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Nasenarbeit / Fährte & Co /Praxisarbeit

  • Roopa
  • 8. Mai 2016 um 08:55
  • IcyMouse1927
    Gast
    • 2. Oktober 2024 um 07:53
    • #2.581
    Zitat von Mona

    Das hört sich doch schon sehr gut an!

    Ich bin am Anfang immer ganz nah am Hund, damit ich blockieren kann, wenn sie mit den Füßen von der Fährte runter wollen. Mit der Nase prüfen dürfen sie natürlich, aber nicht von der Fährte runter. Dann kann es dir auch erstmal nicht passieren, das sie umdrehen und zurück kommen. Die Leine länger lasse ich erst, wenn das Suchen schon recht sicher ist.

    Danke für den Tipp, ich probiere das nächstes Mal aus.

    Quennie gewöhnt sich zwar langsam dran aber sie kann sie Leine zwischen den Beinen immer noch nicht leiden. Wenn man weiter hinter dem Hund läuft ist die Leine gerader und verläuft weniger steil nach oben, damit scheint sie besser klar zu kommen. Deshalb war ich gestern froh dass sie eigentlich schön gesucht hat und ich dachte wenn ich mehr Leine gebe störe ich sie weniger

  • Axman
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    • 2. Oktober 2024 um 08:49
    • #2.582

    Ich habe mit Alma das gleiche Problem, sie geht wie ein Berserker auf der Fährte :rolleyes: Nee, gehen ist der falsche Ausdruck, sie pflügt tiefergelegt über die Spur, krallt sich in den Boden und frisst dann NICHT mal das Futter ||

    Aber ja, wir machen es auch so wie du oben schreibst, @GeierWally , ich "zwinge" sie, solange zu verweilen bis jedes Stückchen gefressen ist. An manchen Stellen lege ich mehr Futterstückchen als 2, damit sie länger auf der Stelle verweilt. Da mache ich dann nicht einzelne Tritte sondern stampfe "Schienen".

    Von erfahrenden Fährtenprofis aus meiner Umgebung weiss ich, dass die viel mit vergrabenem Futter arbeiten, z.B. ordentlich grosse Stücke Salami, wo dann nur ein winziges Fitzelchen oben aus dem Boden raussteht. Das funktioniert leider bei Alma nicht immer, weil sie vergrabenes Futter scheisse findet und zweitens ich die Salami schon mit Trauben von Ameisen dran hatte :rolleyes: Döschen habe ich auch schon probiert aber die findet sie nicht aufregend.

    Ich überlege ob da wohl einfach ein Schritt fehlt und ich ihr erst das Finden beibringe und dann das Suchen. Mit Axel habe ich schon als er wenige Wochen alt war Futtersuchspiele gemacht, einfach auf dem Boden im Garten, um mich herum. Ich denke mit Alma bin ich einfach zu schnell voran gegangen.

    Übrigens habe ich die Hunde am Anfang immer ganz normal an der Leine. Einfach das normale Halsband und später habe ich die Färtenleine nur zwischen den Vorderbeinen durch. Bei Alma jetzt werde ich es dann auch mit dem Böttcher Geschirr versuchen, eine Kameradin hat mit ihrer Mali da gute Erfahrungen gemacht.

    Insgesamt hatte ich mit Axel damals auf komplett eigene Faust ohne blassen Schimmer total anders angefangen :D

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Mona
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    251
    • 2. Oktober 2024 um 08:54
    • #2.583

    Du kannst die Leine auch wie Axman geschrieben hat, nur unter einem Vorderbein durch und dann entweder links oder rechts seitlich raus haben, wenn sie die Leine unterm Bauch nicht mag.

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    Cinja
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    • 2. Oktober 2024 um 09:45
    • #2.584

    Crazy mochte die Leine durch die Hinterbeine anfangs auch nicht. Aber auch sie war immer zu schnell unterwegs und da hat es sie natürlich sehr gestört.

    Ich habe dann mit normalen Geschirr gesucht, dann aber auf Böttcher umgestellt. Inzwischen stört sie die Leine durch die Hinterbeine nicht mehr. Ist also auch eine Gewohnheitssache.

    Durch die Vorderbeine und seitlich die Leine wollte ich nicht, weil der Hund dadurch schief wird.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Axman
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    • 2. Oktober 2024 um 10:09
    • #2.585
    Zitat von Cinja

    Durch die Vorderbeine und seitlich die Leine wollte ich nicht, weil der Hund dadurch schief wird.

