Arthrose in der Hüfte

  • Hallo an alle,

    mein Rüde (bald 7 Jahre), hat bereits Hüftarthrose, diagnostiziert von einem Orthopäde und Chirurg.

    Er ist HD und ED frei.

    Das er schmerzen hat, sieht man nur wenn er aufsteht, heftig ist es meist Abends. Wenn er dann aufgestanden ist, ist nichts mehr zu erkennen.

    Aus einem Kräuterbuch für Hunde, habe ich folgende Kräuter Zuhause, Birke, Brennnesseln, Hagebutten, Hanfsamen und Teufelskralle.

    Ich füge ihm immer die Kräuter ins Futter, auf Kur Basis, 4 bis 6 Wochen, dann 2 Wochen Pause, in der Hoffnung die Arthrose etwas aufzuhalten. Des weiteren lasse ich ihn keine Rennspiele mehr machen, selten Tobt er mit der Hündin aber die ist eh viel zu schnell und flink für ihn. Aus dem Auto hebe ich ihn raus, rein geht er über eine Hilfe.


    Kann mir hier jemand Tipps geben wie ich ihm noch Helfen kann und welche Erfahrungen ihr gesammelt habt?

    Danke und beste Grüße aus Ungarn

  • Die Frage ist: hat er wirklich keine Schmerzen, oder lässt er es sich nur nicht anmerken?

    Ich würde da nochmal mit einem TA drüber reden, und ggf. (zumindest nach Bedarf) richtige Schmerzmittel geben.


    Falls er doch Schmerzen hat, auch nur leicht und unterschwellig, wäre das nicht nur unangenehm, sondern würde die Arthrose weiter voran treiben: wer Schmerzen hat bewegt sich weniger/anders, nimmt ungünstige Schonhaltungen ein, etc. - das führt dazu, dass die Arthrose noch schneller voran schreitet, frei nach dem Motto "wer rastet, der rostet".

    Bewegung ist gesund. Klar, Belastungsspitzen sind davon ausgenommen, aber da passt du eh schon auf. Aber ausdauernde, gleichmäßige Bewegungen halten das Gelenk geschmeidig, regen die Produktion von Gelenkschmiere an und lindern so die Beschwerden und das Fortschreiten der Probleme.

    Gemütliches Radfahren könnte sich gut eigenen, im Sommer auch kontrolliertes Schwimmen. Natürlich immer alles in Absprache mit dem TA :)