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Heute war es endlich soweit:-)

  • Lupus
  • 24. März 2018 um 21:02
  • Lupus
    Gast
    • 4. November 2018 um 18:52
    • #166

    Hi,

    unser Kleiner ist jetzt knappe 10 Monate alt und entwickelt sich prächtig, abgesehen von dem Durchfall, den er seit gestern hat (wir vermuten, das liegt daran, dass wir einen Tag zuvor die Ziegenmilch, die wir kurweise gegeben hatten, abgesetzt haben - wir werden das beobachten).

    Rehvorfall gab es seit dem keinen mehr. Wir haben nocheinmal Rehe gesehen und Gaius setzte auch sofort zum Sprint an, kam aber auch sofort zurück, als ich ihn rief. Ich bin ja echt kein schlechter Beobachter; aber Gaius scheint, was Wild angeht, eine Art "Radar" zu haben. Egal, solange er hört, wenn ich rufe, ist ja alles gut.

    Vor ein paar Tagen (ich gehe jetzt abends immer noch im Dunkeln eine größere Runde) war es so dunkel, dass ich ihn (er ist ja fast schwarz) kaum sah sondern nur hörte. Plötzlich gings los, schnelle Schritte, die leiser wurden. Sicher wieder Wild, weil es an dieser Stelle von dieser Art BARF nur so wimmelt. Ich ihn also gerufen und die Schritte wurden sofort wieder lauter - er kam angerannt.:)

    Wirklich geübt haben wirs nicht, außer: Ich hatte gelesen, dass man zB Ballspiele im Feld unterlassen soll, da diese Hunde eher zum Jagen animieren würden. Da ich darauf nicht verzichten will, hab ich mir überlegt, es doch zu tun und eine Übung draus zu machen: Ich werfe den (Schleuder)-Bal so weit wie möglich, lasse Gaius sofort hinterher sprinten und rufen ihn dann auf halbem Weg ab. Das klappte auch gleich gut. So süß: Wenn er zum Ball rennt und ich ihn ins "Hier" rufe, kommt er zurücl gerannt, bleibt aber am äußersten Ran des "Hier". Er setzt sich dann, fiepst, Blick stur in Richtung Ball. Natürlch übertreibt er dann auch mal und ist ein Stück zu weit, so dass ich ihn noch nicht frei gebe. Und was macht er dann? Robbt auf seinem Hintern quasi cm für cm näher zu mir, bis es mir nah genug ist. Das sieht so panne aus:D Sowie er dann zu mir schaut, lass ich ihn frei und er rennt zum Ball. Ich dachte, dass sei ja vom Prinzip her ähnlich, wie wenn er einem Reh hinterher rennt und ich ihn dann rufe. Hab aber keine Ahnung, ob das was hilft beim Antijagdtraining. Wenn ich mal die Kamera dabei hab, versuch ich das mal zu filmen...

    Gestern waren wir im stichdunklen Wald. Zuerst die Taschenlampe an und dann auf einen alten Baumstamm gesetzt und Licht aus. Das war soo schön! Obwohl etwas zu hören war, war es still...

    Gaius lag erst ne zeitlang neben mir, dann lief er ein wenig rum. Durch die zwei Märkchen am Halsband und durch das Laub konnte ich ihn ganz gut lokalisieren. Plötzlich kam aus einer anderen Richtung ein Geräuscch und Gaius kam sofort zu mir gerannt und setzte sich zwischen mich und die Richtung, aus der das Geräusch kam. Keine Ahnung, ob er sich sicher fühlen wollte oder mich sichern - es war ein gutes Gefühl:)

