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  1. Das Schäferhund Forum
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Welpe aus Vater mit "HD fast normal"?

  • Knickohr
  • 26. Dezember 2015 um 17:39
  • Waschbär
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    • 24. Januar 2016 um 14:11
    • #151

    Das SensiJunior liegt im Protein-, Fett- und Energiegehalt etwas höher als das Kids und das Youngstar. Ich habe es im letzten Jahr aber auch gegeben bei einem Welpen, der mit 16 Wochen nach Großbritannien gegangen ist. Wobei der hauptsächlich frisch gefüttert worden ist. Das SensiJunior hat einen etwas höheren Fleischanteil als das Youngster, und es enthält keinen Mais wie das Kids. Deswegen war es mir von diesen drei Junior-Sorten am sympathischsten.

    Ich praktiziere übrigens auch eine "gemischste" Fütterung. D.h. meine Hunde erhalten Frischfleisch und Trockenfutter und manchmal auch Dose oder gekochtes Fleisch. Normalerweise vertragen sie es auch problemlos wenn ich Frischfleisch oder gekochtes Fleisch mit Trockenfutter in einer Mahlzeit zusammen verfüttere (z.B. weil ich gerade micht genug Fleisch für alle Hunde aufgetaut habe). Auch gekochte Kartoffel oder Getreide kann ich normalerweise problemlos zusammen mit Fleisch verfüttern. Nicht jeder Hund ist magen-/darmempfindlich, so dass man diese Komponenten wirklich strikt trennen muss.

    Sollte ein Junghund bei der Fütterung mit SensiJunior eine Panostitis entwickeln, dann würde ich auf das Youngstar umstellen bzw. rein frisch ohne Getreidezugabe weiter füttern. Die Ursache für eine Panostits ist genetisch bedingt, man sollte aber besser bei ihrem Auftreten kein Getreide verfüttern weil das die Entzündungen fördert.

  • Knickohr
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    • 24. Januar 2016 um 22:07
    • #152

    Waschbär: wann stellst Du Deine Junghunde denn auf Adultfutter um?
    Laut Züchterin soll ich das Josera Sensi Junior bis zum Ende der Wachstumsphase füttern, ruhig bis zum 18.Monat - das erscheint mir aber definitiv zu lang.
    Ab welchem Monat soll man denn am besten umstellen?

  • Bronxter
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    • 25. Januar 2016 um 00:27
    • #153

    Hm...ich stelle meine meistens so mit 14-20 wochen um. Meistens hole ich einen Sack Welpenfutter und wenn der alle ist, stelle ich auf Adult um. Bei mir gibts auch viele Fleischmahlzeiten und Quark/Hüttenkäse usw. Aber eine Mahlzeit am Tag besteht aus Trofu.

  • Waschbär
    Moderator
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    • 25. Januar 2016 um 03:16
    • #154

    Normalerweise kannst Du diese "Juniorfutter" auch erwachsenen Hunden füttern. Ich hatte es ja bei dem Kids und dem Youngstar geschrieben: Im Grunde sind das von ihrer Zusammensetzung her Adultfutter, auch vom Ca/P-Gehalt her. Letztendlich werden unter diesem Begriff lediglich Adultfutter mit einer optimaleren Zusammensetzung vermarktet (es gibt ja auch solche, die nicht so optimal sind, dann allerdings langfristig auch für erwachsene Hunde).

    Das ist halt so ein Trend, den die Großkonzerne erst bei Lebensmitteln eingeführt haben, und als es dort die Kasse klingeln liess wurde es auf Heimtierfutter übertragen. Buchstabennudelsuppe, Kekse oder Fruchtquark werden, mit absolut identischer Zusammensetzung wie bei normalen Produkten, als spezielle Produkte für Kinder vermarktet, und *schwupps* landen sie bei überdurchschnittlich vielen Müttern im Einkaufswagen. Inzwischen ist das bei Hunde- und Katzenfutter genau das selbe, und da die Großkonzerne mit dieser "Junior-Geschichte" angefangen haben, mussten halt fast alle anderen Hersteller mit ziehen um konkurrenzfähig zu bleiben.

