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Basco geht weg

  • Matt
  • 10. September 2020 um 21:10
  • Lily
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    • 12. September 2020 um 16:16
    • #121

    Angeblich war der basco kv und dann auf einmal hat er selbst gezahlt ?! Seltsam und wieso lobt er den kleinen in der aller ersten Nachricht so in die Höhe als ob der kleine schon alles könnte ? ich habe mir alles durchgelesen und richtig daraus ersichtlich ist nix

  • Matt
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    • 12. September 2020 um 17:22
    • #122
    Zitat von Storm

    Angeblich war der basco kv und dann auf einmal hat er selbst gezahlt ?! Seltsam und wieso lobt er den kleinen in der aller ersten Nachricht so in die Höhe als ob der kleine schon alles könnte ? ich habe mir alles durchgelesen und richtig daraus ersichtlich ist nix

    Ich kann nichts dazu, wenn du das nicht verstanden hast. Begründet hatte ich es schon, auch das mit der nicht eingereichten Rechnung. Vielleicht noch mal lesen?

    Davon abgesehen bin ich dir gegenüber weder rechenschaftspflichtig, noch habe ich Lust, mit jemandem zu diskutieren, der dumme Vorwürfe wie: "kein Interesse am Tier ... nur Statussymbol ... angeblich ... wer weiß, ob das stimmt ... bla ba" in den Raum stellt. So kannst du in deinem Freundeskreis streiten, aber nicht mit mir.

    Schönen Tag noch.


    @Ellionore

    Ich weiß nicht, was der Verkäufer, dem ich Basco heute übergeben habe, der Familie erzählt hat, die ihn bekommen soll. Aber so, wie ich ihn einschätze, würde er ihn auch vom neuen Besitzer zurücknehmen, falls dieser sich überfordert fühlt und anschließend auf seinem Grundstück behalten.


    Und nun bin ich fertig damit, mich hier gegen moralische Empörung für eine Entscheidung zu verteidigen, die ich mir sehr schwer gemacht habe und bei der es noch einige Zeit dauern wird, bis ich darüber hinweggekommen bin. Das Ganze ist auch so schon hart genug, und ich hoffe darauf, dass es für Basco der richtige Weg war.

  • Lily
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    • 12. September 2020 um 17:31
    • #123
    Zitat von Matt
    Zitat von Storm

    Angeblich war der basco kv und dann auf einmal hat er selbst gezahlt ?! Seltsam und wieso lobt er den kleinen in der aller ersten Nachricht so in die Höhe als ob der kleine schon alles könnte ? ich habe mir alles durchgelesen und richtig daraus ersichtlich ist nix

    Ich kann nichts dazu, wenn du das nicht verstanden hast. Begründet hatte ich es schon, auch das mit der nicht eingereichten Rechnung. Vielleicht noch mal lesen?

    Davon abgesehen bin ich dir gegenüber weder rechenschaftspflichtig, noch habe ich Lust, mit jemandem zu diskutieren, der dumme Vorwürfe wie: "kein Interesse am Tier ... nur Statussymbol ... angeblich ... wer weiß, ob das stimmt ... bla ba" in den Raum stellt. So kannst du in deinem Freundeskreis streiten, aber nicht mit mir.

    Schönen Tag noch.


    @Ellionore

    Ich weiß nicht, was der Verkäufer, dem ich Basco heute übergeben habe, der Familie erzählt hat, die ihn bekommen soll. Aber so, wie ich ihn einschätze, würde er ihn auch vom neuen Besitzer zurücknehmen, falls dieser sich überfordert fühlt und anschließend auf seinem Grundstück behalten.


    Und nun bin ich fertig damit, mich hier gegen moralische Empörung für eine Entscheidung zu verteidigen, die ich mir sehr schwer gemacht habe und bei der es noch einige Zeit dauern wird, bis ich darüber hinweggekommen bin. Das Ganze ist auch so schon hart genug, und ich hoffe darauf, dass es für Basco der richtige Weg war.

