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  1. Das Schäferhund Forum
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DSH Zucht im SV, früher und heute.

  • Flummi
  • 25. August 2024 um 18:56
  • WitheredTruth2095
    Gast
    • 26. August 2024 um 17:09
    • #76
    Zitat von Axman

    gesunde Hunderasse.

    Der DSH ist faktisch gesehen nicht Kränker als andere Hunderassen

    Zitat von Axman

    Mir erscheint das genauso logisch wie der Umstand, dass mein Hund jetzt mit 5 CES hat während wenn er keinen Hundesport gemacht hätte und nur an der Leine Gassi gegangen wäre, er es evtl erst mit 8 bekommen hätte oder gar nicht.

    Ich hatte bis jetzt gott sei Dank noch keinen Kranken Hund und es tut mir auch leid für dich aber ich Bezweifele Stark dass andere Rassen solche Problemfelder nicht haben

  • Waschbär
    Moderator
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    • 26. August 2024 um 17:14
    • #77
    Zitat von Harz2024

    Letztlich, müsste man eigentlich kritisieren, dass der SV keine Infos bezüglich der Aufzucht raus zugeben scheint.

    Und das die Züchter das anscheinend auch nicht Tun.

    Wie kommst Du denn zu so einer Aussage?Zum einen ist der SV der Zuchtverband der bisher am meisten Unterstützung geleistet hat für wissenschaftliche Studien. Dadurch dass er teilweise über Jahre mehrere Wissenschaftlerstellen finanziert hat, z.B. an der Uni in Gießen. Dadurch dass er diese Studien zusätzlich nicht nur durch das zur Verfügung stellen von tausenden von Röntgenaufnahmen unterstützt, sondern zusätzlich auch von jedem einzelnen der geröngten Hunde eine DNA-Probe in einer speziell dafür angelegten DNA-Bank der Wissenschaft uneingeschränkt zur Verfügung stellt.

    Egal ob Dr. Tellhelm, Prof. Distl oder Prof. Fischer: Wenn es rasseübergreifend um die Teilnahme an groß angelegte Studien bezüglich Skeletterkrankungen, dem Bewegungsapparat etc. geht, hört man von denen immer nur "Ihr Schäferhundleute seit top, von Euch bekommen wir immer sofort genug teilnehmende Hunde, bei vielen anderen Rassen müssen wir den Haltern und Zuchtvereinen hinterher laufen und bekommen teilweise die Teilnehmerzahlen trotzdem nicht voll".

    Und wenn es dann Ergebnisse in solchen Studien gibt informiert der SV seine Mitglieder darüber in der SV-Zeitung und/oder in Schulungen. Und selbstverständlich stehen die Ergebnisse solcher Studien auch allen anderen interessierten Züchtern, Haltern und Zuchtvereinen zur Verfügung, wissenschaftliche Studien werden nämlich veröffentlicht.

    Zudem frag ich mich woher Du wissen möchtest dass Züchter ihre Welpenkäufer nicht darüber informieren wie diese ihre Welpen am besten aufziehen? Ich kann mich nicht daran erinnern dass Du schon mal bei Gesprächen zwischen mir und meinen Welpenkäufern mit dabei warst...

  • Axman
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    • 26. August 2024 um 17:17
    • #78
    Zitat von gsdcanine

    Der DSH ist faktisch gesehen nicht Kränker als andere Hunderassen

    Reicht das?

    Zu sagen "aber andere sind noch kränker" reicht mir nicht.

    Da hat mein Vater schon immer die Augenbrauen hochgezogen, wenn ich sagte "aber andere haben sogar ne 5! Der ganze Klassendurchschnitt war schlecht!"

    Aber ja. Axel hat super Hüften, Ellenbogen und Knie und auch keine Sponylose 8o

    Nein ohne Scheiss. Bestimmt ist der DSH auf einem guten Weg, hoffe ich. Man muss mit grossem Einsatz dranbleiben weiterhin die schlechte Genetik auszumerzen.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • WitheredTruth2095
    Gast
    • 26. August 2024 um 17:23
    • #79
    Zitat von Axman

    Reicht das?

