Bellen auf Kommando

  • Vielleicht hat der eine oder andere einen ultimativen Tipp für mich. Ich versuche nun seit geraumer Zeit Mikka beizubringen das er mich anbellt, leider erfolglos. Habe eigentlich schon alles versucht, Ball, Stöckchen seine Beisswurst, Schaukel ihn trieblich hoch und dann halte ich es fest und animiere ihn zum bellen. Er gibt keinen Piepser von sich, er rennt um mich rum und versucht hochzuspringen aber gibt keinen Mucks von sich. Das frustriert mich gerade richtig.Sonst hat er keine Probleme beim bellen, den Helfer bellt er an, wenn andere Hunde bei uns am Grundstück langgehen wird gebellt ect.! Ach so, wenn mein Mann mit ihm Fußball spielt und er stellt seinen Fuß auf den Ball, dann bellt er auch, nur bei mir nicht🤔

    Mikka * 22.09.2019

  • Und wenn du dir einen "Helfer" suchst, um das Kommando einzuführen?

    Also zB. dein Mann mit Fuß auf dem Ball?

    Weiß nicht, ob sowas funktioniert. War nur meine erste Idee.

  • Die Idee hatte ich auch, nur leider ist mein Mann nicht gewillt das Bellen zu üben( könnte ja die Nachbarn stören🤨) und dazu ist er selten da. Das bringt mich auch nicht weiter😢

    Mikka * 22.09.2019

  • Warum möchtest du das denn üben?

    Meine Mädels bellen mich auch nie an. Wahrscheinlich sind / waren sie zu höflich... ;)

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • ich brauche es für den Sport, bellen steigert Trieb und Freude. Zum anderen finde ich es gar nicht schlecht wenn ein Hund auf Kommando bellen kann. Da gibt es schon Situationen im Leben wo das ganz nützlich ist. Aber hauptsächlich brauche ich es für den Sport.

    Mikka * 22.09.2019

  • ich hab dem Dalmi bellen beibringen müssen, er "konnte" als junger hund wie er zu mir kam nur mehr oder weniger abgehakt "husten" aber richtig bellen - ging irgendwie nicht

    später war ich wirklich froh das wir das konnten, denn so konnten wir uns bemerkbar machen, ohne das ich aufmerksam machen musste und der hund hat nicht mitbekommen, das ich sein bellkommando jetzt dafür nutze um einen anderen hundebesitzer damit zu sagen " achtung hier sind wir" - ich empfand das als extrem nützlich


    bei lexy überlege ich noch ob ich das auch machen soll ... mal sehen bisher brauchen wir es in der form nicht


    also ich hab angefangen in dem ich jedes geräusch was in richtung bellen ging sofort mit "gib laut" und einem ausgiebigem freudigem loben zu belegen

    situationen von denen ich wusste er wird dann bellen hab ich herbeigeführt, damit ich das kommando geben kann

    und genauso wie ich das kommando freudig gegeben habe, habe ich nach 3-4 mal bellen und quitschig loben dann auch ein "aus" gegeben und das Ganze eben oft wiederholt

    am anfang muss man jede situation nutzen wo der hund mal ansetzt zum bellen - egal wann und wo er das macht - wobei ich jetzt nicht unbedingt das vorbeilaufen eines anderen hundes als auslöser nehmen würde, weil die gefahr des falsch bestärkens besteht


    wenn der hund bei deinem mann bellt wenn er den fuss auf den ball stellt, dann würde ich den hund darauf heiss machen und wirklich versuchen mit nem langen atem den hund dazu zu bringen dich mit gebell zu annimieren um dann eben bestätigen zu können

    bei lexy würde das auch ein geduldspiel werden, weil wir dafür viel zu viel an der impulskontrolle und dem warten gearbeitet haben, dass lexy sich da bei mir auch sehr zurück nimmt - es ist an der stelle tatsächlich schwieriger da aus ihr ein wenig mehr rauszukitzeln


    der tipp eines sehr sehr erfahrenen älteren hundetrainers, der sehr viel mit schäferhunden gearbeitet hat, war irgendwo anbinden und den trieb hochfahren ohne das sie rankommt - hat bei lexy aber nicht funktioniert - die kennt angebunden sein nur als: da hat sie ruhig liegen zu bleiben - er hatte eine woche zeit und hat es trotzdem nicht geschafft das lexy so mit ihm mitarbeitet

    an der stelle müssten wir also was anderes finden


    kannst du die situation auf dem hundeplatz wo sie den helfer anbellt nicht dafür nutzen?

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Das mit dem anbinden und heiss machen wurde mir auch erklärt und hat genauso funktioniert wie bei dir😀 da ich mit ihm auch die Impulskontrolle trainiert habe...ergo anbinden, bedeutet für ihn ruhig zu warten🤪 naja, er bekommt vom Helfer den Beissarm wenn er schön bellt...ich lobe ihn dafür das er mit mir die Beute erbeutet hat. Ich wüsste jetzt nicht wie ich das für mich nutzen kann. Ich könnte mich ärgern das ich das nicht schon viel früher angefangen habe zu üben, wo er so 4 Monate alt war hat er wegen jeden Mist gebellt. Jetzt nur im Auto wenn er andere Hunde sieht oder diese bei uns am Zaun langgehen. Er bellt kurz und kommt dann fix zu mir um zu schauen ob ich es geschnallt habe, das jemand an seinem Revier langspaziert. Mir sind echt die Ideen ausgegangen , der bellt auch keine fremden Menschen an- außer dunkelhäutige Paketboten😂

    Mikka * 22.09.2019

  • Ich habe auch mehreren meiner Hundis(also unter Anderem Gassitieren),das Bellen beigebracht,

    in dem ich schlicht....


    selbst gebellt habe :D


    Dabei sollte man-gerade bei eher leisen,unsicheren oder schlicht mit sehr guter Impulskontrolle ausgestatteten Hunden darauf achten,dass man selbst echt ruhig ist.

