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  1. Das Schäferhund Forum
  2. Ausbildung & Erziehung
  3. Verhalten & Erziehung

Sehr selten, aber manche mögen sich gar nicht. Warum?

  • Pepper
  • 14. Februar 2023 um 12:02
  • Pepper
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    • 24. März 2023 um 13:41
    • #76

    Die Ausbildung bei MR absolviert zu haben bedeutet halt auch nicht gleichzeitig, das man danach in der Lage ist, die Inhalte verständlich und kompetent weiter zu vermitteln.

    Ist bei uns Menschen ja ähnlich.

    Die Lehrer, die ich in meiner schulischen Laufbahn getroffen habe und denen ich mit dem Wissen von heute zuerst eine Psychotherapie ans Herz gelegt hätte, bevor sie auf die Schüler losgehen, ist mit einer Hand nicht zu zählen.

  • MistyWind1889
    Gast
    • 24. März 2023 um 16:29
    • #77

    Eins zwei drei.

    2 Mal editiert, zuletzt von MistyWind1889 (15. November 2023 um 18:21)

  • Luna
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    • 24. März 2023 um 18:51
    • #78

    Ich bin da ganz bei Axman und denke auch, dass das so eine modeerscheinung durch MR geworden ist, dass alle hunde miteinander spielen sollen. Sam ist mit anderen hunden, ausser vorher mit nelli und jetzt mit benji, einfach nicht verträglich. Das ist so.

    Problem ist tatsächlich, dass das manch andere hh einfach nicht glauben wollen und zt echt die verfolgung aufnehmen, nur dass ihr hund einen spielkameraden hat. Trotz pöblerei forderte mich mal eine hh'in auf, ihn von der leine zu lassen, weil ohne der klappt das bestimmt. Es klappte nicht. Sam beisst zwar nicht zu, aber sein gehabe (dass er sich drauf stürzt) ist vollkommen ausreichend, dass der andere hund total eingeschüchtert und die hh'in total entrüstet war.

    Allerdings muss ich auch sagen, dass es total schön ist, wenn sam und benji täglich spielen, sich zeitweise den hundekorb teilen und nase an nase schlafen, beim gemeinsamen gassi (3 x die woche) sich austoben und in der schnelligkeit messen usw... das finde ich aber auch ausreichend.

    Ständig mit irgendwelchen fremden hunden zu spielen, würde ich nicht wollen, weil sonst könnte man ja kaum mehr eins sein mit dem hund o trainieren usw..

    Übrigens Flummi, die wasserflasche hilft gg den katzenkoller. Danke für den tipp <3

  • Pepper
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    • 25. März 2023 um 13:00
    • #79
    Zitat von KleineMama

    Hier empfehle ich wärmstens den Dog It Right-Podcast, Folge 6 mit Thomas Riepe, seines Zeichens Hundepsychologe, der sehr klar erklärt, dass ein fremder Hund in erster Linie ein Rivale ist. Der macht potentiell Ressourcen streitig und eine Begegnung bedeutet damit natürlicherweise Stress.

    Ich kann meinem Hund beibringen, dass er diesen Stress nicht zu haben braucht, aber von meinem Hund zu erwarten, dass er mit ALLEN fremden Hunden "best buddy" wird, ist schlicht utopisch und überfordernd für meinen und auch den anderen Hund.

    Er erzählt in der Folge auch von einer Frau mit einem Goldie, die meinte, mit ihrem Hund alle anderen Hunde therapieren zu müssen. Das war bestimmt die, die Donna damals begegnet ist. :D

    @KleineMama Ich hab mir den Podcast angehört. Sehr interessant, auch weil es so ambivalent ist.

    Als Fazit kann ich folgendes mitnehmen:

    Nicht jeder Hund muss ein Freund werden.

    Den fremden Hund und den eigenen richtig lesen lernen und dann entscheiden, ob es in der aktuellen Situation Sinn macht, in den Kontakt zu gehen, oder ob Ausweichen für einen der beiden Hunde die bessere Strategie ist.

    Aber auch: Hunde wie auch die Menschen lernen die Klaviatur der Kommunikation und der sozialen Interaktion nicht, wenn sie nie in Kontakt gehen.

    Es gibt also keine pauschale Aussage und in unseren Augen vermeintlich schlechte Hundebegegnungen sind auch Erfahrungen, die wichtig sind.

  • Axman
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    • 25. März 2023 um 16:00
    • #80
    Zitat von Pepper

    Aber auch: Hunde wie auch die Menschen lernen die Klaviatur der Kommunikation und der sozialen Interaktion nicht, wenn sie nie in Kontakt gehen.