    Wenn ich ein Junior-Futter für einen Junghund kaufe, dann habe ich nur dieses im Haus und kein anderes Fertigfutter für meine erwachsenen Hunde. Sprich sie fressen dann alle das Kids, Youngstar, SensiJunior etc. Zudem relativiert sich das ja sowieso alles wenn man "gemischt" füttert, also neben Trockenfuttermahlzeiten auch Frischfleischmahlzeiten füttert. Da man bei diesen den Protein-, Fett-, Ca/P-Gehalt etc. nicht bis auf zwei Stellen hinter dem Komma berechnet.

    Das SensiJunior hat von den drei Junior-Futtern dieses Herstellers den höchsten Fleischanteil und enthält kleinen Mais und keinen Weizen, weswegen ich mich das letzte mal, als ich ein Futter für die Aufzucht gesucht habe, dafür entschieden habe. Aber auch das Youngstar gefällt mir von der Zusammensetzung nicht schlecht, und mit dem Kids habe ich zu Zeiten, als ich noch überwiegend Trockenfutter gefüttert habe, nur gute Erfahrungen in der Aufzucht gemacht. Davor aber ebenso mit dem Fitness (welches damals noch "Sensitiv" hiess), und *tataaaaa* genau dieses listet Josera u.a. auf der neu gestalteten Homepage mit auf wenn man nach Futter für Hunde in der Lebensphase "Wachsende Hunde" filtert.

    Wichtig ist dass Du darauf achtest dass Dein Welpe/Junghund nicht zu schnell wächst. Und das regulierst Du über die Futtermenge, nicht darüber ob eine Futtersorte 0,2% mehr oder weniger Ca enthält oder 5% mehr Protein etc. Von dem SensiJunior solltest Du etwas wengier füttern als von dem Youngstar oder Kids oder auch Fitness. Das gibt der Hersteller aber in seinen Fütterungsempfehlungen auch so an. Bei denen Du Dich übrigens an der Untergrenze orientieren und diese ggf. sogar noch nach unten regulieren solltest. Deinen wachsenden Schäferhund solltest Du nicht nach strikten Tabellenangaben füttern, sondern "mit dem Auge". Wächst er zu schnell, reduzierst Du das Futter. Das ist am gesündesten für ihn.

    Wenn Du sowieso Fleisch beifütterst, dann stell nach dem ersten Sack SensiJunior auf das Youngstar um, wenn Du Dich damit besser fühlst. Dadurch relativiert sich das ja mit dem etwas niedrigerem Fleischanteil im Youngstar, dem SensiJunior gegenüber. Und Du hast dann kein Getreide im Trockenfutter, was im Hinblick auf Panostitis (die beim Schäferhund im Wachstum auftreten kann) kein Nachteil ist. Das Youngstar wäre ein Futter, welches ich bedenkenlos auch erwachsenen Hunden verfüttern würde, für mich von der Zusammensetzung ein gutes Adultfutter wäre.

    Allerdings sind 20 bis 25 g nicht viel, die man am Tag vom SensiJunior weniger füttern sollte als vom Kids oder Youngstar, vom höheren Energiegehalt des ersteren gesehen, den beiden anderen Sorten gegenüber. Sehr schnell hat man viel mehr als das über den Tag verteilt als Leckerchen gegeben, und dann erhält der Hund auch bei einem Futter mit etwas niedrigerem Energiegehalt zu viel Energie und wächst dann entsprechend schneller. Ein Futter mit niedrigerem Energiegehalt nützt nur dann etwas wenn man wirklich mit der Waage füttert und die Gesamtfuttermenge am Tag nicht nur abschätzt.

  • Philo
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    • 25. Januar 2016 um 07:15
    • #155

    Zur Regulierung der Wachstumsgeschwindigkeit mittels der Futtermenge hätte ich mal ne Frage,auch wenn ich keinen Junghund habe.
    Joschi wuchs wie "Unkraut" und war deshalb ständig klapper dürre und ,wegen des schnellen Wachstums,ständig lahm.
    Ich kenne die die Fütterung nach dem Motto "Das Auge des Herrn füttert den Hund" sprich ist der Hund optisch wirklich dürre gibt es mehr Futter.Wenn der Welpe nun schnell wächst ist er ja auch fast automatisch dürre, weil er ja alles ins Wachstum buttert.Gibt man dann dem ohnehin schon dünnen Welpen noch weniger Futter damit der langsamer wächst?

