Treffen zum Toben für Welpen sinnvoll?

  • Hallo Freunde der Fellnasen,


    es wird immer gesagt (man liest es, M. Rütter sagt es, auf dem Hundeplatz sagen sie es) Welpen brauchen andere Welpen mit denen sie "spielen" sprich raufen und toben können. Das ist wichtig für die Sozialisierung.

    Klar, man sollte darauf achten, dass die Hunde zusammen passen, also etwa gleichaltrig sind und die Größenunterschiede nicht so riesig sind und dass sie eben rel. harmonisch, also fair und ausgeglichen balgen. Es sollten nicht zwei oder drei Hunde einen anderen mobben.


    Also haben wir uns über diverse Welpenstunden und Hundeplätze gefunden und nun treffen wir uns so ein- oder zweimal die Woche, ca. 3 bis 5 Hunde. Alter passt: zwischen 14 bis max. 20 Wochen (dieser ist relativ klein).



    Ich finde immer dass es allen Hunden und Zweibeinern gefällt. Klar ist da auch mal einer, der versucht etwas zu stänkern aber den halten wir dann ein wenig zurück und dann darf er auch wieder mit rein.

    Wenn mal ein Hund zu sehr unten liegt oder der andere zu derb wird dann gehen wir hin, halten sie kurz an weit auseinandergestreckten Armen auseinander und lassen den vermeintlich unterdrückten Hund los. Rennt dieser wieder zu dem vermeintlich stärkeren Hund hin dann war es nicht so schlimm und es hat ihm Spaß gemacht. Also lassen wir sie wieder rennen.


    Das ganze so ca. 30 Minuten. Alles war entspannt.


    Es gibt aber auch immer wieder irgendwelche Experten, die von derartigen Welpengruppen gar nichts halten. Auch auf Youtube oder in der Zeitung wird mahnend der Finger gehoben.


    Wie seht Ihr das hier? Gibt es irgendwelche Bedenken gegen derartige Treffen?




    Danke für Eure Hinweise,


    Gruß,


    Micha

  • Hier ist ein Video von Cityhunde, "7 häufige Fehler der Welpenerziehung, Welpentraining & Sozialisierung".




    Guckt Euch mal bitte vor allem Fehler Nummer 6 an. Das ist voll krass. Danach habe ich ja alles falsch gemacht. Bin 2x die Woche zu Welpenstunden gegangen, in denen sie auch herumtoben durften. Und in der Freizeit freuen wir uns immer wenn wir andere Welpen oder Junghunde treffen.

    Auch geht unser Hund an der Leine in der Stadt oder an der Badestelle oft vor mir her, zieht auch etwas, was ich nicht als schlimm empfand.

    2 Mal editiert, zuletzt von Micha369 ()

  • Mach dich nicht so verrückt.


    Wenn du 10 Leute fragst, wirst Du 10 verschiedenen antworten bekommen.


    Unsere Hunde gehen auch meist vor uns, so sieht man wenigstens was sie machen

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II &Hasso I 1971-1986<3


  • Hab jetzt mal in das Video reingeguckt, tut mir leid aber meiner Meinung nach sind das total veraltete Ansichten!


    Vergiß das mal ganz schnell

    Kontrollierte Welpen stunden sind eher sinnvoll, wie meinte der Züchter unserer Dina: " geht zur gemischten Welpenstunde, sonst werden DSH schnell zu kleinen Rassisten"

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II &Hasso I 1971-1986<3


  • Hihi ich habe dazu grade auch etwas in Miriam ‘s treat geschrieben Moment ich kopiere mal


    Ja ich finde auch, dass es für Hunde unerlässlich ist.

    Das toben und spielen mit anderen Artgenossen brauchen sie einfach um zu lernen.

    Nur so werden sie sozialisiert, der junghund lernt die Körpersprache anderer kennen.

    Grenzen lernt er zudem kennen und kann Veränderungen der Situation irgendwann deuten, falls die mal bedrohlich wird.


    Das kann auch vorbeugen von möglichen Verhaltensauffälligkeiten gegenüber anderen Hunden.Am besten passt ein erwachsene gut erzogene Hündin dort werden meist die Mutterinstinkte geweckt somit zeigt sie ihm was geht und was nicht .