    Ansonsten geht es ihm gut. Wir gehen zwar aktuell nicht in die HuSchu (warte da jetzt, bis wir mit ca. 1 Jahr mal so langsam in Richtung BH gehen können), aber er trifft fast jeden Tag einen Hund, mit dem er spielen darf. Letzte Woche kam eine 2-Jährige Neufundländerin hinzu, die wir inzwischen öfter treffen. Ältere, schwerere Hündinnen kennt er ja schon. Nur is Fundi halt recht schnell müde, obwohl doch erstaunich fit für solch einen Hund. Was mir an Gaius sehr gut gefällt ist sein Sozialverhalten mit anderen Hunden. Gut, auf der einen Seite ist er ein Dre...Sa..., da er schon bei jedem Hund versucht, einen auf dicke Hose zu machen. Da ich inzwischen radikal durchgreife, wenn er versucht, anderen Hunden die Pfote aufzulegen, ist das auch schon deutlich weniger geworden. Aber seine ganze Körpersprache geht in Richtung "dicke Hose". Auf der anderen Seite ist er sehr feinfühlig. Zu der Fundi-Dame gehört nämlich noch eine 13Jährige Border C.- Dsh-Irgendwas-Mix, die natürlich nicht mehr so viel Rennen will. Und sowie sie nur leise zu verstehen gibt, dass sie grad keinen Bock hat, lässt er sie sofort in Ruhe und hält Abstand - zumindest eine zeitlang...;)

    Liebe Grüße

    Lupus

    Einmal editiert, zuletzt von Lupus (4. November 2018 um 18:57)

  • Pinguetta
    Moderator
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    87
    • 4. November 2018 um 20:38
    • #167

    Im Dunkeln mit einem schwarzen Hund, der vielleicht doch noch mal etwas jagen möchte? @Lupus , fInde ich schon fast mutig. Ich trage eine Warnweste und Harras ein LED-Halsband. Zum einen, damit ich meinen Hund auch sehe und zum anderen, damit wir auch rechtzeitig gesehen werden.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Lupus
    Gast
    • 5. November 2018 um 06:30
    • #168

    Hi Pinguetta,

    Du hast vollkommen recht! Ich schaue zwar schon, wo ich sowas mache und wann, aber mit Weste und Leuchthalsband wäre es trotzdem sicherer!

    Aber manchmal, gerade in der heutigen Zeit, muss ich auch mal unvernünftig sein dürfen...


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Hermannthegerman
    Beiträge
    289
    • 5. November 2018 um 09:55
    • #169
    Zitat von Lupus

    Hi Pinguetta,

    Du hast vollkommen recht! Ich schaue zwar schon, wo ich sowas mache und wann, aber mit Weste und Leuchthalsband wäre es trotzdem sicherer!

    Aber manchmal, gerade in der heutigen Zeit, muss ich auch mal unvernünftig sein dürfen...


    Liebe Grüße

    Lupus

    Sorry, aber diese Einstellung kann ich nun absolut nicht nachvollziehen. Das Geschrei und Geheule ist dann groß, wenn der Hund dann doch nicht mehr hört und nen Jagdausflug macht und dann nicht mehr wiederkommt... Zumal Gaius Interesse am Wild zeigt. Aber, du machst das schon...

    "Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich."
    Louis Sabin

    Viele Grüße von Anja mit Hermann und Otte und Sammy im Herzen

  • Lupus
    Gast
    • 5. November 2018 um 17:16
    • #170
    Zitat von Hermannthegerman

    Sorry, aber diese Einstellung kann ich nun absolut nicht nachvollziehen. Das Geschrei und Geheule ist dann groß, wenn der Hund dann doch nicht mehr hört und nen Jagdausflug macht und dann nicht mehr wiederkommt... Zumal Gaius Interesse am Wild zeigt. Aber, du machst das schon...

    Hi,

    wie gesagt, wirklich gute Argumente dafür habe ich nicht. Außer, dass es mir einen Heidenspaß bereitet und ich es ja nicht einfach drummdreist mache, sondern schon relativ überlegt (welches Waldstück? Wann?, usw). Und auch grundstzlich nur, wenn meine Intuition sagt "ok". Auch hat Gaius in den letzten paar Wochen ncith mehr gejagt. Und ich bin mir sicher, dass er das in solchen Situaitonen noch weit weniger tun würde als im Hellen. Klar, das sind alles keine nachvollziehbaren Argumente, das weiß ich.

