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  1. Das Schäferhund Forum
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Nasenarbeit / Fährte & Co /Praxisarbeit

  • Roopa
  • 8. Mai 2016 um 08:55
  • schwedenfan
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    • 8. Juni 2016 um 15:29
    • #46

    Ich würde mehr Futter in unregelmäßigen Abständen (mal jeden Tritt, mal jeden 2., 3. oder 4.) rein legen. Auf dem Abgang ein paar Futterstückchen und ihn mit der Leine ruhig festhalten, bis das Futter größtenteils gefressen wurde. Erst dann langsam weiter suchen lassen. Hier ist wichtig, dass du ganz ruhig bist und ihn nicht über das Futter laufen lässt. Er sollte lernen, dass er jedes Futterstück aufnehmen muss. Dadurch sollte das Tempo mit der Zeit ruhiger werden.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Roopa
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    • 9. Juni 2016 um 14:04
    • #47

    @schwedenfan
    wollte heute morgen gleich testen, aber ...
    hatte keine Fleischwurst mehr und nahm dann Leckerlis, ca. 5mm groß / die Wiese war immer noch sehr naß und sumpfig, Grenzwertig. Habe jeden bis zweiten Schritt was gelegt, 3 Winkel
    Roopa ist durchgedüst, an straffer Leine mit imens Zug ohne ein leckerli aufzunehmen, hat die Winkel aber irgendwie hinbekommen und erst im Ziel hat er die Handvoll Leckerli gefressen
    also ein Reinfall mit extremen Bedingungen ......
    jetzt erst mal warten bis die hWiese etwas trockener ist oder andere abgemäht und dann wieder klasisch mit Fleischwurst

    das Ganze hat mich an eine mantrailling-suche erinnert: haben dies ein paarmal gemacht: auch dort immenser Zug durchs Unterholz mit Sturz usw. ...
    positiv: er weis um was es geht und kommt zum Ziel, aber eben auf die Hammer-Tour

  • Lolu
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    • 9. Juni 2016 um 14:53
    • #48

    Hilft es ihm vielleicht, wenn er sich vorher etwas auspowern kann? Er geht da mit Übereifer ran und findet die notwendige Ruhe nicht. Lotte ist ja auch so ein übermotivierter Hund. Ich versuche, da mit viel Ruhe entgegenzuwirken. Das gelingt aber auch nicht immer.

  • ostholstein
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    • 9. Juni 2016 um 15:31
    • #49
    Zitat von Roopa

    @schwedenfan
    wollte heute morgen gleich testen, aber ...
    hatte keine Fleischwurst mehr und nahm dann Leckerlis, ca. 5mm groß / die Wiese war immer noch sehr naß und sumpfig, Grenzwertig. Habe jeden bis zweiten Schritt was gelegt, 3 Winkel
    Roopa ist durchgedüst, an straffer Leine mit imens Zug ohne ein leckerli aufzunehmen, hat die Winkel aber irgendwie hinbekommen und erst im Ziel hat er die Handvoll Leckerli gefressen
    also ein Reinfall mit extremen Bedingungen ......


    Wenn der Hund die Leckerlies überläuft, kat er auch keinen Hunger.
    Ich würde meinen Hund dann vor dem Fährten überhaupt nicht mehr füttern, so daß er sich beim Fährten satt fressen muß.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Roopa
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    • 9. Juni 2016 um 17:52
    • #50
    Zitat von ostholstein

    satt fressen muß.

    was verstehst du denn damit?
    wieviel Gramm gibt es und in welchem Ausbildungsstadium ist er?
    bei uns gibt es ca. 80 Gramm - Roopa ist nicht so sehr mit Leckerli zu beeindrucken, allerdings diese Fleischwurst mag er schon

  • ostholstein
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    • 9. Juni 2016 um 18:52
    • #51

    Na, wenn der Hund einen Tag nichts zu fressen bekommen hat, wird er wohl auch jeden Tritt absuchen nach etwas fressbarem.

    Habe ich schon öfters gehört, daß manche Hundeführer ihren Hund hungern lassen, damit der Hund das Futter auf der Fährte nicht überlauft.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Roopa
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    • 10. Juni 2016 um 07:42
    • #52

    denke, man muß unterscheiden und nicht durcheinanderwürfeln:
    seine Wildheit auf der einen Seite und auf der anderen: lernen Fährtensuche
    Die Wildheit kann man nicht ändern, sondern nur lernen damit umzugehen !
    denke das klappt auch ganz gut
    bei der Fährte tippe ich immer noch auf die Anzahl der Übungen: wir sind jetzt ca. bei 25 und das ist noch nicht besonders viel. Routine kann man da noch nicht erwarten.
    ok
    heute morgen wieder raus (endlich trocken bei Sonnenaufgang) Gras aber ziemlich hoch
    hab nach Tip von Schwedenfan die ersten 20Meter in jeden Schritt Wurst gelegt, danach wieder alle 1 Meter. Die Stücke waren heute sehr klein und im hohen Gras und Morast oft nicht zu sehen
    was mir heute aufgefallen ist:
    wir laufen ja zur Wiese, wo er sich die Zeit wo ich die Fährte lege unangeleint hinlegen und warten muß. (ca. 10-15 min) Er ist da total ruhig, steht zwar manchmal auf, aber keine Wildheit zu sehn. Dann gehen wir noch 15 Minuten laufen und auch da ist er normal ruhig. Erst wenn wir zur Wiese zurück gehn zum Startpunkt wird er immer nervöser. Dann legen wir das Geschirr an und jetzt zappelt er wie ein Wilder und möchte losrennen. Jetzt noch paarmal Sitz und Fuß und zweimal im Kreis bei Fuß - ok, irgendwann müssen wir auch anfangen:
    hatte heute den Eindruck, daß nach dem ersten Sprung nach 2 Meter er schon konzentrierter und langsamer war. Er hat trotz des vielen Futters in kurzen Abständen nur jedes zweite aufgenommen, aber gesamt war es ganz ordentlich - bin zufrieden
    Denke, wir werden es so weitermachen, die nächsten 10 Mal