    Es gibt also keine pauschale Aussage und in unseren Augen vermeintlich schlechte Hundebegegnungen sind auch Erfahrungen, die wichtig sind.

    Sehe ich auch so. Natürlich lernen Hunde das nur durch Interaktion.

    Erfahrungen die wichtig sind..... wofür genau? Was ist denn genau das Ziel am Ende?

    "Vermeintlich schlechte Hundebegegnungen" das ist der richtige Ausdruck. Zerfetzte Ohren und Lefzen, Fleischwunden an Hals und Pfoten sind für so manchen Testosteronbolzen ein Preis, den zu zahlen er bereit ist. Aber ICH nicht.

    Ich denke an Erfahrungen mit Pferden in Offenstallhaltung. Meine waren immer im Offenstall mit grosser Weide. Da gibt es immer wieder Zoff zwischen einigen Tieren, Verletzungen die zu behandeln sind. Einige Pferde kriegen andauernd irgendwie eins auf die Mütze, andere praktisch nie. Einige Pferde teilen gerne aus, andere sind neutral. Jede Veränderung an der Herde führt wieder zu neuen Konflikten und Wiederherstellung der Rangordnung, Verletzungsgefahr für alle steigt. Lernen die Pferde dazu? Also das Individuum? Hmm, keine Ahnung, es sind jedenfalls immer wieder dieselben, die austeilen und die die einstecken.

    Ich nehme an, in Hundegruppen wäre es genauso. Jeder hat seinen Platz in der Rangordnung, Veränderungen an der Gruppe führen zu Konflikten und es muss alles wieder durchsortiert werden.

    Interessantes Buch übrigens, "Turid Rugaas, Beschwichtigungssignale des Hundes"

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Axman
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    • 25. März 2023 um 21:47
    • #81

    Äh, sorry für meinen Beitrag oben, der ist nicht ganz vollständig, irgendwas ist verlorengegangen aber jetzt weiss ich nicht mehr genau wie ich es geschrieben hatte. 8o

    Ich glaube sowas wie, warum ein Hund andauernd neue Hunde kennenlernen sollte. Ist das überhaupt "natürlich"? Natürlich ist natürlich ein doofer Ausdruck hier, aber was ich sagen wollte ist so ungefähr, ob der Hund nicht in seinem Menschenrudel seinen Platz hat und eigentlich gar nicht unbedingt dauernd ausserhalb dessen (neue) Kontakte knüpfen bräuchte/sollte/wollte. :/

    Von den Pferden kann ich sagen, dass die im allgemeinen nicht darauf aus sind unbekannte Pferde kennenzulernen, es sei denn aus sexuellen Gründen und da ist es dann meist genau wie bei Hunden, es wird gefährlich. Pferde sind am zufriedensten, wenn sie in ihrer gewohnten Herde leben. Wenn man ausreitet und andere Gruppen von Reitern trifft, geht es im allgemeinen auch hier nur darum, dass die Pferde möglichst andere Pferde tolerieren und nicht überreagieren bei Annäherung aber Interaktion ist eher nicht gefragt.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • MistyWind1889
    Gast
    • 25. März 2023 um 22:23
    • #82

    Axman

    Finde ich sehr gut ausgedrückt und bin völlig dieser Meinung und erlebe das eben auch. Fremde Hunde miteinander haben meist kein Interesse aneinander und wenn sie sich nicht grade tolerieren, entsteht meist nur ein Gejage/Verjagen, was aber nichts mit spielen und Freundlichkeit zu tun hat, aber oft als solches völlig fehlinterpretiert wird. Und nicht bei wenigen Hunden entstehen dadurch auch Erwartungshaltungen, zb in Form von „den da vorne jage ich gleich!“ oder „oh, zu dem gehen wir bestimmt hin, ich zieh Frauchen/Herrchen da am besten gleich hin!“ und ähnliches.

  • Pepper
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    • 26. März 2023 um 03:14
    • #83

    Vielleicht sollten wir bei diesem Thema das Alter der Hunde berücksichtigen?

    Ein Hund, sagen wir im Alter von 4-24 Monaten sollte m E. vielfältigen Hundekontakt haben. Sicherlich nicht ungebremst und "auf gut Glück", sondern unter Aufsicht und kontrolliert, das möglichst positive Erlebnisse dabei entstehen, damit er lernt, was es alles gibt und das andere Artgenossen keine Gefahr darstellen, die es zu bekämpfen gilt.

