Ausbildungswart

  • ShellingFord: Aber auch dafür, dass ich einen anderen Hundeführer auf dem Platz (und Personen für eine Gruppe und/oder eine Einzelperson, die mal den Richter spielt) habe, brauche ich keinen Ausbildungswart. Sondern nur einen Mund, mit dem ich mich mit anderen Hundeführern abspreche. Schon am Ende einer Übungsstunde (= für's nächste mal), und dann noch mal am Anfang der nächsten.

  • Ich übe entweder mit meinem Mann oder mit Freunden, AW haben wir zwar logischerweise aber die sind eher so auf Abruf, wenn man mal ein Problem hat.
    Ich hab sie wie gesagt noch nie in Anspruch genommen.
    Fährte und UO arbeite ich wie gesagt mit Mann und Freunden, im Schutz mit dem Helfer. Damit bin ich bisher immer gut gefahren.
    Ich denke ein AW für so viele versch Mensch/Hund Teams ist immer schwierig, denn irgendwie hat doch jeder seinen Stil und seine Ansichten...und ich finde, man selbst muss einen Weg finden, der zum Hund und zu einem selbst passt, und dann guckt man sich eben Leute aus, die ähnlich arbeiten und hilft sich gegenseitig, gibt sich immer mal Impulse, Denkanstöße, Vorschläge, aber letzendlich entscheide ICH was ich mache.

  • Wozu einen AW?? Die meisten haben mal eine Lizenz gemacht wegen dem Vorstand, und ehrlich gesagt keine Ahnung. Wenn ich übe, brauche ich ein Team um mich herum was mir sagt, das meine Hund schief geht, nicht sitzt oder durch sitzt. Genauso beim Platz oder beim Steh. Denn nicht alles kann man sehen oder mit einem Spiegel beobachten.Mich Korregiert wenn ich aus "macht der gewohnheit" Führerhilfen gebe.


    Nur wenn ich immer ganz alleine üben müsste und alle den Platz verlassen,wenn man übt, solte ich mir gedanken machen ob ich da noch gut aufgehoben bin in der OG.


    Ein Team gibt sich immer hilfen und Tipps wie man was besser machen kann oder was man sein lassen sollte. Ein Team kennt auch den Hund des anderen.

  • Ach, nun werde ich auch mal berichten. :D
    Bei uns gibt es einen AW der gleichzeitig 2. Vorsitzender ist. Er ist im THS Bereich Trainer und Leistungsrichter. Und dann gibt es noch 5 weitere Trainer für Basisausbildung, THS, Obi und VPG . Alle in verschiedenen Bereichen. Das Problem bei uns ist eigentlich, das unser AW nie da ist und sich nie kümmert.
    In der Welpengruppe und Junghundegruppe sind Gäste bei uns auf dem Platz, die das Hunde 1*1 vermittelt bekommen.
    Was mich so ein bisschen nervt an unserem AW ist, das er nie da ist und sich kümmert. Prüfungsleitung 0, Training 0, Organisation 0, Weiterbildung 0. Das machen die Trainer untereinander. Besteht einer eine Prüfung bei uns, dann steckt er sich die Loorbeeren an. Kann so was sein ?

  • Nein das sollte so nicht sein. Und das würde man mit mir auch so nicht machen. Entweder dieser AW steht auf dem Platz wenn ich übe oder ich gehe. Wie schon gesagt die Position des AW ist in meinen Augen schon lange Zeit nicht mehr das "Ultimo". Sie diehnt nur noch des Vorstandes. Schon vor 10 Jahren war es meiner meinung nach nur der Vorstandsposten. Mehr nicht. viele Bilden sich nicht weiter. Gehen die "Alten Wege". Sind neuen nicht aufgeschlossen.


    Ich würde unter diesen Umständen die OG Wechseln.
    Nicht immer ist es der AW der was drauf hat. Eher der Beobachter in Deinem Team der verschiedene Situationen beobachtet und sich einen Kopf mit macht wie man etwas verbessern kann.
    Leute die sich dann die Loorbeeren einheimsen können mir gestohlen bleiben und wenn es möglich, ist würde ich das bei einer nächsten möglichkeit Laut sagen.( Prüfung Siegerehrung z.b.)

  • Anstatt des AW stehen ja die anderen Trainer auf dem Platz und machen alles.

  • also wenn ich das so lese bleibe ich tatsächlich lieber in der "Deckung", da ich so absolut NICHT ticke und auch nicht Missgünstig bin o.Ä. Allerdings kann man aber auch als AW nicht die Ausbildung übernehmen! Das muss schon der HF selbst tun. Man kann hier nur Hilfe zur "Selbsthilfe" geben. Die Umsetzung kann ich dem HF NICHT abnehmen.


    Vielleicht ist das jetzt etwas überspitzt formuliert, aber für mich klingt das so, als ob die HF hier sich jeder sein "eigenes" Süppchen kocht. Auch als AW hat man es nicht leicht mit den HF.


    Es hat wie alles seine 2 Seiten ...


    Angelika

  • Unser AW ist klasse. Hat umfassende Kenntnisse über Hunde (Besuch verschiedenster Seminare - auch außerhalb des SV). Steht so gut wie immer auf dem Platz (außer er hat beruflich mal keine Zeit, was aber seltenst vorkommt). Bei uns wird mit dem Clicker gearbeitet. Erziehung des Hundes und Ausbildung sind strikt getrennt. Bei uns steht kein Anfänger alleine auf dem Platz. Das geht bei uns sehr familiär/freundschaftlich zu im IPO-Bereich.

