grenzschutz Niedersachsen. Die haben richtig gut dafür bezahlt.

    Mama vom Bassam ist auch nicht mehr in der Zucht, denn der Züchter will nicht bis zur äußersten Altersgrenze gehen. Die war und ist aber bis jetzt äußerst fit.

    Jeder sollte sich zuerst einen klaren Steckbrief machen, wie er sich seinen Hund wünscht. Und dann beim Suchen nicht primär auf klingende Namen, sondern nach seinem Suchkriterium gehen. Elternteile anschauen, den Züchter löchern.

    Für mich als Pferdehalter: gerade Gliedmaßen, kleine, kompakte Ohren und Füße ( braucht keine Krallenpflege), gerader Rücken, keine überlangen Ober- und Unterschenkel, nicht zu gross und Schwer. Gute Nerven, nicht überdreht Guter Schutztrieb. Aber jeder hat sein Idealbild und und soll das Suchen, was zu ihm passt