    Das kann ich nicht bestätigen. Man kann die Leine mal links, mal rechts durchlegen und auch mal von links und mal von rechts herantreten beim Verweisen, ist eh eine notwendige Übung. Und es kommt wohl auch darauf an, wie stabil man das gerade Ablegen zum verweisen auf der Spur aufgebaut hat. Dies nur als Anmerkung <3 <3 <3

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

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    Cinja
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    • 2. Oktober 2024 um 10:15
    • #2.586

    Okay, ich korrigiere: Weil Crazy schief wurde ^^

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Secans
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    • 2. Oktober 2024 um 10:15
    • #2.587

    Ich Fährte beim Junghund mit zwei Leinen, die jeweils seitlich durch die Vorderbeine gehen und rahme ihn damit ein. Später läuft die leine dann durch die Hinterbeine.

  • IcyMouse1927
    Gast
    • 11. Oktober 2024 um 21:12
    • #2.588

    Ich bin unfassbar stolz auf meine kleine Bohne! Die lernt so blitzschnell und verzeiht so viele Fehler, das glaubt man gar nicht. Über Wochen und Monate wurde "unpassend" Fährte trainiert, dann zeigt man ihr einen Weg der für sie richtig ist und zack - sie tut als wär das schon immer so gewesen. Von Speedy Gonzales mit der Nase irgendwo über der Fährte und "gar nix fressen", ging es jetzt in 5 Übungseinheiten zu ruhigem, konzentriertem Suchen in jedem Tritt. Jedes Futterstück wird gefressen, jeder Tritt wird abgesucht.

    Die Fährte umfasste heute knapp 200 Schritt, 3 Winkel und 2 GS. Den ersten hat sie überlaufen. Allerdings hab ich den auch nicht gesehen, drum gucke ich nach dem letzten Winkel so blöde in der Gegend rum. "Wo ist der denn? Haben den die Elstern geholt? Hä? Ich hab doch 2 gelegt.." Er lag hochkant im relativ hohen Gras, wir haben ihn dann später gefunden.

    Die Leine halte ich so tief wie möglich, weil ich weiss dass sie die nicht an der Zwetschge haben will (was ich nachvollziehen kann). So geht es gut und sie hampelt fast nicht mit den Hinterbeinen rum. Wenn ich die Leine dann später länger lassen kann, verändert sich auch der Winkel, dann wird's schon passen.

    Eigentlich hatte ich vor besonders drauf zu achten, dass sie keine Chance zum umdrehen hat. Aber da gab's heute überhaupt keine Gefahr.

    Der GS war mir heute aber ehrlich gesagt schnuppe, denn sie hat so schön gesucht wie noch nie und es war auch das erste Mal überhaupt dass sie einen GS überlaufen hat. Da kümmern wir uns nächstes Mal wieder drum. Heute herrscht grosse Freude!

    Wer sich 5 Min Junghund-Futterfährte angucken will - bitteschön :D

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  • Ruebchen
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    • 11. Oktober 2024 um 23:59
    • #2.589

    Das sieht TOP aus ^^ :thumbup: :thumbup:

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Axman
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    • 12. Oktober 2024 um 12:24
    • #2.590

    Wow!!! Spitzenarbeit, ihr beiden!!! :) :) <3 <3 <3 <3

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Axman
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    • 17. Oktober 2024 um 11:16
    • #2.591

    Wahnsinnig interessanter Podcast mit dem WUSV IGP Weltmeister 2023 Marcos Ferré auf youtube. Auf Spanisch. Der Podcast wird allerdings gehosted von einem jungen Trainer, Oscar Mora, dem ich schon seit längerem folge, der in Californien lebt und wirkt.

    Ich schreibe es hier in den Schnüffelfaden, weil vor allem seine Ausführungen über die Fährte haben mir nachgeklungen.

    Er erklärt, dass er mit einem Hund nicht mit der Fährte anfängt, bevor der mindestens 15 Monate alt ist.

    Er ist der Meinung, dass ein Hund erst eine Grundlage in UO braucht bevor er mit der Fährte anfangen soll. Geübte Konzepte wie die richtige Reaktion auf Leineneinwirkung und Kommandos wie "Langsam" und "Platz" sollte der Hund schon drauf haben. Der Hund solle seinen Kopf beim Fährten einsetzen, nicht seine Energie. Er möchte zuerst Ruhe und Konzentration bei einem Hund sehen, das wäre bei einem Welpen nicht gegeben. Seine Worte "der Welpe rennt den Leckerli hinterher und lernt auf der Fährte an der Leine zu ziehen" "ein Hund der nie auf der Fährte gerannt ist macht das dann auch nicht". Seine Hunde brauchen dann maximal 20 Wochen um die IGP 1 Prüfung in Fährte sicher zu absolvieren. Täglich Fährte. Wenn er einen Tag verbummelt wo er nicht Fährte geht, geht er "zur Strafe" am nächsten Tag 2x fährten.

    Er ist ausserdem der Meinung, dass sehr nervenstarke Hunde die besseren Fährtenhunde sind.

