Ich habe aktuell wieder drei Hunde und muss sagen, auf Dauer wird es diese Lösung nicht mehr geben, es ist einfach unpraktisch.
Vor allem in so Zeiten wie jetzt, wo die Bedürfnisse von allen dreien auf Grund von Alter und Gesundheit so extrem auseinanderklaffen, ist das dezent anstrengend, damit keiner zu kurz kommt.
Das hat auch nix damit zu tun, dass die Hunde dressiert würden oder irgendein Unsinn von Kadavergehorsam, sondern einfach damit, dass mein Jüngster andere Anforderungen an Auslastung und Beschäftigung stellt, als die anderen beiden. Die beiden Großen wollen anders bewegt und beschäftigt werden, der Kleine fordert einfach mehr und wenn es nur ein paar zusätzliche Kilometer beim Gassigehen oder Laufen sind.
Das ist einfach ein anderer organisatorischer Aufwand.
Finanziell ist es auch jetzt, wo die beiden Großen alt werden auch schlicht eine Hausnummer. Ein Kreuzbandriss ist teuer. Zwei Kreuzbandrisse, eine Amputation, eine Zahnbehandlung, Dauermedikation aufgrund einer Autoimmunerkrankung und Schmerztherapie schlagen halt doch zu Buche. Ja, die OPs zahlt die Versicherung, aber trotzdem.
Es ist auch schlicht ein Aufwand die TA Termine und Physio Sitzungen zu koordinieren.
Hinzu kommen so alltägliche Dinge wie alleine Gassigehen - da fehlt einfach eine Hand. Transport im Auto ist doof, wenn alle mit sollen und man nicht gerade einen Bus fährt, Spezialgefertige Boxen oder einen Hänger hat, etc etc
Es geht, aber für mich hat es ehrlich keinen Mehrgewinn an Positiven und hier wird die Hundezahl in Zukunft auf jeden Fall reduziert. Maximal zwei Hunde und vielleicht in Zukunft sogar nur noch Einzelhaltung.