Bitte helft den Hunden aus den Tötungsstationen!

  • Hallo ihr Lieben!


    Durch eine Bekannte bin ich zu diesen Seiten gekommen und ich bin
    einfach nur noch erschüttert, was für ein Leid diese armen Wesen
    durchmachen müssen. Sie haben einen Stichtag und wenn sie bis dahin
    nicht vermittelt sind, werden sie getötet.


    Es gibt so viele Länder, die das machen und bei denen ein Tier wohl nichts wert ist.


    Ich hoffe so, dass diese Hunde tolle Zuhause bekommen...




    [font='&quot']http://www.tierhilfe-kroatien.org/44.html[/font]


    http://www.tierwald.de/




    Liebe Grüße


    Nina




    [font='&quot'] [/font]

  • Hallo Nina,ich bin grad neu hier ,und möchte mich nicht gleich unbeliebt machen aber zu dem Thema hab ich meine Meinung .
    Es ist wirklich traurig,was in anderen Ländern passiert .AAAber Deutschland übertreibt es mal wieder mit wie ich meine zuviel Bereitschaft in jeder Hinsicht.
    Die Organisationen die Tiere aus dem Ausland holen schiessen wie Pilze aus dem Boden.
    Wir können uns doch nicht um alles Elend auf der Welt kümmern.
    Was ist mit unseren Tierheimen ? Diese bleiben meist alle auf der Strecke,weil aus Mitleid doch die Tiere aus dem Ausland genommen werden.
    Es ist sogar schon soweit das bei Ebay-Kleinanzeigen ein Shuttleservice angeboten wird/wurde um z.B von Berlin nach ??? um sich dort Tiere aus dem Ausland anzusehen.
    Unsere Tierheime sind häuffig schon an ihren Grenzen weil es hier auch genug Elend gibt.
    Meiner Meinung nach sollte man sich ganz genau überlegen was man tut.
    Ich für meine Person würde mich nie für solch ein Tier entscheiden,wenn dann ein Einheimisches.


    Wollte hiermit nur meine persönliche Meinung kundgeben,niemandem auf die Füsse treten nur zum nachdenken anregen


    Gruß Olaf

  • Ja da stimme ich dir zu, sehe das genauso...so Leid auch mir die Tiere tun und so gern ich helfen würde. Unsere eigenen Tierheime sind schon viel zu voll.

  • Ja es gibt leider in sehr vielen Ländern (auch bei uns) sehr viel Tierleid. Und es ist nach wie vor in den meisten Ländern Europas noch Usus Tierheimhnde nach Ablauf einer bestimmten Zeit ethanasiert.
    Es ist schön, dass es Menschen gibt, die solche Hunde aufnehmen, nur muss man ganz klar sagen, dass so eine Entscheidung nicht aus Mitleid getroffen werden sollte, weil der Hund sonst getötet wird. Egal ob der Hund aus Deutschland vom Züchter oder aus einer kroatischen Tötung stammt, Hund und Halter müssen zusammenpassen und leider erlebe ich grade immer wieder bei den Auslandshunden, dass aus Mitleid und "Liebe" Hunde ins Haus geholt werden, die so gar nicht in die Lebensumstände passen.
    Natürlich findet man auch dort den netten Familienhund, der einfach entsorgt wurde, aber man findet auch den menschenscheuen Streuner der sein Leben auf der Straße verbracht hat und den traumatisierten Angsthund, den die Erfahrungen in der Tötung schwer gezeichnet haben und damit muss der neue Halter dann auch umgehen können. Retten alleine reicht nicht, man muss mit dem Geretteten dann auch leben können und zwar so, dass die Bedürfnisse von allen abgedeckt werden und daran scheitert es zu oft.

  • @raphaela: ich stimme dir zu 100% zu. Mir tun auch die Tiere im Ausland extrem leid -aber: wir haben in DE genug Tierelend in unseren Tierheimen. Nicht zuletzt durch die tollen Rasselisten.
    Ich kannte einmal vor vielen Jahren eine rumänische Hündin die hierher importiert wurde. Die hatte Angst - der ganze Hund war nur Angst: Menschen, Autos, Gras, einfach alles. Dann wollte deren Frauchen im Flieger mit ihr weg. Nun ja da war der Flughafen Hannover erst mal für ein paar Stunden lahmgelegt weil der Hund aus lauter Panik sich aus der Box rausfrass, um dann übers Rollfeld zu rennen - und wegen der Angst vor Menschen ging gar nix. Was soll so ein Hund hier ? Und dann noch nicht auf einem einsamen Hof sondern in der Stadt? Und das ist leider kein Einzelfall.
    Wie gesagt man kann im Ausland sicher toll helfen mit Sachspenden, mit Geldspenden für Kastrationsaktionen, wonach die Tiere an ihrem Ort bleiben dürfen. DAMIT wäre allen geholfen - aber nicht zu 1000en die Tiere herholen.ich war übrigens eine ganze Zeit ehrenamtlich im TH aktiv - da kann man auch hier in DE gut helfen
    Meine Meinung

  • Ich sehe das auch wie meine Vorschreiber. Den Tieren lieber dort helfen wo sie sind und nicht alles nach D holen.


  • Ganz meine Meinung


  • Ich unterschreibe das auch!
    Man sollte auch immer bedenken, dass es bei Nachfrage auch für alles einen Markt gibt und gerade diesen Markt sollte man nicht noch mit der eigenen Nachfrage stärken. Das ruft eben nur noch ein stärkeres Angebot hervor.


