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  1. Das Schäferhund Forum
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Grus von nem kölsche Pänz ausm würtembergischen Allgäu

  • WolfBearLion
  • 21. Januar 2021 um 09:04
  • WolfBearLion
    Beiträge
    18
    • 21. Januar 2021 um 09:04
    • #1

    Erst mal ein Hallo und danke für das tolle Forum.

    Mein Name ist Taner und wir (48,43,11,9) haben noch keinen Hund. Nicht weil wir nicht wollen.

    Jedoch sind wir wegen unserem 9 jährigen Autisten etwas sensibler.

    Ich hoffe hier auf viele Infos.

    Danke schonmal für die hilfreichen Kommentare.

    Echte Männer essen keinen Honig, wir kauen Bienen !!!

  • Ronny
    Administrator
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    • 21. Januar 2021 um 09:04
    • #2

    Hallo,

    schön das Du zu uns gefunden hast.

    Solltest Du technische Fragen oder Probleme haben, kannst Du mir gern eine Nachricht schreiben.

    Alle anderen Fragen werden Dir bestimmt in unseren passenden Foren beantwortet.

    Viel Spaß

    Ronny-Schmidt.de & Instagram | Und hier bei Facebook zu finden.

  • Nayeli
    Beiträge
    91
    • 21. Januar 2021 um 09:09
    • #3

    Hallo und Herzlich Willkommen im Forum aus dem Rheinland. Viel Spaß.

  • WolfBearLion
    Beiträge
    18
    • 21. Januar 2021 um 09:11
    • #4

    Hallo Nayeli. Danke dir für die freundliche Begrüßung

    Echte Männer essen keinen Honig, wir kauen Bienen !!!

  • Cinja
    Beiträge
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    50
    • 21. Januar 2021 um 09:16
    • #5

    Herzlich Willkommen und viel Spaß hier im Forum.

    Ist denn geplant, einen Hund in eure Familie aufzunehmen?

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 21. Januar 2021 um 09:19
    • #6

    Herzlich willkommen aus dem hohen Norden.

  • WolfBearLion
    Beiträge
    18
    • 21. Januar 2021 um 09:56
    • #7
    Zitat von Cinja

    Herzlich Willkommen und viel Spaß hier im Forum.

    Ist denn geplant, einen Hund in eure Familie aufzunehmen?

    Guten Morgen,

    danke euch. Ja es ist geplant. Wie aber eingangs erwähnt, müssen wir extrem vorsichtig sein wegen dem kleinen. Für den Rest von uns lieber Gestern schon.

    Aber als blutige Anfänger und einem Autisten in der Familie ist das anscheinend etwas komplizierter. Er hat fast ein Jahr gebraucht um sich an unsere Katze zu gewöhnen und die ist wirklich umgänglich.

    Zudem lesen wir zu wirklich jeder Rasse: dies ist jedoch kein Anfängerhund.

    Wo und wie soll denn dann angefangen werden? Fällt ja kein Meister vom Himmel.

    Trotz der vielen positiven Eigenschaften der meisten Hunde. Naja. Das soll keine Grundsatzdiskussion werden.

    Ich hatte als jungendlicher 2x Hunde (Kanal und Schäferhund) für mehrere Monate bei mir von Freunden, weil Sie aus verschiedenen Gründen nicht mehr konnten. Ab da an wollte ich auch.

    Wir wohnen sehr ländlich hier; Haus und großer Garten (ca. 700qm) und nur 4 Nachbarn mit 2 Hunden (Dackel und Border) und Kindern halt. Der Wald und die wirklich großen Felder hier sind nur 1-2 Gehminuten entfernt.

    Als Homeofficeler (nicht nur wegen Corona, auch vorher) haben wir denke ich gute Voraussetzungen für ein weiteres Familienmitglied auf 4 Pfoten.

    Echte Männer essen keinen Honig, wir kauen Bienen !!!

  • Cinja
    Beiträge
    6.183
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    50
    • 21. Januar 2021 um 10:02
    • #8

    Das hört sich nach guten Voraussetzungen an :)

    Würdet ihr denn sportlich mit dem Hund was machen wollen oder soll er eher einfach nur "dabei" sein?