  • wir haben seit kurzem eine neue AWtin.
    Da unser alter absolut keinen Bock mehr hatte.
    Wir sind 13 Ausbilder davon 7 für Welpen und Junghunde std
    Ab BH stehen immer zwei Ausbilder mit auf dem Platz
    AW ist eigentlich bei uns ganz normale Ausbilderin
    wenn es Probleme gibt wird das auch unter mehreren besprochen und Lösungen gesucht und gefunden:)
    Gruesse shari

  • Bei uns ist eigentlich auch immer die Ausbildungswartin bei der Uo und der Fährte dabei. Im Schutzdienst werden wir vom Helfer und desen Frau betreut.


    Seit ein paar Monaten trainiere ich jedoch meistens für mich, da ich einfach den modernen Ausbildungsweg für mich gefunden haben. Und auch es mir und meinem Hund mehr spaß und erfolge macht. Eigne mir meinen Stil an, besuche auch jetzt selbständig Seminare.
    Sie hat mich super in den Hundesport eingeführt, jedoch trennten uns irgendwann die Ausbildungsmethoden.

  • deshalb ist es bei uns gut jeder Ausbilder hat seinen Stil und wir kucken dann wo wer hinpasst

  • Ich sehe das Problem darin, dass heute jeder der Meinung ist, dass er und sein Hund der Mittelpunkt der Welt ist und jeder dementsprechend ausschließlich für sie da zu sein hat. Ob der Ausbilder weiter kommt oder wie es seinem Hund geht, während er mal wieder 2 - 4 Stunden auf dem Platz steht, oder dass der AW auch nicht wasserfest ist, während alle anderen sich unterstellen usw usw. interessiert niemanden. So sieht doch die Realität aus. Viele sehen den Hundeplatz als Hundeschule und genau da liegt das Problem. Ansonsten gebe ich den Vorschreiberinnen recht, dass der Posten AW kein Garant für Qualität ist. Aber jeder der es macht, steht dort in seiner Freizeit während SEIN Hund im Auto sitzt!!! Also würde ich mal sagen, dass wenn man hohe Ausbildung wünscht, dann muss man sich auch mind. 4h Zeit für den Hundeplatz Zeit nehmen und sich auch um anderen Hunde und vor allem der Ausbilder kümmern. In aller Regel bekommt man dann, wenn Qualität wirklich in der Ausbildung vorhanden ist, diese auch vermittelt.

  • Silvana da kann ich dir nur recht geben in deiner Aussage.
    Finde es auch schön, dass es angesprochen wird. Auch wenn ich selbst mich quasi von ihrerer Ausbildungsmethode distanziere und mehr für mich trainiere... schätze ich es sehr an ihr, dass sie Woche für Woche, bei Wind und Wetter auf dem Platz steht.


    Ich finde es halt bei unserer AW sehr schade, dass sie sich nicht auf neues einlässt bzw. einen Ratschlag annimmt.


    Bei Versammlungen oder Feiern bekommt sie immer ein Dankeschön geschenk von allen Mitglieder, wie auch unser Vorstand wo auch viele Mitglieder es als Selbstverständlich ansehen und auch dieser einen tollen Job macht.

  • @stephi
    Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass es manchem Ausbilder auch sehr schwer fällt sich weiter zu bilden, denn ist man mal nicht da, dann ist man ja gleich der Böse in vielen Vereinen. Nicht umsonst haben sich viele gute Ausbilder selbstständig gemacht. Da bekommen sie für die Nörgelei wenigstens Geld.


    Unabhängig davon gibt es aber auch ganz viele, welche immer noch von ihren Erfolgen vor der Wende schwärmen und dort ausbildungstechnisch auch stehen geblieben sind, weshalb ja heute auch kein Hund mehr was taugt. ;)


    Da hilft nur sich selber weiterbilden und den Weg gehen, welchen man selber verantworten kann. Manchmal heißt dies ein anderen Verein oder sogar ein anderer Sport, oder ganz lange Fahrtstrecken.

  • Ich muss jetzt mal diesen alten Thread wieder aufleben lassen.

    Ich bin im BLV Trainer einer Obediencegruppe und seit letztem Jahr auch Mitglied in einer SV OG wo ich mit zwei Freundinnen Obedience trainiere und Schutzdienst mache.

    Jetzt wurde ich in der OG gefragt, ob ich AW machen würde. Ein Vereinsmitglied kümmert sich um die IGP Teams und um Mantrailing. Es gibt auch noch eine Agility und RO Gruppe mit eigenen Trainern.


    Bedeutet AW jetzt einfach Trainer, oder mehr? Da ich ja nur SD mache, glaube ich nicht, dass ich die richtige dafür wäre. Könnt ihr mir da weiterhelfen?

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (*2008)+ Arik (*2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Man kann ohne Hunde leben, abe es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • bei mir in beiden Vereinen sind die Übungsleiter (Ausbildungswarte) die Hauptverantwortlichen für das Training

    und zwar nicht im Sinne das sie die einzelnen Trainingsstunden machen, sondern das sie grundsätzlich das Training koordinieren und auf die Trainer achten, wie diese das Training aufbauen

    welche Weiterbildung welcher Trainer macht, was überhaupt an Training angeboten wird usw.

    ich sehe das ähnlich einer Abteilungsleiterfunktion mit mehreren Angestellten - als Bindeglied zum Vorstand - wobei bei mir beide Vereine so klein sind, dass die jeweiligen Übungsleiter natürlich auch im Vorstand sitzen


    meine Übungsleiter machen nicht jedes Training, sondern nur "seine" Trainingstunde wie alle anderen Trainer auch - hat aber eben dann zusätzlich organisatorischen Fragen zu klären

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”