Beiträge von Knickohr

    Für mich ganz einfach DER perfekte Hund<3. Wir haben mittlerweile den 6. und 7. und wir können uns ein Leben ohne DSH nicht vorstellen. Allein die Optik spricht uns sehr an, dazu die Menschenbezogenbeheit, der Lernwille, das Verschmustsein, ein sehr guter Wach- und Schutztrieb bei leichter Kontrolle darüber... ich finde Schäfis auch relativ leicht zu erziehen. Sie sind bei uns Familienmitglieder, die man Dank ihres tollen Wesens auch überall mit hinnehmen kann.

    Bei uns gibt es 1 mal wöchentlich wenigstens nachschauen und regelmässig alle 2 Wochen Ohrenreiniger vom TA. Anschliessend Säuberung mit angefeuchtetem Tempo.

    Ich hatte mal eine Schäferhündin, die extrem empfindlich mit ihren Ohren war. Ständige Ohrenentzündungen. Damals bekam ich vom TA den Ohrenreiniger und seitdem haben nie mehr Hunde Probleme mit Ohrenentzündungen gehabt. Daher halte ich das einfach regelmässig bei. Ob es wirklich sein muss, das weiß ich nicht. Da es aber auch nicht schadet und die Erfahrungen nur positiv sind, mache ich es so weiter.

    Bei meinen kastrierten Rüden war es nie so, daß intakte Rüden aufdringlich wurden. Hing wahrscheinlich aber damit zusammen, daß alle sehr dominant geblieben sind und eine recht autoritäre Ausstrahlung hatten.

    Meine Hündinnen haben sich vom Wesen her auch nie verändert, nur die Läufigkeit war halt weg und die damit in der Zeit verbundene Zickigkeit.

    Müsste es denn bei Euch als Zweithund ein WElpe oder Junghund sein? Sonst könnte man evtl eine bereits kastrierte Hündin aus dem Tierschutz dazunehmen.

    Wir hatten ja teils sogar 3 DSH hier, jetzt nur noch2 und dabei bleibt es wohl auch, weil beide sich genug sind. Wir hatten, bei 2 Hunden, immer die Kombi Hündin und Rüde, wobei allerdings wenigstens einer kastriert war. Allerdings ungeplant, da in einem Fall die HÜndin wegen Krankheit kastriert werden musste, bevor der Rüde einzog. Im anderen Fall wurde der Rüde kastriert, weil er dermassen unter Stess stand, wenn irgendwo im weiten Umfeld eine läufige Hündin war, daß es absoöut nicht mehr anders ging.

    Vom Altersunterschied her waren unsere immer recht nah beieinander. Der größte Unterschied waren 2 Jahre, derzeit sind es nur 11 Monate. Das hat bei uns auch immer super geklappt. Die Hunde haben sich sehr viel miteinander beschäftigt und sich auch super vertragen. Auch von den gemeinsamen Unternehmungen her fand ich es sehr viel einfacher, wenn beide ziemlich nah vom Alter her sind.

    Danke für die Liste!

    Hinzuzufügen wäre vielleicht noch beim Punkt Milchprodukte, daß man auf laktosefreie Produkte gut zurückgreifen kann, die werden von Hund und Katze sehr gerne genommen und auch gut verdaut. Auch Produkte aus Ziegen - oder Schafmilch sind gut verträglich. Merke ich auch bei mir selbst, ich habe Laktoseintoleranz.

    Oja, das Problem kenne ich. Hier waren auch immer mehrere DSH und Katzen. Als Peggy und Quacks zu uns kamen, war noch Omi Fanny da und 4 Kater. Trotz daß Fanny immer super mit Katzen war und es auch vorgemacht hat ( die Katzen futterten aus ihrem Napf und lagen bei ihr, an sie gekuschelt), haben die beiden Jungen von Anfang an die Katzen gejagt. Auch heute noch, die beiden sind 2 und 3 Jahre) kommt es immer noch vor, daß sie mal hinterherjagen. Es ist schon sehr viel besser geworden und alle können damit gut leben. Die Katzen haben ihre Rückzugsmöglichkeiten, wo sie essen und schlafen können und die Hunde nicht hinkommen ( Türgitter). Aber ich kann sagen, daß die 5 DSH vorher alle besser mit Katzen konnten als unsere jetzigen 2. Obwohl die beiden als Welpen kamen und die Omi als Vorbild hatten. Da braucht es sehr viel Geduld. Mit zunehmendem Alter wird auch Lupo ruhiger werden. In so jungem Alter animieren dann gerade Katzen, die sich schnell bewegen zum hinterherjagen. Hat man eine Katze, die einfach sitzen bleibt und ihrerseits auch droht, ist es deutlich einfacher.

