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  1. Das Schäferhund Forum
  2. Themen rund um den Hund
  3. Welpen & Junghunde

Heute war es endlich soweit:-)

  • Lupus
  • 24. März 2018 um 21:02
  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 1. Mai 2018 um 16:51
    • #91
    Zitat von Muriel

    Die ersten Lebensmonate sind so wichtig für die Prägung und Sozialisierung.

    Da sind Kommandos absolut nachrangig. Der Grundstein für späteres Lernen und Gehorsam ist die Bindung zum Hundehalter, das Vertrauen des Welpen in sich selbst und in das Leben.


    Was nützt mir ein guter Grundgehorsam, wenn der Welpe später ein unsicheres Wesen hat?

    Ich kenne genügend Hunde, die früh alle möglichen Kommandos und Tricks gelernt haben, aber alltagstauglich sind sie nicht.

    Und gehorchen tun sie auch nicht in jeder Lebenslage.

    Zitat von Muriel

    Bitte denke daran, die ersten Monate sollte der Welpe möglichst viel spielen und erkunden.

    "Sitz" lernt er auch noch mit 5-6 Monaten.

    Na ja, mit 6 Monate ist der Schäferhund doch schon fast ausgewachsen, da fehlen doch höchsten noch eine handbreit an Höhe. Da sollte der Hund doch wohl schon die wichtigsten Kommandos, wie HIER, SITZ und PLATZ, kennen.

    Das gemeinsame spielen unter gleichaltrigen Welpen halte ich für sehr wichtig. Jeder Welpe sollte die Welpenstunde besuchen.

    Aber auch das spielerische Arbeiten mit seinem Welpen halte ich für genau so wichtig. Da lernt der Hund im Spiel so ganz nebenbei die einzelnen Kommandos.

    Und man kann beides sehr gut unter einen Hut bekommen.


    Hier noch mal ein Video, wie man mit seinem Welpen übt.

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    VG
    Klaus und die Bea

  • Roopa
    Beiträge
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    1
    • 1. Mai 2018 um 16:53
    • #92
    Zitat von ostholstein

    Aber auch das spielerische Arbeiten mit seinem Welpen halte ich für genau so wichtig. Da lernt der Hund im Spiel so ganz nebenbei die einzelnen Kommandos.

    bis dato konnte ich mir garnicht vorstellen, daß man da anderer Meinung sein kann.....

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 2. Mai 2018 um 00:44
    • #93
    Zitat von ostholstein

    Na ja, mit 6 Monate ist der Schäferhund doch schon fast ausgewachsen, da fehlen doch höchsten noch eine handbreit an Höhe. Da sollte der Hund doch wohl schon die wichtigsten Kommandos, wie HIER, SITZ und PLATZ, kennen.

    Das "hier" ist für mich kein Kommando.

    Der Rückruf und das Kommen des Hundes sind sozialer Umgang.

    Selbst Welpen, die 5 oder 6 Wochen jung sind, kommen angewackelt, wenn man sie ruft.

    Sitz und Platz lernt ein Hund auch noch mit 5-6 Monaten ziemlich fix.

  • Cuki
    Beiträge
    1.549
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    68
    • 2. Mai 2018 um 10:31
    • #94

    Lupus :) viele Wege führen nach Rom. Ich denke dass du mit deiner Methode auch zum Ziel kommst, du hast es dir überlegt und schneidest es auf eure Bedürfnisse zu!

    Das ist wichtiger als 1 Methode immer auf alle anzuwenden. Wenn man versteht was man tut. In der OG bei den Welpen gibt es eben Leute die es nicht wissen.

    Oh jaaaa. haha. Hund und Katze können sich aber sowas von verbündeln und richtiges Teamwork zeigen wenn es um Futterbeschaffung geht ^^:D

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 2. Mai 2018 um 15:14
    • #95
    Zitat von Muriel

    Sitz und Platz lernt ein Hund auch noch mit 5-6 Monaten ziemlich fix.

    Na ja, wenn du die ersten sechs Monate mit deinem Hund überhaupt nicht arbeitest, ist es auch deine Sache.

