ECA
  • Weiblich
  • 45
  • Mitglied seit 15. Februar 2017
  • Letzte Aktivität:

Beiträge von ECA

    Hier sind alle mit 8,5 Wochen eingezogen und meiner Erfahrung nach sind auch Züchter und besonders die Mutterhündinnen froh, wenn das Terrorpack dann aus dem Haus ist.

    Mags ein, dass es bei anderen Rassen anders ist, aber ich möchte mir nicht vorstellen, wie das am Ende aussehen würde, wenn da ein kompletter DSH Wurf bis zur 12. Woche beim Züchter bleiben würde...

    Man sollte sich im klaren sein, dass man Genetik nicht wegsozialisieren kann und bestimmte Hunde, bestimmte Charaktereigenschaften mitbringen und bestimmte Ansprüche haben.

    Ja, es ist eine Unsitte, dass jeder meint, nur weil er am Samstag mal ne Stunde joggen geht, könne er einen Mali auslasten.

    Der Dobermann ist in vielen Kreisen leider zum Lifestyle Accessoir verkommen. Da wird sich für ein paar Euro ausm Osten der vollkupierte Hund passend zum hippen Outfit und der getuneten Karre für den Insta Auftritt geholt und sich dann gewundert, wenn sich der halt wie ein Hund verhält und nicht wie die neuen Extensions nur hübsch auf den Fotos ausschaut, sondern etwas mehr Arbeit macht.

    Holger, für "fast umme" geben die Tierheime ihre Schützlinge eigentlich nicht ab. Ich habe vor 14 Tagen zwei Katzen aus dem Tierschutz übernommen und die kosten derzeit 150 € pro Katze. Für Bene hatte ich damals 450 € an die Orga überwiesen und Bene gehörte zu den "günstigeren" Hunden, weil sie schon 6 Jahre alt war.

    Zu Corona Zeiten sind selbst die Preise von Rassehunden vom Züchter fast schon "billig".

    Wenn man sich in den Kleinanzeigen umsieht, findet man da massenhaft Mischlingswelpen vom Hobbyvermehrer für 2000€ aufwärts. Da sind die Tierschutzpreise (ich weigere mich, ds Schutzgebühr zu nennen, es ist und bleibt rechtlich gesehen ein Kaufpreis) einfach wahre Schnäppchen im Augenblick. Egal ob die jetzt 200 oder 600€ verlangen.

    Mir geht es um das ausdauernde Traben, das der Kumpel nicht in den Pass oder Galopp fällt

    Dafür bräuchst du nen Läufer, das musst du in Abstimmung auf den trainieren, gerade am Anfang, einfach weil da sehr viel vom Tempo des Läufers abhängt und wie er den Hund führt.

    Alles was du da machen kannst, ist daheim an der Kondition zu arbeiten.

    Ich weiß, bei uns leider zZt nicht möglich, deswegen frage ich ja, was man noch machen könnte um den Hund vorzubereiten.

    Fürs Laufen wenig, dazu braucht man in der Regel nen Läufer und auch das Stellen würd ich nur mit jemandem üben, der weiß, wie der Hund stehen soll.

    Aber du kannst so Sachen Zähne anschauen, überall anfassen lassen, etc zuhause üben. Auch das Messen kannst du üben, da wird ohne Körmaß und Stellen zwar keine vernüfntige Zahl dabei rauskommen, aber dass Hund es einfach gewöhnt, dass man da etwas seine Schulter stellt, auf den Widerrist auflegt, etc

    und wozu braucht man so etwas wie einen Kettenwürger? Sorry aber kenne keinen Grund sowas einzusetzen

    Es its im Grunde ein Halsband wie jedes andere, nur hat sich die Tierschutzfraktion irgendwie drauf eingeschossen, dass die Dinger böse sind...


    Sie sind robust, brauchen keine Pflege, haben keine Schnalle und Klickverschlüsse, die brechen oder reißen können. Sie sind günstig, sie scheuern nicht und schneiden nicht ein, sie sind leicht, nehmen keinen Dreck und keine Feuchtigkeit auf, lassen sich (ohne zu würgen) stufenlosen verstellen...

    Sie haben viele Vorteile.

