Holger, das mit der Manuka-Salbe war nicht als Vorschlag gedacht, sondern nur als Beschreibung, wie die Nachsorge durch den Tierarzt bei Bene verlief.
Ich mag ja auch schnell mal zum Tierarzt rennen und vielleicht auch mal überflüssiger Weise, aber mich beruhigte es immens zu wissen, dass der Tierarzt die Wunde alle zwei/drei Tage kontrolliert und es gab mir Sicherheit zu wissen, dass der Heilverlauf so ist wie erwünscht und ich mir nicht selbst Gedanken machen musste, wie ich die Wunde säubere oder desinfiziere oder ob ich sie abdecken oder offen lassen soll.
Ich hatte ja auch die Idee, eine Narbensalbe zu verwenden und das fand der Tierart nicht gut, weil das die Granulation beeinträchtigt hätte und die Haut weich geworden wäre. Die Manukasalbe ließ sich recht gut entfernen, aber als sich dann ein bisschen wildes Fleisch zu bilden drohte, gab es Locatyl-Verbände. Aber das ist eben auch, was ich mit meinem Beitrag aussagen wollte: Durch die Betreuung des Tierarztes war ich ihn jeder Phase nach Benes OP sicher, dass das Richtige gemacht wird und nichts Ungutes passieren kann, das dem Tierarzt nicht rechtzeitig auffallen würde.
Ich wäre auch besorgt, wenn mein Hund jammert, den Bauch hochzieht und nicht frisst oder wenig trinkt und auch wenn ich dem Tierarzt vielleicht dann auf die Nerven falle, aber auf jede Nachfrage meinerseits gab es auch eine sinnvolle Antwort und keine muffeligen Tierarzthelferinnen ohne Plan und das finde ich sehr beruhigend.