    Andere Leute arbeiten aber schon mit ihren 3 Monate alten Welpen. Mit seinen Welpen zusammen arbeiten und spielen stärkt die Bindung.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Lupus
    Gast
    • 2. Mai 2018 um 18:00
    • #96
    Zitat von Roopa

    wir machten und machen es ähnlich

    durch das stoppen und evtl rückwärtsgehen fordere ich den Blickkontakt - erst nach Blickkontakt geht es weiter

    das Reden mach ich manchmal auch, in fröhlicher Sprache (egal was) - der Hund achtet viel mehr auf mich und macht Übungen konzentrierter und vor allem kommt viel besser der Blickkontakt zu stande

    Hi,

    das mit dem Reden ist doch spannend: Habe denselben Eindruck. Natürlich versteht der Hund die Worte nicht, aber er merkt, dass er gemeint ist und reagiert darauf.Ich muss nur immer wieder aufpassen, dass ich dabei nicht seinen Namen oder ein anderes Kommando verwende - das würde ihn sicher verwirren...


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Lupus
    Gast
    • 2. Mai 2018 um 18:15
    • #97
    Zitat von Muriel

    Das "hier" ist für mich kein Kommando.

    Der Rückruf und das Kommen des Hundes sind sozialer Umgang.

    Selbst Welpen, die 5 oder 6 Wochen jung sind, kommen angewackelt, wenn man sie ruft.

    Sitz und Platz lernt ein Hund auch noch mit 5-6 Monaten ziemlich fix.

    Hi,

    ja, das sind Formen des sozialen Umgangs. Aber im Normalfall basiert das auf Freiwilligkeit. Ich denke, wir müssen unsere Hunde aber so erziehen, dass sie auch zu uns kommen, wenn sie es mal gerade nicht wollen. Zumindest in unserern Verhältnissen ist das unabdinglich und dient erstens dazu, dass man als Hundehalter auch akzeptiert wird (ich brauch auch keine fremden Hunde, die nicht hören und einfach auf mich oder meine Kinder zugelaufen kommen) und stellt zweitens auch einen Schutz für den Hund dar. Oder verstehe ich dich da falsch?

    Das "Hier" ist für uns das zentrale Kommando. Ob der Hund neben mir sitzt oder liegt oder steht, ist mir eigentlich egal. Aber wenn ich "hier" sage, erwarte ich, dass er kommt und sich solange in meiner unmittelbaren Nähe aufhält (ca. 1m), bis ich das Kommando aufhebe. Natürlich macht Gaius das noch nicht immer. Aber Stück für Stück ein bisschen länger. Wir machen das auch rein spielerisch bzw. mit Belohung. Ich denke, dass, "sitzt" das einmal wirklich bei ihm, das so ziemlich das sinnvollste Kommando ist, das man geben kann. Es ist nicht so "verkrampft" wie das normale "Fuß" teilweise, erlaubt dem Hund auch Freiheiten, und trotzdem habe ich ihn solange direkt bei mir uns kann zur Not auf ihn einwirken. Wenn ein Halter/hundepaar das gut hinbekommt, hat sich sogar das mit der Leine erledigt. Auch wenn andere Hunde auf nem Weg entgegenkommen, ist das kein Problem - man muss nicht an den Rand, den Hund absitzen lassen und warten, etc.. Man geht einfach an ihm vorbei, weil der Hund erstens direkt bei einem ist und zweitens auch gedanklich bei einem verweilt. Das ist zumindest das, wo wir hinwollen.....

    Was stört dich genau an dem "Hier"?

    Liebe Grüße

    Lupus

  • Lupus
    Gast
    • 2. Mai 2018 um 18:33
    • #98
    Zitat von ostholstein

    Na ja, wenn du die ersten sechs Monate mit deinem Hund überhaupt nicht arbeitest, ist es auch deine Sache.

    Andere Leute arbeiten aber schon mit ihren 3 Monate alten Welpen. Mit seinen Welpen zusammen arbeiten und spielen stärkt die Bindung.