    Zu sagen "aber andere sind noch kränker" reicht mir nicht.

    Da hat mein Vater schon immer die Augenbrauen hochgezogen, wenn ich sagte "aber andere haben sogar ne 5! Der ganze Klassendurchschnitt war schlecht!"


    Aber ja. Axel hat super Hüften, Ellenbogen und Knie und auch keine Sponylose 8o


    Nein ohne Scheiss. Bestimmt ist der DSH auf einem guten Weg, hoffe ich. Man muss mit grossem Einsatz dranbleiben weiterhin die schlechte Genetik auszumerzen

    Der Deutsche Schäferhund ist von dem her was Studien sagen auch nicht Kränker als der Malinois oder andere Hunderassen die im Volksmund für Pumpersgesund gehalten werden, eine 4 oder 5 würde im Übertragenen Sinne heißen dass der Großteil aller DSH mittlere oder Schwere HD hat und nur ein paar Hunde mit Schwerer HD zur 6 fehlen dem ist aber nicht so und ich bin kein Fan davon Überzogene Vergleiche zu ziehen die so gar nicht Zutreffend sind.

  • Waschbär
    Moderator
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    • 26. August 2024 um 17:26
    • #80
    Zitat von FrankT.

    ????? Der SV wollte die Zuchtauslese der Ostblut-Hunde nicht übernehmen, warum wohl ????? Da hätten sehr, sehr viele Züchter, bzw. Deckrüdenhalter sich von ihren Zuchthunden verabschieden müssen. Aber sie machen damit sehr, sehr viel Geld !!!!!

    Der SV konnte die Zuchtauslese der ehemaligen DDR nicht übernehmen. Genau so wenig wie der RSV2000 (der das ursprünglich vor gehabt hatte). Denn Beide sind über den SV Mitglied in der FCI, und in der gibt es Regeln. U.a. die dass für JEDEN Welpen eine Ahnentafel ausgestellt werden MUSS. An welcher der Hundehalter = Welpenkäufer das Besitzrecht hat !!!

    Die Zuchtauslese in der ehemaligen DDR beruhte ja darauf dass die Eigentümer der Hunde die Ahnentafeln erst dann erhalten haben wenn sie ihren Hund zu einer Nachzuchtbeurteilung vorgestellt und auf HD haben röntgen lassen. Also frühstens im Alter von über einem Jahr. Und das Ausstellen von Ahnentafeln derart lange zurück zu stellen ist lt. FCI-Reglement nicht zulässig.

  • Mona
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    • 26. August 2024 um 17:35
    • #81

    Waschbär bist du dir ganz sicher das das so ist? Mir hat zufälligerweise vor ein paar Tagen eine französische Züchterin (keine DSH) erzählt, das in Frankreich die Hunde erst die richtigen Papiere bekommen, wenn sie einmal ausgestellt wurden (geröngt weiß ich nicht), wäre dann ja auch nicht zulässig, ist ja auch FCI

  • OldFrog2056
    Gast
    • 26. August 2024 um 17:43
    • #82
    Zitat von Waschbär
    Zitat von Harz2024

    Letztlich, müsste man eigentlich kritisieren, dass der SV keine Infos bezüglich der Aufzucht raus zugeben scheint.

    Und das die Züchter das anscheinend auch nicht Tun.

    Wie kommst Du denn zu so einer Aussage?Zum einen ist der SV der Zuchtverband der bisher am meisten Unterstützung geleistet hat für wissenschaftliche Studien. Dadurch dass er teilweise über Jahre mehrere Wissenschaftlerstellen finanziert hat, z.B. an der Uni in Gießen. Dadurch dass er diese Studien zusätzlich nicht nur durch das zur Verfügung stellen von tausenden von Röntgenaufnahmen unterstützt, sondern zusätzlich auch von jedem einzelnen der geröngten Hunde eine DNA-Probe in einer speziell dafür angelegten DNA-Bank der Wissenschaft uneingeschränkt zur Verfügung stellt.