    Es zählt zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen mit Hunden (falls noch nie probiert: nachholen, man kann den Hund ja auch an die Leine nehmen. aber im Dunklen mit Hund im Wald ist einfach geik, da kommt man(n) sich so archaisch vor), und die lass ich mir in dem Fall auch nicht nehmen. Zumal es mW auch nicht illegal ist. Werde eure (berechtigte) Rüge aber zum Anlass nehmen, das rauszufinden. Zumindest mein Cousin, Jäger, weiß davon und hat nichts dazu gesagt. Den frag ich aber auch nochmal.

    Davon aber abgesehen: "Geschrei und Geheule" gibts sowieso immer. Grad in der heutigen Zeit. Wir sollten uns mal hier und da ein wenig locker machen. Denn Menschen, die in diesem Sinn schrein und heulen, sich aufregen wie irre, die tun das nicht, weil andere Menschen Fehler machen, sondern weil es IHRER Psyche entspricht. Das wurde ja auch in dem anderen Faden, indem es auch um Hundehass geht, deutlich: Man kann alles richtig machen, Maulkorb an, Fahrkarte lösen, etc. - Leute, die sich aufregen wollen, tun das trotzdem. Das kann ja kein Maßstab sein, wer sich wie über wen aufregt.

    Trotzdem danke, Anja, für die offenen Worte!

    Edit: Erst richtig lesen, dann antworten, Lupus: Du meintest das mit dem Geschrei und Geheule ja gar nicht auf andere Menschen, sondern auf uns bezogen. Falls dem so ist: Ich gehe ja gerade nicht davon aus, dass Gaius in dieser Situation eher dazu neigt, "abzuhaun". Und das zeigt auch meine Erfahrung von früher: Hunde achten dann mehr auf einen als im Hellen. Das merke ich bei Gaius zB am Radius; man könnte sagen: je dunkler, desto kleiner. Und klar, es ist ungewohnt, aber man bekommt schon auch im Dunklen was mit, wo der Hund ist, etc. Ich denke, ein Leuchthalsband gibt vor allem uns mehr Sicherheit, ob es aber die Situtation wirklich sicherer macht?


    Liebe Grüße

    Lupus

    Einmal editiert, zuletzt von Lupus (5. November 2018 um 17:26)

  • Pinguetta
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    • 5. November 2018 um 17:28
    • #171
    Zitat von Lupus

    da kommt man(n) sich so archaisch vor

    Ja, der Ur-Mann; und was ist mit Wildschweinen? Hast du denn dann auch deine Lanze dabei? Nein, da finde ich nichts tolles dran, das macht mir nur ein unwohles Gefühl im Magen.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
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  • Peppermint
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    • 5. November 2018 um 17:42
    • #172

    In der Eifel stehen zum Teil sogar Schilder, in denen darum gebeten wird, dem Wild in Nacht- und frühen Morgenstunden die Ruhe zu gönnen.

    Ich gehe eigentlich sehr gerne sehr früh in den Wald, aber da sieht man tatsächlich oft Rehe die Wege kreuzen. Muss nich sein.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Kimba2001
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    • 5. November 2018 um 21:14
    • #173

    Peppermint, da hast Du recht.

    und hier im National Park ist sowieso leinenpflicht.

    Ich hätte auch Angst das meine beiden dann im dunkeln abdüsen.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Argos
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    • 5. November 2018 um 21:19
    • #174

    solche Schilder habe ich auch schon gesehen ind auch im Internet auf den Seiten zur Leinenpflicht stand es.

    Ich glaube nicht das Argos mir abhanden kommen würde... da gebe ich Lupus recht. Je dunkler desto weniger entfernt er sich...

    Und spannend stelle ich es mir auch vor. Allerdings hätte ich im ganz dunklen Angst ?

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Roopa
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    • 6. November 2018 um 06:49
    • #175

    könnt ihr mal paar Rehe und Hirsche hier runterschicken ... !?

    hab noch nie ein Reh gesehen - oder bin ich im falschen Wald?

    hier gibt es nur Hase, Fuchs und Wildschwein (zumindest wenn ich draussen bin)

  • Pinguetta
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    • 6. November 2018 um 07:22
    • #176
    Zitat von Roopa

    könnt ihr mal paar Rehe und Hirsche hier runterschicken ... !?

    hab noch nie ein Reh gesehen - oder bin ich im falschen Wald?

    hier gibt es nur Hase, Fuchs und Wildschwein (zumindest wenn ich draussen bin)

