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  1. Das Schäferhund Forum
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Hund knurrt mich an

  • Argos
  • 17. Dezember 2017 um 18:28
  • Argos
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    • 19. Januar 2018 um 12:00
    • #31

    ich bin jetzt echt entspannt... hatte vorher einfach zu viel Angst das er ein aggressiver Hund wird.

    twosouls... ich bleibe am Ball und werde weiter versuchen ob ich ihn entspannen kann. Bis jetzt hat er ja schon Fortschritte gemacht (und ich erstmal ?)

    Manchmal muss man wohl erst zusammenwachsen ?

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • twosouls
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    • 19. Januar 2018 um 19:29
    • #32

    Manchmal sind es genau solche Dinge und so eine Arbeit und die Auseinandersetzung damit,die erst richtig zusammenschweißen.

    Und was Aggression allgemein angeht: Die gehört einfach dazu. Aggression ist ein völlig normales verhalten bei ALLEN Lebewesen,die in einem sozialen Verbund leben. Es geht nicht Ohne.

    Notwendig für Freiraum,Eigenschutz,Durchsetzungsvermögen auch hinsichtlich der Vermehrung,aber auch eigenes Überleben (Stichwort "Entschuldigender Notstand"). Nur die Situationen wo ein Individium sich genötigt fühlt darauf zurückzugreifen sowie die IntenSion derer sind dann halt unterschiedlich. Normen,Gesetze,Regeln legen fest bis wie weit sie akzeptiert werden im allgemeinen bei Menshcen oder eben bei Hunden vom Individium gegenüber. Wobei es auch bei Hunden eine Art Grundeinstellung/Grundgrenzen zu geben scheint. Denn überaggressive Tiere die sich Aufgrund ihrer Aggressivität an die Spitze gearbeitet haben und dort (auch weiter so) das Rudel beherrschen,können mit Gewalt vom gesamten Rest des Rudels abgesetzt,vertrieben,oder auch getötet werden. Aber nur weil ein Hund sich mal in einer Situation aggressiv verhält,ist er nicht verhaltensgestört. Oder nicht nicht mehr handelbar. Genausowenig wie ein Mensch der mal die Fassung verliert,sogleich ein Verbrecher ist der lebenslang hinter Gitter müsste. ABER,die Situation ansich,wo das passiert,KANN auch ein Hinweis darauf sein das die Aggression einen tieferen/schwerwiegenderen Hintergrund hat.

    Die Fragen sind also immer: IN welchen Situationen zeigt er gegen wen oder was Aggression? In welcher Form? Wie ist die sonstige Konstellation b.z.w. wie zeigt er sich sonst?

    Richtet sich die Aggression lediglich gegenüber einen fremden Artgenossen? Oder wollte er diesmal dich aktiv zurechtweisen? Versperrt er dir drohend den Weg in die Küche zum Futternapf? Oder warnt er "nur" knurrend bei gleichzeitigen hastigen fressen? Da bestehen halt Unterschiede,die wiederum auf die Konstellation zwischen euch rückschließen lassen können und unter Umständen dann unterschiedliche Herangehensweisen erfordern.
    So kann es Aggressionen geben die man situationsbedingt ignorieren kann,vielleicth sogar besser sollte,andere wieder jedoch nicht.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Argos
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    • 20. Januar 2018 um 13:12
    • #33

    ich muss mal was loswerden... bin Happy ohne Ende und total verliebt ?

    Seit wir diesen Stress mit dem Futter hatten bekommt er fasst seine ganze Ration tagsüber aus der Hand.

    Eben war ich zwei Stunden mit ihm draußen und bin am Strand und durchs Unterholz mit ihm gekrabbelt. Gut das mich keiner gesehen hat... habe vom vielen grinsen jetzt Muskelkater in den Wangen und bestimmt ein paar lachfalten mehr.

    Es war einfach nur toll mit ihm... kein itzen wenn ich ihm Futter gegeben habe und an den Unterkiefer gekommen bin.