    Egal ob Dr. Tellhelm, Prof. Distl oder Prof. Fischer: Wenn es rasseübergreifend um die Teilnahme an groß angelegte Studien bezüglich Skeletterkrankungen, dem Bewegungsapparat etc. geht, hört man von denen immer nur "Ihr Schäferhundleute seit top, von Euch bekommen wir immer sofort genug teilnehmende Hunde, bei vielen anderen Rassen müssen wir den Haltern und Zuchtvereinen hinterher laufen und bekommen teilweise die Teilnehmerzahlen trotzdem nicht voll".

    Und wenn es dann Ergebnisse in solchen Studien gibt informiert der SV seine Mitglieder darüber in der SV-Zeitung und/oder in Schulungen. Und selbstverständlich stehen die Ergebnisse solcher Studien auch allen anderen interessierten Züchtern, Haltern und Zuchtvereinen zur Verfügung, wissenschaftliche Studien werden nämlich veröffentlicht.

    Zudem frag ich mich woher Du wissen möchtest dass Züchter ihre Welpenkäufer nicht darüber informieren wie diese ihre Welpen am besten aufziehen? Ich kann mich nicht daran erinnern dass Du schon mal bei Gesprächen zwischen mir und meinen Welpenkäufern mit dabei warst...

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    Da stand ein scheint.

    Das sagt uns, dass es sich um eine Mutmaßung gehandelt hat, die ich auch begründe wenn man alles richtig gelesen hätte.

    Und das ging zusätzlich um Bücher, Tierärzte und populäre Tiersendungen.

    Und außerdem hatte ich gesagt, dass ich keinerlei spezifische Aufklärung bezüglich Aufzucht bekam.

    Ist doch toll wenn du das alles prima machst.

    Es wäre wirklich prima wenn man richtig lesen würde.

    Da ich grad wegen Öldruck beim Auto und Bremse defekt schlechte Laune habe, bin ich hier jetzt echt raus aus dem Faden.

    Einmal editiert, zuletzt von OldFrog2056 (26. August 2024 um 19:02)

  • Waschbär
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    • 26. August 2024 um 17:44
    • #83
    Zitat von gsdcanine
    Zitat von Waschbär

    Aber auch beim DSH fütterst Du keinen Hund HD-frei wenn der genetisch bedingt ein entsprechendes Päckchen mit bringt, welches zur Entwicklung einer schlechten Hüfte führt.

    Das nicht aber ich halte es schon für Möglich dass ein Hund der bei anderen Haltern/anderen Bedingungen eine schwere HD bekommen hätte bei Idealer Aufzucht ``nur`` eine Mittlere oder Leichte HD entwickelt hätte oder?

    Ja, da geht es teilweise um Nuancen. Die Einstufung in die einzelnen HD-Grade geht ja immer "von/bis". D.h. z.B. bei der Einstufung "fast normal" kann die Hüfte ein "mittiges" "fast normal" sein. Aber genau so gut kann es sein dass sie gerade so aus der Einstufung "normal" rausgerutscht ist. Oder gerade noch so im "fast normal" ist, Tendenz also zu "noch zugelassen".

    Bei derartigen Grenzfällen spielen dann in der Tat oft auch Aufzucht- und Haltungsbedingungen mit rein ob ein Hund statt einem "normal" ein "fast normal" bekommt oder statt einem "fast normal" ein "noch zugelassen" (oder umgekehrt). Und in Bezug auf HD mittel und schwer verhält sich das natürlich genau so. Aber einen Hund, der viele Gene im Erbgut trägt die mit dem Entstehen einer HD in Zusammenhang stehen, kannst Du nicht derart "gesund füttern" dass der sich dann mit einer völlig HD-freien Hüfte präsentiert. Bei Hüftbefunden in den Grenzbereichen kann das bei der Beurteilung durchaus eine Rolle spielen ob der Hund noch den besseren oder bereits den schlechteren Befund erhält. Aber einen Unterschied von zwei Beurteilungsgraden (also z.B. "normal" oder "schwere HD" anstatt "noch zugelassen) oder gar mehr hält z.B. Dr. Tellhelm für eher unwahrscheinlich, was man durch Fütterung und Haltungsbedingungen beeinflussen kann. Außer z.B. ein Hund wurde eklatant mangelernährt oder massiv gemästet im Wachstum, wird von Welpe an massiv überfordert oder hatte einen Unfall der die Hüfte beeinträchtigt usw.