    Er äusserte sich über den seltsamen Umstand, dass bei Prüfungen auf sehr hohem Niveau so extrem viele Hunde in der Fährte versagen oder nicht ihre gewohnte Leistung zu bringen vermögen. Er führt es darauf zurück, dass heutzutage auch die Hunde die bis in hohes Niveau kommen oft zu schwache Nerven haben und die Trainingsweise mit zu frühem Fährten und Fokus auf Spiel und Spass anstatt auf Technik dazu beitragen.

    Er erwähnte die WM in Randers/Dänemark, wo die Ergebnisse der Fährte sMn katastrophal waren. Es könne nicht sein, dass so viele hochrangige Teilnehmer so schlechte Leistungen ablieferten, nur 15% überhaupt bestanden haben und davon nur 7% ins "Sehr Gut" gekommen sind. Es hätten nur die Hunde mit guten Nerven bestanden, nicht die Leine ziehenden die über Instinkt und Emotion arbeiten, sondern die, die über Technik und Pflichtgefühl (commitment) arbeiten und verstehen dass die Umstände irrelevant sind. Er meinte in Randers sei die Fährte völlig unsichbar gewesen und die Begleitumstände kompliziert.

    Ansonsten hat er auch interessante Dinge über Schutzdienst erzählt. Wenn ihr wollt fasse ich das im Schutzdienstfaden zusammen.

    Insgesamt hat er gemeint, dass jeder Hundetrainer die Methode finden muss, die zu ihm als Person passt, zur Persönlichket des Trainers und dann natürlich auf den jeweiligen Hund anpassen.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Ruebchen
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    • 18. Oktober 2024 um 08:31
    • #2.592

    Das sehr späte Anfangen auf der Fährte ist ein wirklich sehr interessanter Ansatz.

    Wir halten es im SD so, vo 13, 14 Monaten bekommt der Hund keinen Helfer zu Gesicht.

    Aber in der Fährtenarbeit, da hätte ich mir noch nie Gedanken drum gemacht.

    Dass Hunde mit besseren Nerven auch die besseren(beständigeren) Sucher sind, ist jetzt aber keine neue bahnbrechende Meinung/Ansicht wie ich finde. :D

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

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    Cinja
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    • 18. Oktober 2024 um 09:03
    • #2.593

    Das habe ich jetzt die Woche auch von einem Sportler gehört, dass der mit Fährte erst anfängt, wenn der Hund rd. ein gutes Jahr alt ist und der Grundgehorsam sitzt. Auch mit SD wird da erst später angefangen.

    Allerdings war Crazy ja auch ca. 1,5 Jahre alt, als ich die ersten Fährten mit ihr gemacht habe. Okay, der UO-Gehorsam war da auch noch nicht gegeben, aber da zeichnete sich ab, dass sie kein langsamer und bedächtiger Sucher wird. Okay, hat wahrscheinlich auch an mir und den Fehlern gelegen, die ich gemacht habe.

    Aber ich denke trotzdem, dass man starken Zwang bei ihr hätte anwenden müssen, damit sie langsam wird. Und dann wäre es eher eine meidige Suche geworden.

    Und das will ich definitiv nicht. Dann lieber etwas mehr Tempo :)

    Ich denke aber auch, dass es sehr vom Typ Hund abhängt, wie intensiv/schnell/langsam/konzentriert die Fährte gearbeitet wird.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Axman
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    • 18. Oktober 2024 um 09:31
    • #2.594

    Ich habe mit Axel auch erst mit 2 angefangen Fährte zu machen und da wusste ich nicht dass für die IGP Fährte so spezielle Regeln gelten und habe den Axel einfach nach meinen Vorstellungen suchen lassen. Da gab es kein Futter auf der Fährte sondern nur die Gegenstände. Ich dachte es ginge darum GS zu suchen.

    Sorry, gerade aus versehen abgeschickt anstatt Smilies.

    Ich kenne aber Hundetrainer, speziell einen, der wirklich ein Spitzentrainer für Fährte ist, bei dem gehen auch hochtriebige, wuselige Hunde auf der Fährte langsam und bedächtig ohne Leine. Er benutzt dazu null komma null Zwang. Also kann man das so nicht sagen, dass das nur mit Zwang möglich ist. Er fängt aber auch mit sehr jungen Hunden an.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • IcyMouse1927
    Gast
    • 18. Oktober 2024 um 09:53
    • #2.595

    Ich glaube - ohne irgendwelche Belege oder weiteren Erfahrungswerte - dass die Leine bei Quennie einen Teil der Schuld trägt. Nämlich dass durch die Begrenzung mit der Leine gleich nach dem Fährtenquadrat schon ein Konflikt entstanden ist. Leine zwischen den Beinen konnte sie lange absolut nicht ab und dazu Zug auf dem Halsband weil sie halt zu schnell war.

    Ich habe vor einer Weile erfahren dass es wohl einige Profis gibt die am Anfang frei suchen lassen, damit eben so ein Konflikt nicht entsteht.

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