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Schlechte Begegnung

  • Jooni_der_Malinois
  • 21. Dezember 2016 um 19:20
  • Jooni_der_Malinois
    Beiträge
    4
    • 21. Dezember 2016 um 19:20
    • #1

    Guten Abend ihr Lieben,

    die kleinen Welpen werden echt schnell groß, und jetzt ist der Jooni schon fast ein Jahr alt. Für ein Malinois ist er ein ruhiger. Hat sich nach vielen Schwierigkeiten sehr gut entwickelt. Im Wald und auf der Hundewiese darf er ohne Leine laufen, ignoriert Menschen - Spaziergänger, außer die den streicheln, da ist er natürlich sofort anstelle und lässt sich kraulen. Mit Hunden versteht er sich so gut wie mit allen, er geht auf jeden Hund optimistisch zu.

    Bis vor paar Wochen. Es war schon Abend, ich war mit ihm Gassi, vor dem schlafen gehen. Es kam eine Frau aus der Nachbarschaft mit ihrem Labrador, der schon was älter ist, der Labrador hat meinen Hund angefallen, gebellt wie verrückt, auf zwei Pfoten gestellt sah er aus wie ein Dino. Ich habe meinen Hund zu mir gezogen und ihn so fern wie möglich gehalten. WO ich sagen kann, ich hatte ganzes Gesicht voller Spucke von dem Hund, es war echt ein Horror Erlebnis. Natürlich hat sich meiner davon mitreißen lassen und zurück gebellt.
    Ich habe versucht ruhe zu bewahren meinen Hund zu beruhigen, aber aussichtslos, die Besitzerin vom Labrador ist einfach entspannt weitergegangen. Sobald ich den Hund sehe fängt er schon von Meter Entfernung an uns anzubellen.
    Habt ihr eine Idee, oder Erfahrung gemacht mit solchen Nachbarshunden?

    Das größte Problem mein Hund kopiert das verhalten immer mehr, wie könnte ich es verhindern?

    Wäre es eine Option ihn spielerisch abzulenken? Oder würde es den Zustand nur bestätigen?
    Mit Aus oder Berührungen ist er nicht mehr zu erreichen, sobald er sich auf etwas fixxiert hat.

    LG Katja :)

  • Terrortöle
    Beiträge
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    33
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    1
    • 21. Dezember 2016 um 19:51
    • #2

    Meine hat sich vom Nachbarhund fast 2 Jahre ankläffen lassen. Wir begegnen uns eher selten weil dieser Hund, ein Am. Bulldog, nur 2x am Tag für max. eine halbe Stunde raus kommt. Ich kann das Tier nicht einschätzen da ich keine Mimik erkennen kann und mein Hund scheinbar auch nicht. Da ich mit der Nachbarin nix am Hut habe sind wir bisher immer flott dran vorbei und meine Hündin war sehr entspannt, trotz der Bellerei die sich sehr aggressiv anhört.
    Letzte Woche sind wir uns dann sehr nah gekommen weil da gerade die Straßenecke und durch die Hecke keine Sicht möglich war. Da hat meine dann mal so richtig gekontert. Habe ohne Worte die Leine kurz genommen, Hund auf die abgewandte Seite und bin vorbei. Der andere hat richtig weiter getobt, aber meine war sofort wieder ruhig.
    Ich hoffe nicht das sie jetzt jedes Mal bei dem so reagiert, aber wir haben da ja noch den Ball. :rolleyes: Wenn sie den in der Schnute hat ignoriert sie alles. Den werde ich jetzt wohl einstecken wenn wir im Dunkeln unterwegs sind.
    Sollte sie sich aber dazu hinreißen lassen diesen Hund von sich aus an zu bellen, gibt es eine Ansage vom Feinsten. Bisher hat das immer gereicht um ein Verhalten das mir nicht passt ab zu stellen.

    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. :*

    Raven - 21.10.2013 / 58,5 cm, 27 kg (DDR-Leistung)

  • Jooni_der_Malinois
    Beiträge
    4
    • 21. Dezember 2016 um 20:12
    • #3

    Bei dir läuft es super.
    Meiner steigert sich richtig rein, und so nah über den Weg laufen will ich dem Hund nicht, die Besitzerin ist ständig betrunken und weiß nicht, ob sie den Hund überhaupt im Griff hat.
    Obwohl ich den Hund mal gesehen habe, da war ich alleine, der Hund kam mir sehr lieb vor. Er hat einfach ein Problem mit anderen Hunden.
    Oder nur mit meinem. Meistens liegt der Fehler nicht bei dem Hund, sondern beim Besitzer.

    Aber jetzt bellt meiner auch andere Hund an :(
    nur an der Leine.

  • Birger
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    16
    • 22. Dezember 2016 um 07:19
    • #4

    Dein Problem ist eher die andere, als dein Hund. Ich finde er verhält sich genau richtig. An der Leine verhalten sich Hunde im allgemeinen nochmal anders.