  • Luna
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    • 26. August 2024 um 18:15
    • #84
    Zitat von Waschbär

    Früher ist ein relativ großer Teil der Junghunde beim Vorröntgen "auf dem Tisch liegen geblieben". Nicht nur weil die Tierärzte damals unkritischer waren bezüglich des Einschläferns. Sondern weil die Hüften der Hunde in der Tat so katastrophal waren dass es unverantwortlich gewesen wäre sie weiterleben zu lassen.

    Das kann ich natürlich jetzt nicht beurteilen, das weiß ich nicht, wieviele Hunde dann auf dem Tisch geblieben sind. Da könntest Du schon recht haben.

    Bei uns in der OG wäre das auf alle Fälle zum Thema geworden, wenn XY seinen Junghund nicht mehr mitgebracht hätte und damals wurden ja auch die Hunde ab ca. dem 9. Monat geröntgt. Bei den anderen OG's hat man das natürlich nicht mitbekommen.

    Klar hat es auch früher Fälle von HD gegeben, das wird ja überhaupt nicht in Frage gestellt. Aber es war früher ein Thema, wenn einer HD hatte. Außer HD war noch die Magendrehung öfters Thema.

    Aber ED? Vielleicht wurde da auch gar nicht so groß darüber geredet, weil der humpelte halt und das Kind hatte noch keinen Namen?

    Ich weiß auch echt nicht, wielange dass es die HD beim DSH überhaupt schon gibt.

    Weiß das jemand?

    Einmal editiert, zuletzt von Luna (26. August 2024 um 18:21)

  • Waschbär
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    • 26. August 2024 um 18:26
    • #85
    Zitat von Luna

    Aber ED? Vielleicht wurde da auch gar nicht so groß darüber geredet, weil der humpelte halt und das Kind hatte noch keinen Namen?

    Ich weiß auch echt nicht, wielange dass es die HD beim DSH überhaupt schon gibt.

    Man kannte es nicht, genau wie das CES. Ich kann mich an eine junge Hündin in der OG erinnern, in der ich in den 80ern mit dem Hundesport begonnen habe. Die Hündin hatte dicke Ellenbogen und auf dem einen bein hat sie stark gelahmt. Wenn sie nicht hoch im Trieb gestanden hat. Also in der Unterordnung (damals eher mit Zwang gearbeitet, weniger im Trieb). Oder beim Spazierengehen, wenn der erste Dampf draussen war.

    Im Schutzdienst hat sie nie gelahmt. Diagnose vom Tierarzt: "Die ist nur faul und simmuliert wenn sie etwas machen soll zu dem sie keine Lust hat".

    Dito mit meiner ersten DSh-Hündin... Heute kann man deren Symptome einordnen. Damals kannte man das CES aber noch nicht, das wäre auch unmöglich zu diagnostizieren gewesen (allein durch Röntgen). Ich bin mit der von Pontius zu Pylatus gelaufen, in Bezug auf Tierärzte... Immer ohne eine vernünftige Diagnose.

    Fritz Biehler sagte mir mal dass "früher" ( = 60er/70er Jahre) von 10 Hunden 8 im Rücken oder der Hüfte "kaputt" waren. Der ist ja nun schon lange im Geschäft und beurteilt die heutige Gesundheit des DSHs "besser wie nie". Auch Karl Wiegand (Zwinger "zum Lahntal") hat mir gegenüber ähnliche Aussagen gemacht.

