Philo
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Beiträge von Philo

    @Keframa
    Ich habe keine wirklich guten Tipp für Dich,aber,vollstes Verständnis ;)
    Joschi ist keinen Deut besser.Das Alter macht es sicher bei Deinem nicht besser ,weil mit 15 Monaten die Ohren ja ohnehin eher schlecht funktionieren,aber mach Dir nix vor,wer mit 15 Monaten jagd wird das nicht plötzlich lassen nur weil er erwachsen wird...
    Das Dumme am jagen ist halt das es immer selbstbelohnend ist,auch ohne Beute.Jeder Ausflug zum hetzen von Wild zieht quasi den nächsten schon nach sich.Schütteldose hat bei meinem nix gebracht.
    Gerade im Winter ,bei Frost halten sich die Spuren im Wald irre lange und das Wild selbst ist deutlich sichtbarer weil es Futter sucht und der Wald ohne Blätter weniger Sichtschutz bietet.
    Mein Kerlchen hängt derzeit an der Schleppleine.Wir habe uns mit viel Mühe auf ne Länge von 15m hochgearbeitet und üben jetzt den Abruf mit "doppeltem Boden".Allerdings mache ich mir nix vor,mein Hund ist nicht doof,er weiß genau wann er an der Schlepp ist und wann nicht X( .Weil ein bisschen Training nicht hilft ist er derzeit immer an der Schlepp.Wir gehen absichtlich dahin wo wir am warscheinlichsten Wild treffen werden damit er möglichst viele Situationen hat in denen er sich beherrschen muss.Es klappt insofern das er nicht mehr generell "Schnappatmung" bekommt wenn wir in wildreichen Ecken sind.Außerdem entspannt mich der Gedanke sehr seinen Ausflügen nicht gänzlich machtlos gegenüber zu stehen.
    Mach ,falls Du mit Schleppleine arbeiten möchtest ,nicht den Fehler Dir gleich ein möglichst langes Exemplar zu holen, die kriegst einen DSH Jungspund der 10-15 m Anlauf hatte und auf "Wilddroge" ist niemals ohne viel Vorarbeit gehalten, zumal die Schlepp ja an einem Geschirr hängen muss...Wir haben uns von 3m auf 5m auf 8m und dann erst auf 15m vorgearbeitet.Jetzt schaft er es immerhin zu bremsen wenn die Leine alle ist ,an guten Tagen auch schon deutlich eher.
    Was wir außerdem grad angefangen haben ist : Zeig mir das Wild an... Quasi Vorstehen für Schäferhunde...Ziel dieses Spiels ist es das er seine Sinne nutzen darf aber ohne selbstständig zu agieren/hetzen zu gehen.Wenn er mir Wild anzeigt und minimal verharrt belohne ich mit Klicker und ein sehr hochwertiges Leckerli fliegt in die Gegenrichtung.Dann soll das Verharren weiter ausgebaut werden.Die Idee habe ich von unserem Jagdpächter bekommen.Er meinte das es leichter ist das der Jagerei Regeln zu verpassen als sie zu unterdrücken weil der Hund so belohnt wird für den Einsatz seiner Sinne statt nach einer Lücke suchen zu müssen wie er sich selbst belohnen kann...

    Ich wohne auch auf dem Land und bezüglich der Landbevölkerung stimme ich zu.Wir habe allerdings die Großstadt Hamburg nur wenige Kilometer entfernt dh hierher kommen die Großstädter mit Kleinhund zum gassigehen <X .Hierher kommen auch die Städter die soooo lustig finden wenn ihre Hunde so niedlich hinter den Rehen herspringen oder die die lachend am Rand der Schafkoppel stehen und sich freuen das der Border Collie sich so schön artgerecht beschäftigt und bafferstaunt sind das sich der Eigentümer der Schäfe nur sehr wenig freut das seine Mutterschafe nie wieder ein Lamm ernähren können weil das Euter zerbissen ist (gestern hier so geschehen)

