Suche Züchter, bitte um Hilfe

  • Hallo an Alle,

    Ich möchte mir gerne einen Schäferhund, am liebsten in schwarz zulegen (aber nicht auf biegen und brechen) und eine Hündin, wegen dem Gewicht. Bin selbst eine Frau. Lach.

    Hatte selbst schon eine Schäferhündin von Privat übernommen und hatte auch einen Border Collie. Beide sind leider verstorben.

    Da ich Züchterunerfahren bin habe ich die Frage, ob ihr diese Züchter kennt und ob Erfahrungen vorliegen?! Oder vlt kennt ihr auch Züchter die gut sind im Raum Hessen, Bayern?


    Diese habe ich mir näher angeschaut:

    - vom heiligen Gral

    - vom Schaumburg Castle

    - Altdeutscher Schäferhund Hackschäfers


    Diese Hunde gefallen mir besonders gut.


    Ich wohne noch am Rande von Frankfurt. Ziehe in ca 2 J. in unser eigenes Haus mit großem Garten in die Alpen. Der Hund soll ein Familienhund werden. Keine Zwingerhaltung oder gar Kettenhund!

    Den Hund darf ich auf die Arbeit mitnehmen.

    Suche einen treuen Begleiter. Würde gerne Fährtenarbeit machen und im Bereich Therapie-Besuchshund die Richtung gehen.

    Bin viel in der Natur unterwegs. Wald, Feld, Wiese, Seen.

    Was mir wichtig ist, kein Abfallender Rücken! Und das die Eltern HD - A Hüften haben und ED, Spondylose frei! Ich möchte einfach die Gefahr eindämmen. Ich weiß, es ist kein Garant und auch der neue Besitzer muss was machen bzw Sachen lassen.

    Könnt ihr mir Bitte helfen?

    Vielen Dank!

  • Allerdings Cinja, scheint Raniki nach den sogenannten Altdeuschen/Langhaarschäferhunden zu suchen, zumindest wenn ich nach ihren bisher genannten Zuchtstätten gehe. Aber sehr empfehlenswert ist der Tipp mit Waschbär schon. Ansonsten gibt es noch in Friedland bei Göttingen evtl. einen für dich interessanten Züchter von Altdeutschen Schäferhunden


    vonderloewengrube.de/

  • Guten Morgen,


    Habe mir jetzt mal die Homepage und mich bißchen durchgestöbert. Schöne Schäfis!


    Sie, Du, Züchtet auf Leistungszucht.


    Werde ich dem Hund gerecht unter meiner Beschreibung?


    Möchte auch nicht, dass ich dem "kleinen" dann nicht gerecht werde!




    Jetzt mal eine Frage, und ich hoffe nicht, dass ich eine riesen Welle jetzt damit trete aber ich habe mich mit mehreren Schäferhunde Besitzer unterhalten vom SV Verein und die meinen, dass nur die Schäfis mit SV Papieren "gesund" sind. Alle anderen soll man bleiben lassen also sogenannte DIS Papiere.


    Stimmt das?

  • Bei SV Hunden hast du den Vorteil das du durch die Ahnentafel dir die ganze Verwandschaft ansehen kannst und somit dir ein gutes Bild machen kannst inwiefern es vereerbt warden kann.

    Eine 100 % Sicherheit hast du nie bei einem Welpen.

    Lobo 2017

    Ronja 2017

  • Bei SV Hunden hast du den Vorteil das du durch die Ahnentafel dir die ganze Verwandschaft ansehen kannst und somit dir ein gutes Bild machen kannst inwiefern es vereerbt warden kann.

    Eine 100 % Sicherheit hast du nie bei einem Welpen.

    Hi,


    Vielen Dank!


    Andere haben auch Ahnentafel bzw Stammbaum?

    Sorry das ich soviel frage, aber mich interessiert es einfach. Lach.

