Beiträge von Peppermint

    Liebe Dome Paletta,

    die Leute "motzen" nicht, die sind schlicht entsetzt. Du liebst doch deinen Hund, oder?! Stundenlang wie ein Kaninchen eingesperrt zu sein, ist für ihn eine Qual!! Bedenke das, mach's dir so richtig klar - es ist tatsächlich nicht in Ordnung!!! Und Euer Problem wird sich potenzieren: Mutter geht, ich muss in die Box, Scheisse. Nur durch Auslastung und durch schrittweise Gewöhnung werdet ihr das hinkriegen.

    Im ersten Jahr hat Askja auch Kabel durchgebissen, sich nachts den Sofabezug vorgenommen und während der Zahnung die Sofabeine. Das war irgendwann durch - und das Sofa wurde neu bezogen.

    Die ersten drei Jahre mit Askjas Vorgängerin war ich auch vollzeitbeschäftigt, im dritten Jahr kam sie mit ins Büro. Morgens große Runde, in der Mittagspause heim und raus mit dem Hund, abends natürlich wieder und für zwischendurch einen Freund als Gassigânger, 2-3 x die Woche Hundeplatz.

    Askja hat's ja bisher nur in absoluten Ausnahmefällen gemacht, sonst ist es ihr eher zu eng. Und wenn was Besonderes anliegt und sie meint, bei mir sei sie dann am besten aufgehoben - fühle ich mich sehr geehrt. ;)

    Aber gut schlafen tue ich dann nicht.

    Der Gatte streikt schon beim Zugang zum ersten OG - da gibbet nix!! ☝️

    Hund im Bett geht gar nicht.

    Aber nach ihrer Kastration hab ich unten im Gästebett geschlafen, da kam sie dazu. Und Silvester auch. Ist dann auch ok.

    Ich hatte als Kind häufig heftige Alpträume - ich wäre mega verletzt gewesen, hatte ich da nicht zu Mama ins Bett gedurft. 😉

    Ja, genauso hab ich's auch erfahren. Askja verhält sich so wie Bea. In ihrem Wurf war damals unter den 9 Welpen noch ein anderes schwarzes Mädchen. Ich hab mir Askja ausgesucht, da sie zierlicher gebaut war, was ich sehr gerne mag.

    Anka ist eine kräftige Hündin geworden, die ihr Heim kompromisslos bewacht und da wohl auch keine Gefangenen machen würde.

    In der jetzigen Situation scheint es ja auf die Kastration hinauszulaufen, weil es für alle Beteiligten auf Dauer (schließlich wird das Mädchen zweimal im Jahr läufig 😉) nicht händelbar ist.

    Mir ging es darum, dass eine Kastration nicht mal eben Zahnziehen ist, sondern eben schon eine Bauch-OP, bei der Organe entfernt werden. Irgendwie scheint das so relativiert zu werden.

    "Schnipp schnapp Eier ab", wenn ich das mal so sagen darf, ist bei einer Hündin eben nicht.

    "Es gibt eben immer ein Risiko bei OP's" scheint mir da zu kurz gegriffen. Und das gilt natürlich auch für die Kastration der Ruden.

    Ich fahre schon den zweiten Grand Vitara (3-Türer), die Rückbank immer ausgebaut, die Hündin hinten drin.

    Der erste war ein Cabrio; damit ich auch offen fahren konnte, ohne dass Banja gefährdet war, hat ein Freund eine stabile Holzkiste gebaut und diese am Fahrzeugboden fixiert.

    Seit 8 Jahren fahre ich die geschlossene Variante, der hintere Bereich ist durch ein stabiles Gitter von Kleinmetall abgeteilt. - Der TÜV hat nie irgendwas kommentiert.


    Aber nun meine Frage: Askja ist hinten in ihrem Bereich nicht durch Gurt o.ä. gesichert. Wie macht Ihr das denn? Beispielsweise wenn im Kombi der hintere Bereich komplett für den Hund ist?

    Na ja, Katzen sind Freigänger und hungernde, leidende Streuner gibt's genügend. (Aber es wäre wohl einfacher, die Kater zu kastrieren, oder?)

    Dieses Männerding von wegen Kastration der Rüden finde ich sowas von daneben, tut mir leid. Wenn ihr überlegt, Oscar decken zu lassen - nun gut. Dann scheidet die Option ja wohl aus.

    Na ja, ich denke Cinja hat damit schon die Überlegungen VOR der Anschaffung gemeint. Und da pflichte ich ihr unbedingt bei.

    Jetzt ist es, wie es ist und die Situation stelle ich mir auch sehr angespannt vor. Gibt es tatsächlich keine Möglichkeit, die beiden für die Dauer der Läufigkeit zu trennen?

    Askja hat von Junghund an Jagdtrieb gezeigt. Im Prinzip war das für mich günstiger, denn in dem Alter sind sie meist leichter zu beeindrucken. Es gab MÄCHTIG Ärger, dann war eine ganze Zeit Ruhe. Und mit ca 2 Jahren gab's dann nochmal eine Phase, in der sie u.a. auch wie eine Irre Pferdespuren verfolgte - und zwar bis sie das Pferd erreicht hatte. Ich hab's so ähnlich gemacht wie Asnea. Geschirr an, Schleppleine dran, immer den Futterbeutel dabei. Viiieeel mit dem Futterbeutel gemacht: versteckt, geworfen, unauffällig verschwinden lassen und dann ganz verdutzt geguckt und sie danach suchen lassen. Immer war irgendwas los. Anfangs gab's auch Rückschläge, da hat sie den Beutel ignoriert und hat wieder Gas gegeben. Da war die Schleppleine dringend nötig. Sie ist jetzt 5 1/2 Jahre alt, es reicht ein - je nach Situation in der Tonlage variierendes - "hiieerbleiben!". Und trotzdem halte ich immer noch die Augen offen und im Zweifelsfall kommt sie ein paar Meter an die Leine. Das Witzige daran: Oft wenn sie einen Feldhasen sieht, bleibt sie stehen, sieht mich an, fordert das Anleinen und geht dann deutlich entspannter weiter. Die denkt mit! 😬


    Sie darf übrigens, das hatte ich schomma erwähnt, auf Kommando Krähen jagen. Da hat sie dann Gelegenheit, übers Feld zu flitzen. Alles andere lässt sie dafür sein.