    Genau das meine ich ja!
    Das ist echt mega anstrengend.Die Gesetzeslage sagt klar das man seinen Hund so führen muss das er einen Schaden anrichten kann.Das gilt leider auch wenn der "Tutnix" zu meinem Hund ,der Angeleint ist, hingeht und ihn angreift.Beißt meiner dann zu,um sich zu verteidigen,dann ist er beim Amt ratz/fatz ein gefährlicher Hund.Selbst in Gegenden im denen Leinenzwang herrscht ist man nicht sicher vor "Tutnixen".
    Schön ist auch immer wenn man Leuten mit angeleinten Kleinsthunden begegnet und diese an der Leine geifern bis zur Atemnot.Gibt der Schäferhund als Kommentar nur ein einzigen "Wuff" von sich,dann schütteln die Leute (die Besitzer und auch Passanten) den Kopf über den grossen und der böse zu dem süssen Kleinen ist.
    Kleine Hunde klingen offenbar selbst dann noch süß wenn sie ihrem Gegenüber "Mord und Todschlag" androhen...

    Joschi war verträglich mit Allem und Jedem bis exakt zu dem Tag als seine Herzensfreundin Kim läufig wurde...Das war im Januar 2015.Im September 2014 ist Joschi 1 Jahr alt geworden.Also mit 1,25 Jahren.


    Das die Kleinhundbesitzer immer recht bekommen ist besonders deshalb ein Problem weil das genau die Leute sind die zum Amt rennen und Anzeigen wegen Nichtigkeiten wie Lolu sie erlebt hat.


    Ich gebe mir immer grösste Mühe für solche Leute gleich mit zu denken und es generell nie mehr darauf an kommen zu lassen.In unübersichtlichem Gelände bleibt mein Hund bei mir,sind Hunde in der Nähe kommt er an die Leine. Fremdhundekontakt gibt es gar nicht mehr.Der Schäferhund ist sogar schuld wenn er sich verteidigt

    Als Joschi in Ludwigs Alter war hatten wir eine ganz ähnliche Begegnung:
    Wann immer es ging traf ich mich Mittags mit ner Bekannten und ihren 2 Schäfer/Huskymixen.Die Hündin ist fast alters gleich mit Joschi und die 2 tobten immer herrlich durch den Wald.In diesem Alter war Joschi noch definitiv mit allem und jedem verträglich .Wir gingen einen eher schmalen Waldweg entlang von dem hier und da mal ein noch schmalerer Trampelpfad abging.Die Hunde tobten hinter uns hörbar mit einander und wir dachten an nix böses.
    Plötzlich menschliches Gekreische und Gezeter...Ein Blick nach hinten: Nur noch Rentnerhund Toni (15) sichtbar.Das Kreischen würde lauter,aber kein Bellen oder Knurren von Joschi oder Luna hörbar...
    Wir also hin zu den Lauten und da bot sich uns ein sehr komisches Bild:
    Eine Frau stand auf einem dieser kleinen Trampelpfade und hielt am ausgestreckten Arm einen Chihuahua an ca 30cm Leine hängend in die Luft. Joschi und Luna saßen in einem angemäßenem Abstand von ca 1,5m Entfernung zu der Dame und wären sehr fasziniert von der Szene und dem seltsam zapelnden Teil in der Luft.
    Kaum sah die Frau uns fing sie schrecklich an zu pöbeln das es doch eine Frechheit wäre soooo grosse Hunde einfach frei im Wals laufen zu lassen und sie würde uns anzeigen etc.
    Meine Bitte zunächst einmal ihrem armen kleinen Hund das atmen wieder zu ermöglichen (was doch sicher schlecht geht wenn man an einem Halsband in der Luft hängt) blieb ungehört ,ebenso wie unsere Entschuldigungen und die Erklärung das die Hund nichts tun würden...

    Zur Regulierung der Wachstumsgeschwindigkeit mittels der Futtermenge hätte ich mal ne Frage,auch wenn ich keinen Junghund habe.
    Joschi wuchs wie "Unkraut" und war deshalb ständig klapper dürre und ,wegen des schnellen Wachstums,ständig lahm.
    Ich kenne die die Fütterung nach dem Motto "Das Auge des Herrn füttert den Hund" sprich ist der Hund optisch wirklich dürre gibt es mehr Futter.Wenn der Welpe nun schnell wächst ist er ja auch fast automatisch dürre, weil er ja alles ins Wachstum buttert.Gibt man dann dem ohnehin schon dünnen Welpen noch weniger Futter damit der langsamer wächst?