    Hi,

    ich stimme da zu und irgendwie auch nicht. Ich merke bei mir, dass übe ich mit dem Hund, auch wenn es spielerisch ist, ich nicht so bei ihm bin wie in Situationen, in denen ich nichts (von ihm) erwarte. Das Futterlaufen aus dem Video oben zB macht Gaius auch (natürlich nicht in der Präzision, weil wir das nur paar mal gemacht haben) - aber es fühlt sich irgendwie auch komisch an. Schöner finde ich es, auch wenn das vielleicht nur Einbildug ist, wenn er so neben mir herläuft, ich ihm was erzähle und den Einruck habe, dass er zuhört und es auf irgendeine Art versteht. Ich denke auch manchmal, wenn man teilweise Punks oder Obdachlose mit ihren Hunden beobachtet, das einfach beeindruckend ist, wie cool die Hunde oft sind und wie "alltagstauglich". Ob die auch nur ein einziges Kommando kennen?


    Auf der anderen Seite sehe ich auch nichts Schlimmes daran, schon früh zu üben. Solange es dem Hund Spaß macht, ist mE alles ok.

    Allerdings ist es bei Menschen so, dass man ganz besitmmte Lerninhalte zu ganz bestimmten Zeiten vermitteln muss, damit es einen Lernerfolg gibt. Oft tendieren wir, gerade in den öffentlichen Schulen dazu, Inhalte falsch und zu früh zu vermitteln. Bei Hunden kenne ich mich diesbezüglich aber Null aus. Weiß da jemand mehr?

    Liebe Grüße

    Lupus

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 2. Mai 2018 um 19:12
    • #99
    Zitat von Lupus

    ja, das sind Formen des sozialen Umgangs. Aber im Normalfall basiert das auf Freiwilligkeit.

    Genau.

    Ich setze bei meinen Hunden auf Freiwilligkeit. Sie sollen sich frei entscheiden, mir zu vertrauen und zu gehorchen.

    Wenn sie sich einmal entschieden haben, weil sie mich für kompetent halten, ist die Erziehung ein Kinderspiel.

    An dem "Hier" stört mich gar nichts. Ich verwende das auch oder rufe den jeweiligen Hund beim Namen.

    Hunde bringen das Kommen auf einen Ruf schon mit. Eine Hundemutter muss bei Gefahr ihre Welpen auch zu sich rufen können.

    Da wird nichts geübt, sondern sie kommen einfach.

    Darum ordne ich den Rückruf nicht unter Kommandos ein.

    Der erfolgreiche Rückruf ist eine Vertrauenssache.

    Zitat von Lupus

    Ich denke, wir müssen unsere Hunde aber so erziehen, dass sie auch zu uns kommen, wenn sie es mal gerade nicht wollen.

    Meine Hunde wollen immer kommen. Das ist der Unterschied bei der Freiwilligkeit.

    Soll der Hund in meiner Nähe bleiben, sage ich "bleib bei mir". Auch das übe ich nicht.

    Ich leine auch meine fremden Pflegehunde ab, wenn sie 2-3 Tage bei mir sind. Manche leine ich schon nach wenigen Stunden ab.

    Müsste ich den Rückruf erst anerziehen, würde ich sie nicht so schnell ableinen können.

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 2. Mai 2018 um 19:37
    • #100
    Zitat von Lupus

    Allerdings ist es bei Menschen so, dass man ganz besitmmte Lerninhalte zu ganz bestimmten Zeiten vermitteln muss, damit es einen Lernerfolg gibt. Oft tendieren wir, gerade in den öffentlichen Schulen dazu, Inhalte falsch und zu früh zu vermitteln. Bei Hunden kenne ich mich diesbezüglich aber Null aus. Weiß da jemand mehr?

    Hunde- und Kindererziehung sind sich sehr ähnlich.

    Man steckt 1-2-jährige Kinder auch nicht in die Vorschule, weil sie erstmal sehr viel anderes lernen müssen.

    Sie müssen die Umwelt kennenlernen, ihre Körperfähigkeiten verbessern (z. B. Muskelkraft, Motorik, Feinmotorik), sich selbst ausprobieren, den Umgang mit anderen Kindern im Spiel lernen, Frust aushalten lernen, ihre Selbstwirksamkeit erfahren usw.

    Aus der Gesundheitsforschung bei Kindern (auch auf Welpen übertragbar):

    Zitat

    Wenn die Kleinen toben und tollen, rennen und fallen, aufstehen und hüpfen, dann entwickelt sich ihr Gefühl für den eigenen Körper, ihr Körperbewusstsein und ihre Körperwahrnehmung.