    Die mit dem Labi wirst du wohl nicht ändern können, aber mit deinem kannst du arbeiten. Ich würde mir stellen suchen (z.B. in der Stadt) wo ganz viele Hunde an der Leine sind. Da ist immer einer Kläffer dabei und deinem dadurch beibringen das er entspannt bleiben kann. Aber auf kurze Distanz wird der Hund, bei einem anderen der sich aggressiv verhält, immer versuchen dich zu verteidigen.

    Egal wie wenig Geld und Besitz du hast,
    einen Hund zu haben,
    macht dich reich.
    Louis Sabin

  • Cuki
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    68
    • 22. Dezember 2016 um 09:16
    • #5

    Versuch mit Futterablenkung wenn du bei einer Trethupe das nächste Mal vorbeigehen musst.
    Und versuchs wie Birger sagt bei einer Ansammlung von Hunden irgendwo üben. Das Verhalten hat sich noch nicht festgesetzt ( ist nicht lange her ). Geht noch leicht zum ausbügeln ( verhältnismäßig wie bei einem Hund der von Welpen aus 1 Jahr lang und mehr das Verhalten zeigte )

  • Lolu
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    32
    • 22. Dezember 2016 um 09:26
    • #6

    Das Problem mit diesem Hund hast du sicher nicht allein. Und es ist eine Frage der Zeit, bis diese Frau mal eine Anzeige beim Ordnungsamt kassiert.
    Da dein Hund kein allgemeines Problem mit anderen Hunden hat, ist der Tip mit der Ablenkung gar nicht schlecht. Der Shiba, den wir morgens immer treffen, und Ludwig haben sich immer eine Pöbelei geliefert, sobald sie angeleint waren. Inzwischen geht es deutlich besser, was aber dem Shiba zuzuschreiben ist. Die Halterin hat es geschafft, den Hund im richtigen Moment zu belohnen. Inzwischen ist es für ihn toller, seine Halterin anzusehen, als Ludwig, weil das Verhalten belohnt wird. Bei Ludwig funktioniert das nicht, weil er draußen überhaupt nicht auf Futter abfährt. Da würde der Ball aber Wunder wirken. Da wir aber mit Halti laufen, kann ich so verhindern, dass Ludwig fixiert.
    Du musst deinen Hund gut beobachten. Sobald du die ersten Anzeichen von Aufregung bemerkst, musst du ihn da rausholen. Anstupsen und belohnen, sobald er dich anschaut. Bei konsequenten Üben hat er es bald verstanden.
    Schade nur, dass sich manche HH darauf verlassen, dass die anderen Hunde funktionieren und nichts passiert.

  • Jooni_der_Malinois
    Beiträge
    4
    • 23. Dezember 2016 um 10:10
    • #7

    Danke für Antworten :)

    Ich werde auf jeden Fall üben mit meinem und es aus seinem Kopf streichen.
    Was ist ein "Halti"?

    Auf Futter und Leckerlis fährt er nicht so ab, auf Spielzeuge schon, ich muss noch üben wie ihn gleichzeitig halten soll, ihn mit dem Spielzeug ablenken und belohne :D

    Schöne Weihnachtstage wünsch ich euch

  • Cuki
    Beiträge
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    68
    • 23. Dezember 2016 um 10:18
    • #8

    Das ist ein Halti
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hundehalfter

  • Birger
    Beiträge
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    16
    • 23. Dezember 2016 um 10:26
    • #9
    Zitat von Jooni_der_Malinois

    Was ist ein "Halti"?

    Auf Futter und Leckerlis fährt er nicht so ab, auf Spielzeuge schon, ich muss noch üben wie ihn gleichzeitig halten soll, ihn mit dem Spielzeug ablenken und belohne :D

    Ein "Halti" ist ein Erziehungsmittel. Davon würde ich dir abraten.

    Wenn du ihn links führst, kannst du dir das Spielzeug unter den Arm klemmen. So kann man auch gut "Fuß" üben. Der Hund schaut dann immer zu dir hoch ;)

    Egal wie wenig Geld und Besitz du hast,
    einen Hund zu haben,
    macht dich reich.
    Louis Sabin

  • Jooni_der_Malinois
    Beiträge
    4
    • 25. Dezember 2016 um 13:09
    • #10

    Aso ja habe ich schon mal gesehen. Wieso den abraten?

  • Lolu
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    32
    • 25. Dezember 2016 um 13:56
    • #11

    Weil dein Hund generell kein Problem mit anderen Hunden hat. Da sollte man erstmal alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen. Bei großen, kräftigen Hunde, die generell an der Leine toben und jedes Leinenführigkeitstraining nicht fruchtet, ist ein Halti eine tolle Sache, da man ihn an anderen Hunden vorbeilenkt, ohne Ärger und Stress. Bei deinem Hund wäre das mit Kanonen auf Spatzen schießen.

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