    In diesem Gebiet zwischen Autobahn und Industriegebiet (Güterverkehrszentrum) gibt es u.a. auch Rehe und einen jungen Hirsch. Habe ich mit eigenen Augen gesehen, Harras allerdings nicht, da er ja meist mit der Nase am Boden klebt:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
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  • pannenpeter
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    • 6. November 2018 um 07:56
    • #177

    Ich gehe jahreszeitlich bedingt morgens immer im Dunkeln mit Luna. über den Radweg durch den Wald. Ich hahe auch das Gefühl, dass er Radius kleiner ist als im Hellen.

    Aber trotzdem habe ich immer Bedenken, ihn von der Leine zu lassen. Das sind Füchse, katzen Rehe und sogar Marder und Dachse hab ich schon im Schein meiner Kopflampe gesehen.

    Könnte gefährlikch werden.

    Deshalb und weil Luna ab und zu meint, jagen zu müssen, kommt sie im Dunkeln nicht von der Leine.

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten;);)

    Luna *12.05.2017

  • Roopa
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    • 6. November 2018 um 08:25
    • #178
    Zitat von Pinguetta

    Rehe und einen jungen Hirsch.

    ein Bilder-Rätsel - oder hat sich der Zwölf-Ender gerade versteckt?

  • Hermannthegerman
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    • 6. November 2018 um 09:39
    • #179
    Zitat von Lupus

    Hi,

    wie gesagt, wirklich gute Argumente dafür habe ich nicht. Außer, dass es mir einen Heidenspaß bereitet und ich es ja nicht einfach drummdreist mache, sondern schon relativ überlegt (welches Waldstück? Wann?, usw). Und auch grundstzlich nur, wenn meine Intuition sagt "ok". Auch hat Gaius in den letzten paar Wochen ncith mehr gejagt. Und ich bin mir sicher, dass er das in solchen Situaitonen noch weit weniger tun würde als im Hellen. Klar, das sind alles keine nachvollziehbaren Argumente, das weiß ich.

    Es zählt zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen mit Hunden (falls noch nie probiert: nachholen, man kann den Hund ja auch an die Leine nehmen. aber im Dunklen mit Hund im Wald ist einfach geik, da kommt man(n) sich so archaisch vor), und die lass ich mir in dem Fall auch nicht nehmen. Zumal es mW auch nicht illegal ist. Werde eure (berechtigte) Rüge aber zum Anlass nehmen, das rauszufinden. Zumindest mein Cousin, Jäger, weiß davon und hat nichts dazu gesagt. Den frag ich aber auch nochmal.

    Letztlich,lieber Lupus, ist es deine Entscheidung was du tust. Es ist dein Hund und du bist ein erwachsener Mann, der Entscheidungen treffen kann. Ob gewisse Handlungen nun dumm, mutig, blöd oder völlig normal sind, ist Interpretationssache.

    Und "in den letzten paar Wochen nicht mehr gejagt" heißt nicht, dass er es nicht mehr tut. Du weißt schon worauf ich hinaus will. Nur soviel. Hermann war, bis er ca. 2 Jahre alt war, wirklich wildrein. Da gabs nicht mal nen Ansatz von hinterhersprinten. Da konnte ein Reh im 10m Abstand hochgehen und ein lockeres "ach Hermann,lass mal" reichte. Der guckte nur und widmete sich anderen Dingen. Ja, bis zu jenem Tag, als ich im Hellen mit beiden Hunden ohne Leine auf einen Waldweg unterwegs war. Neben mir ein ganz schmaler Streifen mit Sträuchern und kleinen Bäumen. Blitzschnell schossen aus diesem Unterholz 3 Rehe. Klar, dass sich Hermann und Otte diese Gelegenheit nicht nehmen ließen und mit wehenden Fahnen hinterher rasten. Da half mein Brüllen und Pfeifen nichts mehr. Nach 2 Minuten kam der Schweißhund wieder. Der Schäferhund nicht. Mir schossen alle möglichen Gedanken durch den Kopf. Von Wut bis hin zur Angst, das ihm was zugestoßen sein könnte und er nicht mehr auftaucht. Nach 20min kam er mir freudig entgegen getrabt. Er schien sogar richtig glücklich und zufrieden. Ich wars auch, obwohl ich ihm im nächsten Moment hätte den Hals umdrehen können. Aber, ich zog meine Konsequenzen aus diesem einmaligen Jagdausflug. Mittlerweile ist er wieder vom Wild abrufbar, auch wenn es sehr nahe steht. Ich teste es trotzdem nicht immer. In unbekannten Gegenden bleibt er angeleint, im Dunklen sowieso.