    Je nach Anspruch würde ich bei den verschiedenen Rassen gucken. Ein Schäferhund nur als Begleiter ist selten glücklich, da es Arbeitshunde sind. Ist ein reiner Gesellschaftshund gewünscht, würde ich mich eher bei den gängigen Begleithunderassen umsehen.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 21. Januar 2021 um 10:14
    • #9

    Collies gelten als sanft und sensibel und werden wohl auch öfter als Therapiehunde eingesetzt. Damit meine ich aber nicht den Bordercollie. Die würde ich mir mal anschauen. Wenn es ein Schäferhund werden sollte, empfehle ich eigentlich immer die weißen Schweizer, aber auch die können ganz schön ruppig zur Sache gehen.

  • WolfBearLion
    Beiträge
    18
    • 21. Januar 2021 um 10:17
    • #10

    Wir würden erwägen den Hund als Therapiehund auszubilden. Es gibt verschiedene Ansätze dazu.

    Was mich interessieren würde ist, ob sich ein DSH oder WSS dazu eignen würde.

    Den Anforderungen wären sie schon gewachsen. Sogar vielleicht schon mehr als erwartet.

    Die Hauptaufgabe bei Therapiehunden für Autisten ist das das Tier es verhindert, das der kleine sich ohne unser bemerken entfernt. Das passiert echt oft.

    Z.b. wenn wir aussteigen nach dem Parken, sagen wir immer bleib da stehen (zu unserem Sohn); wie aber ein kleiner Welpe der sich sogar von bewegen Grashalmen ablenken lässt, sieht hört oder bemerkt etwas und geht sofort los. Manchmal auch über die Strasse ohne zu schauen. Da denkt man mit 9 Jahren sollte es langsam sitzen mit der Vorsicht; denkste...

    Oder wenn wir in der Stadt rumlaufen und stehen mal zusammen vor nem Schaufenster, geht er einfach mal weiter oder wo anders hin. Das ist sehr sehr anstrengend auf Dauer.

    Wir haben das Glück bei ihm, das er wenn er bei uns ist nicht in Stresssituationen gerät, wenn wir auch in Menschenmengen sind oder so. Zwar mag er das nicht und versucht sich deswegen gerne mal abzuseilen in ne ruhige Ecke, aber es geht. Einmal ist es passiert, da ist er in Kempten etwas hibbelig geworden und da mussten wir in ne Seitenstrasse und uns hinsetzen.

    Da wurde uns gesagt das ihm ein Hund sehr gut tun würde.

    Inzwischen hat er einen Draht zu Tieren, seit dem wir hier auf dem Land wohnen und ich habe mit sehr vielen Autisten gesprochen die mir dann erklärt haben wie positiv sich ihr Hund auf ihr Leben ausgewirkt hat. Auch auf den sozialen Aspekt.

    Die meisten von denen und da gehört unserer auch zu, würden nie von selbst mit anderen ein Gespräch oder eine soziale Interaktion beginnen.

    Beim letzten Treffen haben mir dann einige erzählt das ihr Hund so eine Art Türöffner waren öfters mal für Konversationen. Nach dem Motto, oh das ist aber ein schöner/süsser etc. und so kamen sie ins Gespräch.

    Naja. Ich merke ich drifte wieder ab.

    Ja auch unsere Lage ist sehr Vorteilhaft für einen Hund.

    Echte Männer essen keinen Honig, wir kauen Bienen !!!

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 21. Januar 2021 um 10:21
    • #11

    Dazu kann ich wenig sagen ob ein dsh oder ein WSS dafür besser geeignet wäre, denn ohne einen Trainer der diesen Hund speziell ausbildet stell ich mir das schwer vor. Ich persönlich halte den weißen für geeigneter aber wie gesagt würde ich eher zum Collie tendieren.

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 21. Januar 2021 um 10:24
    • #12

    ach ja auch den Großspitz würde ich mir mal anschauen, evtl. kann Waschbär da noch was zu schreiben. Aber alles was ich von Spitzen gelesen habe sind die sehr gut auszubilden und sehr auf ihre Menschen fixiert und haben eine gute Größe.

  • WolfBearLion
    Beiträge
    18
    • 21. Januar 2021 um 10:25
    • #13

    Ellionore..

    Wir hatten ende 2018 für ein paar Tage gegen weine Spende einen kleinen WSS bei uns. Wir alle fanden sie super, aber unsere derzeitige Situation ließ es nicht zu. Stress mit den alten Nachbarn und dem Vermieter. Auch waren wir sehr unbedarft an das Thema Hund gegangen. Aber sie war toll.

    Echte Männer essen keinen Honig, wir kauen Bienen !!!

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 21. Januar 2021 um 10:31
    • #14

    wie gesagt ich finde die weißen auch Toll, aber ich hab hier gerade ein Pubertier von der Sorte neben mir liegen. Die haben schon ordentlich Power wenn sie etwas unbedingt wollen.