    @SuperNova94
    nee Hundesport im IPO Bereich ist nicht geplant,macht auch glaube ich später nicht mehr viel Sinn (hier lasse ich mich gerne von den Sportlern korrigieren,ich kenne allerdings keinen Hund der erst im deutlich erwachsenen Alter in den Sport ging)Joschi ist jetzt 2 Jahre und knapp 4 Monate.

    @SuperNova94 Ich habe hier ein LZ Rüden ,im selben Alter wie deine Hündin und ich mache keinen Hundesport.Auch mache ich absichtlich nicht immer viel Programm.Es muss auch mal ruhige Tage geben wo nur um den "Pudding" geschlichen wird.
    Insgesamt genau wie bei Dir :
    Lange Spaziergänge alleine oder mit Spielfreunden.Etwas UO muss sein und Schnüffelarbeit jeder Art findet er super.


    Im Haus gibt es ,genau wie bei Shari, gar kein Programm,auch kein Spielzeug,drinnen ist Ruhe.


    Im Sommer gibt es meist mehr Programm als im Winter weil mehr und länger Licht da ist.


    Joschi kommt auch ohne Sport aus.Sein Vorgänger, auch LZ, war auch ohne Sport führbar .

    Da ich ja Pferdebesitzer bin kann ich weiss ich zum Thema Pferdefleisch noch folgendes zu berichten:
    Ab ca 2000 (vielleicht auch schon 1999) ist jeder Pferdebesitzer verpflichtet für sein Pferd einen sogenannten Equidenpass zu besitzen.In diesem Pass muss man sich entscheiden ob das Pferd zum menschlichen Verzehr vorgesehen sein soll oder nicht.


    Pferde die nicht zum Verzehr vorgesehen sind dürfen mit allen Medikamenten behandelt werden.


    Die Pferde die zum Verzehr vorgesehen sind (nicht weil sie generell als Schlachtpferde gezüchtet werden sondern weil die Besitzer sagen das sie ihr Pferd im Falle eines notwendig werdenden Ablebens eben nicht Einschläfern lassen wollen sondern, wenn möglich ,noch Geld vom Schlachter bekommen wollen)dürfe manche Medis gar nicht bekommen,bei anderen Medikamenten gelten dann die Wartenzeiten genau wie bei Rindern u/o Schweinen.Alle Medikamente müssen laut Gesetz im Pass vermerkt werden.


    Das klingt jetzt in der Theorie erstmal gut und sicher.


    In der Praxis läuft es wie folgt:
    In der der privaten Pferdehaltung geht fast jeder Tierarzt (zumindest in meinem Umfeld) automatisch davon aus das niemand sein geliebtes Pferd zum Schlachter bringen möchte falls es sterben muss.Deshalb fragt auch kaum ein Tierarzt ob die Medikamente eingetragen werden müssen.
    Mein Pferd z.B. hat einen Pass aus Zeiten der Einführung dieser Pässe.Damals war es so das man offiziell darauf hingewiesen wurde das man Pferde die als "Nicht Schlachtpferd" im Pass eingetragen sind sehr schlecht verkaufen kann weil aus einem "Nicht Schlachtpferd" nie wieder ein "Schlachtpferd" werden kann.Ein "Schlachtpferd" einzuschläfern jedoch unproblematisch immer möglich ist.
    Mein Pferd ist nun als laut Pass ein "Schlachtpferd" .Ich betreibe keine Kommerzielle Pferdehaltung.Wenn mein Pferd krank ist wird er immer alles bekommen was nötig ist.In seinem Fall war es schon sehr oft Antibiotika und auch Morphine waren schon im Pferd.Da nun kein Tierarzt je gefragt hat ob die Medikamente eintrage werden müssten ist sein Pass ganz sauber im Bezug auf Medikamente und ich könnte ihn randvoll mit Giften aller Art jederzeit zum Schlachter bringen.Tu ich aber nicht ;)


    Das passiert leider oft.Während ich in der Pferdeklinik gearbeitet habe wurden Pferdebesitzer sogar gefragt ob man Medis eintragen soll wenn das Pferd zum Schlachter sollte.Leider Realität ,von der ich mich distanziert habe.


