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Nasenarbeit / Fährte & Co /Praxisarbeit

  • Roopa
  • 8. Mai 2016 um 08:55
  • IcyMouse1927
    Gast
    • 18. Oktober 2024 um 10:20
    • #2.596

    Ahja, da hab ich gleich noch eine Frage: GS anzeigen lief ja immer gut bei uns. Nur hat Quennie jetzt angefangen, den GS zu belästigen (mit der Pfote drauf oder dranstupsen). Ausserdem scheint ihr nicht klar zu sein, dass der zwischen den Pfoten liegen soll und nicht unter der Pfote oder aussen neben der Pfote. Ich bin jetzt zurück gegangen und übe Anzeigen wieder ausserhalb der Fährte. GS 50cm vor den Hund, anzeigen lassen, wenn's stimmt belohnen. Nächsten GS 50cm vor den Hund, anzeigen lassen... Aber in den meisten Fällen landet der GS unter der Pfote oder sie schubst ihn wenn ich nicht schnell genug Wurst fallen lasse. Was tun?

    GS nehmen und dem Hund zwischen die Pfoten legen?

  • Cinja
    Beiträge
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    50
    • 18. Oktober 2024 um 12:22
    • #2.597
    Zitat von GeierWally

    GS nehmen und dem Hund zwischen die Pfoten legen?

    Ich glaube, das bringt wenig.

    Wenn sie an den GS geht, würde ich ein Abbruchsignal verwenden, dafür müsstest du dann dicht genug dran sein, aber an so langer Leine suchst du ja noch nicht, so dass du schnell einwirken kannst.

    Ich hätte es auch erst mal wieder außerhalb der Fährte geübt.

    Bei Crazy z. B. habe ich den GS hingelegt und nichts gegeben und nichts gemacht, wenn sie drauf gelegen hat. Sie hat sich dann selbst korrigiert und dann gab es dickes Lob und Futterfutterfutter. Ich habe sie also die Lösung selbst erarbeiten lassen. Und zu 95 % verweist sie die GS auch ganz korrekt (wenn sie sie in der Prüfung nicht durch die Gegend schießt ^^ ).

    Die Gegenstände müssen einerseits richtig toll sein, aber andererseits auch tabu, was Berührungen angeht.

    Ich habe z. B. nie das Futter auf den GS gegeben, sondern immer davor. So vermeide ich auch, dass die GS zu sehr nach Futter riechen ^^

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • IcyMouse1927
    Gast
    • 18. Oktober 2024 um 12:33
    • #2.598
    Zitat von Cinja
    Zitat von GeierWally

    GS nehmen und dem Hund zwischen die Pfoten legen?

    Ich glaube, das bringt wenig.

    Wenn sie an den GS geht, würde ich ein Abbruchsignal verwenden, dafür müsstest du dann dicht genug dran sein, aber an so langer Leine suchst du ja noch nicht, so dass du schnell einwirken kannst.

    Ich hätte es auch erst mal wieder außerhalb der Fährte geübt.

    Bei Crazy z. B. habe ich den GS hingelegt und nichts gegeben und nichts gemacht, wenn sie drauf gelegen hat. Sie hat sich dann selbst korrigiert und dann gab es dickes Lob und Futterfutterfutter. Ich habe sie also die Lösung selbst erarbeiten lassen. Und zu 95 % verweist sie die GS auch ganz korrekt (wenn sie sie in der Prüfung nicht durch die Gegend schießt ^^ ).

    Die Gegenstände müssen einerseits richtig toll sein, aber andererseits auch tabu, was Berührungen angeht.

    Ich habe z. B. nie das Futter auf den GS gegeben, sondern immer davor. So vermeide ich auch, dass die GS zu sehr nach Futter riechen ^^

    Alles anzeigen

    Ich habe tatsächlich immer versucht mit dem Futter den GS zu treffen. :D

    Alles völlig einleuchtend! Wird ausprobiert! Vielen Dank!

  • Axman
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    • 18. Oktober 2024 um 13:58
    • #2.599

    Ich verstehe es so, dass Marcos die Leinenkontrolle ausserhalb der Fährte übt. Das Kommando "Langsam" wird ausserhalb der Fährte aufgebaut ebenso wie die Leinenkontrolle.