    Alles anzeigen

    naja es waren keine dummen Vorwürfe oder dergleichen aber aussagekräftig war nichts von dir . Du hast ja nichtmal alle Fragen beantwortet . Ich stehe nur zu meiner Meinung das an dem ganzen was nicht ganz koscher ist .... und diese darf ich äußern zumal @Ellionore und ich mehrfach versucht haben antworten zu bekommen und wenn du alles überliest oder garnicht antwortest darf man diese auch annehmen . Gleichfalls schönen Abend


    Noch eine Anmerkung wenn ich etwas als falsch oder nicht koscher erachte rede ich auch tatsächlich so mit meinen Freunden .
    Die nehmen es mir aber nicht krumm oder sehen dessen als Angriff, da sie wissen und schätzen das ich ehrlich heraus meine Meinung sage . Egal wie hässlich sie ist es ist und bleibt die Wahrheit .man kann’s dir aber auch schön reden aber ich denke dafür bist du nicht hier .

    Einmal editiert, zuletzt von Lily (12. September 2020 um 17:43)

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 12. September 2020 um 17:38
    • #124

    danke Matt für deine ehrliche Antwort zumal ich ja auch recht hart mit dir hier umgegangen bin und auch noch umgehe.

  • Matt
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    • 13. September 2020 um 15:19
    • #125

    Ich habe das Ganze über Nacht noch mal sacken lassen und glaube, richtig gehandelt zu haben.

    Wenn ich mir ein Reitpferd kaufen würde und es stellte sich ein paar Wochen später heraus, dass dieses Tier aufgrund einer genetisch bedingten Fehlbildung (bin kein Pferde-Experte) wahrscheinlich niemals traben oder galoppieren können wird, brächte ich es auch zum Züchter zurück. Ich hätte nicht den Anspruch, dass es mal Spring- oder Kunstreiten beherrscht, aber für seinen "normalen Verwendungszweck" muss es sich eignen.

    Übertragen auf den DSH bedeutet es, dass ich keine hundesportlichen Ambitionen habe und er nicht zum Rettungshund taugen muss. Aber er soll zumindest normal belastbar sein, mich als ausgewachsenes Tier auf längeren Wanderungen in der Natur begleiten, neben dem Fahrrad herlaufen, usw. - wie mein verstorbener Husky zuvor. Eben deshalb entscheide ich mich ja für ein großes, robustes Arbeitstier - ansonsten könnte ich mir auch einen Handtaschenhund für den Fahrradkorb zulegen.

    Erkrankt mein Hund im späteren Verlauf seines Lebens, würde ich ihn deshalb niemals abgeben, aber zumindest die "Startbedingungen" müssen stimmen. Aus dem Grund werde ich auch beim nächsten Welpen mit dem Züchter wieder ein Rückgaberecht vereinbaren.

    Deshalb mal ganz emotionsfrei an die professionellen Eigner/Züchter hier: Liege ich mit meiner Einstellung wirklich so falsch, und wie würdet ihr mit der Situation umgehen, wenn euch ein Käufer aus den genannten Gründen den Welpen ein paar Wochen nach dem Verkauf zurückbringt?

    btw.: Ich habe vorhin den Verkäufer kontaktiert und gefragt, wie es Basco geht. Er sagte, es geht Basco gut und er bringt ihn heute nachmittag in seine neue Familie.

  • Waschbär
    Moderator
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    • 13. September 2020 um 15:34
    • #126

    Auch wenn sich hier einige User darüber aufgeregt haben, letztendlich ist es ja ein Zeichen für einen guten Züchter, wenn der seine Hunde, aus welchen Grund auch immer, wieder zurück nimmt. Ich habe das auch schon dreimal gemacht, sowohl kurz nach der Welpenabgabe wie auch im Alter von über einem Jahr. Im Fall von älteren Hunden kann man das halt nicht zu jedem Zeitpunkt machen (ich könnte z.B., wenn ich eine tragende oder säugende Hündin hätte, hier keine fremde Hündin integrieren). Aber auch wenn der Zeitpunkt für eine Rücknahme nicht passen sollte versuchen doch viele Züchter zumindest bei der Vermittlung in ein passenden Zuhause zu helfen. Für mich ist es eher ein Anzeichen für einen schlechten Züchter wenn einer das nicht macht.