    Es gibt bei HSH halt den Unterschied, daß entweder auf "Arbeitshund" gezüchtet wird oder auf "Familien - und HausundHofhund". So werden zb Maremmani verstärkt als Hofhund gezüchtet, selbst im Ursprungsland. Aber es gibt auch solche, die rein als Arbeitslinie gezüchtet werden. Wer sich für HSH interesiert sollte, wie eigentlich bei allen anderen Hun derassen auch, sich im Vorfeld genau informieren. In spezieller Literatur und Foren wird immer wieder darauf hingewiesen, wie und welche Rassen sich als Familienhund eignen und sich auch, so sie denn ein Grundstück bewachen dürfen, mit etwas Schlaumachen gut gehalten werden können. Es gibt da ja auch große Unterschiede zwischen den Rassen. Aber es wird immer wieder davor gewarnt, daß Hunde aus Arbeitszuchten keinesfalls als reine Hofhunde gehalten werden sollten. Normalerweise ist es auch so, daß Züchter von Arbeitshunden diese auch immer nur an Schäfer oÄ verkaufen.

    Es gibt Rassen wie Kuvacz, Maremanno, Pyrenäenberghund oder Podhalanski, die eignen sich, wenn sie nicht aus der Arbeitszucht kommen, sehr gut als Familienhunde. Das Wachen sollten sie aber immer ausüben dürfen. Es ist halt oftmals das Problem, wenn Hunde, die auf entsprechende Arbeiten gezüchtet wurden, in Hände kommen, wo sie nicht entsprechend ausgelastet und gehalten werden. Ob man Jagdhunde nimmt oder Modehunde wie Aussies oder Border. Beim Aussie gibts ja auch die Showlinie und die Arbeitslinie, selbst beim Labrador.

    Natürlich hat man bei einem "falsch" gehaltenen HSH ( oder auch DSH) ganz andere Probleme, als bei anderen Rassen. Aber auch ein gelangweilter Hütehund reagiert sehr oft mit Aggression darauf. Genauso wie die DSH, die oft in die Medien geraten. Das sind ja auch keine Hunde , die gehalten und artgemäss beschäftigt werden, wie wir hier es mit unseren Hunden machen.

    Da muß ich Muriel auch deutlich widersprechen! Einem Hund eine zweite Chance zu geben, hat wohl jeder Hund verdient. Auch wenn es Arbeit macht! Er ist noch so jung und Sabse hat auch die nötigen Erfahrungen, wie es deutlich rüberkommt und macht sich so viele Gedanken.

    Lupus : nichts ist falsch an deiner Vorstellung! Es klappt prima, so wie Du es machst, also mach weiter so! Jeder Hund ist eine eigene Persönlichkeit, bei dem einen klappt es, was beim anderen nicht klappt. Vor allem bei einem Einzelhund bin ich auch immer dafür, daß er so viele Sozialkontakte hat, wie nur möglich. Vor allem, wenn alles gut klappt. Wenn nicht, ist ja klar, daß man es lässt. Ebenso gibt es Hunde, die auf Sozialkontakte verzichten können und / oder die einfach dabei zuviel Streß haben. Ich denke da vor allem an Hunde, die man aus 2.Hand übernommen hat und nicht weiß, wie und ob dieser Hund jemals vernünftig sozialisiert wurde.

    Wir haben hier mittlerweile den 6. und 7. Schäferhund und bei allen Hunden war es unterschiedlich mit Artgenossen. Wir hatten Hunde, die mochten einfach keine andere Hunden, welche, die suchten sich halt bestimmte Hunde aus, mit denen auch gespielt wurde, die anderen wurden ignoriert. Schwierig wird es dann, wenn man eine Gruppe hat. Wir hatten erst immer 3 Schäferhunde, nun nur noch 2. In der ersten Dreiergruppe war immer Hundekontakt mit allen dreien möglich, auch bei fremden Hunden. In der nächsten Dreiergruppe war dies nur noch eingeschränkt möglich. Nun, bei unseren beiden, muss ich genau abwägen. Denn Peggy und Quacks stehen sich sehr nahe, als Geschwister, und Quacks hat überdurchschnittlich ausgeprägten Schutztrieb und passt sehr auf seine Schwester auf und ist extrem eifersüchtig, wenn ein Hund sich mir nähert. Beide Hunde sind sich selbst genug und sehen beide fremde Hunde als Eindringling an. Daher lasse ich Kontakt zu fremden Hunden so gut wie gar nicht zu. Sie haben einige Hundefreunde, die sie von klein auf kennen und mit denen sie wunderbar spielen.

    Das muss man wirklich von Hund zu Hund unterscheiden und individuell anpassen.