  • Lolu
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    • 25. Januar 2016 um 08:57
    • #156

    Das ist eine gute Frage und ich denke, die Antwort ist ja. Ich habe mal gelesen, dass Junghunde in der Regel bei zu viel Futter nicht in die Breite, sondern immer in die Höhe wachsen. Deshalb soll man sich bei großen Rassen eigentlich sehr genau an die Dosierung halten. Mein Rüde ist auch wie Unkraut gewachsen, war immer schon groß.
    Weil er deutlich über der Norm war, meinte die TÄ , ich soll das Futter reduzieren. Hunde sind in den westlichen Industriestaaten selten wirklich zu dünn. Wenn sie ihren Haltern zu dünn erscheinen, sind sie meistens genau richtig.

  • Knickohr
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    • 25. Januar 2016 um 10:53
    • #157

    Danke für Eure ausführlichen Antworten! Das hilft mir wirklich enorm weiter und ich bin beruhigter.

  • Waschbär
    Moderator
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    • 25. Januar 2016 um 16:14
    • #158

    Mutter Natur sorgt nicht dafür dass Wolfswelpen oder den Welpen anderer Wildcaniden täglich im 3- oder 4-stündigen Abstand eine genau abgemessene Menge an ausgewogenem Futter zur Verfügung steht. Mal hat das Rudel oder die Eltern Jagderfolg, und dann kann es auch mal 2 bis 3 Tage lang Nahrung satt geben. Es gibt aber auch Tage, an denen Schmalhans Küchenmeister herrscht. Die Natur gleicht das dadurch aus dass junge Caniden Nahrung bestmöglichst in Wachstum umsetzen. Um auch die Zeiten auszugleichen, an denen der Tisch nicht ausreichend gedeckt ist. Sprich bis ein junger Wolf oder auch Hund ein wenig Speck auf die Rippen bekommt, dann hat er seine Wachstumsrate bereits bis hinten hin ausgeschöpft. Das bedeutet dass schon der Junghund zu schnell wachsen kann, bei dem man noch keine Speckschicht auf den Rippen fühlen kann.

    Es hilft nur den Junghund genau zu beobachten. Manche Hunde wachsen ohnehin schön gleichmässig. Bei anderen erfolgt das Wachstum sehr sprunghaft, d.h. sie haben immer wieder grössere Wachstumsschübe. Man sollte einen Junghund nicht grosshungern, so dass man auf seinen Rippen Klavier spielen kann. Aber wenn man bemerkt das er schnell oder sprunghaft wächst, sollte man das Nahrungsangebot etwas drosseln, auch wenn er einem vom Gewicht her ideal oder vielleicht sogar einen Tick zu dünn vor kommt.

    Ich ziehe junge Hunde am liebsten mit Frischfutter auf. Dann haben sie den Inhalt ihres Napfes nicht innerhalb weniger Sekunden inhaliert, sondern können sich teilweise schön lange mit dem Futter beschäftigen. Ein Welpe oder wenige Monate alter Junghund in der Zahnung wird sich z.B. an einem ganzen Pansen, an dem man ihn im Garten kauen lässt, nicht überfressen. So viel kann er gar nicht mit seien Zähnchen davon abschnurpseln. Er wird aber sehr lange beschäftigt und anschliessend äusserst zufrieden und befriedigt sein (und mehr oder weniger stark dezent nach Pansen duften, meine Kleinen schlafen nämlichst meist irgendwann während des Kauens auf dem Pansen ein :D ).

  • Knickohr
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    • 25. Januar 2016 um 16:27
    • #159

    Hahaha, das kann ich mir gut vorstellen....
    Wie machst Du das denn mit dem Trofu bei einem Welpen: gibst Du es immer trocken oder eingeweicht mit Wasser?

  • Knickohr
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    • 25. Januar 2016 um 16:30
    • #160

    Noch was vergessen: kann ich der Kleinen auch ab und zu schon Dosenfutter untermischen? Oder ist das zuviel Verschiedenes auf einmal, weil sie ja auch Frischfleisch dazu bekommt?
    Auf Dauer möchte ich nämlich vom Trofu weg, sobald es irgendwie geht. Meine Großen bekommen immer abwechselnd Dose ( für den Urlaub praktischer als Frischfleisch) oder Frischfleisch. Trofu ist nicht so ganz meins.....höchstens als Leckerlie.

