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Zeus stellt sich vor

  • Pinguetta
  • 30. Oktober 2018 um 16:00
  • Pinguetta
    Moderator
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    • 30. Oktober 2018 um 16:00
    • #1

    Ich habe mal "eben" diesen Beitrag von Zeus verschoben, da sein Frauchen die Vorstellung nur in ihrem Profil gepostet hat:

    Hallo ich bin Zeus und 1 Jahr alt .... ich glaube mein Frauchen hat einige Fragen an euch


    Es ist mein erster Schäferhund den ich als Welpen bekommen habe und ich glaube ich habe ein sehr dominantes Alphatierchen da bekommen... ich liebe ihn mega doll aber manchmal bringt er mich extrem an meine Grenzen und deshalb brauche ich eure Hilfe. Die Grund Disziplinen kennt er auch an der Leine zieht er nicht aber wenn sich ein anderes Exemplar der Begierde nährt habe ich ganz schön zu tun ihn abzulenken und ihn an der Leine zu halten. Er ist nicht böse er ist sozial erzogen und ist von klein auf gewöhnt mit anderen Hunden zu spielen.


    Ich bin über jeden Hinweis der Erziehung dankbar die uns weiterhilft.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 30. Oktober 2018 um 16:04
    • #2

    Hallo Zeus, herzlich Willkommen nun im Forum. Du liest ja schon eine Weile mit.

    Wie viel Hundeerfahrung hast du denn schon? Mit einem Jahr ist Zeus nun ja voll in der Pubertät und das ist schon oft eine Sache für sich. Hast du denn Hilfe von außen, z. B. einen Trainer oder Hundeschule?

    Hilfestellungen aus der Ferne sind immer recht schwierig, vor allem wenn man noch so wenig von dir und deinem Hund weiß.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Lupus
    Gast
    • 30. Oktober 2018 um 18:30
    • #3

    Hi,

    willkommen Göttervater, oder in dem Fall: Göttermutter:)


    Erziehungstipps: Ich habe durch das Buch unten mehr gelernt als in den Huschus in denen ich war und all den anderen Sachen zusammen, die ich mir so angeeignet habe: Auch die DVD ist lohnenswert.

    https://de.scribd.com/document/33724…m-Beispiel-Hund

    Ein Beispiel:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Liebe Grüße

    Lupus

  • CharlySchaefer
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    • 30. Oktober 2018 um 19:17
    • #4

    Hallo Zeus, <3lich willkommen! Warum kommt mir Deine Schilderung nur so bekannt vor!?

    Ich, auch Ersthundebesitzerin ohne Erfahrung, aber schon immer ein Liebhaber des DSH, habe Charly mit bereits 9 Monaten aus der Pflege bekommen. Mir war bewusst, dass so ein willensstarker, agiler und kräftiger, junger Hund viel Geduld und Arbeit bedeutet. Charly brachte viel "NICHTS" mit. Außer Sitz, Platz und problemlosen Alleinsein war da nichts. Er hatte große Defizite hinsichtlich Leinenführigkeit, der Umwelt (jeder Baum & Strauch, jede Mülltonne & jedes Straßenschild waren potenziell gefährlich) und Sozialisation. Ein großes Kind, welches viel allein war - ein Kaspar Hauser. Jetzt ist er zwei Jahre alt, leinenführig und sogar gegenüber Artgenossen nach erstem Bluffen freundlich gesinnt.

    Hatte mich vor meinem Entschluss, einen DSH aus Tierheim oder Pflege zu adoptieren, schon in einschlägiger Fachliteratur etwas informiert und wusste, dass es für eine harmonische Beziehung primär auf den Habitus des Menschen ankommt. Energie und Körpersprache. Mit der landläufigen Hundeschule und teuren Einzelstunden kam ich nicht weiter. Erst in meinem Hundesportverein mit erfahrenen Trainern, die auch mit DSH, Malinois etc. umgehen können, habe ich und dadurch auch Charly große, große Fortschritte gemacht. Hier wurde mir erstmals erklärt, wie ich dem Hund gegenüber auftreten muss, um den Chefstatus zu erlangen und als solches von Charly akzeptiert zu werden. Ist noch nicht perfekt, wird aber immer besser. Allein @Ashley kann bestätigen, wie wild und unbändig Charly im Mai diesen Jahres noch war, als wir dort anfingen und wie verträglich und aufmerksam er jetzt ist. Sicher, wir haben noch viel Arbeit vor uns. Obwohl ich manchmal den Tränen nahe war, der Einsatz lohnt und es geht komischerweise jetzt mit Charly viel schneller vowärts -Richtung Partner und Familienhund! :thumbup::)

    CharlySchaefer *20.07.2016

  • Zeus
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    1
    • 30. Oktober 2018 um 23:48
    • #5

    Hallo und vielen lieben Dank für eure freundliche Begrüßung. Ich werde mich mal ein bisschen näher vorstellen bzw den Zeus. Wir haben ihn mit 8 Wochen vom Züchter bekommen weil er schon als Welpe ein sehr dominantes Verhalten gehabt hat und immer Unruhe in die Hunde Kinderstube gebracht hat. Der Tierarzt hatte sein ok gegeben dass er zu uns durfte da er ein ungewöhnlich großer Welpe war. Ich fand das zwar nicht unbedingt so toll da ich es eigentlich so kenne dass die Welpen erst mit 12 Wochen abgegeben werden.