    Sei nicht traurig, auch mit HD kann man ein sehr schönes und erfülltes Leben haben! Unsere Fanny hatte das auch, zudem noch Spondylose und Schilddrüsenunterfunktion. Immerhon ist sie 12,5 Jahre alt geworden. Du kannst eine Menge tun, um ihr zu helfen. Über Futterzusätze wie Grünlippmuschel, Teufelskralle und vieles andere und nicht zuletzt auch Schmerzmittel, wenn es gar nicht anders geht. Da gibt es heute Cox2-Hemmer, die gut verträglich sind. Und, was ich sehr wichtig finde, regelmässig Physiotherapie. Das hat bei Fanny super toll geholfen!

    Lass Dich am besten da mal vom Tierarzt und einer / einem Physiotherapeuten /in beraten, wenn sie die OP gut weggesteckt hat. Schmerzmittel hat sie ja wohl bekommen und hat man Dir mitgegeben?

    Lass den Kopf nicht hängen....die Hundis (Tiere überhaupt) kommen nach Ops so erstaunlich schnell wieder auf die Beine! Im Gegensatz zu uns armen Menschen, die für die selben OPs eine deutlich längere Rekonvaleszenszeit benötigen:).

    Sicher ist es sehr traurig und auch ärgerlich, wenn ein vermeintlich gesunder Hund nun doch HD hat. Aber kein Grund zum Verzweifeln! Das kann man wirklich gut wuppen:). Es wäre sicher nicht falsch, sich wohl schon mal Gedanken zu machen, wenn sie älter wird und schlechter laufen kann. Ich denke an evtl Treppen, die sie überwinden müsste oder das Ein - und Aussteigen im Auto. Da bekommt man tolle Hunderampen zu kaufen, die das wesentlich erleichtern. Ich hatte hier für Fanny so eine zusammenschiebbare vom Fressnapf. Die war nicht steil, wie manche andere ( da muss man gut schauen) und sehr rutschfest, damit der Hund genügend Halt hat.

    Wir haben das in einer Klinik machen lassen. Bei unserem Quacks war es so, daß er schon an seinen Milchzähnen am linken und rechten oberen Reißzahn Fisteln hatte. Das wurde erst mit AB behandelt, damit die Entzündung etwas zurückgeht. Dann wurden beide gezogen. Ging total flott und unproblematisch. Aber gut, waren ja auch noch Milchzähne:). Wir waren beim Zahnspezialisten in der TK. Ich lasse meist in der TK operieren wenn was ist. Und vom jeweiligen Spezialisten. Gute Besserung für Babsi:*

    Pinguetta : ja, das denke ich mir sehr oft auch!

    Terrortöle : das ist ja schon richtig krass, im selben TH nach nem WElpen zu fragen, wo man vorher sein altes Tier "entsorgt" hat!!!! In dem Zustand, in dem die Hündin war, war wohl das TH in dem Falle nicht nur die bessere Wahl sondern wohl auch Rettung in letzter Sekunde!!!

    Ich stelle mir fast tagtäglich die Frage, was wir für Mitmenschen haben. Wenn ich beim Spaziergang den ganzen Müll sehe, der wild entsorgt wird beispielsweise. Und der Vorrang, den Ökonomie gegenüber Ökologie hat! Irgendwann müsste doch auch der Letzte mal kapieren, wie wichtig die Natur und Insekten schlußendlich auch für uns Menschen und unsere Nahrung und unser Leben ist! Der Egoismus, die Rücksichtslosigkeit und Gleichgültigkeit, die in der Menschheit Einzug gehalten hat, ist einfach unbegreiflich!!!

    Oje, das kenne ich auch.... Bei unserer Peggy, die ja auch kein Langhaar ist, habe ich auch ewig kleine Filzknötchen an den Hosen. Und komischerweise auch außen am Oberschenkel. Ich bürste auch alle 2 Tage , habe aber auch schon die Schere nehmen müssen. Bei so kleinen Knötchen geht das ja noch, das sieht man dann kaum. Den Furminator benutze ich gar nicht mehr. Das habe ich nämlich auch festgestellt, daß es den Hunden weh tut und daß man die Haare damit regelrecht schneidet und kaputt macht.

    Vielleicht hat hier noch jemand einen guten Tip gegen diesen lästigen Filz. Denn mehr als bürsten fällt mir leider auch nicht ein....

    Bei uns hat sogar Quacks mit seinen 21 Monaten schon Liegeschwielen. Arg früh, wie ich finde. Er liebt es halt, auf Fliesen oder auf der Terrasse zu liegen. Ich mache alle paar Tage Bepanthen drauf, damit die Haut weich und geschmeidig bleibt und nicht einreisst. Bei unserer Omi damals war es manchmal leicht rissig, da habe ich ihr Manuka Honigsalbe draufgemacht.

    Das hilft auch sehr gut, wenn es entzündet ist.