    Man darf nicht vergessen wie sehr viel besser heute die Diagnosemöglichkeiten sind. Aber nur weil man Erkrankungen nicht diagnostizieren konnte bedeutet das nicht dass es sie nicht gegeben hat. Z.B. den MDR1-Defekt gibt es vermutlich seit Mitte des 19. Jahrhunderts bei den britischen Hütehundrassen. Symptomatisch fiel er aber erst in den 90er Jahren auf (nach Markteinführung des Ivermectins). Und diagnostiziert werden kann er erst seit einigen Jahren (über einen Gentest). Aber "da" war er schon lange. Und bei vielen anderen Erkrankungen ist das ähnlich. Dass in den 60er Jahren begonnen wurde den DSH auf HD zu röntgen (als erste Rasse) ist ja nicht dem Umstand geschuldet dass es HD beim DSH damals nicht gegeben hat, ganz im Gegenteil. Eine derartige Zuchtauslese entwickelt man ja nur well ein diesbezügliches Problem besteht.

  • Luna
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    • 26. August 2024 um 18:41
    • #86
    Zitat von Wuesti

    Ich betone direkt vorweg, dass dies kein Angriff oder Urteil gegen den Halter ist, aber es gibt sehr gute Operationsverfahren, um eine Schmerzfreiheit bei ED zu erreichen und diese auch lange aufrecht zu erhalten.

    Nur leider musste Dimitri nach der ED-OP eingeschläfert werden, weil die misslungen war.

    Dann hatte Dimi27 sich endlich durchgerungen, sich wieder einen DSH zu kaufen (das bekamen die damaligen Forenmitglieder alle mit und wir freuten uns sehr mit ihr) und der starb dann zweijährig an Herzversagen. Wir waren hier alle geschockt und zutiefst traurig, dass ihr zweimal hintereinander so schlimmes widerfahren musste.

    Seitdem ist Dimi leider nicht mehr hier im Forum.

    Aber ihr Faden besteht weiterhin, so dass Du ihn gerne nachlesen kannst.

  • Luna
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    • 26. August 2024 um 18:50
    • #87
    Zitat von Wuesti

    Die Trennung der Linien wurde nicht von "dem SV" verursacht, sondern von den vielen Einzelpersonen im SV.

    ICH bin ja auch nicht "der SV Züchter".

    Der Markt regelt.

    Also, wer ist SV? Wer kann einfach zwei Linien beschließen. Wer bitte?

    Wer beschließt? Die Mitglieder? Ich wurde in meiner langjährigen Mitgliedschaft noch NIE von irgendjemanden vom SV gefragt, ob ich mit XY einverstanden wäre.

    Der Markt regelt?? Wer ist denn der Markt?

    Den schwarzbraunen DSH gibts einfach nicht mehr so, wie früher. Den gibt es nur noch in der Ausführung Schrägheck und Schönheitsideal (ala Kommissar Rex).

    Den ganz normalen schwarzbraunen DSH haben die einfach verschwinden lassen. Dafür kam dann der graue, schwarze und die hatten dann genau das Gebäude, das früher der schwarzbraune hatte.

    Der schwarzbraune DSH hat Federn gelassen, dass mir das Hören und Sehen vergangen ist, als ich wieder in den Sport einsteigen wollte.

    Jetzt wenn man so beim Menschen rumzüchten könnte/würde:

    Ja, vor 40 Jahren da waren einfach die Beine der Frauen noch lange. Mein Gott, jetzt sind kurze Beine gefragt. Also gibt es sie nur noch kurz. Früher war früher, heute ist heute.

    Gott sei Dank, darf man das beim Menschen nicht.

    Aber warum beim Hund? Warum? Muss der Mensch sich immer alles so hinbiegen, wie es ihm gefällt?


    Sorry, emotional.

    Einmal editiert, zuletzt von Luna (26. August 2024 um 18:55)

  • Luna
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    • 26. August 2024 um 19:14
    • #88

    Da hast Du schon recht Waschbär.

