Problemchen bei Objektsuche

  • Hallo,


    wir machen mit Lexy ja immer Suchspiele. Futterdummy oder Spielzeug draussen geht prima und sie bringt es recht zuverlässig.

    Nun übe ich schon eine weile das Hütchenspiel mit verweisen.

    2 Dosen (mit Löchern) und dort ein Leckerli drunter und dann soll sie anzeigen in welcher Dose das Leckerli ist. Das Problem solange sie sieht wo ich das Leckerli verstecke, kein Problem, macht sie alles richtig. Aber wehe ich schick sie raus und will das sie dann die richtige Dose anzeigt , dann klappt es nicht mehr.

    Sie benutzt einfach ihre Nase nicht, sondern legt sich wahllos vor einer Dose ab :-(

    (wenn sie die falsche Dose nimmt schicke ich sie nach einem "schade" zurück und dann kommt ein neuer Versuch.

    Ich habs auch ohne Leckerli mit nem Gegenstand den sie sonst verweisen muss - aber auch hier wahlloses ablegen aber kein Einsatz der Nase :-(

    Jemand eine Idee wie ich sie dazu bringe tatsächlich die Nase einzusetzen? bzw. das sie versteht das es nicht um die Dose geht sondern das was drunter ist?


    Ausserdem ist sie sehr grobmotorisch unterwegs und stösst entweder mit den Pfoten die Verweisgegenstände an oder legt sich volle kanne drauf, wie krieg ich sie dazu vorsichtiger zu sein?

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Sie hat es einfach noch nicht verstanden was genau sie machen soll. Das beste wäre wenn Du Dich an einen Trainer wenden würdest, der in einem Verein arbeitet in dem Zielobjektsuche betrieben wird. Es ist nicht immer ganz einfach dem Hund verständlich zu machen was von seinem gezeigten Verhalten genau bestätigt wird. Nicht selten bezieht der Hund eine Bestätigung auf ein ganz anderes Handeln als es der Ausbilder eigentlich vor gehabt hat. D.h. vielleicht denkst Du dass Du bestätigt hast dass der Hund die richtige Dose angezeigt hat. Der Hund aber denkt die Bestätigung ist gekommen weil er gerade sein linkes Vorderbein ein Stück vor gesetzt hat. Oder so etwas in der Art. Hier hilft oft nur dass andere Hundeführer und/oder Trainer mit ein Auge darauf haben. Manchmal sind es echt nur Kleinigkeiten die man verändern muss, die man aber von außen besser sieht als der Hundeführer selbst.

  • danke waschbär für deine antwort


    verein 1. hab ich am samstag gefragt, thema der stunde war nasenarbeit - da haben wir das gleiche jedoch mit tontöpfen gemacht - die trainerin gefragt, die hatte aber keine erklärung dafür :-(

    allerdings sehe ich hier ehern, dass sie die nase benutzt (kann sein das die dosen die löcher an der falschen stelle haben und das daher für lexy noch zu schwer ist)

    verein 2. am sonntag nasenarbeitsseminar - die trainerin konnte jetzt erstmal theoretisch die frage nicht beantworten (wir hatten kein passendes zeugs dabei), will sich das ganze aber beim nächsten mal anschauen ... ich soll versuchen den suchgegenstand anstatt des leckerchens unter die dose zu verstecken und schauen ob es dann besser klappt


    ich denke halt es macht keinen sinn länger zu üben das sie zusehen kann wo das leckerchen versteckt ist, denn da benutzt sie ja die nase nicht - ich muss also was anderes finden damit sie die nase einsetzt ...


    mich wundert halt das sie die nase nicht einsetzt, obwohl sie das sonst immer tut - nur hier beim verweisen nicht

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • so nochmal mit der trainerin gesprochen, die lexy beobachtet hat und es ist so wie waschbär sagt, sie hat es letztlich noch nicht richtig verstanden bzw. den übergang von sehen und verweisen auf suchen und verweisen noch nicht richtig geschafft

    wir werden nochmal einen schritt zurückgehen und weiter üben :-)

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • wir haben das nasenarbeitsseminar abgeschlossen und jetzt üben wir sporadisch immer mal wieder


    lexy sucht und verweist die gegenstände zu hause ganz prima, auch an stellen wo sie das objekt nicht sieht und an höher gelegenen verstecken


    draussen hängt es ein bischen von ihrer tageskonzentrationsfähigkeit ab wie es läuft, aber solange ich da die schwierigkeit bzw. die fremdheit der umgebung nicht so hoch ansetze funktioniert es auch recht gut


    jetzt werde ich anfangen den radius zum versteck ein wenig zu erweitern und auch mit tontöpfen oder hütchen die oben ein loch haben weitermachen

    wenn das gut funktioniert, werde ich erstmal wieder eine dose einsetzen und dann irgendwann erweitern


    ich werde da aber bei den suchgegenständen bleiben und keine leckerlis unter die dosen legen ... damit die gefahr das sie was durcheinanderbringt nicht so hoch ist -aufgabe ist ja der jeweilige suchgegenstand

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Grobmotorik:

    als Roopa klein war habe ich Hunde-Holzspielzeug gekauft, wo der Hund verschieben muß usw. um an Leckerli zu kommen - Roopa ging mit allen Pfoten und Gebiss an die Sache - hab es sehr schnell wieder seinlassen

    Roopa ist eben eher der Grobmotoriker


    Dieses Suchen unterm Tontopf würd ich am Anfang gemeinsam mit dem Hund machen - also langsam zu den Töpfen hinlaufen und mit Hand und Nase langsam rangehn und den Topf heben und dann eben große Freude wenn was drunter ist