    Ich könnte mir das so vorstellen, dass ich Futterstückchen irgendwo auf dem Boden platziere die der Hund sehen kann, und der Hund lernt, dass er nur an die Futterstückchen rankommt, wenn er nicht hinzieht, sich kontrollieren lässt, mit Langsam. Tatsächlich werde ich das mit Alma so machen.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Schafring
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    • 18. Oktober 2024 um 13:59
    • #2.600

    Axman, ich glaube nicht dass es eine große Rolle spielt in welchem Alter des Hundes mit der Fährte begonnen wird, das Argument mit dem lernen Leine ziehen durch zu frühes Training vermeidet man doch weitgehend durch die Vermittlung eines ganz anderen Bildes wie wechseln zu einem anderen Halsband/Geschirr, anderer Leine, Fährtenschild etc. Ausserdem wird ja bereits wenn die ersten Trainingsschritte aus einem Suchfeld bestehen von selber eine gewisse Ruhe dem Hund abverlangt.

    Das ziehen an der Leine lernen die Hunde doch eher im normalen Alltag durch das vorauslaufen lassen an der Schleppleine oder Flexi und bei IGP Hunden durch zu frühzeitiges Anhetzen möglichst noch mit Peitschenknallen.

    Dass die Hunde des von Dir genannten Trainers die Fährte für die IGP1 in 20 Wochen, das sind immerhin 140Tage oder 3,5 Monate, Intensivtraining schaffen glaub ich durchaus, meine HGHunde hatte ich auch selten länger weggegeben zur Ausbildung für den Körschutzdienst.

    Wie ich Deine Wiedergabe dieses Trainingskonzeptes verstehe scheint es mir ein sehr sehr technisches Konzept zu sein welches dem Hund wenig Eigeninitiative lässt aus Fehlern zu lernen wenn er mal die Fährte verliert sich in gewissen Rahmen selbst wieder einzusuchen oder sich bei einem überlaufenem oder seitlich liegendem, wie bei Wind ja öfters passiert, GS selber zurücknimmt und diesen doch noch verweist.

    @GeierWally GS unter oder neben der Pfote nehm ich nicht so tragisch, bei der Prüfung steht der Richter ja meistens doch so weit weg dass er das gar nicht bemerkt?? GS schräg verweisen oder unter dem Bauch korrigiere ich schon indem ich den GS so 10-20cm vor der Hera hinlege dass sie gar nicht erst aufsteht sondern quasi in die richtige Position vor robbt

    Dein 2. Problem versuch doch mal zu lösen indem Du den GS aufnimmst bevor Du das Futter hinwirfst, wäre eh Prüfungskonformer.

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • Axman
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    • 18. Oktober 2024 um 15:21
    • #2.601

    Schafring Ja, es ist wohl ein sehr technisches Konzept. Es scheint auch ein sehr effektives Konzept zu sein, denn Marcos Hunde sind immer im SG oder VG in der Fährte auch bei extrem schwierigen Verhältnissen.

    Insgesamt bin ich garantiert kein Fan von Marcos Trainingskonzepten, ich finde jedoch einige Punkte die er nennt interessant und es wert darüber nachzudenken. Ich bin an unterschiedlichen Trainingskonzepten interessiert, das heisst nicht, dass ich sie verwende, das sage ich lieber gleich dazu. 8o

    Ich glaube was er sagen wollte war, "wenn der Hund nie auf der Fährte gerannt ist, dann rennt er auch nie auf der Fährte", damit hat er mE absolut recht. Das ist im übrigen ein Grundkonzept des Management bei force free Training, denn es führt zu Habituation. (Marcos ist natürlich kein force free Trainer ;) ) Er ist halt der Meinung, dass man bei einem älteren Hund es eher so aufbauen und kontrollieren kann ob der Hund auf der Fährte rennt als bei einem Welpen. Wenn ein Hund auf der Fährte rennt, ist das Leine ziehen auf der Fährte eine Folge davon, nicht umgekehrt (jedenfalls war es hier so gemeint).

    Ja, 20 Wochen ist nichts ungewöhnliches. Als ich damals mit Axel so einen online Fährtenkurs gemacht habe, hiess der "20 weeks of tracking". Das schwierigste dabei ist 20 Wochen lang jeden Tag geeigneten Fährtenboden zu finden, jedenfalls bei mir.

    Auf dem Video Kanal von "Jardines del Real" kann man Marcos Vater Vicente beim Fährten durch den Wald in mehreren Videos sehen. Die gehen immer auf völlig unsichtbarer Fährte. Wie sie es auch machen, es scheint ein funktionierendes Konzept zu sein unabhängig davon ob es mir gefällt oder nicht. :) <3

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Axman
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    • 18. Oktober 2024 um 15:25
    • #2.602

    Hinzufüg:

    Ich habe den Zug auf der Leine von Axel beim Fährten lange für fehlerhaft gehalten, bis man mir gesagt hat, dass das ja gar kein Grund für Beanstandung ist. Jeder hat die Verbindung mit der Leine die er braucht, der Hund darf einen gewissen Zug darauf haben, er darf halt den HF nicht hinterherschleifen. Von da an war ich zufriedener.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Axman
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    • 18. Oktober 2024 um 16:02
    • #2.603

    Übrigens im Instagram von Stefan Müller (doghouse_stefanmueller) hat er heute ein reel drin, wo er die Leinenkontrolle auf der Fährte an einem Malinois zeigt.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Ruebchen
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    • 19. Oktober 2024 um 06:28
    • #2.604
    Zitat von Axman

    Ja, es ist wohl ein sehr technisches Konzept. Es scheint auch ein sehr effektives Konzept zu sein, denn Marcos Hunde sind immer im SG oder VG in der Fährte auch bei extrem schwierigen Verhältnissen.