  • Allerdings Cinja, scheint Raniki nach den sogenannten Altdeuschen/Langhaarschäferhunden zu suchen, zumindest wenn ich nach ihren bisher genannten Zuchtstätten gehe. Aber sehr empfehlenswert ist der Tipp mit Waschbär schon. Ansonsten gibt es noch in Friedland bei Göttingen evtl. einen für dich interessanten Züchter von Altdeutschen Schäferhunden


    vonderloewengrube.de/


    Vielen Dank für deinen Tipp!

    Genau so was in der Richtung suche ich.


    Jedoch bin ich jetzt noch verunsichert wegen den Papieren.

    Ich möchte ja nicht züchten

    • Hilfreich

    Hallo Raniki,


    es stimmt, derzeit habe ich gerade einen Wurf, und in dem ist zur Zeit noch eine Hündin frei. Langstockhaarig sind die allerdings nicht...


    Es stimmt natürlich nicht dass im SV (und im RSV2000, das ist der zweite Zuchtverband für Deutsche Schäferhunde im VDH) ausschließlich gesunde Hunde gezüchtet werden und "in der Dissidenz" nur kranke. Das Problem ist dass man außerhalb der VDH-Zuchtverbände als Käufer nur sehr wenig Kontrollmöglichkeiten besitzt das nachzuprüfen, was einem ein Züchter über die Gesundheit seiner Zuchttiere sowie deren Ahnen berichtet. Man ist so einem Züchter also auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, sollte der nicht ehrlich sein. Und es gibt "in der Dissidenz" unterschiedlich gute oder schlechte Zuchtverbände. Oftmals sind dort Ahnentafeln das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden. Ich habe selbst schon "Dissidenz"-Ahnentafeln gesehen, in denen es Hunde im Pedigree gegeben hat, die in der Realität gar nicht existiert haben können (weil zumindest ein Elternteil zum betreffenden Zeitpunkt, an dem der Deckat stattgefunden haben müsste, aus welchen der angebliche Nachkomme stammt, gar nicht mehr gelebt hat). Wenn Du einen Welpen außerhalb des VDHs kaufen möchtest, dann erkundige Dich beim LSVD nach Züchtern (Langhaar-Schäferhunde-Verband Deutschland). Dieser Verband hat eine vernünftige Zuchtordnung, in der auf die für die Rasse relevanten Merkmale geachtet wird, und führt in Bezug auf das HD- und ED-Röntgen keine "Feld-Wald-und-Wiesen-Auswertungen" durch, wie das einige andere Zuchtverbände "in der Dissidenz" machen, sondern hat diesbezüglich ein vernünftiges Röntgenauswertungsverfahren.


    Im SV hast Du den Vorteil dass in Bezug auf HD und ED das Datenmaterial von zigtausenden Hunden vorliegt. Für relativ geringes Geld können auch Nichtmitglieder den Zugang zum Online-Zuchtbuch erwerben ( = das Genetics-Paket im SV-DOxS), um beim Welpenkauf recherchieren zu können wie das bei den Elterntieren, deren Vorfahren sowie den diesbezüglichen Geschwistern, weiteren Nachkommen etc. in Bezug auf HD und ED ausschaut. Beim RSV2000 kann man den Zugang zu den im Zuchtbuch hinterlegten diesbezüglichen Daten wahrscheinlich auch einsehen. Nur ist das ein recht junger Zuchtverband, und die meisten Vorfahren der im RSV gezüchteten Hunde sind SV-Hunde, und deren Daten finden sich dann im SV-Zuchtbuch. Möchte man in Bezug auf einen RSV-Welpen recherchieren, dann sollte man Zugang zu beiden Zuchtbüchern haben.