  • Waschbär
    Moderator
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    • 25. Januar 2016 um 17:42
    • #161

    Wenn Du möchtest kannst Du sofort "vom Fertigfutter weg". Ich persönlich finde es halt ganz praktisch wenn ein Hund alles kennt und verträgt. Deswegen gebe ich, wenn ich ausreichend Frischfleisch habe, in der Woche an einem Tag trotzdem Trockenfutter. Wenn's aus irgend einem Grund sein muss vertragen sie es aber auch wenn es eine Zeit lang nur "trocken" gibt (genau wie sie es auch vertragen wenn es über Wochen nur "frisch" gibt).

    Es ist kein Hexenwerk einen Welpen/Junghund mit Frischfutter aufzuziehen. Kennst Du Swanie Simon's Broschüren? Es gibt auch eine für Welpen.

    Trockenfutter ist halt u.a. auch praktisch weil man immer etwas in allen Jackentaschen haben kann, um den Welpen/Junghund im richtigen Moment immer bestätigen zu können, wenn er etwas gut macht. Man kann es in Futterbälle oder -würfel oder Schnüffelteppiche etc. füllen und den Hund damit eine Zeit lang beschäftigen, man kann den Hund sich seine Mahlzeit erarbeiten lassen. Geht auch mit Frischfleisch (oder man trocknet es selbst im Dörrautomaten), ist aber nicht immer so angenehm, vor allem im Sommer...

    Du kannst also durchaus anfangs einen Sack SensiJunior nehmen und den Welpen damit in seinen ersten 1 bis 2 Wochen bei Dir genau so füttern wie er es vom Züchter her kennt. In den allerersten Tagen im neuen Zuhause ist es sinnvoll keine grossartige Futterumstellung vorzunehmen. Danach kannst Du aber problemlos zur Frischfütterung über gehen und das Trockenfutter nur noch "nebenbei" geben (z.B. als Trainigsleckerchen).

    Wenn ich Trockenfutter als Leckerchen gebe, dann gebe ich sie trocken. Ansonsten verfüttere ich Extruderkroketten gut durchgeweicht, weil das ernährungsphysiologisch besser ist. Pressfutter verfüttert man trocken, allerdings nimmt das Feuchtigkeit sehr gut auf und zerfällt sofort, wenn der Hund nach oder während des Fressens Wasser trinkt. Bei Extruderkroketten ist das anders, die weichen im Magen nicht gut auf in der kurzen Zeit, die das zusätzlich getrunkene Wasser im Magen verbleibt.

    Dose gebe ich auch, aber eher weniger. Z.B. beim Fährtesuchen (weil man Dosen immer als Vorrat irgendwo stehen haben kann). Ich finde sie halt in entsprechender Qualität recht teuer. Zudem verteufele ich Trockenfutter nicht, so dass ich unterwegs auf Selbiges zurück greifen kann. Man muss halt sehen welche Dosen der Hund gut verträgt. Ich mag z.B. die Dosen von Köber's sehr gerne, nehme auch mal Rinti oder andere Reinfleischdosen aus dem Futterhandel, scheue mich aber auch nicht wenn ich dringend mal was für die Fährte brauche drei Dosen vom Aldi mit zu nehmen...

  • Knickohr
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    • 3. Februar 2016 um 20:02
    • #162

    Für diejenigen, die gerne mal schauen möchten, hier der Link zur Züchterin unserer Kleinen, wenn Ihr auf das entsprechende Datum klickt, seht Ihr die Bilder.Jede Woche kommen neue....hach, schwärm....
    http://www.haus-dupont.com/43.html

  • Peppermint
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    • 3. Februar 2016 um 20:11
    • #163

    Peggy und Püppi?? :love:

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • ostholstein
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    • 4. Februar 2016 um 07:18
    • #164
    Zitat von Knickohr

    haus-dupont.com/43.html


    Ups, ein DSH-Züchter der auch einen BSH hat.
    Will er denn nun auch [lexicon='Malinois'][/lexicon] züchten?

    VG
    Klaus und die Bea

  • Lolu
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    • 4. Februar 2016 um 09:20
    • #165

    Schöne Hunde!

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