    Ich kenne ihn oder seine Methoden NICHT, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es in seinem System für den Hund auf der Fährte auch von vornherein schon "kein links oder rechts gibt" (außer am Winkel natürlich :D).

    Wenn man das - auf welche Art auch immer - so durchsetzt, muss der Hund halt auch ein gewisses Alter haben, um das überhaupt weg zu stecken, bzw. in erwarteter Weise antworten zu können. :/

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Axman
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    • 19. Oktober 2024 um 10:06
    • #2.605
    Zitat von Ruebchen
    Zitat von Axman

    Ja, es ist wohl ein sehr technisches Konzept. Es scheint auch ein sehr effektives Konzept zu sein, denn Marcos Hunde sind immer im SG oder VG in der Fährte auch bei extrem schwierigen Verhältnissen.

    Ich kenne ihn oder seine Methoden NICHT, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es in seinem System für den Hund auf der Fährte auch von vornherein schon "kein links oder rechts gibt" (außer am Winkel natürlich :D).

    Wenn man das - auf welche Art auch immer - so durchsetzt, muss der Hund halt auch ein gewisses Alter haben, um das überhaupt weg zu stecken, bzw. in erwarteter Weise antworten zu können. :/

    Ja, das ist schon möglich. Ich habe mal ein inoffizielles Video vom Training einer seiner Hunde auf der Fährte gesehen, da trug der Hund jedoch kein gewisses Halsband.

    In seinen Ausführungen über UO und SD beschreibt er, dass er den Gebrauch des E-Halsbandes zu Bestrafung und Korrektur für den falschen Ansatz hält. Er benutzt es in der anderen Weise, als Motivationsreiz. Er beschreibt, dass seine jungen Hunde früh lernen Druck zu kanalisieren in Aktion und Konzentration. Er verglich es mit Polizei- und Militärhunden, die in der Lage sein müssten mit Druck umzugehen und dann nicht zumachen, sondern dieses Gefühl umzusetzen wissen in gelerntes Verhalten und es dahin kanalisieren. Also ja, ich weiss wie dieses Konzept funktioniert. Ist nicht meins.

    LG Angie

    Axel geb 2019

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  • Ruebchen
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    • 19. Oktober 2024 um 11:06
    • #2.606

    Axman ich bin enttäuscht, dass nun grade DU beim Thema "Druck" direkt wieder mit dem E-Gerät um die Ecke kommst. :D

    Das hab ich eigentlich garnicht gemeint.

    (Ich kenne nur eine einzige Person, die mit Gerät auf der Fährte rummacht, und die halte ich ehrlich gesagt für komplett bescheuert. :D)

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Axman
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    • 19. Oktober 2024 um 14:28
    • #2.607

    Ja, tut mir leid, bei "welcher Art auch immer" habe ich darauf getippt. Das Thema bewegt mich zur Zeit sehr. Er hatte das nicht im Zusammenhang mit der Fährte beschrieben sondern mit UO und SD.

    Seine genauen Worte waren "ich bin alte Schule".

    Aber stimmt, Druck kann man genauso auch auf andere Art ausüben.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Ruebchen
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    • 19. Oktober 2024 um 15:59
    • #2.608
    Zitat von Axman

    Aber stimmt, Druck kann man genauso auch auf andere Art ausüben.

    Ganz beosnders auf der Fährte, wie ich finde.
    Da haben sie ganz ein anderes Triebziel, bzw. sind auch wenn sie flott unterwegs sind, trotzdem nicht so hoch im Trieb, da kommen Einwirkungen über Leine/Stimme/Emotion nochmal ganz anders an als in UO oder SD.

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Axman
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    • 19. Oktober 2024 um 18:56
    • #2.609

    Ich weiss gerade nicht worum es geht? 🙈🙈

    Was hat man denn verstanden von dem was ich geschrieben habe, bzw. wie hat man das verstanden was ich schrieb?

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Schafring
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    • 19. Oktober 2024 um 21:34
    • #2.610

    Ich fürchte Du stöberst zu viel im Internet rum, hüstel hüstel

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

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