    Denn Kinder brauchen Körpererfahrungen und Sinneserlebnisse, damit sich das motorische Gedächtnis ausbildet.

    Für solche Erfahrungen haben Kinder immer nur ein kurzes Zeitfenster zu Verfügung, in der das Gehirn alle Informationen aufnimmt und einspeichert, die gerade mit den erwünschten Kenntnissen in Verbindung stehen

    https://www.lzg-rlp.de/service/gesund…186/?no_cache=1

    Damit sich das motorische Gedächtnis ausbildet, muss der Welpe das kurze Zeitfenster nutzen können.

    Ist er überwiegend an der Leine und wird überwiegend Gehorsam geübt, wird die wertvolle Zeit vertan.

    Das freie (nicht angeleitete) Spiel ist für Kinder und Welpen von elementarer Bedeutung. Es ist für die Entwicklung des Gehirns sehr wichtig und für die Entwicklung eines ausgeglichenen, belastbaren Wesens.

    https://www.kindergesundheit-info.de/themen/spielen…len-ist-gesund/

    http://www.kynologos.ch/downloads/Spie…lage_1_2010.pdf

  • Lupus
    Gast
    • 2. Mai 2018 um 19:55
    • #101
    Zitat von Muriel

    Genau.

    Ich setze bei meinen Hunden auf Freiwilligkeit. Sie sollen sich frei entscheiden, mir zu vertrauen und zu gehorchen.

    Wenn sie sich einmal entschieden haben, weil sie mich für kompetent halten, ist die Erziehung ein Kinderspiel.

    An dem "Hier" stört mich gar nichts. Ich verwende das auch oder rufe den jeweiligen Hund beim Namen.

    Hunde bringen das Kommen auf einen Ruf schon mit. Eine Hundemutter muss bei Gefahr ihre Welpen auch zu sich rufen können.

    Da wird nichts geübt, sondern sie kommen einfach.

    Darum ordne ich den Rückruf nicht unter Kommandos ein.

    Der erfolgreiche Rückruf ist eine Vertrauenssache.

    Meine Hunde wollen immer kommen. Das ist der Unterschied bei der Freiwilligkeit.

    Soll der Hund in meiner Nähe bleiben, sage ich "bleib bei mir". Auch das übe ich nicht.

    Ich leine auch meine fremden Pflegehunde ab, wenn sie 2-3 Tage bei mir sind. Manche leine ich schon nach wenigen Stunden ab.

    Müsste ich den Rückruf erst anerziehen, würde ich sie nicht so schnell ableinen können.

    Alles anzeigen

    Hi,

    das mit der Vertrauenssache sehe ich eigentlich genauso. Aber was ist, wenn das, was der Hund gerade sehen mag, einfach zu anziehend ist? Gaius ist jetzt etwas über 3 Monate. Wir haben ihn vom ersten Tag an nur zum Üben angeleint, lassen ihn immer frei laufen und uns den Welpenfolgetrieb zunutze gemacht. Bis heute läuft er kaum weiter als mal 15 Meter weg, will immer bei uns sein beim Gassigehen. Aber eben doch nicht ganz immer: Wenn zB Nachbarlabbi in Sicht ist, muss ich ihn anleinen, da er sonst zu ihm hinstürmt. Und das würde er sicher auch tun, wenn ich ihn vorher noch rufe. Also lein ich ihn an....Ich finde eigentlich auch, dass es so sein müsste, wie Du sagst, weiß aber nicht wie das hinbekommen. Und was, wenn ich als Herrchen einfach nicht so viel Vertrauenswürdigkeit ausstrahle? Ich muss ihn dann doch anleinen. Wobei mir schon auch klar ist, dass Anleinen ein dem Hund gegenüber kommuniziertes Misstrauen ist, nach dem Motto "ich vertraue dir nicht, dass du hier bleibst, daher leine ich dich an!".

    Wenn Du sagst "bleib bei mir!" - woher weiß der Hund, was er tun soll, wenn er die Worte nicht kennt?

    Liebe Grüße

    Lupus

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 2. Mai 2018 um 19:57
    • #102
    Zitat von Lupus

    Schöner finde ich es, auch wenn das vielleicht nur Einbildug ist, wenn er so neben mir herläuft, ich ihm was erzähle und den Einruck habe, dass er zuhört und es auf irgendeine Art versteht.