  • Lily
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    • 13. September 2020 um 15:41
    • #127
    Zitat von Matt

    Ich habe das Ganze über Nacht noch mal sacken lassen und glaube, richtig gehandelt zu haben.

    Wenn ich mir ein Reitpferd kaufen würde und es stellte sich ein paar Wochen später heraus, dass dieses Tier aufgrund einer genetisch bedingten Fehlbildung (bin kein Pferde-Experte) wahrscheinlich niemals traben oder galoppieren können wird, brächte ich es auch zum Züchter zurück. Ich hätte nicht den Anspruch, dass es mal Spring- oder Kunstreiten beherrscht, aber für seinen "normalen Verwendungszweck" muss es sich eignen.

    Übertragen auf den DSH bedeutet es, dass ich keine hundesportlichen Ambitionen habe und er nicht zum Rettungshund taugen muss. Aber er soll zumindest normal belastbar sein, mich als ausgewachsenes Tier auf längeren Wanderungen in der Natur begleiten, neben dem Fahrrad herlaufen, usw. - wie mein verstorbener Husky zuvor. Eben deshalb entscheide ich mich ja für ein großes, robustes Arbeitstier - ansonsten könnte ich mir auch einen Handtaschenhund für den Fahrradkorb zulegen.

    Erkrankt mein Hund im späteren Verlauf seines Lebens, würde ich ihn deshalb niemals abgeben, aber zumindest die "Startbedingungen" müssen stimmen. Aus dem Grund werde ich auch beim nächsten Welpen mit dem Züchter wieder ein Rückgaberecht vereinbaren.

    Deshalb mal ganz emotionsfrei an die professionellen Eigner/Züchter hier: Liege ich mit meiner Einstellung wirklich so falsch, und wie würdet ihr mit der Situation umgehen, wenn euch ein Käufer aus den genannten Gründen den Welpen ein paar Wochen nach dem Verkauf zurückbringt?

    btw.: Ich habe vorhin den Verkäufer kontaktiert und gefragt, wie es Basco geht. Er sagte, es geht Basco gut und er bringt ihn heute nachmittag in seine neue Familie.

    Alles anzeigen

    auch ich habe nochmals alles überdacht und auch ich war wohl ein wenig grob motorisch zu dir.
    Naja und entschuldige mich dafür normal ist es ja sowieso deine Entscheidung .
    doch du bist damit nach hier gekommen und das zeigt von Stärke. Ich hoffe das der kleine trotzdem ein ruhiges schönes Leben führen kann. Und wünsche dir auf deiner Suche einen gesunden Welpen ohne genkrankheiten.

    Ich musste wohl erkennen das auch ich diesen Grund habe, etwas mit seinem Vierbeiner etwas anfangen zu können. Und auch ich suchte nach HD und ED freien Tieren deswegen hatte man mir den XHerder empfohlen und so kam ich zu Storm.
    Nach einem Tag Bedenkzeit kann ich auch etwas eingestehen und mich dafür entschuldigen ?

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 13. September 2020 um 15:47
    • #128
    Zitat von Waschbär

    Auch wenn sich hier einige User darüber aufgeregt haben, letztendlich ist es ja ein Zeichen für einen guten Züchter, wenn der seine Hunde, aus welchen Grund auch immer, wieder zurück nimmt. Ich habe das auch schon dreimal gemacht, sowohl kurz nach der Welpenabgabe wie auch im Alter von über einem Jahr. Im Fall von älteren Hunden kann man das halt nicht zu jedem Zeitpunkt machen (ich könnte z.B., wenn ich eine tragende oder säugende Hündin hätte, hier keine fremde Hündin integrieren). Aber auch wenn der Zeitpunkt für eine Rücknahme nicht passen sollte versuchen doch viele Züchter zumindest bei der Vermittlung in ein passenden Zuhause zu helfen. Für mich ist es eher ein Anzeichen für einen schlechten Züchter wenn einer das nicht macht.

    ich bleibe dabei das so etwas für mich eine Scheißhandlung ist. Man stiehlt sich aus der Verantwortung und zusätzlich scheint die neue Familie wirklich nicht zu wissen warum der Hund letztendlich ein neues zu Hause sucht. Denn der Züchter weis das, aber informiert der da ehrlich drüber?