    Dann habe ich ihn grade abgetrocknet und von außen über die Rampe in seine Box gelassen und ihm ein getrocknetes Lammbein gegeben und er ist nicht zickig zurück gewichen sondern ganz entspannt vorne wo ich die Rampe eingeladen habe. Hab das Bein dann nochmal genommen und weiter in die Box getan und er war entspannt ?

    ich bekomme ja spätestens alle zwei Wochen von einem Diensthundeführer das Angebot ihn zu verkaufen und gebe zu, das ich manchmal kurz davor war ja zu sagen..... aber heute hat er mir wieder gezeigt das wir immer mehr zusammengewachsen.

    Ich liebe diesen Hund abgöttisch und nun steht meine Entscheidung. Er bleibt für immer bei mir. ?

    Bei euch bedanke ich mich weil ihr mir sooo viele euer Gedanken zu uns mitgeteilt habt. Das hat mir geholfen weitet zu machen.

    Danke, danke, danke ?

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Lupus
    Gast
    • 20. Januar 2018 um 18:49
    • #34
    Zitat von Argos

    Wir ( mein Mann und ich) können ihm jedes Leckerli und jeden Knochen weg nehmen ohne das er es macht. Aber kommt man in die Nähe seines Unzerkiefers ist er mehr als ungehalten. Da es bei uns im Womi ja sehr eng ist kann man die Nähe nicht immer vermeiden.

    Damit lag er im Gang vor dem Kühlschrank und ich habe daneben gekniet und wollte eine Schublade öffnen. Ganz im Gedanken habe ich seinen Kopf beiseite schieben wollen damit er die Schublade nicht vor die Schnute bekommt... und schon knurrte und giftete er mich an. Schnappen tut er nicht mehr.

    ich habe dann etwas lauter "ey" gesagt und er hat sich sofort verzogen... ohne seinen Knochen.

    Was ich aber überhaupt nicht einordnen kann... er geht mir danach stundenlang aus dem Weg und wenn er in meine Nähe kommt legt er komplett die Ohren an und weicht meinem Blick aus. Kommt aber andererseits zwischendurch zu mir und beschwichtigt... Immer hin und her...

    Er kommt mir teilweise sehr unsicher vor... und ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll.

    Hi,

    sicher, dass es um Ressourcen geht? Kann es sein, dass er einmal schlechte Erfahrungen mit Händen uind seinem Unterkiefer gemacht hat? Wie reagiert er, wenn ihr ihn dort berührt, ohne dass Futter o.ä. dabei ist?

    Bei unserem Kater war das so: Nach der Kastration durfte man ihn nicht in dieser Gegend berühren, ohne dass er sich wehrte. Es dauerte mehrere Jahre bis es wieder so war, dass wir ihn auch dort berühren konnten...

  • twosouls
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    • 20. Januar 2018 um 20:01
    • #35

    Das freut mich für dich/euch Argos! ;)

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Argos
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    • 20. Januar 2018 um 20:35
    • #36

    lupus... ohne Futter dürfen wir den Unterkiefer anfassen. Auch bei Spielzeug.

    Danke twosouls ?

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Lolu
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    • 20. Januar 2018 um 23:27
    • #37

    Das ist schön zu hören! :thumbup::thumbup:

  • Argos
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    • 27. Januar 2018 um 10:44
    • #38

    Juhuu ? gestern beim fressen an den Unterkiefer gekommen u nd er war entspannt. Wir sind auf einem guten Weg ?

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Argos
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    • 2. Februar 2018 um 14:31
    • #39

    vom Züchter habe ich leider keine hilfreiche Antwort bekommen.

    Sie wissen von keinem Vorfall.

    Allerdings haben sich auch andere Leute um die Welpen gekümmert kurz bevor sie abgegeben wurden.

    Und ich habe ja auch nur Kontakt zu zwei Wurfgeschwistern.

    Er hat zwar immer noch Momente in denen er lieber alleine ist... aber dann geht er mittlerweile ja auch von ganz alleine in seine Box und ich lass ihm da seine Ruhe.