    Wir waren mit ihm als er 6 Monate war zur Welpenstunde die ich persönlich nicht so gut fand weil unsere Hundetrainerin ihn mit einem 9 Monate alten pupertierenden und dominanten Labrador im Auslaufgehege spielen ließ und er Zeus gleich attackierte und auch nicht von ihm abließ. Wir also auch die Hundetrainerin beendeten das "Spiel" und wir verloren unser Vertrauen zu der Hundeschule denn Zeus sollte keine negativen Erfahrungen machen welche man dann evtl. nicht mehr aus seinem Kopf raus bekommt. Vielleicht war das falsch .... ich weiß es nicht. Ich hatte mittlerweile zwei Hundetrainer bei mir zu Hause und habe versucht aus ihm einem gut erzogenen bzw gehorsamen und sozialen Schäferhund zu erziehen... immer konsequent aber mit ruhiger Stimme und ausdauernd. An manchen Tagen sage ich okay es ist mir gelungen aber an manchen Tagen zweifle ich wirklich an allen und denke ich habe alles falsch gemacht. Wenn ein Auto kommt habe ich echt zu tun ihn zu halten und er lässt sich auch nicht ablenken. Fahrradfahrer und Jogger sind auch nicht seine besten Freunde aber wenn der Abstand nicht zu eng ist bekomme ich ihn mit meiner Stimme und etwas längerer Schleppleine wieder gut in Griff. So jetzt habt ihr einen kleinen Einblick und ich bin wirklich für jeden Rat bzw Erziehungstipp dankbar. Übrigens beide Hundetrainer haben mir bestätigt das er ein sehr dominantes Alphatier ist.

    Ach und Hundeerfahrung habe habe ich von Kind an ... Cavalier King Charles Spaniel, Tibet Terrier Hündinnen und einen 8 Jahre alten Schäferhund Rüden.

  • Asnea
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    • 31. Oktober 2018 um 00:02
    • #6

    Erstmal willkommen :)

    Zum Rest:

    Dein Hund ist ein Jahr alt......der ist mitten in der Pubertät und der Flegelphase. Da ist so ein junger Rüde halt schon eine andere Nummer als ein King Charles oder ein Tibet Terrier..das kann man nicht mal im Traum vergleichen.

    Ich hoffe deine Trainer haben dir noch andere Tipps gegeben außer die Aussage : "Dominantes Alphatier" :S

    Dran bleiben, konsequent sein, durchhalten, dran arbeiten. Da komme noch einige anstrengende Monate auf dich zu.

    Edit: Falls du weiter vorhast auf den Hundeplatz oder mit Trainern zu arbeiten würde ich dir eine SV Ortsgruppe empfehlen bzw andere Plätze/Trainer mit Erfahrung von Schäferhunden.

    Und hier im Forum gibt es viele gute Themen die dir bei dem ein oder anderen Problem sicher weiterhelfen können

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

    2 Mal editiert, zuletzt von Asnea (31. Oktober 2018 um 00:18)

  • CharlySchaefer
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    • 31. Oktober 2018 um 10:42
    • #7
    Zitat von Asnea

    Dran bleiben, konsequent sein, durchhalten, dran arbeiten. Da komme noch einige anstrengende Monate auf dich zu.

    Edit: Falls du weiter vorhast auf den Hundeplatz oder mit Trainern zu arbeiten würde ich dir eine SV Ortsgruppe empfehlen bzw andere Plätze/Trainer mit Erfahrung von Schäferhunden.

    Und hier im Forum gibt es viele gute Themen die dir bei dem ein oder anderen Problem sicher weiterhelfen können

    Ja, liebe Zeus, da muss ich Asnea aus eigener Erfahrung Recht geben. Mit den kommerziellen Hundeschulen/Trainern die nur mit Futter, Spielzeug und viel Tralala arbeiten, kommst Du kaum weiter. Vorher werden Deine arg strapazierten Knochen und Gelenke den Geist aufgeben.

    Meine Erfahrung bis jetzt:

    1. Ich musste lernen, wie ich Charly gegenüber aufzutreten habe, damit er mich als Führer akzeptiert. Arbeite immer noch daran...

    2. Braucht so ein Hund wenn nötig in kritischen Situationen auch einen körperlichen Knuffer, um ihn aus seinem Tunnel wieder rauszuholen. Kein Treten oder Schlagen. Ich mache es ähnlich, wie Cesar Milan und das funktioniert bei Charly.

    Derzeit teile ich meine Spaziergänge mit Charly in 2 Phasen ein:

    Normale Leine (im Ort, an der Straße) --》 energischer, aufrechter Gang, keine Worte, Hund hat neben mir zu laufen, kein Schnuffeln o.ä., nur vorwärts, bei Kopflänge voraus mit Körper ausbremsen oder Richtung wechseln... Zwischenzeitlich baue ich "Bei Fuß"- Training in Wohngebieten ein, wegen der Ablenkung. Schleppleine im Gelände --》 Spielen, Toben, mit Jubel und heller Stimme motivieren, loben, kurz genau das Gegenteil...

    :)

    CharlySchaefer *20.07.2016

  • Zeus
    Beiträge
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    1
    • 31. Oktober 2018 um 20:50
    • #8

    Vielen lieben Dank für eure Antworten und Ratschläge. Es ist toll hier im Forum da fühlt man sich nicht so allein wenn mal wirklich alles daneben geht und Zeus seine Pubertier Phase versucht auszuleben. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.

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