    Matt hat das nun ein mal getan für mich ist es falsch und unmoralisch. Das der Züchter den Hund zurücknimmt finde ich ja auch nicht verkehrt, aber hier wird der Hund nun einmal als eine Ware mit Garantie gesehen.

    Das ich recht hart war und auch bei sowas bin bleibt.

  • xannina
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    • 13. September 2020 um 15:51
    • #129

    Hallo Matt,

    ich melde mich jetzt mal als Züchter.

    Also erstens hättest Du von mir keinen Welpen bekommen, weil ich glaube, daß man keinen Schäferhundwelpen im 6. Stock artgerecht aufziehen kann.

    Das fängt schon mit dem stubenrein werden an, denn wenn der Welpe muß, hat man keine Zeit sich anzuziehen und vom 6. Stock mit dem Aufzug runterzufahren.

    Auch ich habe schon einen Welpen zurückgenommen, weil die Leute meinten, es würde mit dem vorhandenen Hund nicht funktionieren (nach zwei Tagen!).

    Meine Welpen werden vor der Abgabe tierärztlich untersucht und sind zum Zeitpunkt der Abgabe gesund.

    Auf die Genetik habe ich keinen Einfluß, ich versuche natürlich bei der Auswahl des Deckrüden auf Gesundheit zu achten.

    Da ich nicht gewerblich züchte, schließe ich in meinem Kaufvertrag auch jegliche Gesundheitsgarantien (HD/ED, Zähne, Anatomie

    etc.) aus.

    Allerdings sichere ich mir ein Vorkaufsrecht an den Hunden, damit ich zumindest informiert werde, wenn der Hund verkauft wird.

    Der Größte Teil meiner Welpenkäufer ist allerdings auch bereit, die Hunde zu behalten, wenn sie irgendwelche gesundheitlichen Einschränkungen haben.

    Ich hatte jetzt bei jedem Wurf Interessenten da, denen ich keinen Hund verkauft habe, weil ich der Meinung war, daß es nicht passt.

    Aber das muß jeder Züchter mit sich selbst ausmachen, man kann den Käufern immer nur vor den Kopf schauen.

    Aber bei vielen Verkäufern habe ich den Eindruck, Hauptsache, der Welpe ist weg und man steckt das Geld ein.

    Da ich noch erwachsene Hunde habe, die bei mir im Haus und Garten leben, könnte ich auch nicht einfach einen zurückgegebenen Hund in mein Rudel integrieren.

    Ich bin jedoch immer bereit, bei der Vermittlung zu helfen.

    Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Hunde

  • Waschbär
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    • 13. September 2020 um 16:30
    • #130
    Zitat von Ellionore

    Das der Züchter den Hund zurücknimmt finde ich ja auch nicht verkehrt, aber hier wird der Hund nun einmal als eine Ware mit Garantie gesehen

    Aber ganz genau das ist ein Welpe, den man als Züchter verkauft: Eine Ware mit einer Gewährleistungspflicht (von Seiten des Verkäufers; "Garantie" ist etwas anderes, die kann es beim Kauf von Lebewesen nicht geben).

    So sieht es das deutsche Recht, und damit bist Du als Züchter bei jedem einzelnen Verauf eines Welpen konfrontiert !!!

  • FlatHeart1256
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    • 13. September 2020 um 16:35
    • #131
    Zitat von Waschbär
    Zitat von Ellionore

    Das der Züchter den Hund zurücknimmt finde ich ja auch nicht verkehrt, aber hier wird der Hund nun einmal als eine Ware mit Garantie gesehen

    Aber ganz genau das ist ein Welpe, den man als Züchter verkauft: Eine Ware mit einer Gewährleistungspflicht (von Seiten des Verkäufers; "Garantie" ist etwas anderes, die kann es beim Kauf von Lebewesen nicht geben).