    Wichtig für mich ist, das ich mit ihm harmonisch zusammenleben kann.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • twosouls
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    • 2. Februar 2018 um 19:47
    • #40

    Für manche Rassen ist das Zurückziehen sogar typisch. Vor x Jahren wollte ich gerne eine Deutsche Dogge und ich telefonierte mit Doggen in Not e.V ewig lang. Dort wurde mir gesagt das die ein ganzes Rückzugszimmer brauchen. Auch bei der Bordeaux Dogge meiner Schwester,ein Hund mit einer Engelsgeduld,war jedoch eine Störung der Ruhe nachdem Zurückziehen auf sein Platz,tabu.Da konnte er auch grantig werden.

    In der Hinsicht ist es vielleicht interessant zu wissen das auch bei Wildhunden (ich nehme an das dies bei Haushunden genauso ist,die Züchter hier können sich ja mal erfahrungstechnisch dazu äußern) die Ruhephase der Alten ebenfalls,auch für Welpen,tabu ist. Es kann da zu scharfen Zurechtweisungen kommen.

    Insofern ist es doch ok,wenn er sich dorthin zurückzieht und da auch seine Ruhe haben möchte.

    DENNOCH,weil wir ja hier auch das Thema anknurren hatten,solltest du da Obacht geben. Denn bei einem sehr dominaten Hund,der da vielleicht schnell Schwächen ausmacht,könnte der Eindruck entstehen,das er ja,wenn er aus seiner Box knurrt und dies akzeptiert wird,er das ja auch woanders probieren könnte. Da kollidieren zwei Rechte,die unter Umständen für Konflikt sorgen KÖNNTEN.

    Einmal das Recht auf ungestörte Ruhephasen. Und andererseits jedoch das Recht des Alphatieres ,nicht etwa erhöht (wie oft geglaubt wird) zu liegen/zu sein,sondern stets dort wo es will und ihm/ihr gefällt! <-- Aus dem Grund ist für die Hierachie nicht wichtig ob ein Hund auf der Couch oder im Bett liegt. Wichtig ist das man in seiner Anwesenheit auch drauf kann und ihn notfalls dort auch herunterpelzen kann,wenn man will.^^

    Daher würde ich bei deinem Hund,wenn ich das so lese so handhaben,das ich seinen Rückzug grundsätzlich akzeptiere ,besser gesagt respektiere,jedoch an geeigneten Stellen vielelciht mal deutlich mache das "seine Box" letztlich nur geliehen ist. BZW kein Hinderniss für meinen Willen darstellt. Nun weis ich nicht ob du dort rein kannst,oder dich draufsetzen kansnt oder sowas. Aber genau das würde ich tun. Wenn etwas unsicher ist Anfangs nur wenn er sich nicht darin befindet. Also so das du ihn nicht von seinem Platz schicken musst. Aber eben so das er nicht mehr hin kann,weil du dort bist. Später wenn es sicher ist b.z.w. zur Überprüfung oder einfach zur Klarstellung (das kann man immerwieder mal tun) auch mal wenn er gerade dort ist. Zum Beispiel fürs saubermachen oder sowas. Da kann man sich ja zum ausruhen auch mal ins Körbchen setzen.*fg*

    Übrigens auch beim spielen. Ich habe oft beobachtet das ein Hund,der einen höheren Rang für sich beansprucht,auf Teufel komm raus mit einem anderen Hund spielt. Das kann charmant auffordernd sein,aber auch regelrecht ruppig alá:"So dich nehme ich mir jetzt zum spielen!". Auch wenn der andere Hund das deutlich nicht will. Und sobald der andere Hund sich dann aber doch darauf einlässt,das Spiel von dem der Angefangen hat sofort abgebrochen wird. So speziell und in der ruppigen Form habe ich das immerwieder von einem Rüden bei einer sehr selbstbewussten Fähe erlebt.Beide wohnten zusammen und die Kleine,ein Ex Streuner,nahm sich oft zuviel heraus. Was sie ja ehemals auch musste um sich durchzusetzen. Es ging dort also ganz klar nicht ums spielen,sondern darum das der Rüde ihr klar macht das er tun und lassen kann was er will einerseits und andererseits das er sie beeinflusst. Er fängt das Spiel an und er beendet es wieder. Und zwar sofort. Weil der nämlich genau wusste-das war wirklich so:D- das die Fähe nämlich ansonsten ihn nach wenigen Sekunden ignorieren versucht hätte.^^

