Tierhotel / Tierpension

  • Guten Morgen Ihr Lieben,


    eigentlich wollte ich ja nie "Karriere" machen ... allerdings hat es sich ergeben, dass ich jetzt an einer sogenannten Führungskräfte-Ausbildung teilnehmen darf. Ich freue mich zwar sehr darüber, allerdings ist diese Ausbildung mit mehreren Geschäftsreisen nach München verbunden.


    Wohin also mit Django ? Unsere Hunde-Tagesstätte hat vor kurzem geschlossen :-( ... wobei die Hunde dort sowieso nicht über Nacht bleiben konnten. Meine Familie nimmt den Hund zwar in Notsituationen, allerdings gehen meine Brüder auch arbeiten und er wäre tagsüber allein. Mein Ex würde ihn zwar nehmen, allerdings geht er mit dem Hund nicht so um, wie ICH das tue (und für richtig halte). Das geht mal für einen Tag ... aber wir reden hier von ca. 6 Termine je 2-3 Tage.


    Ich bin also gerade auf der Suche nach einer guten Tierpension und wollte mal hören, ob hier jemand mit Hotels/Pensionen Erfahrung hat und auf was man achten muss. Hatte gerade ein Telefonat, in dem mich die Dame fragte, ob er im Rudel laufen könnte. Ja - würde ich sagen. Hat er in der Hunde-Tagesstätte auch gemacht ... aber was, wenn er dann eben doch auf den ein oder anderen Hund aggro reagiert :/ ?! Ich kann ja nicht die Hand für ihn ins Feuer legen.


    Außerdem gibt es bei der Rudelhaltung "gemeinsames Futter" ... d.h. ich habe keine Einfluss drauf, was er frisst 8| ?!


    Kosten sind € 29,00 pro Tag ... das summiert sich dann schon ganz schön ... liegt aber wohl im Durchschnitt. Die Pension wurde mir von unserer Trainerin empfohlen ... sie gibt ihre Hunde auch dort hin, wenn es nicht anders geht.


    Freue mich über Erfahrungsberichte

    Simone

  • Theoretisch ja .. aber ich sitze den ganzen Tag in Seminaren. Das ist nochmal was anderes, wie 6 Stunden Büro, wo ich zwischendurch auch mal spielen kann.

  • Hast Du eine Freundin, der Du ihn anvertrauen könntest?

    Wann geht es denn los? Ist da noch etwas Zeit?


    Evtl. auch mal im örtlichen Hundeverein nachfragen. Evtl. haben die eine Idee und kennen jemanden der mit Hunden umgehen kann. Sollte man allerdings sich einige Male treffen zwecks Kennenlernen und Ausprobieren. Mal bisschen Gassigehen. Und auch mal eine Weile bei ihm zu Hause.

  • ginge es denn nicht ihn mit ins Seminar zu nehmen. Meist sind die doch recht kulant. Und dein Hund ist doch noch klein und niedlich

  • Ellionore


    also das würde ich nicht machen.

    Das ist sehr peinlich, wenn dann da evtl. auch noch Kollegen mit drin sitzen.

    Der Hund kann nicht so lange "unbemerkt" bleiben.

    Außerdem gibt es auch viele die keine Hunde mögen,

    Und lass den mal bisschen nass sein, dann riecht der, das merken wir Hundefreunde gar nicht, aber andere, teilweise piekfeine Städter, riechen den Hund. Würde ich nicht machen. Da könnte ich mich nicht konzentrieren.

  • In Seminare mitnehmen ist fast nie erlaubt, da immer die Gefahr einer Tierhaarallergie bei anderen oder nachfolgenden Teilnehmern besteht. Außerdem ist man da auch nie so ganz konzentriert, was bei so eng informationsgebauschten Terminen schwierig ist.


    Da wir am überlegen sind, wie ich später arbeite, haben wir uns da auch schon informiert. Die meisten wollen für eine Ganztagsbetreuung in der Huta einen Pauschalbetrag im Monat und der Hund muss mindestens 3x die Woche da seine wegen Rudelbildung etc. Hundepensionen sind da anders gestrickt bei uns und ermöglichen auch abgetrennte Einzelhaltung - ist für uns auch deswegen wichtig, da wir durchaus mal ins Ausland wollen oder müssen und wir ihm da den Flugstress für nur ein paar Tage nicht antun möchten und ich ihn in gewissen familiären Händen - so gutmütig die auch sind - nicht haben möchte 🙃

    Ich würd da einfach mal einen Probelauf machen - den Hund einen Tag hin bringen und sehen wie er sich macht und wie er zurück kommt, dann weißt du am besten, wie es ist.