    Im SV (und meines Wissens auch im RSV) hast Du den Vorteil dass seit 2 bis 3 Jahren die Möglichkeit besteht die Befunde für Lendenübergangswirbel und OCD am Kreuzbein auf freiweilliger Basis offiziell auswerten zu lassen. Vor allem bei erst kürzlich hauptgeröntgen Hunden kann man diese Befunde zusätzlich in die Welpensuche mit einbeziehen. Zudem lassen inzwischen viele Züchter ihre Hunde auf DM testen. Den MDR1-Gentest hingegen kann man sich bei der SV-Population sparen. Die Angaben von Laboklin in Bezug auf das Auftreten dieses Gendefektes stammen lt. deren Auskunft aus einer amerikanischen Studie, und nicht aus deren eigenen Auswertungsergebnissen. Eine Arbeitskollegin von mir ist Tierärztin und hat ihre Doktorarbeit an der Tierklinik der Uni Gießen bei Transmit über den MDR1-Defekt geschrieben. Sie hat für mich dort auch extra noch einmal nachgefragt. In Gießen wurde noch nie ein reinrassiger DSH aus VDH-Population getestet, der Träger dieses Defektgens war (oder gar diesbezüglich reinerbig war). Der "dienstälteste" Tierarzt dort, der die Auswertungen jetzt 12 Jahre lang betreut, hat extra auch noch mal alle älteren Daten gecheckt ( = die von vor seiner Zeit).


    Bei der amerikanischen Population im AKC mag das anders aussehen, da kann (gerade bei Langstockhaar) durchaus z.B. Collie mit eingekreuzt worden sein. Und "in der Dissidenz" wäre ich diesbezüglich auch vorsichtig. Teilweise haben die Langstockhaar dort dermaßen überlanges Deckhaar, so dass ich Collie-Einkreuzungen da auch nicht ausschließen würde. Gerade weil man sich auf korrekte Abstammungsangaben in den Pedigrees nicht immer verlassen kann (es muss ja Gründe geben warum deswegen falsche Angaben gemacht werden). Wenn Du also "in der Dissidenz" einen Welpen kaufen solltest, wäre es nicht verkehrt in so einem Fall auch darauf zu achten dass die Elterntiere auf diesen Genedefekt getestet wurden. Bei Welpen aus SV-Population halte ich das, aufgrund der Erfahrungen an der Uni Gießen, für überflüssig.


    Falls Du das noch nicht getan hast, melde Dich bei working-dog an. Es gibt die Möglichkeit das kostenlos zu machen, damit sollte man auch den Zugang zu den Deckmeldungen bekommen. Zumindest kannst Du Dir dann mal einen Überblick verschaffen welche Würfe im VDH an Schäferhunden kommen bzw. bereits da sind (die Zuchtverpaarungen sind nach dem Decktag geordnet). Viele Züchter nutzen inzwischen dieses Angebot ihre Würfe dort zu veröffentlichen. Du kannst bei den Zuchtverpaarungen u.a. nach Rassen und Ländern filtern.


    Durch eine gute Recherche vor dem Welpenkauf kannst Du das Risiko, einen kranken Hund zu erwischen, minimieren. 100%ig ausschließen kann man das leider nie. Aber man kann selbst viel dafür tun, wenn man sich vor dem Welpenkauf gut mit der Materie beschäftigt, dass das Risiko zumindest relativ gering wird.


    "Papiere" haben ihren Sinn übrigens nicht darin dass sie zur Zucht notwendig sind. "Papiere" sind die Dokumentation der Zuchttätigkeit eines Züchters und dessen Zuchtverbandes. Nicht das Papier macht den Hund "wertvoll". Sondern die Angaben, die darin über den Hund zu finden sind. Und die Auflagen, die erfüllt werden müssen damit ein Welpe überhaupt "Papiere" bekommt. Du möchtest vermutlich einen gesunden Welpen, der später ausschaut wie ein Schäferhund und der sich verhält wie ein Schäferhund (und nicht wie ein Dackel oder Pudel). All das bedarf einer sorgfältigen Zuchtselektion, und genau das wird "in den Papieren" protokolliert. Dafür sind die da! Völlig unabhängig davon ob ein Hund später mal in die Zucht soll oder ob er eine bestimmte andere Aufgabe erfüllen soll.