    Vor allem, dass man darunter nichts verstecken kann. das ist auch der Grund, wieso sie auf den Prüfungen vorgeschrieben sind.

    Als Anfänger würde ich - auch mit der besten Literatur zur Hand - die Finger vom Sportaufbau in Eigenregie lassen.

    Damit macht man in der Regel mehr kaputt, als dass man sich ein vernünftiges Fundament schafft, einfach weil die Erfahrung fehlt, worauf man achten muss.


    Es gibt so viele Dinge, die man mit seinem Welpen/Junghund üben kann, die nicht in den Bereich Sportausbildung reinspielen, wenn man meint, er braucht mehr Beschäftigung für den Kopf. Tricks und Spielereien, die die grauen Zellen anregen und die Zusammenarbeit fördern. Umweltgewöhnung ist da auch noch wichtiger.

    Aber von so Sachen wie Positionsarbeit und allem anderen, was man später für den Sport braucht, würde ich, als jemand, der noch nie einen Hund sportlich ausgebildet hat, einfach die Finger lassen. Außer natürlich man hat keine Prüfungsabsichten und will das nur just 4 fun für später mal auf der grünen Wiese machen.

    Aber glaubt mir, euer späterer Ausbilder wird es euch danken und ihr selber werdet auch froh sein, wenn ihr in den Sport wollt und sei es nur die OG Prüfung und erst mal ewig die Schnitzer wieder rausarbeiten müsst, die ihr euch bei eurer Vorarbeit in den Hund trainiert habt.


    Mir ist in den letzten 10 Jahren die ich wieder durchgängig aktiv war kein einziger Einsteiger untergekommen, bei dem die Heimvorbereitung mit Video, Büchern, etc nicht schief gegangen ist.

    Frühsommer bis Späthebst gibt es her auch Wiese im Garten.

    Dazwischen ist es eher Pampa und Matschwüste. Wobei da nur die Hälfte des Schadens auf das Konto der Hunde geht. Die große Walnuss tut ihr übriges.

    Wenn die gute Novak immer noch auf dem Rudelstellungstrip ist, würd ich einen großen Bogen um sich machen.

    Oder würd ich eigentlich so oder so machen, weil sie regelmäßg ihre Ansichten zur richtigen Erziehungsmethode radikal ändert. Nicht im Sinne von sich weiter entwickeln, sondern sich drehen, wie ein Fähnchen im Wind.

    Das hat wenig mit Mentalität zu tun, sondern mehr damit, was das TschG erlaubt.

    Ich will gar nicht wissen, wie viele Leute auch in D bereit wären, ihren Hund auf diese Art zu entsorgen, wenn es gesetzlich nicht verboten wäre. Gibt ja trotz klarer gesetzlicher Regelung auch in unserem Land genug Fälle in denen die Leute es versuchen.

    Ja, es leben wohl über 10 Millionen Hunde in Deutschland; Katzen wohl 15 Millionen. Im urbanen Raum ist das einfach zu viel, da müsste man schon ansetzen. Andererseits haben in Frankreich, wo es keine Meldepflicht gibt, etwa 30-40 % der Haushalte einen Hund, bei uns nur etwa 13,3 %. Dort scheint es ja insgesamt auch zu funktionieren; aber ich weiß über die Verhältnisse dort auch nichts.

    In Frankreich wird halt auch noch lustig eingeschläfert, wenn Hund nicht funktioniert.

    Da kräht dann kein Hahn danach, ob der vermittelbar im Tierheim ist oder nicht.

    Auch die normalen Sprengerketten kann man alle stumpf einhaken, dafür haben sie ja zwei Ringe.

    Außer den Sprenger mit Karabiner ist mir keine Marke bekannt, die diese Form vetreibt. Alle anderen haben bei Ketten mit Verschluss dann entweder in den äußeren Ringen Nylonband mit Klickverschluss oder Lederstücke mit Dornschnalle verarbeitet.

    Ansonsten gäbe es noch die Möglichkeit, sich die Kette mit Karabiner selbst aus einer normalen Sprengerkette mit langen Gliedern und einem Karabiner aus derm Baumarkt zu basteln.

    Von der Qualität kommt einfach nix an Sprenger ran.