    Auch könntest du vor Ort nachsehen, ob es dort hundepensionen gibt, wo du ihn tagsüber während des Seminars hin bringst und er nachts dann bei dir schläft, hundefreundliche Hotels gibt es ja und ich würde, wär ich in deiner Situation, es genauso machen. Also vor Ort betreuen und nachts dann bei mir haben.


    Da zumindest unser Hund sehr sensibel ist, würde ich auf Einzelfütterung bestehen. Wenn die mit Rudelfütterung meinen, dass alle zusammen, aber ihr eigenes Futter fressen, wäre das für mich natürlich in Ordnung. Aber einfach anderes Futter würde bei uns Sprühwurst auslösen und das ist gar nicht okay.

  • Hast Du eine Freundin, der Du ihn anvertrauen könntest?

    Wann geht es denn los? Ist da noch etwas Zeit?


    Evtl. auch mal im örtlichen Hundeverein nachfragen. Evtl. haben die eine Idee und kennen jemanden der mit Hunden umgehen kann. Sollte man allerdings sich einige Male treffen zwecks Kennenlernen und Ausprobieren. Mal bisschen Gassigehen. Und auch mal eine Weile bei ihm zu Hause.

    Nein ... ich habe zwar viele Freundinnen, aber die sind alle selbst beschäftigt (Arbeit, Kinder, Hunde ... )


    Der Tipp mit dem Tierhotel kam ja aus Verein / Hundeschule.


    Ich habe morgen um 12 Uhr einen Besichtigungstermin. Ich schau's mir einfach mal an ;-)

  • Schau dir die Pension einfach mal in Ruhe an, vielleicht hast du die Möglichkeit auch gleich ein paar Hunde da zu beobachten, wie sie wirken. Im Idealfall die Hunde der Inhaber. Vielleicht noch mal das Internet befragen, ob da was rauszufinden ist.


    Nimmst du Django direkt mit zum Kennenlerntermin? War mir wichtig zu sehen, wie man mit aufgedrehtem "Hurra-ich-bin-da" Hund klarkommt. Und ob Tilli die auch mag. Danach gabs da mal einen Probetag, wo wir zu Hause waren. Also im Falle des Falles säße man nicht hibbelig in einem Seminar sondern könnte Hund sofort holen, wenn was ist. Dann siehst du auch wie Django drauf ist, wenn ihr ihn wieder abholt. Spätestens beim zweiten Probetermin oder einfach mal da in der Gegend laufen, wird dir Herr Hund schon mitteilen, ob er noch mal hin will oder nicht. Jubelgesänge ab der Autobahnausfahrt werden hier auch als gutes Zeichen gewertet ^^


    Ich denke mal, selbst wenn er im Rudel mitläuft hat ja immer jemand ein Auge auf die Hunde, wenn das grundsätzlich kein Problem ist, kann man das ruhig machen. Wenn etwas nicht passt, wird schon jemand potentielle Streithähne in unterschiedliche Gruppen setzen, ehe was passiert. Auf der Seite der Pension werden doch sicher die Inhaber und Mitarbeiter vorgestellt und welche Qualifikationen die haben, als Hundetrainer usw. Da kann man ja auch mal schauen, was die sozusagen zu bieten haben und wie lange sie Erfahrung haben.


    Wenn er Futterunverträglichkeiten hat würde ich darauf hinweisen. Bei unserer HuTa läuft es so, dass jeder seine Mahlzeit mitbringt. Gefüttert wird einzeln oder in Minigruppen. Da muss ich mich auch drauf verlassen können, dass sie nichts anderes bekommt.


    Ich drück dir die Daumen für eine erfolgreiche Besichtigung morgen. Hör auf dein Bauchgefühl, das kann nie so ganz verkehrt sein.


    LG

    Babsi & Tilli

  • Hmmm, was natürlich richtig schön wäre, wenn Du den Hund doch mitnehmen könntest und dort in eine HuTa geben könntest. Dann hättest Du Deinen Hund abends wieder bei Dir. Aber logistisch auch anspruchsvoll. Und meistens wollen die dann abends noch zusammen was essen gehen, dann wärst Du auch gehandicapt.

  • ja, ich verstehe gut was Du meinst. Ich bin auch nicht so der gesprächsgewandte Typ, fit bei allerlei Themen der Welt. Für mich sind derart Geschäftsessen auch immer etwas stressig und nervig.

  • Ich hab mir damals die erste Pension hier bei uns in der Gegend angeschaut ohne direkt den Hund mitzunehmen, ich wollte erstmal sehen wie es dort so ist ... war auch gut so, denn die gingen gar nicht

    Hundevermehrer, ehemaliger Landwirtschaftsbetrieb mit Scheunen und hof, die Hunde in einer kalten dunklen Baracke in Einzelhaft auf kaltem dreckigen Steinboden und kamen dann nur für 2 x 15 minuten am Tag raus auf die Hofwiese - alleine.

