Alles anzeigenHi,
habe die Tage die DVD nochmal geschaut und dabei vor allem auch auf Belohnung. Fauser sagt, dass, hat ein Hund ein Kommando einmal verstanden, weiteres Belohnen kontraproduktiv ist. Beispiel: Gaius kennt den Befehl "hier!". Er bedeutet, dass er kommen und sich in einem Radius von ca. 1m um uns herum aufhalten muss, bis der Befehl aufgehoben wird. Rufe ich ihn und er kommt, müsse er nicht mehr belohnt werden, da er ja schon wisse, was zu tun ist. Hört er nicht auf den Befehl, so soll man diesen auf jeden Fall durchsetzen. Zur Not zum Hund hingehen und ihm klar machen, dass er sich falsch verhält. Belohnung gibt es bei Fauser lediglich beim Erlernen eines Befehls. Und auch da nur selten Leckerlie, sondern eher eine liebevolle Ansprache oder durch streicheln. Der Merksatz dazu ist: "Gehört - verstanden - fürchtet sich nicht > durchsetzen" vs. "gehört - verstanden - fürchtet sich > Befehl liebevoll nochmal erklären".
Mir leuchtet das ein. ABER: Überall liest man, dass Hunde mehrere tausend Wiederholungen brauchen, um einen Befehl verinnerlicht zu haben und dass, mindestens bis zu diesem Zeitpunkt, immer zu belohnen ist. So hat man es uns auch in der Hundeschule erklärt.
Das leuchtet irgendwie auch ein. Dennoch finde ich Fausers Aussagen dazu passender. Wieder Gaius als Beispiel: Er kennt den Befehl "hier", hat ihn auch generalisiert, weiß also, dass "hier" überall bedeutet, dass er kommen muss. Was also tun? Ihn weiterhin belohnen, oder sein Kommen eher als etwas Selbstverständliches im oben erklärten Sinn ansehen?
Liebe Grüße
Lupus
Also reicht es dir, dass du Gehalt während deiner Lehrzeit gekriegt hast? Nach deiner Ausbildung arbeitest du für Umme.
Kannst du mir das mit diesen Merksätzen Bitte erklären? Was meint er mit fürchtet sich, fürchtet sich nicht?