    🙈🐾🐕😁

    Hoffe das war hilfreich 🐾

  • ich habe das zwar schon oft geschrieben, ich will nicht das mein Hund hinter mir läuft. Erstens finde ich das wir gleichberechtigt sind und Respekt sieht für mich anders aus, als so ein altmodischer Kram. Zweitens kann ich nicht sehen was hinter mir los ist und bei einem Hund wie meinem, der in die Leine springen würde wenn jemand zu nah kommt ist das etwas zwischen Scheiße und gefährlich. Kann ich nicht gebrauchen. Auch lassen andere Hundehalter die hinter einem sind gerne mal ihren Hund unkontrolliert zu nah auflaufen, muss ich nicht weiter erwähnen was dann passiert. Wenn man auf gut gedehnte Schultergelenke steht kann man das machen.:D

    Wieviel Kontakt man zulässt sollte immer eine individuelle Sache sein. Ich will keinen Kontakt nach Möglichkeit an der Leine. Kann man leider heutzutage kaum verhindern. Spielen ist wirklich mit Hunden oder Haltern die ich gut einschätzen kann und was mir auch wichtig ist, die Fähigkeit eingreifen zu können wenn es Scheiße läuft und eine Klopperei entsteht.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Hundeerziehung und Sozialisierung ist mit Sicherheit nicht ganz einfach. Ich weiß nicht was die Person in dem Video dazu befähigt solche Aussagen zu treffen.

    Selbst "erfahrene" Hundetrainer können sich irren. Ich denke viel ansehen/anhören und dann versuchen für sich und seinen Hund den besten Weg zu finden.

    Es ist doch ähnlich wie mit Kindern wobei ich mich gerade frage ob ich mir da über die Sozialisierung der Kid´s genausoviel Gedanken gemacht hätte.

    Ich fand es in den Welpengruppen bei uns ganz angenehm. Die Welpen wurden so in Gruppen eingeteilt das sie körperlich und von Alter her zusammenpassten.

    Wir haben die Welpen unter unserer Anleitung die verschiedendsten Sachen machen lassen. Laufen über verschiedene Untergründe, über kleine Hindernisse,

    durch/über liegende Leitern ins Bällebad usw. .Zum Abschluß der Welpenstunde durften die Kleinen noch toben. Narürlich unter Aufsicht. Wenn es zu arg wurde

    ist man dazwischen gegangen und hat die Situation beendet. Wenn der Welpe Angst bekommt und bei dir Schutz sucht dann musst du ihm den geben. Das merkt man

    recht schnell . Einfach deinen schutzsuchenden Welpen von dem oder den anderen bedrängenden Welpen abschirmen. Ich finde Welpen -und Junghundgruppen

    für die Sozialisierung emens wichtig. Die Welpenstunde wurde immer mir spielenden Welpen beendet. Meist haben wir es so gemacht das wir uns verabschiedet

    haben und zum Tor gegangen sind. Hier kann man wunderbar testen wie aufmerksam dein Welpe ist. Einige sind sofort gefolgt, andere erst durch Rufen am Tor

    und wieder andere musste man quasi an den Ohren nach Hause schleifen . Mit den Junghunden haben wir uns in der Stadt ,am Bahnhof oder auf dem Hundeplatz getroffen

    so das die Hunde viele verschiedene Eindrücke/Erfahrungen sammeln konnten um angstfrei durchs Leben zu gehen. Und was das Lernen angeht. Das Leben ist ein ewiger

    Prozess des Lernens. So ein Quatsch das man mit dem Hund nicht zu früh Komandos erlernen/trainiren soll. Klar nicht nach dem Motto ,Sitz, Platz, Fuss usw. , aber spielerisch einbauen und mit den entsprechenden Zeichen,Gesten und Worten verknüpfen.

    Schaut euch einfach mal Videodokus über Wolfsrudel an. Das Rudel besteht in der Regel aus den Eltern, Jungwölfen aus vorangegangenen Würfen und dem aktuellen

    Welpen. Wenn man sieht wie die sich balgen und da geht es manchmal richtig ab. Nur wenn es zu bunt wir schreiten die älteren Tiere ein. Da wir ein Mobber ganz schnell

    zur Ordnung gerufen und genau das ist die Aufgabe von Frauchen/Herrchen in der Welpengruppe.

  • ich sah und sehe es eigentlich genau so wie Ihr hier. Ich wollte jedoch nur nochmal Eure Meinung hören, wir hatten ja seit 14 Jahren keinen Welpen mehr in unserer Obhut.


    Liebe Grüße,


    Micha