X-Mechelaar Tipps und Tricks

  • Hallo zusammen,


    wir haben einen bald 3 jährigen X-Mechelaar zuhause. Rüde, unkastriert.

    Soweit läuft alles gut jedoch haben wir noch die ein oder andere Baustelle und besuchen auch nach wie vor die HS.

    Hund hat bei uns viel Platz u. genug Auslauf.


    Punkt 1) Sobald wir auf einem Spaziergang andere Hunde treffen wir er total nervös und aufgeregt. Wie kann man ihm hier helfen? Kontakt an der Leine lassen wir generell nicht zu er hat 1-2 ausgewählte Freilauf Kontakte alle anderen meiden wir mit kleinem Bogen.

    Frontal ist ebenfalls schwierig hier löst er zu 50 Prozent aus.


    Punkt 2) RUHE - auch hier sind wir schon viel weiter gekommen durch Deckentraining etc. kann er mittlerweile gut Ruhe halten.

    In vielen Alltagssituationen ist er jedoch immer noch sehr aufgedreht und fährt schnell hoch - auch hier Tipps zur NOCH BESSEREN Ruhe?


    Punkt 3) Leuten die er nicht kennt gegenüber ist er sehr misstrauisch, generell kein Problem jedoch möchten wir ihn auch hier gerne unterstützen.


    Mir ist klar, vieles rassenbedingt etc. - JA, wir wissen was wir für einen Hund haben - suche nur evtl Gleichgesinnte mit doch noch dem ein oder anderen liebgemeinten TIPP :)


    LG

  • Hallo katkl9 , herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.


    Deine Fragen zu beantworten ist per Ferndiagnose sehr schwierig. Was macht ihr außer Hundeschule mit eurem Hund. Wie ist euer Tagesablauf. Wer seid ihr und wie viele und welche Hunderfahtung habt ihr (=> Vorstellung für neue Mitglieder im Vorstellungsbereich wird hier immer gerne gesehen, bevor jemand quasi mit der Tür ins Haus fällt ;) ).

  • einerseits stimme ich Pinguetta zu, eine Vorstellung von Dir und Deinem Hund wäre toll, andererseits sag ich einfach hier mal Herzlich willkommen und möchte gern trotzdem auf Deine Fragen eingehen, da wir einen Teil der Baustellen aus eigener Erfahrung auch kennen


    Um deinen Beitrag als Zitat nicht zu zerpflücken mach ich es stichpunktartig:


    - genug Platz und Auslauf .... das ist leider nur bedingt das was solche Hunde brauchen - ich für meinen Teil behaupte die Auslastung ist wichtiger als der Auslauf - sprich 10 km in der Gegend rumrennen bringt nicht so viel Ruhe in den Hund rein wie ne halbe Stunde Kopfarbeit - hier ist also meiner Erfahrung nach wichtig den Hund nicht nur laufen zu lassen sondern auch kopfmäißig zu fordern - so ein Hund braucht beides


    - Sichtung anderer Hunde ... ich lasse mit Leine auch keinen Kontakt zu und wir laufen je nachdem was uns entgegen kommt auch immer noch Bögen - ich vertraue meinem Hund aber nicht den anderen :D

    Lexy hilft es sehr, wenn ich aus solchen Begegnungen die Dynamik und den Fokus rausnehme, also entweder sie bekommt eine Aufgabe z.B. trage etwas, oder schau mich an usw. und wenn der andere Hund beim entgegen kommen schon andeutet, dass der nicht ohne Provokation vorbei gehen kann und Lexy andeutet darauf einzusteigen, dann geh ich auf die Seite und lass ich sie absitzen - also nehme die Bewegung raus - bei uns! hat das sehr geholfen - sie darf den Hund anschauen und wird belohnt fürs ruhig bleiben und doppelt belohnt wenn sie sich ganz auf mich konzentriert :)

    ihr seit ja in einer HS, da ist das Thema Hundebegegnung ja sicher auch eins was besprochen wird, welche Ansätze habt ihr denn bisher ausprobiert ?


    - Ruhe .... das die schnell hochfahren ... finde ich bei der Rasse normal, aus meiner Sicht hilft da Training, Training Training in allen möglichen Alltagssituationen und die Klarheit für den Hund was seine Aufgabe ist und was nicht

    und ein bischen Akzeptanz das die einfach schnell hochfahren und das ich als Mensch eben vorausschauend solche Situationen abschätzen lerne

    ich finde bei solchen Hunden wichtig, dass die lernen schnell auch wieder runter zu kommen und das man ihnen genügend Zeit gibt zu verarbeiten (das hab ich bei Lexy auch sehr oft vergessen oder unterschätzt wie wichtig das ist)


    - bei Leute die er nicht kennt ist er mißtrauisch und ihr wollt ihn unterstützen .... was bedeutet denn misstrauisch? lässt sich nicht anfasssen? stellt den Kamm und knurrt er oder gar mehr? oder ist er mißtrauisch und weicht aus und hält sich ehern zurück?