    WENN es ein Hund aus dem Tierheim sein soll, dann nur aus einem in Deutschland ansässigen.


    Man muss sich manchmal auch damit abfinden, dass man nicht alles und jeden retten kann und man muss sich auch über die Folgen einer Rettung Gedanken machen. Jedes vermeintlich gerettete Tier steht für mindestens zwei neue, die nachfolgen. Tiere aus dem Ausland können durchaus auch neue Krankheiten einschleppen, denn nicht jede Organisation ist so gründlich, was Gesundheit und Co anbelangt.
    Man kann darüber geteilter Meinung sein, aber ich würde im Ausland eher die Kastration von Straßenhunden unterstützen oder ähnliches anstatt einen Hund aus dem Ausland zu importieren.
    Ferner sollten die zum Tode verdammten Hunde wenigstens human euthanasiert werden. Wenn sie schon sterben müssen, dann so human wie überhaupt möglich. Natürlich finde ich sowas nicht schön und natürlich berührt es mich, diese traurigen Hundeaugen zu sehen, aber ich hab für mich begriffen, dass ich nicht alle retten kann.


    Mein Tierschutz besteht darin, dass ich meine Hunde ausschließlich bei verantwortungsvollen Züchtern kaufe und dass sie ein Leben lang bei mir bleiben. Ich bediene keine Märkte a'la Tierheim, Auslandshunde und Co. Aber ich bin gerne bereit, überschüssige Leinen, Bälle und auch mal Futter an eins der Tierheime in meinem Umkreis abzugeben.

  • Ich schließe mich auch an. Ich bin nebenbei noch in dem TH in unserer Nähe Ehrenamtlich tätig. Ein Mensch denk manchmal zu menschlich. " ICH habe einen armen Hund vor dem Tot gerettet! " " der arme Hund"
    Meine persönliche Meinung: Viele Tierschutzorgas im Ausland vermitteln Tiere auf die Mitleidsschiene. Und viel fallen darauf rein. Klar, keine Frage, den Hunden geht es dort wirklich schlecht, aber Deutschland kann nicht alle retten. Dann spende ich lieber in Sachspenden oder Geld für Kastrationen vor Ort. Damit ist den Tieren dort besser geholfen. Meinen Respekt, vor Privaten Tierschützern im Ausland, die Hunde, vor dem einschläfert retten und auch dort vermitteln, oder die dort Hunden helfen.
    Hunde aus dem Ausland retten ist in den Jahren deutlich gestiegen und hier bei uns sind die TH übervoll.
    Autotransporte von Auslandshunden sehen schrecklich aus. Überfüllt! Gestapelt! Ohne Wasser und Futter über Stunden, Tage! Qualen für ein Tier! Tierschutz fängt vor der Haustür an!


  • Ganz meine Meinung!


    Einer Bekannten von uns wurde auch so ein Hund angedreht. Sie hat die Hündin nun seit 5 Jahren und würde sie gerne lieber heute als morgen abgeben. Angst hat der Hund eigentlich vor allem und jedem, zusätzlich beisst sie noch.
    Das war ihr letzter Hund, sie hat soooo die Schnauze voll. Vor allem weil ihre vorherigen Hunde ( aus Deutschland, vom Züchter) immer top waren.

  • Ich bin auch eher skeptisch, aber man muss schon fair bleiben, auch im Auslandstierschutz gibt es vernünftig arbeitende Leute. Es ist eben auch ein unterschied, ob man einen auf der "Straße" geborenen Hund, der nie etwas anderes kennen gelernt hat und eventuell noch als Streuner sehr schlechte Erfahrunegn mit Menschen gemacht hat vermittelt, oder ob es ein "abgeschobener" Hund ist, der trotzdem sehr umgänglich ist.
    Ich kenne diese extrem ängstlichen Hunde, bei denen die Besitzer schon froh sind, sie einigermaßen in den Alltag zu bekommen, als auch sehr dankbare und super einfache Hunde aus dem Auslandstierschutz.


    Wenn jemand einen Hund aus dem Tierschutz will, aber was Größe, Aussehen, Alter und Wesen betrifft, spezielle Vorstellungen hat, kann das schon der richtige Weg sein. Und auch bei den örtlichen Tierheimen gibt es genügend schwarze Schafe. Und viele Tierheime nehmen selber oft zusätzlich Hunde aus dem Auslandstierschutz auf. Dazu kommt ja auch, manche Tierheime haben schon sehr komische Vorstellungen, von dem was ein zukünftiger Hundebesitzer bieten muss. Schlussendlich muss der Hund zum Mensch und umgekehrt passen, dann ist es auch egal, ob er aus der Region, einem anderen Bundesland, einem Nachbarland, oder eben von noch weiter kommt.

  • Hat denn jemand schon mal einen Mallorcahund gefragt, ob er hier her will? Die sind es gewohnt frei zu sein, müssen sich ihr Futter suchen und können machen was sie wollen. Ich weiss nicht wie lange es dauert, bis sie in den dortigen THs eingeschläfert werden, wenn sie einmal weggefangen wurden. Dann werden sie hier her gekarrt, ins kalte Deutschland, mitten in die Stadt, vll noch in ein Hochhaus und müssen an der Leine laufen. Der großteil der Hunde hat Angst, sind total verstört, ist das ein lebenswertes Leben?


    Auch wie gerettet wird, ist mir manchmal schleierhaft. Einen schwerverletzen Hund werden 4 Beine amputiert - was soll denn das? Was soll ein Hund ohne Beine machen? Skatbord fahren? Oder sein Leben in einer Handtasche fristen?