    So sieht es das deutsche Recht, und damit bist Du als Züchter bei jedem einzelnen Verauf eines Welpen konfrontiert !!!

    ich finde das nicht gut und wenn ich das könnte würde ich auch Sachen wie diese abändern.

    Davon abgesehen Waschbär was ist denn nun mit der Gewährleistungspflicht bei diesem Fall wenn die Familie feststellt da stimmt was gesundheitlich nicht. Muss dann auch der Züchter wieder gerade stehen oder aber eigentlich Matt? oder erlischt diese in einem solchen Fall wie ich glaube komplett.

  • Waschbär
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    • 13. September 2020 um 16:57
    • #132
    Zitat von xannina

    Da ich nicht gewerblich züchte, schließe ich in meinem Kaufvertrag auch jegliche Gesundheitsgarantien (HD/ED, Zähne, Anatomie

    etc.) aus.

    Auch wenn Du nicht gewerblich züchtest kannst Du Deine Gewährleistungspflicht nach deutschem Recht gemäß BGB nicht generell ausschließen. Wenn Du einen grundsätzlichen Haftungsausschluss in Deinen Kaufverträgen stehen hast, dann kann das in einem Gerichtsverfahren dazu führen dass Dein Kaufvertrag als ungültig gilt und Du dann in vollem Umfang der gesetzlichen Voraussetzungen haften musst. Zudem wären damit auch alle evtl. enthaltenen Sondervereinbahrungen ungültig.

  • Waschbär
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    • 13. September 2020 um 17:05
    • #133
    Zitat von Ellionore

    Davon abgesehen Waschbär was ist denn nun mit der Gewährleistungspflicht bei diesem Fall wenn die Familie feststellt da stimmt was gesundheitlich nicht. Muss dann auch der Züchter wieder gerade stehen oder aber eigentlich Matt? oder erlischt diese in einem solchen Fall wie ich glaube komplett.

    Da weder Du noch ich wissen unter welchen Umständen und mit welchen Informationen die neue Familie des Hundes diesen übernimmt brauchen wir uns hier darüber die Köpfe nicht zu zerbrechen. I.d.R. wird so ein Hund dann ja auch gar nicht verkauft, sondern man ist als Züchter froh ihn möglichst optimal platzieren zu können. Und ja, viele Züchter sind dann diesbezüglich ehrlich, im Interesse des Hundes.

    Ich habe vor viele Jahren mal eine junge Hündin mit schwerer ED abgegeben. (Die hatte ich nicht selbst gezüchtet, sondern für damals für mich sehr viel Geld gekauft.) Diese Hündin habe ich vor der Abgabe operieren lassen und die neue Familie, die sie natürlich kostenlos übernommen hat, wusste darüber Bescheid. Die Haltungsumstände bei dieser Familie waren für die Hündin optimal (im Gegensatz zu meinen Wohnverhältnissen damals musste sie dort keine Treppen laufen) und sie hatte dort ein langes und tolles Hundeleben.

    Matt wird mit dieser Familie keinen Kaufvertrag abgeschlossen haben, somit besteht zwischen ihm und der Familie keinerlei Vertragsverbindung. Der Züchter wird vermutlich auch keinen Kaufvertrag mit dieser Familie abgeschlossen haben (siehe oben). Kaufrecht wäre somit außen vor...

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 13. September 2020 um 17:09
    • #134
    Zitat von Waschbär
    Zitat von Ellionore

    Davon abgesehen Waschbär was ist denn nun mit der Gewährleistungspflicht bei diesem Fall wenn die Familie feststellt da stimmt was gesundheitlich nicht. Muss dann auch der Züchter wieder gerade stehen oder aber eigentlich Matt? oder erlischt diese in einem solchen Fall wie ich glaube komplett.