    Später, wenn er seinen Charakter ausgebildet hat und er die meisten Situationen souverän bewältigen kann ist dies nicht mehr zwingend.

  • MistyWind1889
    Gast
    • 26. März 2023 um 12:37
    • #84

    Eins zwei drei.

    3 Mal editiert, zuletzt von MistyWind1889 (15. November 2023 um 18:24)

  • Fiasko
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    • 26. März 2023 um 13:00
    • #85

    :/ Fiasko hat als Welpe von unserer Grande Madame (Riesenschnauzer, der souveränste Hund überhaupt hier in der Siedlung) auch Grenzen gezeigt bekommen, also "übel" eingesteckt. Seltsamer Weise benimmt er sich bei Trude bis heute tadellos.

    Ob Kontakt notwendig ist? Kommt immer auf den Kontext und den Charakter an. Ich bin halt der Meinung, dass gerade im Junghundealter Kontakt, Spiel und Interaktion durchaus von Vorteil sein können. Ich kann Fiasko dieses ausgelassene Toben nicht bieten. Und alles hat seine Zeit... letztes Jahr spielten die Hunde wesentlich länger, heute wird oft nach zehn Minuten ein Break eingelegt. Sie werden erwachsen, die Freundschaften bleiben allerdings, verändern sich nur. Die gemeinsamen Entdeckungstouren rücken in den Vordergrund, sogar gemeinsames Training wird gerne gemacht. Das war vor einem Jahr nicht möglich. Für Mehrhundehalter ist das Thema allerdings kein Thema ;)

    ich habe mit Fiaskos Wesen und mit den anderen Hunden Glück gehabt... fast alle im gleichen Alter und/oder absolut sozialverträglich. Mit Donna war das anders... ganz anders X/

    übrigens haben Hunde immer eine Erwartungshaltung ;)

  • Axman
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    • 26. März 2023 um 20:32
    • #86

    Ja, ich gebe zu es ist ein schwieriges Thema. Was ich geschrieben habe ist nur meine Einschätzung, ich bin kein Fachmann oder so. Vieles aus Beobachtung, Erfahrung und Gefühl. Vielleicht liege ich auch falsch in einigen Punkten?

    Ich finde, Pepper, das habe ich glaube, schon mal erwähnt, wenn du und Pepper euch so wohl fühlt und das scheint ja so zu sein, dann bleibe bei euren Gewohnheiten. Ihr seid offenbar ein super eingespieltes Team und es funktioniert wunderbar so wie du es machst, also gibt es keinen Grund zu Beanstandungen.

    Einfach weiter gut beobachten, vielleicht ab und zu ein biiiischen vorsichtiger 8o , den Kopf schütteln und einfach weitergehen und bedenken, Pepper wird noch einiges an Entwicklung durchmachen. Braucht man dir nicht sagen, hast du eh klar. Es deutet darauf hin, dass Pepper auch weiterhin ein eher verträglicher Hund bleibt, vielleicht gehört er mal zu denen, die halt den einen oder andern Hund haben, mit dem sie nicht so gut können aber ansonsten eigentlich everybodys friend sind.

    Und wir anderen schlagen uns eben so mit unseren Assis durch wies am besten geht :D <3

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Fiasko
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    • 26. März 2023 um 20:38
    • #87
    Zitat von Axman

    Und wir anderen schlagen uns eben so mit unseren Assis durch wies am besten geht :D <3

    🧐 echt jetzt?

  • Axman
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    • 26. März 2023 um 21:35
    • #88

    Huch, sorry, ich hoffe es klang nicht sarkastisch oder blöd!

    Ich meinte es halt im Sinne von den einigen hier (mich inklusive), die Hunde haben, die nicht so auf Hundebegegnungen stehen.

    Klingt es kacke?

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • SummerCake1433
    Gast
    • 26. März 2023 um 21:39
    • #89
    Zitat von Axman

    Klingt es kacke?

    Also ich musste lachen, mit meinem Assi. ;)

  • Fiasko
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    • 26. März 2023 um 21:44
    • #90
    Zitat von Axman

    Huch, sorry, ich hoffe es klang nicht sarkastisch oder blöd!

    Ich meinte es halt im Sinne von den einigen hier (mich inklusive), die Hunde haben, die nicht so auf Hundebegegnungen stehen.

    Klingt es kacke?

    es klang kacke... also für mich. ;)

    Ey, Du hast doch mehrere Hunde, also kann Axman gar nicht assi sein ^^ sonst hätte er ja schon alle anderen aufgefuttert.

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