    Ich will damit sagen das auch wenn man den Ruhewillen des Hundes respektiert,es nicht so sein sollte,das der sich dann einfach herumdreht,euch stehen lässt,sich ins Körbchen legt und euch dann anknurrt bei zu Nahe kommen und ihr dann ihn meidet weil ihr im Hinterkopf habt: "Ruhephasen sind tabu!". Ja das sind sie. Aber das Spiel sollte er dennoch nicht oder mindestens nicht oft abbrechen. Und er kann deshalb trotzdem auch mal zum Spiel charmant gezwungen werden.^^ Oder zum kuscheln/untersuchen u.s.w.. Das sind alles Privilegien die man als Hochwohlgeboren so hat.^^

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Argos
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    • 2. Februar 2018 um 21:43
    • #41

    im Moment habe ich ein gutes Gefühl was unser Verhältnis betrifft.

    Vor 2 Tagen hatte ich wieder so ein Erlebnis das mit die Augen ein Stück weit geöffnet hat.

    ich hatte ihm einen kleinen Becher mit ein paar Leckerli gegeben zur Beschäftigung. Er hat sich damit beschäftigt und den Becher zum Schluss mit in seine Box genommen. War vollkommen in Ordnung.

    Dann wollte ich ihm noch ein bisschen Leberwurst hinein machen zum auslecken. Ich habe auf seine Box gezeigt und gesagt... hol den Becher. Er ist dann in die Box... auch zum Becher... aber konnte das nicht umsetzen. Logisch, war ja auch was neues und ich habe auch nicht erwartet das er den bringt. Habe aber auch nicht darüber nachgedacht wie das bei ihm ankommt (man... manchmal bin ich zu blöd) und nur ganz nebenbei nochmal auf die Box gezeigt und gesagt er soll den Becher holen.

    Er ist auch wieder hin und erst dann habe ich gemerkt das mein armer Hund total durcheinander und verunsichert war.

    Er ließ die Ohren hängen und hat sich in die Box gelegt.

    Na ja... dann hat bei mir was klick gemacht.

    ich bin hin zu ihm in die Box... hab den Becher geholt... ihm gesagt... Becher.... und bin wieder raus und ihn gefüllt.

    Er ist dann erst nach Aufforderung hergekommen und war wieder entspannt.

    Er ist ein sehr aufmerksamer Hund... und sehr sensibel. Ich muss mehr beobachten.... und noch viel ruhiger sein. Ich glaube dann wird es noch viel besser mit uns.

    Ich kann übrigens auch in seine Box wenn er drinnen liegt.

    Ich lerne und lerne... und so wie es aussieht noch ganz lange und ganz viel.

    Er hat bisher auch noch nicht wieder geknurrt oder die Zähne gezeigt.

    Manchmal denke ich das er sehr viel mehr Hund ist als die drei die ich vorher hatte. Nicht so angepasst.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • twosouls
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    • 3. Februar 2018 um 17:32
    • #42

    Na siehste.;) Und ja,nicht nur ein Ende an der Leine lernt.^^

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Knickohr
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    • 17. Februar 2018 um 13:22
    • #43

    Ich reihe mich mal aktuell hier ein.....ich habe momentan auch ein ähnliches Problem mit Quacks, knapp 15 Monate.

    Seit ca 2 Wochen knurrt er so alle paar Tage mal, wenn ich ihn streichle oder knuddel. Er kommt dabei sogar zu mir, kuschelt sich an, lässt sich ein bißchen stteicheln und fängt dann an, richtig tief zu grollen und fixiert dabei auch. Nur bei mir, bei meinem Mann nicht. Das erste Mal hab ich mich derart erschrocken, weil ich zuerst dachte, ich hätte ihm evtl weh getan. Er wurde durchgecheckt, nein, ihm tut nichts weh.....Ok.....