  • Dimi27
    Gast
    • 21. Januar 2021 um 11:31
    • #15

    Ich finde es toll dass ihr so behutsam an dieses Thema rangeht. Auch von mir erstmal ein hezliches Willkommen :)

    Betreffend der Rasse: Man kann bei jeder Rasse einen besonders hibbeligen etc erwischen. Obwohl da die Züchter ihre Welpen ja sehr gut kennen, können sich später trotzdem noch andere Charaktereigenschaften entwickeln. Aufgrund eurer Kriterien wäre mir der Kauf eines DSH zu risikoreich. Was, wenn ihr doch ein Powerpaket erwischt oder einen, der besonderes Training benötigt weil dieser vielleicht ein Problem mit Artgenossen hat oder einen besonders hohen Wach und/oder Schutztrieb? Ich sehe kein Problem darin dass ihrs nicht hinkriegen würdet, wenn man will schafft man echt vieles, jedoch liegt euer Fokus sehr auf eurem Jungen und dies verlangt euch ja einiges an Energie ab. Hat man dann noch einen Hund Zuhause der eventuell stürmisch ist muss man gleich doppelt aufpassen, zudem raubt es noch mehr Energie.

    Eine Frau die hier immer Spazieren geht hat 2 WSS, beide sind total verträglich, eher ruhig und beide lieben ihr Sofa mehr als Draussen Stundenlang zu marschieren. Auch da gilt es aber die richtige Zucht zu finden und 100%ige Garantie gibt es eben nicht.

    Ich an eurer Stelle würde mal einen Verein mit Therapiehunden kontaktieren und würde schauen dass ich an Infos komme. Eventuell kann so ein Verein sogar eine gute Zucht empfehlen. In der Schweiz sieht man den DSH sehr selten im Therapiebereich, da es wirklich Rassen gibt die geeigneter dafür sind. Wir haben hier mehrere Vereine und man sieht praktisch nur Labbis oder Golden Retriever, was aber nichts heissen muss. Ein DSH kann dies alles vielleicht noch besser, wenn bereits genügend Fachwissen vorhanden ist und man weiss, was man tun muss oder einen sehr guten Trainer an seiner Seite hat, der hilft.

    Gerade in der Erziehung mit euren Umständen fände ich genau dies sehr wichtig weil es manchmal echt Details sind die man nicht erkennt wenn wenig Erfahrung vorhanden ist und hat sich erstmal ein Problem entwickelt muss man meist Wochenlang strikt dran arbeiten.

    Unsere DSH Zuhause waren abseits der Arbeit alle super tolle Familienhunde. Alle waren aber auch sehr selbstständig und wenn man die Führung nicht glasklar übernommen hat, haben Sie einfach selbst die Situationen versucht zu regeln, auf ihre Art und Weisen, die bei uns Menschen nicht immer erwünscht sind/waren.

    Ich dachte vor über 1 Jahr: Ich bin mit DSH gross geworden, ich kann locker mit dieser Rasse umgehen. Mein Rüde (lebt nicht mehr) hat mir dann das Gegenteil bewiesen. Er war beim Züchter ruhig, offen sowie verspielt. Bei mir Zuhause sahs dann anders aus. Ich musste diesem Hund die Ruhe sowas von lernen, er war regelrecht geil auf alles was sich Reiz nennt und zeigte relativ früh ein Territorialverhalten. Dazu zeigte er schon früh einen ausgeprägten Schutz sowie Wachtrieb, was mich manchmal fast verzweifeln liess. Am Abend draussen Pipi machen sah für ihn so aus: Wir ziehen in den Krieg und ich stampfe alles nieder, was ich sehe! Mein damals vorhandenes Wissen reichte einfach nicht aus und ich musste in kürzester Zeit SEHR SEHR viel lernen. Wir haben alles in den Griff gekriegt in relativ kurzer Zeit ABER es hat mich auch extrem viel Energie gekostet um zu verstehen, was dieser Hund braucht.

    Zu bedenken ist dann halt: Ein DSH wird relativ schnell gross und hat auch ein Gewicht. Das Risiko, dass man bei dieser Rasse ein Exemplar bekommt wo oben genannte Wesenszüge sehr ausgeprägt sind, ist in meinen Augen grösser als bei Rassen, die grundsätzlich für ein enorm offenes Wesen und einen in sich ruhenden Charakter bekannt sind. Ist meine Meinung!

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