    Da weder Du noch ich wissen unter welchen Umständen und mit welchen Informationen die neue Familie des Hundes diesen übernimmt brauchen wir uns hier darüber die Köpfe nicht zu zerbrechen. I.d.R. wird so ein Hund dann ja auch gar nicht verkauft, sondern man ist als Züchter froh ihn möglichst optimal platzieren zu können. Und ja, viele Züchter sind dann diesbezüglich ehrlich, im Interesse des Hundes.

    Ich habe vor viele Jahren mal eine junge Hündin mit schwerer ED abgegeben. (Die hatte ich nicht selbst gezüchtet, sondern für damals für mich sehr viel Geld gekauft.) Diese Hündin habe ich vor der Abgabe operieren lassen und die neue Familie, die sie natürlich kostenlos übernommen hat, wusste darüber Bescheid. Die Haltungsumstände bei dieser Familie waren für die Hündin optimal (im Gegensatz zu meinen Wohnverhältnissen damals musste sie dort keine Treppen laufen) und sie hatte dort ein langes und tolles Hundeleben.

    Matt wird mit dieser Familie keinen Kaufvertrag abgeschlossen haben, somit besteht zwischen ihm und der Familie keinerlei Vertragsverbindung. Der Züchter wird vermutlich auch keinen Kaufvertrag mit dieser Familie abgeschlossen haben (siehe oben). Kaufrecht wäre somit außen vor...

    also kann meine Vermutung stimmen. Ich hoffe wirklich das der Züchter da ehrlich mit umgeht. Aber im ungünstigsten Fall weiß die Familie nichts.

  • Lily
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    • 13. September 2020 um 17:51
    • #135
    Zitat von Waschbär
    Zitat von xannina

    Da ich nicht gewerblich züchte, schließe ich in meinem Kaufvertrag auch jegliche Gesundheitsgarantien (HD/ED, Zähne, Anatomie

    etc.) aus.

    Auch wenn Du nicht gewerblich züchtest kannst Du Deine Gewährleistungspflicht nach deutschem Recht gemäß BGB nicht generell ausschließen. Wenn Du einen grundsätzlichen Haftungsausschluss in Deinen Kaufverträgen stehen hast, dann kann das in einem Gerichtsverfahren dazu führen dass Dein Kaufvertrag als ungültig gilt und Du dann in vollem Umfang der gesetzlichen Voraussetzungen haften musst. Zudem wären damit auch alle evtl. enthaltenen Sondervereinbahrungen ungültig.

    Das ist korrekt so ein Fall macht eine Bekannte grade mit der Züchter muss den vollen Preis leider erstatten da er wohl wissentlich ein krankes Tier (zum Tode verurteilt )leider als Kern gesund deklarierte. Da es hier um den Schadensersatz im einzelnen geht und es folgt eine Anzeige gegen den Bruch Des Tierschutzgesetz .

    Auszug von Tierrecht Anwalt

    Hunde sind keine Sachen aber es gilt das Sachenrecht

    Das BGB regelt beim Kauf eines Hundes sowie sonstigen Tieren die Frage, wer welche Tatsachen zu beweisen hat. So stellt sich die Frage, wann der Mangel, die Erkrankung des Hunde aufgetreten ist und dem Züchter als Verkäufer durch den Käufer mitgeteilt wurde.


    1. Tritt der Mangel / die Erkrankung des Welpen innerhalb der ersten 6 Monate nach Übernahme durch den Käufer auf, so wird per Gesetz vermutet, dass die Erkrankung schon im Zeitpunkt der Übergabe vorhanden war.


    Die Folge: Nun muss der Verkäufer beweisen, dass er einen gesunden Welpen verkauft hat.


    2. Tritt der Mangel nach 6 Monaten bis zum 24. Monat auf, so muss der Käufer beweisen, dass die Erkrankung bereits im Zeitpunkt der Übergabe des Hundes vorhanden bzw. genetisch angelegt war.


    Die Folge: Käufer muss beweisen, dass der Hund schon beim Kauf und Übergabe krank, bzw den genetischen Defekt in sich trug.(Juristen sprechen von mangelhafter Kaufsache)

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