    Ich habe dann, wenn er geknurrt hat, zuerst über seine Schnauze gegriffen und laut: "Nein, Schluß" gesagt. Er knurrte dann nochmals. Dann habe ich ihn mit Schwung auf den Rücken gelegt, ihm an die Kehle gepackt und ihn auch angeknurrt und fixiert. Das hat ihm gehörig Angst eingejagt und er gin sich erst bei Herrchen verstecken, danach ist er mir ausgewichen. Seit dem kein Knurren mehr. Ich bin mal gespannt, ob es das jetzt war....

    Passiert ist mir so was, nach 7 Schäferhunden (ua auch ein Rüde schon), noch nie und ich bin immer noch ziemlich geschockt.

    Quacks ist ja eh nicht einfach, beim Tierarzt wird er ja so aggressiv, daß er dort Maulkorb trägt und sich immer noch kaum behandeln lässt. Von Welpe an schon hasst er fremde Menschen und will weder von ihnen angeschaut, und schon gar nicht angefasst werden. Gut, damit kann ich leben. Aber ich wünsche nicht angeknurrt zu werden!

    Da mein Mann ja wenig da ist und selten Zeit für die Hunde hat, frage ich mich, warum er ausgerechnet mich anknurrt. Mein Mann ist hier nicht Chef sondern eher Spielkamerad.

    Auffällig ist auch, daß er immer nur beim Streicheln und dann mittendrin knurrt. Ich habe ihn genau beobachtet, ob er zwischendrin beschwichtigt um zu zeigen, daß es ihm an streicheln reicht. Nein, macht er nicht.

    Alles andere klappt bombig: Unterordnung vom Feinsten, er gehorcht zuverlässig in allen Situationen, ich kann ihm Spielzeug, Futter, Leckerli abnehmen.

    Hat hier vielleicht noch jemand einen Denkanstoß für mich?

  • Asnea
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    • 17. Februar 2018 um 13:57
    • #44

    Auf die Entfernung natürlich schwer zu sagen, bzw ohne das man es gesehen hat

    Nach deinem Text würde ich stark davon ausgehen das der Kerl meint er bestimmt wann und wie lange er angefasst werden will.

    Du schreibst er fordert dich auf zum streicheln, du streichelst ihn und wenn der Herr meint nun hat er genug knurrt er.

    Scheint so als ob er meint er muss ein bisschen an seinem Status drehen bzw schaut wie weit er gehen kann.

    Auf jeden Fall würde zuerst mal auf keinerlei Aufforderungen von ihm mehr einsteigen. Er will gestreichelt werden? Pech! Du bestimmst wann gestreichelt wird und auch sonst alles andere.

    Er hat nichts einzufordern.

    Deine Reaktion hat vielleicht schon geholfen manchmal muss man dem Hund mehr als deutlich klar machen was geht und was nicht!

    Natürlich je nach Hund unterschiedlich sonst kann man viel kaputt machen.

    Aber Quaks scheint ja nun nicht gerade ein sensibelchen zu sein und hat diese Ansage vielleicht gebraucht.

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Lolu
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    • 17. Februar 2018 um 18:25
    • #45

    Ich bin der gleichen Meinung wie Asnea. In dem Alter wird gerne die Rudelordnung in Frage gestellt.

    Dass alles, auch die UO so super klappt, zeigt, dass du bisher alles richtig gemacht hast. Ich sehe das auch so, er probiert, ob du auf seine Kuschelanfrage reagierst und meint dann, er bestimmt, wie lange du darfst. Ich würde es ebenso machen: Ihn zum Kuscheln einladen, wenn DU es willst, nicht wenn der junge Mann es will.

    Der Tierarzt wird sicher nie sein bester Freund werden, ich denke aber, dass Quacks im Laufe der Zeit eine gewisse Gelassenheit enrtwickelt. Ludwig war in dem Alter auch nicht ganz einfach, deshalb hatten wir unseren Trainer für Einzeltraining engagiert. Er hat uns beigebracht, dass Regeln für solche Hunde besonders wichtig sind. Aber das gelingt dir doch schon sehr gut!

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