    Futter musste mitgegeben werden, Barf ging dann nicht und gekostet hätte der Spaß dann 20 €/Tag.

    Klar das ich mein Baby dort nie abgegeben hätte. Also haben wir weiter gesucht.


    Da das wo wir hinmussten in der Nähe von Bonn war, hab ich dann beim ersten mal wo es notwendig war den Hund in der Hundepension von Günter Bloch untergebracht bekommen. Die sah aus wie ein Tierheim, der Hund war aber den ganzen Tag mit anderen Hunden zusammen.

    Hunde die nicht verträglich waren kamen in einzelne Zimmer. Die Zimmer waren hell, sauber und warm, Decken lagen auch drin und es gab Durchgangsmöglichkeit zu einem kleinen Aussenbereich.

    Ansonsten gab es vormittags und nachmittags Ausgang in der großen Gruppe, da wurden dann mehrere der kleinen Gruppen die zusammen in einem Zimmer waren auf die große Wiese gelassen zum spielen. Futter musste mitgegeben werden.

    Die waren freundlich und bemüht und haben die Hunde gut versorgt. Ich hab den Hund dann entspannt und nicht gestresst zurückbekommen. Allerdings fettgefüttert - die haben einfach in der einen Woche den ganzen Sack verfüttert für den ich normalerweise 3 Wochen veranschlagen würde. (Barf ging auch dort nicht, also musste ich aufgrund der Unverträglichkeit irgendein halbwegs verträgliches Trofu für die Zeit besorgen)

    Im Grunde waren die nicht so verkehrt, aber ich wollte für meinen Hund das Beste, also hab ich dann nochmal geschaut was es noch so an Pensionen gibt und bin in Köln fündig geworden. Und dort dann auch hängen geblieben, auch wenn das bedeutet ich muss 300km fahren um den Hund dort abzugeben.

    Großes Areal mit Haus in dem (damals noch Ehepaar jetzt nur noch er) 2 Hundetrainer wohnten, die dort eine Hundepension und Hundeschule betrieben. Auf dem Grundstück und im Haus konnten die Hunde sich den ganzen Tag in einem Rudel frei bewegen. Es ist immer ein Mensch da der ein Auge drauf hat. Gefüttert wird Barf (war im Preis inbegriffen) oder das was der Hund eben mitbringt.

    Auf dem Gelände gabs nen Tümpel zum baden, viele Bäume , Sand zum buddeln usw. so dass die Hunde den ganzen Tag Spass miteinander hatten. Die Hundetrainer haben sich auch Tagsüber immer wieder mit den Hunden beschäftigt und die Gruppe beobachtet, so dass man am Ende vom Aufenthalt das Gefühl bekamm, ja der hat meinen Hund in der Zeit wirklich gut kennengelernt. Die waren/sind supernett und ich hab jedes mal einen Hund zurückbekommen der vor Glückseligkeit strahlte.

    Es gab sogar die Möglichkeit das man den Hund per Video sehen konnte auf dem Aussengelände.

    Das ganze hat 24 €/Tag gekostet und ich fand das war ein sehr fairer Preis, dafür wie gut es der Hund da hatte.

    Da wir ja eine ziemlich lange Anreise dorthin haben, haben wir vorher telefonisch verabredet gehabt, dass wir das Kennenlernen und Probetag ausfallen lassen. Das Kennenlernen machen die für den Hund, ob der überhaupt woanders bleiben will und nicht weil sie die Befürchtung haben er wäre unverträglich. Da haben sie auf meine Aussage vertraut. (ich kannte das Gelände vorher schon, daher musste ich es mir auch nicht extra vorher anschauen)

    Ich hatte einen mit Menschen problematischen Hund, der aber im Rudel mit anderen Hunden gar keine Agressionen gegen Menschen zeigte - das war völlig unproblematisch wurde angesprochen und haben sie drauf geachtet. Ich habe jedes mal wenn er dort war die Rückmeldung bekommen das er ein ganz lieber problemloser Hund sei. :-)


    Ich würde bei der Suche nach einer Betreuung darauf achten, dass der Hund a) nicht alleine untergebracht ist und b) wenn möglich Familienanschluss hat. Dann würde ich darauf achten, dass der Hund auch weiterhin sein gewohntes Futter bekommen kann während des Aufenthaltes.

    Der Vorschlag von Azemba den Hund mitzunehmen und dort eine Huta zu suchen für tagsüber finde ich gut!

    vll. helfen ja so Seiten wie betreut.de .

    Hat dein Wuffi einen Hundekumpel/Hundefreundin - eventuell kann man da mal fragen ob die bereit sind gegen Bezahlung den Hund für ein paar Tage zu betreuen?

    Oder die ansässigen Hundetrainer, die machen sowas auch manchmal.


    Viel Erfolg bei der Suche!

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