    Nur mal so zum Grübeln...

    Fressen und saufen konnte Joschi schon im jungen Alter sehr ordentlich.Er hatte allerdings im Welpenalter zeitweise die tolle Idee seinen Trinknapf ,wenn dieser nur noch mäßig befüllt war, zu uns in die Stube zu bringen um auf den Mißstand hinzuweisen .Dabei hat er natürlich die Restbefüllung" schön im Haus verteilt :D

    Ich mach mir auch gerne, eher zu viele, Gedanken um meinen Hund.In dem Fall der AB Rückstände o.ä. ,genau wie bei der ganz genauen Rationsberechnung denke ich jedoch das man auch mal die "Kirche im Dorf" lassen sollte.Ich denke heute wird sich da beim Hund deutlich mehr an Gedanken gemacht als beim Menschen, zumindest kenne ich niemanden der für sich der seine Familie ab und an genau ausrechnet ob auch immer alle Nährstoffe gedeckt sind ...Fleisch kaufen fast alle Leute aus der Kühltheke im Supermarkt = aus Massentierhaltung= reichlich AB Einsatz...
    Das allermeiste Barffleisch stammt aus Schlachbetrieben die für Menschenbedarf produzieren und es gibt viele Vertriebe die auf Lebensmittelqualität hinweisen...Mir reicht das genau wie für mich und meine Familie auch.
    Bei Pferdefleisch wäre ich eher besonders vorsichtig.Es gibt in D nur sehr wenig Schlachtpferde,die wirklich hier gelebt haben noch weniger...
    Pferdefleisch wird mehrheitlich in Polen usw produziert.Ich es nicht sehr unterstützenswert weil es,zum Einen Schlachttiertransporte über lange Wege bedeutet,zum Anderen sind es häufig tragende Stute die geschlachtet werden weil die die Tiere lebendig nach Gewicht angekauft werden...Ganz nebenbei,für den Hundebesitzer an relevantesten, möchte ich nicht wissen was im Ursprungsland alles an Medis im Pferd gelandet ist.
    Wenn man gerne Barfen möchte ohne Medikamentenrückstände befürchten zu müssen wäre Wildfleisch für mich definitiv die bessere Wahl.

    Ich finde das Verhalten von eurem Hundekind einfach nur ganz normal...Wie hier schon geschrieben wurde,er möchte seine sichere Höhle halt nicht verlassen...Ich würde ihn halt vom Grundstück (und auch noch ein ganzen Stück weiter) tragen.
    Joschi war genauso...Er hat das wirklich lange durchgehalten...In sehr finsteren Augenblicken sah ich mich schon einen 40kg Rüden vom Hof schleppen :D Soweit ist es aber nicht gekommen. Irgendwann ging es einfach.
    Andere Hunde als Orientierung wurde ich nur machen wenn der andere Hund zum Haushalt gehört,sonst macht es abhängig.Der Zwerg soll sich ja an euch orientieren nicht an deren Hunden .

    Joschi heißt laut Papier Philo mit Vornamen. Das heißt übersetzt Der Freund /Der Liebevolle .Fand ich schön als Name.Kaum hat der Name im Papier gestanden bekam mein Mann einen Arbeitskollegen der Philo mit Vornamen hieß.Das Ende vom Lied war das mein Mann sich weigerte beim rufen des Hundes immer an den bärtigen älteren Herren von der Arbeit zu denken und der Hund wurde umgetauft :D

    Joschi war auch dünn trotz genug Fleisch und unterschiedlicher Belagen.Bei ihm lag es daran das in den meisten Fleisorten die man so zu kaufen bekommt viel zu wenig Fett drin ist.Hunde sollten 20-25% Fett im Fleisch haben,drin ist aber meist nur 5-max 15%.Sehr aktive Hunde können wohl sogar problemlos bis 40% Vertragen.Ich habe mir beim Fleischer dann Rinderfett bestellt und es ihm zugefüttert.Er bekam oder bekommt bei Bedarf 100g Fett ins Futter und dann 100g Fleisch weniger.Klappt prima.Wenn er runder ist reduziere ich die Fettmenge wieder.