    Das mal als mein Senf zu Deinen Punkten. Vll. magst Du noch ein bischen vom Hund erzählen was ihr bisher schon gemacht habt.


    Liebe Grüße

    Annett mit Lexy

    2 Mal editiert, zuletzt von nette ()

  • Ich habe kürzlich einen wirklich tollen Tip gelesen, der mich begeistert hat!


    Gehe mit einem Gebrauchshund zu einem Hundetrainer der Erfahrung mit Gebrauchshunden hat und wirklich schon mit ihnen gearbeitet hat.

  • Ich habe kürzlich einen wirklich tollen Tip gelesen, der mich begeistert hat!


    Gehe mit einem Gebrauchshund zu einem Hundetrainer der Erfahrung mit Gebrauchshunden hat und wirklich schon mit ihnen gearbeitet hat.

    Macht theoretisch Sinn, praktisch hab ich damit aber auch keine guten Erfahrungen gemacht. Hier gibt es 2 Trainer die viel mit Gebrauchshunden arbeiten. Und beide arbeiten nach Methoden von 19hundertvordemkrieg und sind schlicht brutal.

    Eine andere Hundeschule gibt an, dass sie mit Hunden aus Leistungszucht Erfahrung hat, beim Kennenlernen stellt sich raus, dass Golden Retriever gemeint sind.

    Es ist - zumindest hier - unglaublich schwer jemanden zu finden. Ich bin immer noch auf der Suche.

  • GeierWally Immerhin wissen die LZ Golden Erfahrenen schon mal wie man den unermüdlichen Drang von Gebrauchshunden in den Griff kriegt. Habe mir sagen lassen, dass LZ Goldens auch ein sehr grosses Beissverlangen haben, also im Sinne von "das Maul benutzen wollen".


    Ja, die Suche nach einem guten Trainer ist definitiv immer schwierig. Wahrscheinlich hatte ich wirklich Glück, als ich in Deutschland war, war gleich die erste Ortsgruppe ein guter Treffer.


    Schade dass der Threadersteller offenbar nicht geblieben ist. In meiner Trainingsgruppe ist ein junger Herder und ich finde es interessant auch andere Rassen bei ihrem Werdegang beobachten zu können. Malinois gehört auch zu unserer Truppe.

  • Und beide arbeiten nach Methoden von 19hundertvordemkrieg und sind schlicht brutal.

    Nun sind wir bei 20hundertvordemkrieg. Das Leben und die Natur sind brutal. "Erste Abbildungen von dalmatinerähnlichen Hunden gibt es schon in ägyptischen Pharaonengräbern." So lange müssen schon Hunde erzogen werden. Nun kommt eine bestimmte Art von überheblichen, angeblich "aufgewachten" Menschen und will uns erklären, dass man erst seit 20 oder 30 Jahren "definitiv" genau weiß, wie sämtliche Hunde erzogen und gehandhabt werden müssen. Diese Geisteshaltung führt dann oft früher oder später zu V.B. in die HHF. Bei Leistungshunden muss unbedingt analysiert werden, ob durch schlechte bzw. fehlende Anpassung an die Umwelt während der Welpenaufzucht beim Züchter eine dauerhafte, mehr oder weniger schwere, an sich irreparable, geistige Störung in der Umweltwahrnehmung und Signalverarbeitung beim Hund verursacht wurde. Dann sind zeitlebens besondere Sicherungsmaßnahmen und sehr viel Liebe zum Tier unumgänglich. Dauerstress außerhalb der Wohnung muss erkannt und unbedingt vermieden werden.

  • ich muss sagen, ich bin ein wenig genervt :( und vll. setz ich mich auch auf meine vorschnellen Fingerchen beim nächsten mal ...

    User katkl9 hat sich Freitag angemeldet und seinen/ihren ersten Beitrag geschrieben und nach Tipps gefragt ... jetzt ist Montag und weder gibts ne Vorstellung noch eine kleine Rückmeldung in seinem/ihrem Faden ... das finde ich höchst irritierend


    ein Forum ist doch zum Austausch da und kein Ding wo man reinplatzt was fallen lässt und sich dann wieder vom Acker macht ... ich versteh es nicht X( wofür dann die Mühe des registrierens?

  • Es gibt auch das Münchhausen-Stellvertretersyndrom oder „tierwohlbesorgte“ Vereine, die Themen starten, um auf den Busch zu klopfen und um einen neuen Skandal los zu treten, damit wieder Geld in die private Kasse kommt.