    Aber das ist doch auch Üben. Auch bei den erwachsenen Hunden auf dem Hundeplatz während des Trainings redet man mit man mit ihnen. Je heller die Töne sind, desto interessanter ist man für seinen Hund. Manchmal sülzt man seinen Hund so richtig voll.

    VG
    Klaus und die Bea

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 2. Mai 2018 um 20:12
    • #103
    Zitat von Lupus

    Das Futterlaufen aus dem Video oben zB macht Gaius auch (natürlich nicht in der Präzision, weil wir das nur paar mal gemacht haben) - aber es fühlt sich irgendwie auch komisch an.

    In dem Video hört man auch nur die Musik. Aber ich möchte wetten, daß die Hundeführerin auch mit ihren Welpen spricht und ihm so richtig voll sülzt.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 2. Mai 2018 um 20:44
    • #104
    Zitat von Lupus

    Wenn Du sagst "bleib bei mir!" - woher weiß der Hund, was er tun soll, wenn er die Worte nicht kennt?

    Keine Ahnung :) Ich rede halt in kurzen Sätzen mit den Hunden.

    Irgendwie verstehen sie mich. Wenn ich "bleib bei mir" sage, zeige ich mit dem Finger neben mein Knie.

    Genau dort bleiben die Hunde dann auch.

    Du hast vorhin Obdachlose erwähnt.

    Genau diese Art des Gehorsams meine ich. Die Hunde lernen keine Kommandos, aber sind in der Regel völlig problemlose Begleiter.

    Obdachlose und ihre Hunde:

    Zitat

    Man kann vor allem in den Fußgängerzonen der Städte beobachten, dass die meisten Hunde von Menschen am Rande der Gesellschaft unangeleint sind und trotzdem in unmittelbarer Nähe ihrer Menschen bleiben. Mit nur ganz wenigen Mitteln (z. B. Ignorieren, Gestik, Laute) werde diese Hunde geführt. Es sieht oft so aus, als bestehe eine besonders starke Bindung zwischen Mensch und Hund.

    https://www.diplomarbeiten24.de/document/173751

  • Lupus
    Gast
    • 2. Mai 2018 um 20:51
    • #105
    Zitat von ostholstein

    Aber das ist doch auch Üben. Auch bei den erwachsenen Hunden auf dem Hundeplatz während des Trainings redet man mit man mit ihnen. Je heller die Töne sind, desto interessanter ist man für seinen Hund. Manchmal sülzt man seinen Hund so richtig voll.

    Hi,

    ich denke, dass üben nicht so sehr von der Sache abhängt, die man tut, sondern eher davon, was man dabei denkt. Üben ist immer zielgerichtet. Man möchte ein bestimmtes Ziel erreichen. Man will etwas von dem Hund, hat eine Erwartungshaltung. Ich kann mit Gaius reden im Sinne von üben, oder ich rede einfach so, ohne dass ich was von ihm will. Das meinte ich auch son bisschen mit dem Punkbespiel.

    Kennst das nicht auch, vielleicht auch aus dem (Kampf-)Sport: wenn man bestimmte Dinge übt, klappen sie oft nicht, aber einfach so, ohne zu überlegen, ohne zu wollen, klappt es plötzlich perfekt. Aber es is eben nur teilweise eine Situation, die man bewusst (ein)üben kann.

    Mal auf Hunde bezogen: Ich hab schon manchmal den Eindruck, dass es so ist, dass je mehr ich etwas von ihm will, desto weniger ist er geneigt, es zu tun (das muss bei uns in der Familie liegen;), aber wenn ich ihn einfach (innerlich) "loslasse" und doch ganz da bin, läuft er neben einem her, als wärs das Normalste der Welt. Und, ich könnte wetten, in solchen Situationen würde er auch nicht zu Labbi laufen. Kann mich aber auch täuschen...Ergänzung: Denke, das hat was mit Präsenz, "Ausstrahlung" zu tun. Und ich denke, dass Hunde dafür sehr empfänglich sind, da ihre Kommunikation je größtenteils nonvebal ist.

    Liebe Grüße

    Lupus

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