Alles anzeigenDie Regeln in unserer Gesellschaft sind ja für alle Hunde gleich.
In der Natur darf nicht gejagt werden, andere Menschen wie Jogger, Radfahrer, spielende Kinder haben immer das Recht, unbehelligt ihr Ding machen zu können.
Da gilt wie im Straßenverkehr, das auf den schwächeren immer Rücksicht genommen werden muss.Für mich ist da nix subjektiv.
Wenn mein Hund also nicht so "funktioniert", das er von sich aus diese Regeln einhält, bedarf es Erziehung und/oder Zwang. Am Ende hat der Mensch immer Priorität.
So hab ich es zumindest bislang verstanden.
Bedeutet im Umkehrschluss: Je besser mein Hund erzogen ist und in der Gesellschaft funktioniert, um so mehr Freiheiten kann ich ihm geben und um so mehr Spaß hat er.
Die Hundeverordnungen werden da ja auch immer strenger. Auch ein freundliches anspringen kann zu einer Einstufung führen, weil ein angesprungener Mensch stürzen kann. Auch eine freundliche Absicht kann gefährlich sein.
Ein Radfahrer darf aber natürlich nicht einfach meinen Hund anfahren, nur, weil ich nicht schnell genug angeleint habe. Wir haben alle Rücksicht zu nehmen. Genauso müssen Eltern wiederum auf ihre Kinder achten und können uU eine Mitschuld bekommen, wenn etwas passiert.