    Früher mussten bestimmt viele DSH sehr vieles aushalten, weil man es nicht wußte, was er hat, wenn er humpelte. Das kann ich mir gut vorstellen, dass das so war und die Diagnosemöglichkeiten waren natürlich auch nicht gut und damit wußten auch die Tierärzte nicht, was jetzt eigentlich los ist.

    Ich verstehe alle Deine aufgeführten Punkte sehr gut.

  • Waschbär
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    • 26. August 2024 um 19:28
    • #89

    Luna: Niemand hat "zwei Linien beschlossen". Der SV hat als einer der wenigen Zuchtvereine seine Mitglieder einfach die Hunde züchten lassen sie sie haben wollten. Weswegen es heute noch beim DSH eine derartige Vielfalt gibt in Bezug auf Größe und Gewicht, die einzelnen Farbschläge, das Exterieur und die mentalen Veranlagungen. Nenn doch mal eine Rasse die für so vielfältige Aufgaben eingesetzt werden kann wie der DSH... Beim DSH findest Du geeignete Exemplare für die Aufgaben bei den diensthundehaltenden Behörden genau so wie zum Schafe hüten, für viele verschiedene Hundesportarten, für die Rettungshundearbeit, als Blindenführhunde und andere Service Dogs, als Spezialsuchhunde, für den Einsatz im therapeutischen Bereich, als Familienhund usw. Und auch wenn im Showbereich ein bestimmter Typ von DSH bevorzugt wurde und wird, mit einem entsprechenden Gebäude, war es im SV nie ein Thema auch mit Hunden züchten zu können die ein Gebäude haben "wie ein Sägebock". Wenn ein Hund nicht gerade dreibeinig war bekamen auch die ihre Zuchtzulassung.

    Eine derartige Toleranz hast Du in sehr vielen Zuchtvereinen nicht finden können. Bei vielen anderen Rassen wurden Hunde, die dem bevorzugten Show-Typ nicht entsprochen haben, einfach "weggemorpht". Wo hast Du denn heute noch z.B. Möpse mit Nase? Oder Englische Cockerspaniel deren Ohren nicht auf dem Boden schleifen und ohne Triefaugen? uswusf.

    Und was meinst Du mit "den schwarzbraunen DSH gibts einfach nicht mehr so, wie früher". Den schwarz-braunen bzw. schwarz-gelben Farbschlag findest Du in den Leistungslinien in allen nur erdenklichen Variationen. Ebenso in den DDR-Linien. Welche Variation von Schwarz-Braun bzw. Schwarz-Gelb fehlt Dir da?

    Klaro, die den Show-Linien dominiert Schwarz-Gelb, inzwischen findet man dort auch wieder relativ häufig Lackschwarze. Aber in den Leistungslinien findest Du doch in Bezug auf die Farbe alles was der Standard her gibt.

  • Luna
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    • 26. August 2024 um 19:29
    • #90
    Zitat von Flummi

    Ich habe imme so ein bisschen den Eindruck, als ob du die "alten Zeiten" vergolden möchtest.

    Ja, irgendwie schon, da hast Du bedauerlicherweise recht.

    Wird mir auch gerade bewusst, nachdem Du das geschrieben hast Flummi .

    Aber es war auch wirklich eine andere Zeit, als wie heute.

    Da war in den Vereinen noch Zusammenhalt, gemeinsames Training, 05.00 Uhr früh aufstehen, Treffpunkt Fährte, dann UO, Weißwurstfrühstück...

    Gemeinsame Prüfungen und Pokalkämpfe waren so herzlich spürbar. Da gab es die gemeinsame Freude und das gemeinsame Enttäuschtsein mit dem Wunsch, gemeinsam schaffen wir das auf jeden Fall das nächste Mal.

    Aber die Menschheit hat sich geändert, oder die Umstände.

    Es ist schön, wenn man so etwas erleben durfte.

    Und ich glaube auch, dass Du oder manche von früher auch solche Zeiten mit ihren Hunden und Trainingskollegen erlebt haben. Oder täusche ich mich da?

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