    Am Anfang,eben in ruhiger Umgebung,am besten,wo er noch keine Erfahrung gemacht hat,dass Bellen unerwünscht ist.

    Je nach Hund,ist manchmal weniger Freude(wenn man selber bellt) besser,da das Manche verschreckt.

    Grundsätzlich,jedes Antworten hochgradig belohnen,so,dass man den Hund nicht aus der Bellstimmung rausbringt.

    Aufhören,wenn es am besten klappt.

    Darauf achten,dass es Nichts in der Umgebung gibt,womit der Hund es noch verbinden kann-kann unangenehm werden,besonders,

    wenn man nicht weiß,was er noch abgespeichert hat,als Signal.


    Ganz wichtig:

    Auf die eigene Körpersprache achten!

    Nicht nur,dass das bedrohlich wirken kann auf Manche,es gibt wirklich Hunde,die das schlicht ,,unhöflich" finden,wenn du ihnen ins Gesicht bellst.

    Also,eher abgewandt vom Hund,oder mit leichter Freude, wie ein Hund,der spielen will.

    Durchaus auch mit ensprechender Körperstellung :thumbsup:

    Den Hund,nicht mit Blicken fixieren.


    Sobald du frustriert,oder wütend wirst,aufhören.Hunde verknöpfen das sehr schnell,mit der jeweiligen Situation.


    Laaaaangen Atem haben.

    Es kann je nach Kanditat,wirklich Wochen dauern :sleeping:

    Besonders,wenn der Hund so ein ,,komisches" Verhalten,von dir nicht kennt.

    Und auch,wenn du dich zu unwohl fühlst.

    Es kann sein,dass die ersten Sessions,auch nur damit enden,dass nur du gebellt hast.

    Beende auch Diese positiv,bei einigen Hunden hilft es,wenn du sie für dein Bellen,mitbelohnst ;)


    Ich veralbere dich nicht-So habe ich auch bei Zweien,das Knurren auf Kommando beigebracht,bei Mehreren das Heulen/Jaulen,mein Früherer hat sogar auf Kommando gefiept :D


    Duut antwortet auch,aber bisher nur beim Brummen und Seufzen.

    Haben das aber nicht weiter vertieft.

    Deswegen,macht er das nicht immer und schon gar nicht auf explizites Kommando.


    Das explizite Kommando,würde ich erst einbauen,wenn du siehst(bzw. hörst :P ),dass dein Hund es verstanden hat.



    So kann es dann kommen,dass du ein unabhängiges Signal hast,auf das dein Hund bellt und das kannst du dann für andere Situationen,mitnutzen-namenlich noch für das im Sport,wo du es noch brauchst und er es nicht macht.

    Auch hier: Geduld,ist eine Tugend :saint:


    Für den Abschreckgebrauch,empfehle ich unaufällige Sichtzeichen(die kannst du auch später noch einführen,je nachdem,wie gut dein Hund es versteht und die Methode bei im wirkt).

    So konnte mein alter Rüde,wenn ich den Mund auf bestimmte Weise verzog und die Hand leicht nach innen bog,

    knurren und wenn ich die Hand mehrmals leicht öffnete,auf eine bestimmte Art,hat er gebellt.

    Schwer zu beschreiben ?(

    Er hatte aber auch ganz normal,seine verbalen Kommandos gehabt.

    Beeinduckend ist es auch,gerade bei Großen,wenn die sich auf ein unaufälliges Kommando in die Leine schmeißen und auf zwei Beine gehen ;)

    Wohlgemerkt,habe ich immer darauf geachtet,dass es für den Hund ein Spiel ist und nie explizit,gegen Menschen gerichtet!

    Hat mich dennoch,vor einigen Situationen gewahrt,die ich gerne vermied. :thumbsup:



    Hoffentlich,hilft's :)


    Grüssele :S

    What counts,is not the size of the dog

    in the fight.

    It`s important,what an amount

    of fight the dog put in,

    to keep you safe from harm.

  • Vielen Dank für den Tipp👍 werde ich probieren, habe tatsächlich auch versucht ihn anzubellen, aber ihm dabei ins Gesicht geschaut und nicht auf meine Körpersprache geachtet- jetzt weiß ich das es ein Fehler war. Da werde ich das mal im Wald probieren und die Rehe verscheuchen😅

    Mikka * 22.09.2019

  • Meine bellt nur in ganz wenigen Situationen.

    A ) Wenn sie von einem gleichgroßen Hund angemacht wird. Das darf sie dann auch, jedenfalls kurz.

    B) Vor Freude, aber selten. Ich habe es ihr untersagt weil wir in einem Mehrfamilenhaus wohnen und da schon mal Kinder über Tag schlafen. Gerade zur Mittagszeit wenn ich heim komme.

    C) Ich habe ein Zauberwort :thumbsup:. Das ist der Name des Border Collies mit dem sie aufgewachsen ist. (Der Name meiner Tochter geht auch, aber da ist das Bellen ein wenig verhaltener.)

    Selbst wenn der in einem Satz fällt legt sie los. Ich muss wirklich sehr aufpassen was ich wo sage.


    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. :*


    Raven - 21.10.2013 / 58,5 cm, 27 kg (DDR-Leistung)