  • Roopa
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    • 12. Juni 2016 um 13:54
    • #53

    heute sind wir einen Schritt weiter gegangen:
    Fährte in Parkanlage (Friedhof) , weil meine Wiese nicht mehr zu gebrauchen ist
    früh um 6 mit Wind und Regen
    die Herrausforderung sind nicht nur die vielen Gerüche (hier sind tagsüber auch andere Hunde), sondern wir haben zweimal den Weg gequert: sehr verwirrt und ratlos, aber es ging dann doch weiter. Alles ein wenig konfus, aber für die ganz neue Situation bin ich doch ganz zufrieden

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  • Lolu
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    • 12. Juni 2016 um 14:08
    • #54

    Morgens um 6 auf dem Friedhof Fährtensuche, das hat was! :thumbup:
    Herrlich ist auch, wie Roopa am Anfang noch ganz schnell das Bein heben muss. :D Ich finde, er macht das doch ganz gut! Andere könnten sich in der Situation gar nicht konzentrieren.

  • Roopa
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    • 12. Juni 2016 um 14:17
    • #55
    Zitat von Lolu

    Roopa am Anfang noch ganz schnell das Bein heben muss.

    richtig, das hat er noch nie gemacht
    aber es riecht halt überall nach Hund .....
    Friedhof: die Grün-Anlage vor dem eigentlichen Friedhof - ist eigentlich optimal, weil Gras geschnitten wird , morgens niemand da ist und es sehr weitläufig ist

    Einmal editiert, zuletzt von Roopa (13. Juni 2016 um 05:20)

  • angieblau
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    • 13. Juni 2016 um 17:20
    • #56

    hi Roopa,

    Du machst es Dir und Deinem Hund unnötig schwer. Viel zu lange Fährte schon und dann noch mit so vielen Gerüchen dabei. Du solltest versuchen ein Gelände zu finden, wo es für Dich und den Hund einfacher ist mit Fährten anzufangen. Dann würde ich es besser finden mit einem Geschirr zu arbeiten (aber das bleibt Dir ganz selbst überlassen). Wie viel Futter hast Du gelegt? Bei so einer Fährte wäre da bei mir extrem viel Futter gewesen sein, vor allen Dingen bei solch einem Schwierigkeitsgrad. Fang doch lieber kurze Strecken an und wenn er zu schnell ist "blocke" den Hund bis er Tapser für Tapser sucht. Gut ich weiß nicht, ob Du mal "prüfungsmäßig" also im FH-Bereich was machen möchtest, aber dann ist es wichtig, das der Hund auch nicht "kreist" an Deinen Winkeln.

    Ich habe meine Fährtenarbeit aufgeteilt, Zuerst lange Zeit eine Gerade und am Ende ein GG, manchmal auch einer in der Mitte. Dann als dies "sicher" war die Winkelarbeit mit eingebaut und weitere GG. Ich habe z.B. keinen GG gesehen außer am Ende? Über eine Straße zu gehen würde ich erst tun, wenn Dein Hund in der Fährtenarbeit richtig sicher ist. Trotzdem finde ich gut was Du hier zeigst :)

    Angelika

  • Lolu
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    • 13. Juni 2016 um 17:48
    • #57

    Wie lang ist denn eine kurze Strecke?

  • Roopa
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    1
    • 13. Juni 2016 um 19:34
    • #58

    @angieblau
    danke für deine Nachricht
    im Moment haben wir weder Wiese noch Acker, so daß ich auf die Suche ging....
    ich möchte im Moment dranbleiben und nicht zu große Pause machen
    Geschirr hat er von Anfang an und nur zum suchen dran
    wir sind morgen früh nochmal dort und dann werde ich entscheiden, ob es zu schwer ist oder nicht
    mit der Länge klappt es eigentlich immer, denn er wird ja später immer ruhiger und konzentrierter. Die Winkel werde ich morgen weniger ...
    mal sehn - es ist sehr unterschiedlich an den Winkeln, ob er sofort abbiegt oder erst mal drüberraus läuft ... weis nicht was der Grund ist

  • Roopa
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    1
    • 13. Juni 2016 um 19:38
    • #59
    Zitat von Lolu

    Wie lang ist denn eine kurze Strecke?

    wenn du anfängst, dann erst mal nur ein Rechteck
    dann Rechteck zu Rechteck mit 1 m Abstand usw

  • angieblau
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    267
    • 13. Juni 2016 um 19:40
    • #60

    bei mir ist die Leine nicht unter dem Körper. Habe wohl das Geschirr auf Grund vom Fell nicht wirklich wahrgenommen :-). Nun vielleicht wäre es ja gerade richtig, deshalb die Strecke mal nur kurz - max. 50 Schritte GERADE zu machen und mit der Leine zu "bremsen". Das heißt so kurz wie möglich und in Deinem Einflussbereich zum reagieren, also max. 1-1,5m Länge geben. Evtl. brauchst Du dann Jemand der Dich filmt :-D. Das mit der Pause verstehe ich - da ich aber Fährtenfaul bin genieße ich die Zeit mal nicht zu gehen :saint: . Du kannst ja das kurze Stück "Rasen" nehmen und nur mal dort die Fährte legen. Aber mich würde interessieren was auch Shari und die anderen Fährtenspezies dazu sagen.

    Angelika

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