    Und nachts durch den Wald rennen,das kenne ich. Nur habe ich dabei eine rote Jacke an und tue das nicht zum Spaß. In meiner Freizeit brauche ich das nicht. Und das Wild dankt es einem auch.


    Zitat von Lupus

    Trotzdem danke, Anja, für die offenen Worte!

    Edit: Erst richtig lesen, dann antworten, Lupus: Du meintest das mit dem Geschrei und Geheule ja gar nicht auf andere Menschen, sondern auf uns bezogen. Falls dem so ist: Ich gehe ja gerade nicht davon aus, dass Gaius in dieser Situation eher dazu neigt, "abzuhaun". Und das zeigt auch meine Erfahrung von früher: Hunde achten dann mehr auf einen als im Hellen. Das merke ich bei Gaius zB am Radius; man könnte sagen: je dunkler, desto kleiner. Und klar, es ist ungewohnt, aber man bekommt schon auch im Dunklen was mit, wo der Hund ist, etc. Ich denke, ein Leuchthalsband gibt vor allem uns mehr Sicherheit, ob es aber die Situtation wirklich sicherer macht?

    Bitte.

    Und ja, ich meine euch. Ich wünsche euch nicht, dass euer Hund mal weg ist. Mein Schweißhund Otte ist mal einer Freundin abgehauen, die auf ihn aufpassen sollte. Sie wollte nur die Post reinholen. Beim Öffnen der Tür schoss Otte durch den schmalen Türspalt und weg war er. 3 Tage lang. Was in einem als Hundebesitzer vorgeht,kann man sich vorstellen. Wir haben ihn zum Glück wieder gefunden. Das hat zwar nichts mit einem Jagdausflug zu tun. Aber ist letztlich auch egal. Weg ist weg. Und das Gefühl ist immer scheiße. Und natürlich macht ein Leuchthalsband die Situation nicht besser. Wenn ein Hund jagen will, dann auch mit Leuchti. Aber zumindest habe ich die Chance zu erkennen in welche Richtung sich mein Hund entfernt, ob er zurück kommt, irgendwo verharrt und so weiter. Am besten lässt man seinen Hund aber einfach an der Leine. Oder aber, er steht so perfekt im Gehorsam, dass diese nicht notwendig ist.

    "Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich."
    Louis Sabin

    Viele Grüße von Anja mit Hermann und Otte und Sammy im Herzen

    Einmal editiert, zuletzt von Hermannthegerman (6. November 2018 um 11:39)

  • Pinguetta
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    • 6. November 2018 um 10:47
    • #180
    Zitat von Roopa

    ein Bilder-Rätsel - oder hat sich der Zwölf-Ender gerade versteckt?

    Im Prinzip ja :D; das Foto habe ich irgendwann mal gemacht, sollten Rehe und Hirsch zu dem Zeitpunkt in dem Gebiet gewesen sein, haben sie sich gut getarnt. Und derrr Zwöllff-Ender wollte erst noch einer werden, das Geweih war doch ncoh eine Ecke kleiner.

    Aber gerade gestern Mittag waren wir da und das hohe Gras ist nun witterungsbedingt wieder flacher und Harras ist wie ein Irrer im Kreis und im Zickzack durch dieses Gebiet gesaust. Gerochen hat er also definitiv etwas.

    Kurz bevor wir dort ankamen waren ein Silberreiher und ein ganz weißer Reiher dort am Rande des Wasserlaufs, keine 20 m von uns entfernt. Da Harras Nase aber wieder nur am Boden klebte hatte er die beiden gar nicht

    wahrgenommen und die zogen es dann auch vor weg zu fliegen.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
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